Wenn “#Keto” Dein Leben verändert

Ende März rief ich zu meiner Blogaktion auf und wollte von Euch wissen, wie die ketogene Ernährung Euer Leben verändert hat.

Vier wundervolle Beiträge erreichten mich, für die ich mich noch einmal von ganzem Herzen bedanken möchte! <3 

ROMINA: KAREN’S BLOGPARADE: WENN KETO / LCHF DEIN LEBEN VERÄNDERT

Romina Scalco hat nach unzähligen fehlgeschlagenen Diäten und gesundheitlichen Problemen mit Low Carb die Lösung für sich gefunden. Ein sehr empfehlenswerter Blog mit vielen Tricks, Kniffen und Rezepten für eine Low Carb Ernährung! Vielen Dank! <3

SANDRA: BLOGPARADE: WENN #KETO DEIN LEBEN VERÄNDERT

Sandra Borchert von Sabo (tage) buch hat alles mal probiert, ketogen, Low Carb, LCHF. Aus reiner Neugier 🙂
Welche Variante der Ernährung sie bevorzugt und wie das ihr Leben verändert hat, das lest ihr am besten selbst in ihrem tollen Beitrag. Danke dafür, liebe Sandra! <3
Ihr seht: Es gibt nicht DIE eine Ernährung für uns alle. Jeder muss seinen eigenen Weg finden!

KATHLEEN: BLOGPARADE: WENN #KETO DEIN LEBEN VERÄNDERT

Kathys Küchenkampf” … schon der Titel des Blogs klingt spannend!
In ihrem Beitrag zu meiner Blogaktion “Wenn #Keto Dein Leben verändert” schreibt Kathleen über ihre Low Carb Ernährung bei Histaminintoleranz und machte mir damit ein ganz besonderes virtuelles Geburtstagsgeschenk.
“Egal was ich gegessen habe – ich war danach krank und habe mich elend gefühlt”, schreibt sie. Seit ihrer Ernährungsumstellung kann sie Essen wieder genießen! Vielen Dank für Deinen Beitrag, Kathleen! <3
Besucht sie auch auf Facebook: Kathys-Küchenkampf – ab jetzt Low Carb

MIRIAM: BLOGPARADE: WENN „#KETO“ DEIN LEBEN VERÄNDERT

Miriam schreibt in ihrem Blog KetoVida ebenfalls über Erfahrungen mit der ketogenen Ernährung. Bei ihr hatte die Ernährungsumstellung neben der positiven Beeinflussung ihrer Gesundheit sogar Auswirkungen auf ihre berufliche Weiterentwicklung. Welche das ist, lest ihr in Miriams tollem Beitrag.
Miriam, ich wünsche Dir dabei von Herzen viel Erfolg und danke Dir für Deinen Beitrag! <3

Und – was fehlt?

Richtig … mein eigener Beitrag zu diesem Thema. Hier kommt er!

Wenn #Keto Dein Leben verändert

Es ist wie mit allem im Leben – die schönen Dinge, die man erleben darf, sind oftmals purer Zufall und verändern dann nachhaltig Dein Leben. So ist es bei mir auch mit der ketogenen Ernährung.

In meiner Geschichte habe ich ja schon über meine unterschiedlichen Abnehm-Wege geschrieben. Mal eine lange Almased-Diät, die mir die Lipödeme und Hashimoto bescherte, dann BodyChange mit wenig Kohlenhydraten und Sport. Zuerst war BodyChange für mich einfach eine neue Diät, die ich mal ausprobierte. Aber dann mit der Zeit merkte ich: Da funktioniert plötzlich etwas, das vorher so nie funktionierte. Ich fühlte mich besser und nahm ab. Bis zu dem Punkt, wo das 10-Wochen-Programm und damit auch der strikte Plan vorbei war. Ich habe mich zwar für das Next-Programm angemeldet gehabt, aber es lief einfach nicht mehr so wie vorher. Irgend etwas fehlte.

Schon immer war ich ein wissbegieriger Mensch. Ich möchte gerne alles verstehen, begreifen, lernen. Und was mich in Sachen Ernährung am meisten gewurmt hat war schon immer: Warum, verdammt noch mal, nehme ich nicht mehr ab? Was mache ich falsch?

Jetzt im Nachhinein kann ich sagen: Ich habe mich zwar jedes Mal mit einer Diät beschäftigt, vielleicht auch mit Ernährung, aber nie mit mir selbst. Und eine Ernährungsumstellung ist ja immer auch eine Veränderung der Lebensweise. Die fand bei mir nie statt.

Der Weg zur ketogenen Ernährung

2015 versuchte ich es ja nochmal für kurze Zeit mit BodyChange, und begann mich im Internet über weitere Möglichkeiten zu informieren. Dabei fand ich auch etwas über die ketogene Ernährung heraus, zusammen mit einigen Erläuterungen, die für mich absolut logisch klangen.

Plötzlich fügten sich ganz viele Puzzleteile zu einem stimmigen Bild zusammen. Zu diesem Zeitpunkt hatte mich die ketogene Ernährung bereits vollständig in den Bann gezogen und wie ein Magnet bis heute nicht mehr losgelassen.

Ich informierte mich immer detaillierter über Stoffwechselprozesse, Auswirkungen verschiedener Lebensmittel und probierte auch ganz viel herum.

Faszinierend finde ich es, dass ich quasi alles neu lernen musste. So viele Wahrheiten, die ich in meinem Leben gelernt hatte, waren auf einmal wieder falsch. Fett macht gar nicht Fett, und Eier erhöhen auch nicht den Cholesterinspiegel. Eine ketogene Ernährung verursacht keine Gicht und auch keine Nierensteine, und mein Gehirn arbeitet  ohne Kohlenhydrate sogar noch besser als vorher.

Da wurde ich dann schon manchmal leicht paranoid und dachte: „Wem kannst Du denn überhaupt noch trauen?“

Die größte Herausforderung

In meinem Leben hatte ich noch nie gerne viel Zeit in der Küche verbracht. Am Kochen hatte ich nie Spaß und Essen war eher ein „Muss“ – auch wenn ich oft aus Frust einfach zu viel gegessen habe.

Das war dann aber gleichzeitig auch die größte Herausforderung für mich am Anfang der Ernährungsumstellung. Was esse ich überhaupt?

Ich kaufte übers Internet ganz viele neue Lebensmittel, von denen ich vorher noch nie etwas gehört hatte. Und probierte Rezepte aus, nur weil jemand meinte, die wären die besten. Da schaute ich noch nicht danach, ob es mir denn überhaupt schmeckt oder ob es zu mir passt. Da fühlte sich Keto noch an wie „Verzicht“. Das war nicht so toll, also musste wieder eine Veränderung her.

Seitdem achte ich vor allem darauf, keine völlig exotischen Lebensmittel mehr zu kaufen, mit denen ich ja dann doch nicht viel anfangen kann. Einfache und pragmatische Rezepte passen viel besser zu mir.

Die ketogene Ernährung bedeutete eine 180-Grad-Wendung in meinem Leben. Ich kann Essen wieder genießen und habe kein schlechtes Gewissen mehr. Denn ich kann mich vollständig satt essen – solange ich die richtigen Lebensmittel wähle. Aber das ist leicht, denn ich darf alles weglassen, das mir vorher Bauchschmerzen und aufgequollene Beine beschert hat: Obst und Kohlenhydrate überhaupt.

Da ich jetzt Speisen zubereite, die mir schmecken, mir merklich gut tun und für mich gesund sind, habe ich sogar noch Spaß beim Kochen. Plötzlich fange ich an, völlig neue Rezepte auszuprobieren. Manchmal gleich zwei oder drei hintereinander, einfach so. Nicht immer schmeckte auch alles, aber das schiebe ich mal auf die fehlende Erfahrung 😉

Einmal das Leben komplett umgekrempelt

Die größte Veränderung ist aber eine andere.

Mein ganzes Leben lang habe ich mich für mich selbst geschämt. Dafür, dass ich so dick war, es einfach nie hinbekam abzunehmen und und und. Ich fand, ich war nie gut genug für irgendwas. Egal was.

Mit der intensiven Beschäftigung mit der ketogenen Ernährung beschäftigte ich mich erstmals überhaupt wirklich intensiv mit mir selbst, und lernte viel über mich selbst. Plötzlich war nicht immer alles nur schlecht, ich begann meinen Körper zu verstehen und zu lernen, was er eigentlich von mir will.

Ich lernte im Internet, bei Facebook und in diversen Gruppen interessante Menschen kennen, die ebenso wie ich gerade den Weg der ketogenen Ernährungsumstellung beschritten. Vieles lernte ich von anderen, vieles kann ich anderen dafür weitergeben. Und inzwischen tue ich das ja auch hier in meinem Blog.

Das allein ist bereits eine besondere Veränderung.

Die kleinen, großen Verbesserungen

Da gibt es auch noch die ganz offensichtlichen Verbesserungen, die nicht zu übersehen sind. Insgesamt 40kg weniger, 16kg davon mit ketogener Ernährung. Jeansgröße 42 statt 56. Selbst meine Schuhe muss ich komplett neu kaufen …

Fühlte ich mich vor lauter Pickel im Gesicht früher eher wie ein Teenager, so sind diese heute quasi vollständig verschwunden. Ich fühle mich fitter und kann die Treppen bis in die 4. Etage auch mal hoch rennen, ohne sofort einen Kreislaufkollaps zu bekommen.

Hunger, insbesondere Heißhunger und die dazugehörigen Fressattacken kenne ich nicht mehr, seit ich mich ohne schlechtes Gewissen einfach satt essen kann.

Ich bin ausgeglichener, ruhiger und kann mich besser konzentrieren. Und ich bin so viel geduldiger geworden!

Und nicht zuletzt fühle ich mich neuerdings einfach nur wohl in meiner Haut. Das sieht man mir vermutlich an, sagt man mir doch inzwischen öfter, ich würde „strahlen“. 🙂

Ohne Ziel geht nichts!

Als ich mit ketogener Ernährung anfing, hatte ich keine wirklichen Ziele mehr, ich hatte eigentlich schon aufgegeben. Schließlich funktionierte ja nichts.

Nun hat sich bereits so viel geändert, so viel verbessert, was will man da noch mehr?

Ein paar kleine Ziele habe ich schon noch. Allerdings steht da keine Kilo-Zahl dran. Mir ist es nämlich egal, wie viel ich zukünftig wiegen werde. Mein Ziel ist es herauszufinden, welches Idealgewicht mein Körper anstrebt. Und welche sportlichen Aktivitäten mir damit möglich sein werden.

Sportlich war ich nie, und gejoggt habe ich schon gar nicht. Jetzt möchte ich gern in nächster Zukunft gern mal 5km in einer annehmbaren Zeit laufen. Vielleicht 30 Minuten, so für den Anfang? Seit meiner Steinklee-Entdeckung halte ich das auch nicht mehr für unrealistisch.

 

Wenn ich das mal geschafft habe, werde ich mir dann einfach neue Ziele suchen. Da wird sich sicher etwas finden …

Keine Diät, sondern Lebenseinstellung

Für mich ist die ketogene Ernährung keine Diät, mit der ich in einer bestimmten Zeit ein bestimmtes Gewicht erreichen möchte. Das Gewicht sehe ich als „Nebenwirkung“ an.

Für mich ist es eine Lebenseinstellung. Ich darf es mir erlauben, endlich wieder zu leben…

 

 

Habe ich Dich neugierig gemacht?

Möchtest Du auch gern mit der ketogenen Ernährung starten? Das freut mich sehr, und ich unterstütze Dich auch gerne mit meinen bisherigen Erfahrungen dabei, so gut ich das kann. Erste Informationen bekommst Du zum Beispiel hier in meinem Blog: Dein Start mit ketogener Ernährung.

 

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Ich schreibe in meinem Blog über ketogene Ernährung und wie diese dabei hilft, trotz Lipödemen und Hashimoto gesund zu leben. Du findest hier interessante Informationen, Tipps, Erfahrungen und leckere Rezepte.
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