Szegediner Gulasch

Heute habe ich für Euch mal wieder ein tolles Leserrezept, diesmal von Ingrid!

Schon lange wollte ich selbst mal einen Gulasch zubereiten, darauf wurde bisher aber nichts. So freue ich mich umso mehr, dass Ingrid dieses Rezept für einen Szegediner Gulasch beigesteuert hat. Das werde ich ganz sicher in der nächsten Zeit auch einmal nachkochen, denn es liest sich super lecker. 

Szegediner Gulasch mit Sauerkraut ist ein absoluter Klassiker in der Küche, bei dem das Fleisch besonders lange schmoren darf. Geübte werden auch ihre Freude daran haben, diesen Gulasch im Slow Cooker zuzubereiten.

Gulasch (Gulyás) stammt ursprünglich aus Ungarn und ist eine Suppe zur Verwertung von Fleischabfällen. Was bei uns Gulasch heißt, ähnelt in Ungarn am ehesten einem Pörkölt oder Paprikás. Die Variante des Szegediner Gulasch ist vermutlich eher auf die Wiener Küche zurückzuführen, dabei kommt zusätzlich zum Fleisch noch Sauerkraut mit in den Topf.

Szegediner Gulasch
Szegediner Gulasch
Stimmen: 7
Bewertung: 3.86
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Szegediner Gulasch - ein Rezept meiner Großmutter
Szegediner Gulasch
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Szegediner Gulasch - ein Rezept meiner Großmutter
Portionen Vorbereitung Kochzeit Chefkoch
2Portionen 20Minuten 30-45Minuten Ingrid P.
Portionen Vorbereitung
2Portionen 20Minuten
Kochzeit
30-45Minuten
Nährwerte pro Portion
kcal: 398kcal
Fett: 25g
Eiweiß: 24g
KH: 5g
Skaldeman: 0,86
Portionen: Portionen
Zutaten
  • 250 g Schweineschulter ich nehme manchmal auch Pute
  • 300 g Sauerkraut abwaschen
  • 1 kleine Zwiebel fein gehackt
  • 20 g Ghee oder Kokosöl
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 EL Paprikagewürz edelsüß und rosenscharf
  • Suppe oder Wasser
  • Salz
  • 1 EL Majoran
  • 1 Zehe Knoblauch fein gehackt
  • Kümmel ganz
  • Lorbeerblatt
  • 3-4 EL Sauerrahm
Portionen: Portionen
Zutaten
  • 250 g Schweineschulter ich nehme manchmal auch Pute
  • 300 g Sauerkraut abwaschen
  • 1 kleine Zwiebel fein gehackt
  • 20 g Ghee oder Kokosöl
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 EL Paprikagewürz edelsüß und rosenscharf
  • Suppe oder Wasser
  • Salz
  • 1 EL Majoran
  • 1 Zehe Knoblauch fein gehackt
  • Kümmel ganz
  • Lorbeerblatt
  • 3-4 EL Sauerrahm
Und so wird's gemacht:
  1. Die Zwiebeln im Ghee goldgelb anrösten.
  2. Paradeismark einrühren, Hitze verringern und Paprikapulver zugeben.
  3. Mit warmer Suppe oder Wasser aufgießen.
  4. Hitze wieder erhöhen, mit Salz, Pfeffer, Kümmel, Lorbeerblatt und Knoblauch würzen und zugedeckt kräftig kochen lassen.
  5. Hitze reduzieren und das würfelig geschnittene rohe Fleisch und das Sauerkraut zugeben. Alles auf kleiner Flamme langsam insgesamt ca. 45 Minuten köcheln lassen, bis Sauerkraut und Fleisch weich sind.
  6. Zum Schluss mit Sauerrahm verfeinern.
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Sicher fragst Du Dich: Was ist „Paradeismark“? Das ist der österreichische Begriff für „Tomatenmark“. 🙂 Wieder was gelernt, oder? Ich frage mich ja schon immer wieder, warum man in den deutschsprachigen Ländern nicht einfach alles gleich benennen kann, das macht doch das Leben viel einfacher 🙂

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Foto: (c) Ingrid Pracher

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4 Gedanken zu „Szegediner Gulasch

    • Karen W. sagt:

      Hallo Ramona,
      stimmt, Paradeismark ist der österreichische Begriff für „Tomatenmark“, das hab ich im Text darunter auch so erwähnt. Da das Rezept ja nicht von mir ist, wollte ich den Begriff gerne stehen lassen 🙂
      Liebe Grüße, Karen

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