Liebster Award – Meine Antworten

LiebsterAwardVor einigen Tagen nun schon sagte mir Mireya vom Blog Mutter mit Kind, dass sie mich für den Liebster Award nominiert hat. Wie hab ich mich gefreut! Vor allem, als ich ihre lieben Worte über mich gelesen habe. Mireya, Du bist eine mindestens ebenso tolle Frau! ❤

Wir haben uns über unsere Blogs kennengelernt. Sie hat bei mir mein Pizza-Rezept gefunden und ein „Gefällt mir“ da gelassen. Ich bin so auf sie aufmerksam geworden und habe ihren Blog besucht. Und dabei traf mich dann fast der Schlag. Man hätte meinen können, da schreibt jemand von meinem Kind und mir. 

Beide sind wir alleinerziehend, beide haben wir nicht gerade die einfachsten Kinder. „Wahrnehmungsstörung“, „Aufmerksamkeitsdefizit“, „Verhaltensstörung“. Alles Diagnosen, die ich ebenso schon einmal gehört habe, vor einigen Jahren. Meine Jüngste ist nun schon groß, und wir haben all das schon erlebt und durchlebt, was Mireya gerade noch bevorsteht. Ich kann so gut nachvollziehen, was sie schreibt, als würde ich neben ihr stehen und hautnah dabei sein. Es ist für mich wie eine seelische Verbindung, obwohl wir uns nie persönlich begegnet sind.

Mireya, für Dich ein Spruch, den ich mal irgendwo aufgeschnappt und dann für meine beiden Kinder immer wieder präsent hatte:

Alles ist gut.
Auch wenn Du jetzt noch nicht weißt, warum.

Du hast mich gebeten, Dir Deine 11 Fragen an mich zu beantworten, das tue ich natürlich sehr gerne.

Vorab noch eine kurze Erklärung zu dem „Liebster Award“. Liebster Award ist eine Blogartikelserie, in der sich Blogger gegenseitig 11 Fragen stellen und weitere Blogs mit neuen Fragen nominieren. Das Ziel ist die Vernetzung untereinander und die Leser können so mehr über die Blogger und deren Beweggründe erfahren.

Warum und seit wann bloggst du?

Das Bloggen bereitet mir Freude, das ist es. Wie ich auch schon einmal in meinem Artikel „Warum ich überhaupt blogge…“ schrieb, ist es mir wichtig geworden, meinen Gedanken freien Lauf zu lassen, sie nicht mehr in mir einzusperren.

Und es macht mich glücklich, damit auch anderen Menschen helfen zu können. Viele finden den Weg in meine Facebook-Gruppe, um sich dort mit mir und vielen anderen über ketogene Ernährung zum Beispiel mit Lipödemen oder anderen Krankheiten auszutauschen. Zusammen sind wir stark und bekommen das in den Griff!

Worauf bist du so richtig stolz?

Oh, da gibt es inzwischen wieder sehr vieles.

Aber hauptsächlich bin ich stolz darauf, dass ich mich traue und es mir erlaube, wieder ich selbst zu sein. Mit all meinen Facetten, Ecken und Kanten. Das war nicht immer so, und ich musste dafür auf meinem Weg auch einige schwere Entscheidungen treffen.

Und ich bin mehr als stolz auf meine beiden Töchter. Klar, das ist jede Mutter irgendwie, aber die Umstände bei uns waren nicht immer einfach, und so selbstverständlich war das alles nicht. Sie haben mir immer vertraut, dass die Entscheidungen in meinem Leben, die auch ihr Leben nicht unerheblich prägten, in diesem Moment für uns alle die richtigen waren.

Wann hast du das letzte mal herzhaft gelacht und warum?

Lachen ist die beste Medizin – so sagt man. Richtig? Ich lache eigentlich sehr viel, bis auf die Zeiten, wo mir gerade mal wieder alles zu viel ist, oder ich mich irgendwo nicht angenommen fühle.

Das letzte Mal herzhaft gelacht habe ich vor kurzem im Kino. Ich liebe ja Johnny Depp und alle seine Filme. So habe ich mit meinen beiden Mädels „Alice im Wunderland 2“ gesehen.

Wenn dich etwas aufregt, was tust du um wieder runterzukommen?

Es passiert inzwischen nur noch sehr selten, dass mich etwas so sehr aufregt. Und das, obwohl ich ein waschechter Widder bin. Immer schön mit dem Kopf durch die Wand, wenn ich was unbedingt will…

Inzwischen bin ich ruhiger geworden, es gibt nicht mehr viel, was mich so sehr aufregt. Doch wenn es mal soweit sein sollte und ich das hoffentlich zeitig genug merke, hilft es mir, kurz den Raum zu verlassen, 5-mal tief durchzuatmen und kurz noch einmal mit etwas Abstand die Situation zu analysieren. Dann erinnere ich mich daran, das etwas nur dann persönlich gemeint sein kann, wenn ich es zulasse. Da ich das aber nicht tun werde, verändert sich die Situation und ich kann sie wieder objektiver betrachten als noch zu vor und entsprechend reagieren.

Das konnte ich noch nicht immer so, ich habe davon mal vor Jahren in einem Buch gelesen, dessen Name mir aber entfallen ist, und es mehrere Male probiert.

Dein aktuelles Lieblingslied?

Da gibt es kein besonderes, Radio höre ich sehr selten. Welche Musik ich gerne höre, ist sehr von meiner Stimmung abhängig, denn Musik beeinflusst meine Stimmung und meine Gefühle in nicht unerheblichem Maße. Dabei kommt es immer auf das gewisse Etwas an.

Brauche ich etwas, um mich zu beruhigen oder steht mir ein anstrengender Tag bevor, dann höre ich am liebsten Leo Rojas. Das beruhigt meinen Herzschlag und gibt mir so einfließendes Grundgefühl mit in den Tag.

Sonst höre ich am liebsten Depeche Mode. Und das ist so, seit ich 12 Jahre alt war (also schon sehr, sehr lange!). Damals, das weiß ich noch, war ich unglaublich verliebt in den Sänger Dave Gahan, und das ist auch jetzt noch ein sehr attraktiver Mann. Aber hauptsächlich ist es seine Stimme, die mir absolut unter die Haut geht. So mag ich am liebsten die Lieder mit minimalistischer Musik und hervorgehobenem Gesang.

Erzähl von einer Situation, die dich geärgert/belastet hat und wie sie sich dann zum Guten gewendet hat / wie du sie gelöst hast.

Da gibt es so viele, wie soll ich nur eine herausfinden?

Viele solcher Situationen waren in Verbindung mit meinen Kindern, aber nicht wegen ihnen, sondern eher wegen dem Umfeld. Alle Welt wollte mir erklären, dass meine Kinder „nicht normal“ sind, oder „etwas anders“. Ich wollte das nie hinnehmen, und habe es auch nie. Denn ich war mir immer sicher: Meine Kinder sind absolut perfekt, so wie sie sind. Und wenn die Umwelt nicht mit ihnen klar kommt, ist das deren Problem, und nicht das meiner Kinder!

So habe ich meine Kinder dann auch erzogen. Das war nicht immer leicht, aber ich bin auch jetzt noch felsenfest davon überzeugt, dass es richtig war. Sie haben gelernt, dass sie etwas wert sind, dass sie gut so sind, wie sie sind. Und das gibt ein unglaubliches Selbstbewusstsein, wie es nicht mehr viele Jugendliche haben heutzutage. Das stellt auch gerade meine Große teilweise mit Entsetzen fest.

Manchmal muss man einfach daran glauben, dass alles gut so ist, wie es ist. Auch wenn man noch nicht weiß warum.

Wohin möchtest du gerne noch reisen, wo du bisher noch nicht warst?

Gereist bin ich noch nicht sehr viel, erst in den letzten Jahren habe ich mich mit den Mädels mal etwas weiter weg getraut. Letztes Jahr mit dem Wohnmobil nach Italien, im Jahr davor die erste Flugreise nach Gran Canaria. In diesem Jahr wird es ein kleiner, aber feiner Urlaub in Deutschland.

Etwas, was ich schon immer mal sehen wollte, ist die Route 66. Einmal nach Amerika auf die Route 66, mit einem Cabrio die Straße langfahren und laut das Lied „Route 66“ von Depeche Mode hören.

Was ist dir im Leben wichtig?

Das ist eine interessante Frage, die mich gleich wieder an diverse Diskussionen mit meinem Coach zum Thema „Werte“ erinnert.

Es gibt vieles, das mir wichtig ist, und ab und an ändert sich das auch. Mir ist meine Gesundheit sehr wichtig, denn ohne die kann ich nicht für meine Kinder da sein. Mir ist meine Freiheit sehr wichtig. Das Gefühl, dass ich alles tue weil ich es will, nicht weil ich es muss. Sollte das jemals anders sein, würde ich sofort damit aufhören.

Es ist mir wichtig, ständig weiterzulernen und nie stehen zu bleiben. Mich selbst ständig hinterfragen und ein besserer Mensch werden. Und es ist mir wichtig, zu helfen und meine Erfahrungen weiterzugeben.

Bist du ein eher chaotischer Mensch, oder sieht es bei dir überwiegend ordentlich aus?

Ähm … Wenn ich jetzt sage, dass in meiner Wohnung Besuch nur nach Voranmeldung reinkommt, beantwortet das die Frage?

Ich bin ein ziemlich chaotischer Mensch, obwohl das durchaus schon sehr viel besser geworden ist. Aber wenn ich nicht wöchentlich jemanden hätte, der mich anhält auf meine Wohnung zu achten … oh weh … 🙂

Für was bist du dankbar?

Für das Leben. Die guten und schlechten Dinge, die ich darin erleben durfte und die mich zu dem Menschen gemacht haben, der ich heute bin.

Dein Job: Wenn du alles tun könntest, was du willst – es also egal ist dass du das gar nicht kannst / darin keine Ausbildung hast / du dafür Connections bräuchtest / du damit kein/wenig Geld verdienen könntest: Was würdest du tun?

Ich würde als Coach arbeiten und anderen Menschen dabei helfen, ihr Leben zu verstehen und wenn möglich aus eigenem Antrieb auch positiv zu verändern.

Puh, geschafft. Da hast Du mir aber ein paar ganz schön knackige Fragen gestellt, liebe Mireya! Es hat Spaß gemacht, sie zu beantworten, ich danke Dir! 🙂

Und hier jetzt meine 11 Fragen an Euch:

  1. Wie bist Du zum Bloggen gekommen?
  2. Warum bloggst Du, welche Ziele verfolgst Du damit?
  3. Was macht Deinen Blog besonders?
  4. Was ist das schönste Feedback, das du für Deinen Blog bisher erhalten hast?
  5. Wie sieht Dein perfekter Tag aus?
  6. Was ist Dein absolutes Lieblings-Rezept?
  7. Was steht schon seit ewigen Zeiten auf Deiner To Do-Liste und wartet noch heute darauf, von Dir erledigt zu werden?
  8. Ohne was könntest Du nicht leben?
  9. Wenn Du die Zeit zurückdrehen könntest, würdest Du etwas anders machen? (Wenn ja: Was?)
  10. Welche Eigenschaft an Dir hat sich im Laufe der Zeit verändert?
  11. Welche drei Dinge sind Dir in den letzten Wochen richtig gut gelungen?

Und wer darf die Fragen beantworten? Ich nominiere dazu zwei Damen:

Petra von Würze Dein Leben, da sie mich dazu inspiriert und motiviert hat, überhaupt mit meinem Blog anzufangen und ich seitdem so viel Spaß daran habe und tolle Menschen kennenlernen durfte! ❤

und

 

Jule von Realität mit Sahne, die im März mit ihrem Blog und ihrer „Six-Pack-Challenge“ begonnen hat, zu der ich ihr von Herzen viel Erfolg wünsche! ❤

Als letztes noch:

Die Regeln

  • Bedanke dich bei dem Blogger/der Bloggerin, der/die dich nominiert hat und verlinke seinen/ihren Blog in deinem Beitrag.
  • Zeige in deinem Artikel, dass du am “Liebster Award” teilnimmst und erwähne die Regeln. Das Logo kannst du bei Google raussuchen.
  • Beantworte die dir gestellten 11 Fragen.
  • Denke dir selbst 11 Fragen aus.
  • Informiere die von dir nominierten BloggerInnen darüber, dass du sie nominiert hast und bitte sie, deine Fragen zu beantworten.

Ich bin gespannt auf eure Antworten! 🙂

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Karen W.
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Bloggerin bei Ketogen Leben
Ich schreibe in meinem Blog über ketogene Ernährung und wie diese dabei hilft, trotz Lipödemen und Hashimoto gesund zu leben. Du findest hier interessante Informationen, Tipps, Erfahrungen und leckere Rezepte.
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2 Gedanken zu „Liebster Award – Meine Antworten

  1. Elisabeth sagt:

    Liebe Karen, ich bin erst vor kurzer Zeit auf Deinen Blog gestossen. Und was sehe ich? Ein Depeche Mode Fan! Jieppi! DM hat mich in meiner Jugendzeit aus vielen Tiefen herausgeholt.
    Ich werde zukünftig öfters in Deinen Blog nachschauen. Ich ernähre mich seit ca. 1 Jahr ketogen und es geht mir gut dabei. So e i n i g e gesundheitliche Probleme haben mich auf diesen Weg gebracht.
    Alles Liebe weiterhin
    Elisabeth
    (Enjoy the Silence !!!)

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