Polar M400 Aktivitätstracker

Vor etwa 2-3 Jahren war ich noch der Meinung, ich wäre trotz Bürojob ziemlich aktiv. Schließlich fahre ich ab und an mal mit dem Rad, gehe die Treppen statt mit dem Fahrstuhl zu fahren und überhaupt laufe ich ja ziemlich viel rum. Für die überall genannten 10.000 Schritte würde das doch bestimmt reichen.

Als ich mir dann das erste Mal eine Schrittzähler-App auf meinem Handy installierte, war ich dann einigermaßen geschockt. An den meisten Tagen kam ich nicht einmal auf 4.000 Schritte!

Wie sehr man sich doch täuschen kann.

Es musste sich also etwas ändern. Zuerst hab ich verschiedenste Apps ausprobiert, um die täglichen Schritte zu zählen. Da hatte ich aber irgendwann das Problem, dass ich mein Smartphone ja nicht immer dabei hatte und dann oftmals wertvolle Aktivitätszeit fehlte. Das war frustrierend.

Als ich mich dann auch noch entschloss, regelmäßig(er) Laufen zu gehen und bei der Nutzung von runtastic mit GPS der Akku des Handys einfach nur zu schnell leer war, musste etwas anderes her. Irgendein Aktivitätstracker, mit dem man auch die Herzfrequenz messen und gelaufene Strecken aufzeichnen kann. Musste kompatibel mit allen gängigen Smartphones sein und durfte nicht zu viel kosten.

Polar M400

Polar M400 mit Brustgurt


Nach langer Suche hatte ich mich dann im Mai 2015 für eine Uhr entschieden: Die Polar M400 in weiß*. Damit habe ich irgendwie alles, was ich brauch, in einem:

  • eine Armbanduhr, damit ich endlich wieder weiß, wie spät es ist
  • Aktivitätstracker mit einstellbarem täglichen Aktivitätsziel, berechnet auch den tatsächlichen täglichen Kalorienverbrauch, inkl. Inaktivitätsalarm
  • Misst Schlafdauer und -qualität
  • Smart Notifications
  • Trainingscomputer mit integriertem GPS und Herzfrequenzmessung (mittels Brustgurt), anpassbare Trainingsansichten auf dem Display
  • Neu: Messung der Schrittfrequenz auch auf dem Laufband
  • Sofortiges Feedback nach dem Training
  • Mit Back-to-Start zurück zum Ausgangspunkt finden
  • MyFitnessPal-Anbindung (nur iOS)
  • wasserdicht (beim Schwimmen funktioniert nur die Verbindung zum Brustgurt nicht)
  • und vieles mehr

Trainingsplanung

m400-app-demo-sync1

Polar Flow App für iPhone

Dazu gibt es noch ein Polar Flow Online Portal. In diesem kann man seine Uhr weiter konfigurieren, mit den auswählbaren Sportarten oder die Einstellung des Aktivitätslevels. Auch ziemlich cool: man kann Trainings im voraus planen. Das ist zum Beispiel sinnvoll, wenn man Intervalltraining machen möchte. Dafür plant man im Portal das Training mit den gewünschten Intervallen, synchronisiert das mit der Uhr und startet dann das Training. Die Uhr informiert dann über die Intervallwechsel. Ebenso informiert sie, wenn z.B. Herzfrequenzen über- oder unterschritten werden. Auch das Einplanen von WarmUp- und CoolDown-Phasen ist möglich.

M400_ecosystemZielzeitschätzung

Sicherlich für Langstreckenläufer interessant ist das Feature „Zielzeitschätzung“. Hier kann man angeben, in welcher Zeit man welche Strecke schaffen möchte. Während des Laufes berechnet dann die Uhr anhand der aktuellen Zeit und bereits gelaufener Strecke die geschätzte Endzeit.

Back-to-Start

Ist man in einer Gegend, wo man sich nicht so gut auskennt, hilft diese Funktion. Diese navigiert Dich auf kürzestem Weg (Luftlinie) zu Deinem Ausgangspunkt zurück und zeigt an, wie weit dieser noch entfernt ist.

Fitnesstest

Mit Brustgurt und Uhr kann man innerhalb von 5 Minuten einen Fitnesstest machen und damit über einen längeren Zeitraum beobachten, inwiefern sich der eigene Fitnessstatus verbessert.

Trainingsnutzen

Direkt nach einem Training bekommt man ein umfassendes Feedback zum Training: Training Benefit (z.B. Tempo- oder Maximaltraining), Übersicht der HF-Zonen, durchschnittliche und maximale Herzfrequenz, sowie verbrannte Kalorien.

Im Webportal kann man noch seine Trainings mit vorherigen Leistungen vergleichen.

Trainingsbelastung und Erholungsstatus

polar-erholungsstatus

Polar Flow: Übersicht Erholungsstatus

Eigentlich war es nur für die Polar V800* vorgesehen, aber ich kann jetzt im Webportal auch mit der M400* meine aktuelle Trainingsbelastung und den Erholungsstatus ansehen. Wenn man täglich trainiert, kann man sehen, ob und wann der Körper mal wieder etwas mehr Ruhe zur Regeneration benötigt.

Zubehör

Die Uhr selbst gibt es mit oder ohne Brustgurt.
Um das Display zu schonen (man stößt ja doch mit einer Uhr immer mal irgendwo an), hab ich mir zusätzlich eine Displayschutzfolie gegönnt. Dadurch hat zwar jetzt die Folie ein paar Kratzer, das Display selbst ist aber noch heile.

Zusätzlich gibt es noch einen Bluetooth Laufsensor, den ich aber nicht habe und nicht beurteilen kann.

Fazit

Ich bin mit der Polar M400 mehr als zufrieden. Sie bringt alles mit, was ich irgendwie für meine sportlichen Aktivitäten brauchen könnte. Auch entwickelt Polar die Software ständig weiter, so dass man auch bei älteren Modellen von den Neuerungen profitiert. Das ist nun wirklich nicht überall so.

Sucht man eine Uhr, die auch beim Schwimmen noch die Herzfrequenz misst, sollte man eher zur Polar V800 greifen.

Seither schaffe ich es immer öfter, mein tägliches Aktivitätsziel zu erreichen bzw. zu übertreffen. Und das hilft mir und meiner Gesundheit spürbar.

 

Bildquellen: http://www.polar.com/de/produkte/sport/M400

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  • Verfolgt mit Hilfe des integrierten GPS deine Geschwindigkeit, Distanz und Route

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Bloggerin bei Ketogen Leben
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* Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API. Preis aktualisiert am 11.12.2017 

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