Kulche Badami – Afghanische Mandel-Cookies

Übermorgen ist Weihnachten, und ich sollte vermutlich eher ein weihnachtliches Rezept posten. Da mir aber noch so gar nicht nach Weihnachten ist, und ich wie schon im letzten Jahr auch gar nicht so viel Aufhebens darum machen will … werden es diesmal Mandel-Cookies. Afghanische Mandel-Cookies, auch Kulche Badami oder Kolch-e Badam genannt, die ohne Milchprodukte hergestellt werden.

Warum es bei uns in letzter Zeit ab und an mal etwas afghanisches zu Essen gibt, und warum mich das alles sehr beschäftigt, hatte ich bereits bei Kadu Bouranee und Mut zur Menschlichkeit geschrieben. Und auch wenn es unter meinen Lesern einige gibt, die sich daran stören und mir das per Mail oder PN mitteilen, so werde ich damit nicht aufhören.

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Mandelplätzchen

Es ist mal wieder Weihnachtszeit, und in meinem Blog merkt man nicht viel davon … so war es schon letztes Jahr. Ich weiß auch nicht, zu Weihnachten komme ich zwar nicht recht in Weihnachtsstimmung, ruhiger werde ich aber allemal.

So habe ich auch in diesem Jahr nur wenige Weihnachtsrezepte ausprobiert. Das liegt auch ein wenig daran, dass ich gar nicht mehr so viele süße Sachen esse. Sogar meine Tochter verzichtet freiwillig auf Süßkrams. Das ist schon eigenartig, wie sich einfach nur durch die Ernährung die Lebensgewohnheiten ändern. Geht Dir das auch so?

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Mut zur Menschlichkeit

Mut zur Menschlichkeit … das wünsche ich mir für mich, meine Umwelt und die gesamte Welt. Ich bin ja sehr viel im Internet unterwegs, dabei stieß ich vor einiger Zeit auf eine Kampagne verschiedenster Blogger. Blogger gegen Rechts. Und ich dachte so bei mir: Da musst Du irgendwie mitmachen.

Denn das ist ein Thema, das mich nun schon seit vielen Jahren beschäftigt, und in letzter Zeit ganz besonders, seit meine Tochter und ich gemeinsam einem afghanischen jungen Mann dabei helfen, für seine Ausbildung zu lernen. Zuerst wollte ich da unbedingt sofort etwas dazu schreiben, doch ich konnte nicht. Es kam mir nicht richtig vor. Eigenartig, oder? Weiterlesen

Gewalt gegen Frauen

Heute ist der Tag gegen Gewalt an Frauen. 

Ein Thema, das mich ganz persönlich tief bewegt und berührt. Ich habe lange überlegt, ob ich schon bereit bin, dazu etwas zu schreiben, oder nicht. Ab einem bestimmten Punkt komme ich nicht weiter, also soll es noch nicht sein. Später irgendwann … bestimmt.

Sehr lange Zeit konnte ich mich an nicht sehr viel erinnern, was in meiner Kindheit und Jugend passiert ist. 
Erst letzte Woche saß ich beim Klassentreffen, 25 Jahre ist es nun schon her, dass ich mein Abitur gemacht habe. Wenn die anderen Geschichten aus der Schule erzählen, oder von Klassenfahrten, dann frage ich mich oft, ob ich da überhaupt dabei war, denn ich kann mich an fast nichts erinnern. Ganz wenige bruchstückhafte Fetzen ohne Zusammenhang, aber das war es auch schon.

Ich wusste immer, dass mein Unterbewusstsein schlau ist, und mich damit schützen möchte. Es wird mir keine Erinnerungen zeigen, die ich nicht ertragen kann. Doch seit kurzer Zeit kommen ab und an mal Erinnerungen zurück. Es sind nicht die schönen Erinnerungen.

Liebe Frauen da draußen, die ihr Gewalt gegen Euch in irgendeiner Form erlebt: Sprecht darüber, sucht Euch Hilfe, aber igelt Euch bitte nicht ein, so wie ich das fast mein ganzes Leben getan habe. 

Das bundesweite Hilfstelefon „Gewalt gegen Frauen“ hilft rund um die Uhr, kostenlos und anonym. In 17 Sprachen, auch per Mail oder in Gebärden. hilfetelefon.de oder 08000 116 016. 
Hätte es eine solche Unterstützung bereits früher gegeben, ich hätte sie genutzt. So waren es in meiner Jugend Unmengen an Alkohol, Schlaftabletten und Gewalt gegen mich selbst. Manchmal auch alles gleichzeitig. So vieles hätte anders laufen können, so vieles wäre mir vielleicht erspart geblieben. Gut, dass es wenigstens jetzt andere Möglichkeiten gibt. Nutzt sie!

Alles Liebe von Herzen für Euch, 
Karen 

 

 

Ricciarelli di Siena

Ricciarelli di Siena – ein italienisches Weihnachtsgebäck, das auch bekannt ist als „Vapiano-Kekse“. Hast Du noch nie gehört? Das macht nichts, ich bisher auch nicht.

So richtig komme ich nicht in Weihnachtsstimmung, und daher habe ich auch noch nicht wirklich Weihnachtskekse, -plätzchen oder ähnliches gebacken. Für solche Spezialitäten ist in diesem Jahr wohl Susann zuständig, die dieses leckere Rezept in unserer Facebook-Gruppe geteilt hat, und von der ich mir in Dresden ein paar Stück zum Kosten abholen durfte. Vielen Dank dafür, die sind echt super lecker! Weiterlesen

Kadu Bouranee – Kürbis auf afghanische Art

Kadu Bouranee (oder auch Kadoo Borani) ist in Afghanistan ein typisches Standardgericht, so wie in Bayern Knödel oder Weißwürste und in Sachsen die sächsische Kartoffelsuppe oder Quarkkeulchen. Es besteht in der afghanischen Küche aus einem fruchtig-süßen Kürbis, idealerweise Butternut, mit Tomatensauce und dazu einer erfrischend sauren Joghurtsauce, auch Chaka genannt. Ein wenig Nachhilfe in Persisch: Kadu = Kürbis, und Bouranee/Borani = gebraten.

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Hashimoto im Griff mit ketogener Ernährung

Wer mir auch auf meiner Facebook-Seite folgt, kennt ja schon die neuesten Neuigkeiten. Hier für den Blog wollte ich etwas mehr dazu schreiben, deswegen hat es noch ein wenig gedauert.

Vor kurzem war ich wieder bei meiner Endokrinologin, um alljährlich meine Schilddrüse checken zu lassen. Ich habe ja Hashimoto mit einer Schilddrüsenunterfunktion. Als das Hashimoto vor einigen Jahren bei mir diagnostiziert wurde, waren per Ultraschall überall Knoten sichtbar, die sich dann bei der Szintigrafie als sogenannte kalte Knoten herausstellten. Als „kalte Knoten“ bezeichnet man Schilddrüsengewebe, das weniger aktiv bzw ganz funktionslos ist, während „heiße Knoten“ eher zu einer Schilddrüsenüberfunktion führen, bei der zu viele Hormone gebildet werden. Weiterlesen

Glaube versetzt Berge

Es ist eine rasante Zeit, die ich mir irgendwie mit ganz vielen Aufgaben und tollen neuen Dingen vollgepackt habe. So komme ich momentan nicht so regelmäßig zum schreiben, wie ich das gerne hätte. Ich bin mir sicher, ihr könnt mir das nachsehen. In der nächsten Zeit habe ich ganz viele neue Informationen für Euch, sobald ich dazu komme, alles geordnet abarbeiten zu können … Weiterlesen

Trockenfleisch

Ihr Lieben, heute gibt es mal wieder einen Gastbeitrag, worüber ich mich sehr freue.

Marlis habe ich vor einiger Zeit bei einem unserer Community Treffen in Dresden kennengelernt, und wir haben uns gleich ins Herz geschlossen. Auch bei unserem letzten Treffen in Dresden war sie wieder mit dabei, zusammen mit ihrer Tochter – die sich ziemlich gut mit meiner Tochter verstanden hat. 2 Keto-Familien quasi 🙂 

Marlis lebt seit Mitte Dezember 2017 ketogen, und sie möchte von ihrem neuen Dörrgerät berichten, mit dem sie Trockenfleisch hergestellt hat.

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Herbstkoller – und der innere Schweinehund

Nun sitze ich schon einige Tage, nein eigentlich sogar Wochen immer mal wieder hier vor dem Rechner. Der Kopf ist voller Ideen, doch ich kann sie nicht aufschreiben. So vieles erzähle ich in Gedanken, doch wenn ich anfangen will, das alles aufzuschreiben, ist der Kopf wieder leer.

Ich erinnere mich: Das fühlte sich letztes Jahr im Herbst auch schon ähnlich an. Ich habe einen Herbstkoller.

Die Tage werden wieder kälter, und vor allem auch dunkler. Es ist schon erstaunlich, wie sehr wir mit dem Universum verbunden sind, dass wir auf solche Veränderungen derart reagieren. Ich war nie wirklich eine Sonnenanbeterin, und doch fehlt die Sonne mir jetzt. Früher hatte ich wohl so etwas wie eine Winterdepression. Das ist jetzt zum Glück nicht mehr so. Ich werde etwas ruhiger, in mich gekehrter, aber eine Depression ist das nicht.

So wie die Natur sich verändert, die Bäume ihre Blätter abwerfen und die Tiere sich so langsam für den Winterschlaf fertig machen, so verändern auch wir uns mit den Jahreszeiten. Die einen mehr, die anderen weniger, schätze ich.  Weiterlesen