Keto Pizza Prosciutto e Salame

Meine Kinder brauche ich bei dieser Pizza inzwischen nicht mehr zu gesundem Essen überreden – die essen sie freiwillig 🙂

Und das will schon etwas heißen. Gerade mit der Jüngsten habe ich häufig Diskussionen ums Essen gehabt. „Neeee, das mag ich nicht!“ oder „Iiiihhhh, das ist ja gesund!“ waren so die Standard-Antworten meines Teenagers. Ich gebe es zu, ich war früher auch nicht anders…

„Was der Bauer nicht kennt, das isst er nicht“ hieß es lange Zeit bei meinen neuen Rezepten. Aber dieses hier wurde quasi vom Fleck weg für gut befunden.

Das Besondere für mich ist, diese Pizza ist schnell und einfach zuzubereiten. Man kann sie also auch mal machen wenn man in Eile ist.

Für eine größere Meute bereite ich gleich ein ganzes großes Blech vor. Das reicht dann locker für 6-8 Personen, die Pizza macht nämlich wahnsinnig satt.

Wird das große Blech nicht alle, kann man einzelne Stücke portionieren und später als Mittagessen auf Arbeit mitnehmen. Das ist auf jeden Fall besser als Kohlenhydrate in der Kantine.

Auch Einfrieren lassen sich die Portionen. Dazu einfach einzelne Stücke in Alufolie einpacken und in die Tiefkühltruhe packen.

Das Vorportionieren von Mahlzeiten ist auch eine ideale Vorbereitung für Berufstätige, die unter der Woche – so wie ich – einfach keine Zeit haben für große Kochorgien für die ganze Familie.

Doch nun zu unserer leckeren ketogenen Pizza.

Keto Pizza Prosciutto e Salame
Keto Pizza Prosciutto e Salame
Stimmen: 6
Bewertung: 4.5
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Eine ketogene Pizza, die auch schmeckt wie eine Pizza. Variabel, lecker, beliebt in der ganzen Familie. Ebenso perfekt für unterwegs, denn sie schmeckt auch kalt sehr gut.
Keto Pizza Prosciutto e Salame
Stimmen: 6
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Eine ketogene Pizza, die auch schmeckt wie eine Pizza. Variabel, lecker, beliebt in der ganzen Familie. Ebenso perfekt für unterwegs, denn sie schmeckt auch kalt sehr gut.
Portionen Vorbereitung Kochzeit Chefkoch
6Portionen 15Minuten 30Minuten Karen W.
Portionen Vorbereitung
6Portionen 15Minuten
Kochzeit
30Minuten
Nährwerte pro Portion
kcal: 343kcal
Fett: 22g
Eiweiß: 25g
KH: 4g
Skaldeman: 0,82
Portionen: Portionen
Zutaten
  • Für den Boden
  • 200 g körniger Frischkäse
  • 250 g Gouda gerieben
  • 3 Eier
  • 30 g gemahlene Mandeln
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprika
  • Oregano
  • Für den Belag
  • Tomatenmark
  • Salami
  • Schinken z.B. Prosciutto di Parma
  • Paprika
Portionen: Portionen
Zutaten
  • Für den Boden
  • 200 g körniger Frischkäse
  • 250 g Gouda gerieben
  • 3 Eier
  • 30 g gemahlene Mandeln
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprika
  • Oregano
  • Für den Belag
  • Tomatenmark
  • Salami
  • Schinken z.B. Prosciutto di Parma
  • Paprika
Und so wird's gemacht:
Boden
  1. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und kräftig verrühren. Du brauchst dafür nicht zwingend ein Rührgerät, einmal kräftig Umrühren mit einem großen Löffel sollte auch ausreichen.
  2. Anschließend verteilst Du den Teig schön gleichmäßig auf einem mit Backpapier belegten Backblech.
  3. Etwa 15 bis 20 Minuten darf der Pizzaboden bei ca. 180°C nun backen.
Belag
  1. Nimm das Backblech nun aus dem Ofen, um die Pizza zu belegen.
  2. Dazu habe ich zunächst Tomatenmark dünn auf dem Boden verteilt. Nicht zu dick und wässrig, sonst wird der Pizzaboden ganz matschig.
  3. Meine Jüngste wollte unbedingt eine Salami-Pizza, und ich mag es am liebsten mit Schinken. Also wurde die eine Hälfte mit Prosciutto und die andere mit Salami belegt. Das kannst Du ganz so machen, wie es Dir am liebsten ist.
  4. Auf den Schinken und die Salami habe ich die in kleine Würfel geschnittene Paprika verteilt und zum Schluss noch einmal etwas geriebenen Gouda darüber gestreut.
  5. Jetzt kommt die Pizza noch einmal für etwa 15 Minuten bei 180°C in den Ofen.

Beim Belag kannst Du herrlich variieren und alles austauschen, wie es Dir beliebt. Fleischstückchen, verschiedene Wurst- oder Schinkensorten, viele kleingeschnittene Gemüse bieten sich ebenso an. Statt Paprika kannst Du auch saure Gurken, Zucchini, Zwiebeln oder ähnliches nehmen. Deiner Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Bei allem solltest Du aber beachten, dass es möglichst nicht zu saftig sein sollte, da sonst der Pizzaboden gerne mal durchweicht.

Wenn Du den Boden etwas dicker haben möchtest, kannst Du gern einfach die doppelte Menge nehmen. Eventuell muss die Pizza dann beim ersten Mal backen etwas länger im Ofen bleiben, sonst ist der Boden zu weich. Probier es einfach mal aus.

Es ist wichtig, entweder eine gute Dauerbackmatte zu verwenden oder sehr gutes Backpapier, da man sonst die Pizza schlecht vom Backpapier lösen kann.

Ich hätte gedacht, dass das in etwa 3-4 Portionen werden könnten. Da habe ich mich aber stark getäuscht. Bereits nach der Hälfte eines Stückes war ich pappsatt!

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49 Gedanken zu „Keto Pizza Prosciutto e Salame

  1. Angela sagt:

    Was bin ich glücklich, dass es dieses Rezept gibt… Superlecker, und der Fantasie sind ja gar keine Grenzen gesetzt. Einfach super und macht satt ohne Ende. 🙂

    • Karen Wiltner sagt:

      Hi Nicole, es könnte am Backpapier liegen. Oder es war nicht heiß genug im Ofen? Nimmst Du Umluft oder Ober-/Unterhitze?
      Ansonsten ist der Boden auch nicht so fest, wie man das von handelsüblicher Pizza kennt. Das Backpapier geht bei mir dabei auch regelmäßig kaputt.

  2. Marie sagt:

    Vielen Dank für das Rezept, möchte nun meine Erfahrung teilen:
    Ich habe auf das Backpapier etwas Olivenöl verteilt. Die Pizza klebte nicht und ging eigentlich gut ab. Das Backpapier habe ich von dm, kein spezielles.
    Die Pizza mit Salami, Spitzpaprika und Lauch hat uns sehr gut geschmeckt. Allerdings hat sie den Geschmack von meinem Sohn (5) leider nicht getroffen – angeblich zu viel Käse (ja, ich weiß, war auch eben meine Absicht!) Er ist halt nicht so keto-erfahren…

    • Karen W. sagt:

      Lieben Dank, Marie!
      Mag Dein Sohn etwa keinen Käse? Vielleicht gewöhnt er sich ja daran. Wir machen bei uns immer geteilte Pizza, jeder darf sich seine Ecke so belegen, wie er das gerne hätte. Dann gibt es keinen Streit, und mitgeholfen hat so auch jeder. Schmeckt gleich nochmal so gut 🙂
      Liebe Grüße, Karen

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