Hör auf Deinen Körper! – Aber wie geht das bitte?

Auch ich sage es ziemlich oft … „Hör auf Deinen Körper! Der weiß sehr genau, was für Dich am besten ist!“. Und dann erinnere ich mich an frühere Zeiten, als ich selbst nicht wirklich wusste, wie das eigentlich geht. Was muss man tun, wenn man auf seinen Körper hören soll? Wie geht das? Redet der wirklich mit mir und ich versteh es nur nicht?

Noch bis vor zwei Jahren etwa litt ich an einer Eßstörung. Binge Eating. Ich habe gegessen, bis mir alles weh tat, ich konnte es nicht steuern, es war wie ein Zwang. Ich hatte die Kontrolle darüber verloren. Wie soll man da wissen, wie man auf seinen Körper hört?

Als ich mit der ketogenen Ernährung anfing, hatte ich diese Eßstörung noch immer. Ich habe manchmal regelrecht gefressen, nur war es dann eben ketogen, und für mein Gewicht eher gut als kontraproduktiv. Und doch fühlte es sich nicht wirklich gut an. Ich schämte mich weiter dafür, dass ich das einfach nicht in den Griff bekam. 

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3 Jahre ketogene Ernährung bei Lipödem – war es das jetzt?

Seit drei Jahren ernähre ich mich nun schon streng ketogen, mit nur ganz wenigen Ausnahmen. Die Zeit vergeht, das ist echt verrückt. Geht Dir das auch so? Die Zeit rennt und rennt …

Ich möchte diesmal keine lange Artikelserie schreiben, so wie ich das vor einem halben Jahr getan habe (schau hier: 2 Jahre Keto (Teil 1) – Aller Anfang ist schwer und folgende Artikel). Nein, heute möchte ich mal einen etwas kritischen Blick auf alles werfen, insbesondere die letzte Zeit und die letzten Monate.  

Geht es wirklich so gut nach 3 Jahren fast ununterbrochener ketogener Ernährung? Fühlt sich das noch gut an? Oder ist es Zeit, etwas zu ändern? Wenn ja, in welche Richtung?

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Übernimm die Verantwortung für Dein Leben!

Vor einigen Tagen erhielt ich von einer lieben Leserin meines Blogs ein Geschenk von meiner Amazon-Wunschliste … Es waren drei Bücher von Byron Katie. Eines davon habe ich kurz durchgeblättert und bin dabei auf einen Satz gestoßen, der mich seitdem immer wieder in Gedanken verfolgt. 

Leiden ist eine freiwillige Entscheidung.

In gleichem Atemzug schreibt Byron Katie: „wann immer wir ein belastendes Gefühl wahrnehmen – alles von leichtem Unbehagen bis zu intensiver Trauer, Wut oder Verzweiflung -, können wir sicher sein, dass ein bestimmter Gedanke unsere Reaktion verursacht, ob wir uns dessen nun bewusst sind oder nicht.“

Und um unseren Stress mit diesem belastenden Gefühl zu beenden, müssen wir unser Denken untersuchen und hinterfragen, das dahinter steht. Wir müssen uns selbst und unsere Gedanken in Frage stellen und hinter die Fassade schauen … um an unsere tiefsten Sorgen und Ängste heranzukommen. 

Kurz: Es gilt, die Verantwortung für das eigene Leben selbst zu übernehmen.  Weiterlesen

Mein Jahr 2018 – Neues Jahr, neues ICH (2)

In meinem gestrigen Artikel habe ich ziemlich ausführlich auf das Jahr 2017 zurückgeblickt, welches für mich insgesamt ein sehr gutes Jahr war. Ich nehme viele wundervolle Erinnerungen mit in das neue Jahr 2018, ich habe tolle und interessante Menschen kennengelernt und einiges Neues erlebt. Dafür bin ich aus tiefstem Herzen dankbar, das Jahr 2017 hätte besser nicht sein können. Vielleicht hätte dieses und jenes in kleinen Nuancen noch anders werden können, aber wer weiß schon, welchen Einfluss auf die anderen Entwicklungen gehabt hätte? Es ist also alles ganz perfekt so, wie es ist.

Vor einem Jahr habe ich in meiner Artikelreihe „Neues Jahr – Neues ICH (Teil 1)“ ziemlich ausführlich niedergeschrieben, was ich mir für das Jahr 2017 vornehme. In diesem Jahr werde ich das für das Jahr 2018 nicht ganz so ausführlich machen.  Weiterlesen

Mein Jahr 2017 – Neues Jahr, neues ICH (1)

Jahresrückblicke waren nie so mein Ding. Ganz früher hab ich dann immer mit der Familie zusammen gesessen, und habe mir gute Vorsätze für das neue Jahr überlegt. Diese waren dann meist schon nach wenigen Tagen oder Wochen vergessen.

Nicht so im letzten Jahr. Vielleicht erinnerst Du Dich? So wie es in diesem Jahr eine Artikelserie über meine Erlebnisse in meinen mehr als zwei Jahren mit ketogener Ernährung gab, schrieb ich zum Jahreswechsel 2016/2017 über eine neue Art des Jahresrückblickes

Heute möchte ich in etwas kürzerer Form schauen, was aus diesen – diesmal aufgeschriebenen – Ziel geworden ist.  Weiterlesen

2 Jahre Keto (Teil 6) – Angekommen in meinem Leben

Über 2 Jahre lebe ich jetzt ketogen, und in insgesamt fünf sehr unterschiedlichen Artikeln habe ich in den letzten Tagen und Wochen einen sehr persönlichen Rückblick auf diese Zeit gewagt. Warum gerade jetzt? Die Weihnachtszeit und die Zeit bis zum Jahresende ist für mich auch immer eine sehr melancholische Zeit. Eine Zeit, in der ich in mich gehe und noch mehr reflektiere als sonst, ob das, was ich tue, das richtige für mich ist. 

In dem heutigen Artikel möchte ich einen Rückblick auf den Rückblick geben und noch einmal kurz alles zusammenfassen.

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2 Jahre Keto (Teil 5) – Veränderungen

Über 2 Jahre lebe ich jetzt ketogen, da wird es Zeit für einen Rückblick. Im ersten Teil dieser kleinen Artikelreihe „Aller Anfang ist schwer“ habe ich darüber berichtet, wie es mir vor Beginn mit der ketogenen Ernährung ging, und wie ich damit angefangen habe. Im zweiten Teil bin ich auf die Höhen und Tiefen eingegangen, die ich während der letzten zwei Jahre mit Keto so erlebt habe, und im dritten Teil ging es um Schlaf, Entspannung und Bewegung. Der vierte Teil beschäftigte sich ziemlich ausgiebig mit Nahrungsergänzungsmitteln.

Heute schreibe ich über die Veränderungen, die es in dieser langen Zeit gegeben hat und versuche dabei, weitestgehend auch auf Eure Fragen aus der Community einzugehen.

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2 Jahre Keto (Teil 4) – Ernährung allein reicht manchmal nicht

Über 2 Jahre lebe ich jetzt ketogen, da wird es Zeit für einen Rückblick. Im ersten Teil dieser kleinen Artikelreihe „Aller Anfang ist schwer“ habe ich darüber berichtet, wie es mir vor Beginn mit der ketogenen Ernährung ging, und wie ich damit angefangen habe. Im zweiten Teil bin ich auf die Höhen und Tiefen eingegangen, die ich während der letzten zwei Jahre mit Keto so erlebt habe, und im dritten Teil ging es um Schlaf, Entspannung und Bewegung.

Im heutigen Teil geht es um ein Thema, nach dem ich ganz oft gefragt werde: Nahrungsergänzungsmittel. 

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2 Jahre Keto (Teil 3) – Sport und Entspannung

Über 2 Jahre lebe ich jetzt ketogen, da wird es Zeit für einen Rückblick. Im ersten Teil dieser kleinen Artikelreihe „Aller Anfang ist schwer“ habe ich darüber berichtet, wie es mir vor Beginn mit der ketogenen Ernährung ging, und wie ich damit angefangen habe. Im zweiten Teil bin ich auf die Höhen und Tiefen eingegangen, die ich während der letzten zwei Jahre mit Keto so erlebt habe – und vielleicht auch manchmal noch erlebe. Ganz so einfach, wie das bei mir immer aussehen mag, war es dann doch nicht … 

Im heutigen Teil soll es um meine Erfahrungen in diesen 2,5 Jahren in Bezug auf Schlaf, Entspannung und Bewegung gehen. Denn auch diese Punkte haben einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Veränderungen in meinem Leben gehabt.

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2 Jahre Keto (Teil 2) – Höhen und Tiefen

Im ersten Teil dieser kleinen Artikelreihe „Aller Anfang ist schwer“ habe ich darüber berichtet, wie es mir vor Beginn mit der ketogenen Ernährung ging, und wie ich dann tatsächlich angefangen habe. Im heutigen Teil möchte ich etwas auf die Höhen und Tiefen eingehen, die ich während der letzten zwei Jahre mit Keto so erlebt habe – und vielleicht auch manchmal noch erlebe.  Weiterlesen