Neues Jahr – Neues ICH (Teil 1)

Die gesamte Weihnachtszeit und auch die Tage bis Neujahr war für meine kleine Familie und mich sehr angenehm ruhig. Keine Weihnachtsbesuche, kein Streit, nur gute Laune 🙂

Und als ganz besonderen Abschluss des Jahres habe ich mit meiner kleinen Tochter – so wie jedes Jahr – einen Kurzurlaub im Erzgebirge gemacht. Genauer gesagt bei meiner Tante, da wo die kleinen Engel wohnen

Ist es schon zu spät für einen Jahresrückblick? Ich finde nicht … Vor einigen Tagen fand ich auf Instagram eine tolle Artikelserie von Lisa Jacobs, die mich inspirierte, doch noch einen Jahresrückblick 2016 zu schreiben und zu veröffentlichen. Weiterlesen

44kg weniger – Wie schlank ich mich selbst sehe

Hallo ihr Lieben,

vor drei Wochen hatte ich darüber berichtet, dass ich nun inzwischen sagenhafte 44kg abgenommen habe. Heute kommt keine neue Zahl, denn ich bin heute noch exakt genauso schwer (oder leicht) wie vor drei Wochen. Nein, heute möchte ich Euch darüber berichten, wie es mir damit geht, wie sich das anfühlt, und warum das Gewicht auf der Waage nicht alles ist.

Es ist ja so eine bekannte Phrase, dass Abnehmen im Kopf beginnt. Das stimmt auch. Erst, wenn es „Klick“ macht, hat man nicht mehr das Gefühl, man müsse auf etwas verzichten. Erst dann ist es keine Diät mehr, sondern eine Lebensweise.

Vor einigen Tagen hat mich eine junge Frau an etwas erinnert. Wir wohnen in der 4. Etage, es gibt hier keinen Fahrstuhl. Diese junge Frau kam zu uns, um etwas abzugeben. Sie wog etwas mehr, vielleicht so wie ich vor einem Jahr. Sie schniefte und war von den vielen Treppen und dem Tragen des Pakets völlig fertig. Ich erinnerte mich dunkel daran, dass es mir mal genauso ging.

Ich hatte das bereits vergessen.

Abends saß ich auf dem Sofa und versuchte mich an weiteres zu erinnern, wie es mir früher ging mit mehr Gewicht, wie ich mich fühlte. Ich weiß, dass ich oft dicke Füße bekam und dass das auch schmerzhaft war. Aber an den Schmerz kann ich mich nicht mehr erinnern.

Ich habe das bereits vergessen.

Wenn ich täglich auf Arbeit gehe, muss ich an dem einzigen großen Spiegel in meiner Wohnung vorbei. Früher fand ich den Blick in diesen Spiegel schlimm, also so richtig schlimm. Ich hab eigentlich nie rein gesehen. Jetzt dagegen stehe ich jeden Tag davor und prüfe, wie ich in den zuletzt neu gekauften Klamotten aussehe. Und jedes Mal muss ich mich wieder daran erinnern, dass ich nicht mehr fett bin.

Das Fett-Sein hat mein Gehirn noch nicht vergessen.

Mein Gehirn projiziert mir immer noch das Bild von mir mit etwa 15kg mehr auf die Augen. Also das Bild von mir von vor etwa einem Jahr. Warum ist das wohl so? Warum fühlt man sich noch immer übergewichtig, obwohl man doch schon ziemlich schlank ist?

Man kann das im weitesten Sinne vergleichen mit dem Phänomen des Phantomschmerzes: Viele Menschen, die durch einen Unfall oder durch eine Operation einen Arm oder ein Bein verloren haben, nehmen noch Schmerzen im Bereich dieses Körperteils wahr, obwohl es physisch gar nicht mehr vorhanden ist. Das Gehirn sendet noch immer Signale des früheren Körpergefühls.

So in etwa ist das auch mit dem Gefühl des „innerlichen Dickseins“. Das Fett ist schon lange weg, und doch hat man das Gefühl, es wäre noch da.

Stell Dir vor, Du wachst morgen mit Deinem Traumgewicht auf, und alle Deine Wehwehchen sind verschwunden. Wie fühlt sich das an? Was genau wird dann morgen anders sein als heute? Was wirst Du tun, was Du heute noch nicht tun konntest? 
Und wie wirst Du aussehen? Welche Sachen wirst Du tragen?

Wie fühlt sich das an?

Diese Fragen wurden mir vor zwei Jahren gestellt. Ich habe sie ähnlich beantwortet wie Du jetzt vielleicht: „Ich bin dann schlank, ich kann mir schicke Klamotten kaufen und bin glücklich.“

Glaube mir, so leicht ist das nicht. Nur weil man plötzlich in Größe S passt, ist nicht automatisch alles toll. Schlank sein muss man erst wieder lernen, man muss eine innere Einstellung dazu entwickeln. Schlank sein muss man in der eigenen Vorstellung von sich selbst üben, so wie man Laufen oder Fahrradfahren lernt.

Ich.Ich habe das damals vor zwei Jahren nicht so ernst genommen mit der Aufgabe, mir dieses „Schlanksein“ ganz genau vorzustellen und das Bild zu verinnerlichen. Das muss ich jetzt nachholen. Und das tue ich, indem ich inzwischen fast täglich Fotos von mir mache, diese mit früher vergleiche, und meinem Gehirn sage: „Siehst Du, Du irrst Dich! Ich bin nicht mehr fett, ich bin jetzt schlank!“

Und indem ich lerne, stolz auf mich zu sein. Mir auch einfach mal zu sagen „Hey, Du siehst heute gut aus!“ – und sich nicht dafür zu schämen, dass man etwas Gutes von sich denkt.

Irgendwann hat mein Gehirn dann vielleicht auch vergessen, wie ich früher einmal aussah. Bei einigen Bildern von vor drei Jahren ist es jetzt schon so, dass ich sage „Das war wirklich ich? Unglaublich!“.

Ich denke, es wird noch einige Zeit benötigen, bis ich mich selbst so sehen kann, wie andere mich sehen. Ich bin auf einem guten Weg, ich kann stolz auf mich sein – und ich sehe mich auch wieder gerne im Spiegel.

Dir möchte ich mitgeben: Sei geduldig mit Dir. Was nützt es Dir, jetzt ganz schnell abzunehmen, wenn Du dann im Kopf hinterher damit noch gar nicht zurecht kommst? Sei stolz auf Dich, weil Du auch mit etwas mehr Gewicht jemand bist. Ein toller Mensch ist man nicht mit einem bestimmten Gewicht.

Ganz liebe Grüße, Deine Karen

 

PS: Alles ist gut, auch wenn Du jetzt noch nicht weißt, warum.

44kg weniger: Endlich macht Shoppen wieder Spaß!

Shoppen und ich – das waren immer zwei Dinge, die nie zusammenpassten. Vor allem in den letzten Jahren, als es aufgrund der Kleidergröße von 56 bei Hosen und 52 bei Oberteilen doch eher schwierig bzw. unmöglich war, in normalen Läden überhaupt etwas ansehnliches und tragbares zu finden.

So habe ich in den letzten Jahren alles online bestellt, und mich immer wieder geärgert, wie viel mehr man doch für Klamotten in großen Größen bezahlen muss. Mal eben nen Stapel T-Shirts für den Sommer für 3,99 Euro das Stück war da nicht drin. Doch was sollte man machen? Irgendwas muss man ja anziehen! Weiterlesen

Abnehmen hat definitiv auch enorme Nachteile!

Ganz viele fangen mit der ketogenen Ernährung an, weil sie gerne abnehmen wollen. Das ist auch durchaus legitim, hat doch die ketogene Ernährung einen gewichtsregulierenden Effekt. Das bedeutet: Der Körper strebt seinem eigenen Idealgewicht entgegen – auch wenn das nicht immer das Gewicht ist, was man sich selbst so als Idealgewicht vorgestellt hat. Aber das weißt Du ja bestimmt schon.

Das Idealgewicht des Körper ist für eine Frau zum Beispiel das, wo er problemlos eine Schwangerschaft, Kinder gebären und auch sonst alle Dinge des Lebens überstehen kann, ohne in die Gefahr eines Nährstoffmangels zu kommen. Und sollte es doch gerade mal zu wenig zu essen geben, hat er ja noch etwas Fett auf den Rippen, was er dank der Ketonkörper auch in Energie umwandeln kann. Weiterlesen

11 Kalorienrechner im Vergleich

Viele beginnen mit einer ketogenen Ernährung, um endlich die überschüssigen Kilos abzunehmen. Die einen haben Normalgewicht und wollen noch 3-4 Kilos zusätzlich verlieren, die anderen haben Übergewicht und vielleicht noch 30-40kg oder mehr vor sich.

Für beinahe jeden ist die erste Aktion beim Start mit der neuen ketogenen „Diät“ das Aufrufen eines Kalorienrechners, um zu berechnen wie viel oder bzw. wie wenig man denn nun ab sofort essen darf um endlich abzunehmen.

Der gute Rat, doch mit dem Kalorien-Zählen aufzuhören oder gar nicht erst anzufangen, wird leider immer wieder ignoriert. Und so sind viele mit der eigentlich so gesunden ketogenen Ernährung bereits auf dem Weg in eine Mangelernährung.

Wie viel uns diese Rechner und Apps wirklich sagen, darum geht es in meinem Artikel, in dem ich 11 verschiedene gängige Kalorienrechner mit meinen eigenen Daten teste und schaue, was dabei herauskommt. Ich bin gespannt!

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Sahne-Mascarpone-Erdbeer-Torte

Mascarpone-Erdbeer-Torte

Eine Erdbeer-Torte während einer Diät, und das soll dann auch noch funktionieren? Mit einer ketogenen Ernährung kein Problem! Auf eine leckere Erdbeer-Torte muss nicht verzichtet werden. Wirklich nicht.

Andere Diäten sind ja üblicherweise schon sehr anstrengend: Keine Torte, Verzicht auf Naschereien, und überhaupt darf man nie essen, was einem gut schmeckt.

Nicht so bei einer ketogenen Ernährung!

Ach, wie ich es liebe. Ich habe mich so sehr darüber gefreut, nun endlich die 40kg-Marke geknackt zu haben, dass dieser Erfolg mit einer leckeren Torte gefeiert werden musste.

Mit den richtigen Zutaten kann man so auch in einer ketogenen Ernährung einen Geburtstag oder einen anderen Anlass mit einer Torte zelebrieren, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen. Denn im Gegensatz zu einer herkömmlichen Ernährung ist dies keine Zucker- sondern eher eine überaus kalorienreiche Fettbombe. Perfekt für die ketogene Ernährung! Weiterlesen

Bist Du auch gerade wieder kurz vorm Aufgeben?

An anderer Stelle habe ich bereits schon einmal darüber geschrieben: Der Umstieg auf die ketogene Ernährung ist nicht ganz so einfach, wie sich viele das vielleicht anfangs denken.

Und nicht nur der Umstieg ist nicht simpel. Viele, die mit dieser Ernährung gern abnehmen möchten, sind nach einigen Wochen plötzlich frustriert und geben auf. Denn gerade das Abnehmen funktioniert dann doch nicht so schnell, wie sie von anderen Mitmenschen gehört haben.

Ernährungsumstellung braucht Zeit

Ernährungsumstellung ist mehr als nur zu sagen „ich esse jetzt ketogen“, mehr als das Essen täglich zu messen und zu wiegen, mehr als Blutketone messen und zu sagen „ich bin in Ketose“.

Es bedeutet auch zu lernen, dem Körper Zeit zu geben, Geduld zu haben. Es bedeutet, zur Ruhe zu kommen und das Leben wieder genießen zu lernen. Eben nicht nur „ketogen essen“, sondern „ketogen leben“. Weiterlesen

Wie Du das Lipödem in den Griff bekommst

Es ist eines der am häufigsten auftretenden Frauenleiden: Das Lipödem.

In diesem Artikel möchte ich verschiedenste Informationen zusammentragen und für mich persönlich die Frage beantworten, ob ich mit meiner ketogenen Ernährung jemals diese Lipödeme loswerden kann. Überall liest man nur: Mit Lipödemen kann man nicht abnehmen, und wenn doch, dann hat man einfach kein Lipödem. Und als einziger Ausweg wird eine Operation, die Liposuktion empfohlen, die man meist komplett selbst bezahlen muss.

Ich fand das immer zu kurz gedacht und möchte mich einfach nicht damit abfinden. Und eine Operation, die für beide Beine gerne mal 10.000 Euro oder mehr kostet, habe ich nun definitiv auch kein Geld. 

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