Meine Abnehm-Geschichte

Hallo, ich bin Karen!

Mit 17 Jahren war ich noch schlank und fand mich dick …

Geboren bin ich im Jahre 1975 im Sternzeichen des Widders. Aufgewachsen und zur Schule gegangen bin ich in Dresden. Nach einem kurzen Ausflug ins Erzgebirge wohne ich nun auch schon seit 10 Jahren wieder in der wunderschönen Landeshauptstadt, gemeinsam mit meinen Kindern.

Dick war ich nicht immer. Aus jetziger Sicht war ich sogar mal richtig schlank, nur habe ich das selbst nie so gesehen. Ich habe – wie wahrscheinlich jede Frau – bereits etliche Diäten ausprobiert und hatte natürlich hinterher immer wieder mehr Kilos auf den Rippen als vorher. 

2009

2009 - 70kg

2009: 70kg

Während ich als Teenie mit 75kg bei einer Größe von 1,73m zwar nie dünn, aber doch noch schlank war, brachte  ich Anfang des Jahres 2009 stolze 115kg auf die Waage. Ich war unglücklich und wollte die am liebsten von jetzt auf gleich wieder loswerden.

In verschiedenen Internetforen habe ich von Almased gelesen, dass man das in der Turbovariante über viele Wochen machen kann und dadurch schnell viel abnimmt. Turbovariante bedeutet: Nichts essen, nur diese Shakes trinken und abnehmen.

Das hab ich mir also gekauft und viele, viele Wochen durchgezogen: 3 dieser Shakes am Tag, viel trinken und sonst nichts anderes. Und ich hatte Erfolg: ich habe 45kg abgenommen und wog 70kg.

Ich hatte es geschafft! Oberteile Größe 38, Hosen Größe 40 – ein Traum!

Im Anschluss begann ich wieder normal zu essen, ohne irgendeine Umgewöhnungsphase oder so. Ich war der Meinung, das Gewicht wird schon so bleiben, ne? Und ich habe aufgehört zu rauchen.

2010

2011: etwa 120kg

2011: etwa 120kg

2010, ein halbes Jahr später, wog ich bereits wieder 115kg.

Jetzt so im nachhinein kann ich nur sagen: UNGLAUBLICH! Was war ich doch doof! Warum habe ich all das, was ich jetzt wusste, nicht schon damals gewusst?

Bis 2012 versuchte ich es wieder mit Almased, doch es funktionierte einfach nicht mehr, ich konnte machen was ich wollte. Am Durchhaltevermögen lag es nicht, es gab keine Ausrutscher und nichts. Ich nahm einfach nicht mehr ab, aber ich wurde müde ohne Ende.

Zu diesem Zeitpunkt wurde bei mir Hashimoto mit Unterfunktion diagnostiziert. Damit war für mich an diesem Punkt klar, woran es liegt: mit einer Schilddrüsenunterfunktion kann man schließlich nicht abnehmen. Sagt man.

2012

2012: 127,5kg

2012: 127,5kg

Ende 2012 wog ich dann bereits 127,5kg, mein bisheriges Höchstgewicht. Ich brauchte Essen nur ansehen, schon wurde ich immer dicker. Zusätzlich zu den schon vorhandenen Krampfadern stellte mein Arzt Lipödeme fest.

Damit hatte ich dann also Adipositas, Hashimoto Thyreoditis, Schilddrüsenunterfunktion, Lipödeme, Krampfadern, Migräne, schlechte Haut, unruhigen Schlaf, wenig Energie und ich wurde immer müder.

Doch Aufgeben war für mich keine Option.

2013

2014: 108kg

2014: 108kg

Im Sommer 2013 hörte ich von 10wbc (10 Weeks BodyChange von Detlef D. Soost). Dort gibt es Coaching-Videos und Anleitungen fürs Essen und Sport von D.

Erst zögerte ich – warum Geld für etwas ausgeben, was ja dann doch nicht funktioniert? Denn das hat es ja noch nie … Irgendwann dachte ich dann doch „Ach komm, das probierste jetzt auch noch, was solls! Schlimmer kann es ja eh nicht mehr werden!“

Ich hab mich also angemeldet und mitgemacht – und in den 10 Wochen tatsächlich 12kg abgenommen, danach folgten noch 6 weitere Kilos.

Was war anders, warum ging es plötzlich wieder vorwärts? Bei 10wbc werden auch die Kohlenhydrate reduziert, bzw. es wird darauf geachtet, genügend Eiweiß, viel Gemüse und nur „gute“ Kohlenhydrate zu essen, insbesondere Erbsen gab es da bei mir sehr oft.

Als gute Kohlenhydrate galten die, die vom Körper nur langsam verstoffwechselt werden und den Insulinspiegel nicht so schnell in die Höhe treiben. Überall kam auch immer viel Öl oder Butter dran.

Okay, wenig Kohlenhydrate ist also der Schlüssel zum Abnehmen für mich. Macht Sinn, bei Almased gabs ja nun auch nicht massig kH. Insulin brachte ich bisher nur mit Diabetes in Verbindung, aber das hatte ich ja eigentlich nicht. Aber wird schon gut sein.

Nach diesen 18kg, die ich dank 10wbc verloren habe, ging es aber auch da nicht mehr weiter. Warum – ich weiß es nicht. Vielleicht habe ich es schleifen lassen, aber nicht mitbekommen? Zu wenig Sport? Oder der Körper hat sich schon dran gewöhnt und den Kalorienbedarf angepasst?

In die alte Ernährung mit viel Kohlenhydraten bin ich aber schon nicht mehr zurückgefallen. Ich hatte mich bereits daran gewöhnt, nicht mehr so viel davon zu essen, von Low Carb war das aber schon noch weit entfernt. Den Sport habe ich aber wieder weggelassen, das „ich habe keine Zeit“ wurde zu meinem Standard-Satz.

2014

2015: 104kg

2015: 104kg

2014 fiel mir auf, dass meine „Rückfälle“ oder Zeiten, wo etwas nicht funktioniert und ich aufgebe, immer mit meiner Kindheit zu tun hatten. Immer, wenn ich etwas Neues probieren wollte, hörte ich innerlich „Das schaffst Du doch eh nicht!“ – und schon hab ich es auch wieder gelassen. Das war irgendwie wie antrainiert.

In einem Internetforum habe ich einen Personal Coach mit Fokus auf Gesundes Abnehmen getroffen, der genau diesen wunden Punkt erkannte und mich offen darauf ansprach. Bei dem Berliner Coach Robert Möckel (http://www.personal-coach.berlin) habe ich nach einiger Überlegung einige Coachingstunden gebucht, und wir haben gemeinsam per Telefon viel an meinen Themen gearbeitet. Wie ich mich sehe, was meine persönlichen Werte sind, was ich erreichen möchte und was mich daran hindert.

Das war durchaus anstrengend, sich so intensiv mit sich selbst beschäftigen zu müssen, aber doch sehr aufschlussreich! Es war schon eigenartig: Da ging es doch vordergründig ums Abnehmen, aber wir haben nie über Essen geredet. Nur über mich, Gedanken, Gefühle, Ängste, Blockaden, Träume oder Erinnerungen. Und plötzlich erkennt man, dass da ein Unterbewusstsein ist, das seine Ruhe haben wollte, das eine Mauer um sich herum gebaut hat und der Körper diese Mauer als Fettpolster „nachgebaut“ hat. Ich hatte mich abgeschottet.

Mit Robert habe ich viel über mich gelernt und einfaches Handwerkszeug an die Hand bekommen, wie ich verschiedenste Situationen zukünftig „bearbeite“ und nicht im wahrsten Sinne des Wortes in mich hineinfresse.

Seitdem erlebe ich viel bewusster, warum ich etwas tue oder nicht tue und kann daran arbeiten. Ich habe aufgehört, perfekt sein zu wollen. Naja, wenigstens etwas 😉

2015

Feb. 2016: 93kg

Feb. 2016: 93kg

Zunächst startete ich im Frühjahr 2015 noch einen Versuch mit 10wbc bzw. mit Low Carb, doch damit kam ich irgendwie nicht klar. Ich begann vieles in Frage zu stellen, und konnte keine wirklichen Antworten finden, warum diese Ernährung gut für meinen Körper sein sollte.

Bis ich im Sommer 2015 das erste Mal etwas von der ketogenen Ernährung gelesen habe.

Fett essen um Fett zu verbrennen.

Das klang mal nach einer Herausforderung – und ich liebe ja Herausforderungen 🙂
Ich fand den Gedanken, sich satt zu essen und dabei trotzdem abzunehmen, sehr verlockend. Und auch schlüssig. Wenn der Körper keine Kohlenhydrate mehr bekommt, wird kein Insulin ausgeschüttet, das dann wiederum die Fettverbrennung nicht blockieren kann. Klingt logisch, oder? Aber dennoch hatte ich das übliche im Kopf: „Fett macht fett.“ Da ich aber nie einfach etwas glaube, was andere sagen, sondern das erst selbst ausprobieren musste, ging es los.

Wie ich so bin, kaufte ich viele Bücher, durchforstete tagelang das Internet nach Informationen und tätigte meine erste große Amazon-Bestellung mit ketogenen Lebensmitteln. Leider kann man ja nicht alles einfach im Supermarkt kaufen.

Und dann startete ich mit 30g kH, 80g EW und 150g Fett pro Tag – so hatte ich es gelesen.

Die ersten Tage waren schrecklich, ich hatte Kopfschmerzen und bin dauernd aufs Klo gerannt. Aber nach 3 Tagen wurde es besser. Ich habe anfangs viele Brote gebacken oder viele Süßspeisen gemacht, weil ich dachte ich kann da auf keinen Fall drauf nicht verzichten. Der Mensch ist halt ein Gewohnheitstier.

In vielen Facebook-Gruppen habe ich bisher jede Frage beantwortet bekommen und wurde auf ganz viele Fehler hingewiesen, die ich noch machte. Das unterstützte mich sehr dabei, meinen Weg mit der ketogenen Ernährung zu gehen und noch mehr zu verstehen, was da im Körper überhaupt passiert. Und da dort Ausnahmen und Cheat-Tage nicht erlaubt sind, kam ich auch gar nicht erst in Versuchung.

Links: 2009 und 70kg, Rechts: 2016 und 93kg.

Links: 2009 und 70kg, Rechts: 2016 und 93kg.

2016

Nach nun 7 Monaten mit ketogener Ernährung kann ich sagen: das ist jetzt für mich eine normale, ausgewogene Ernährung. Ich vermisse nichts, bin nie hungrig, fühle mich so fit wie nie in meinem Leben und bin immer gut gelaunt.

Ich habe inzwischen insgesamt 34kg abgenommen und 6 Kleidergrößen weniger. Auch die lästigen Pickel im Gesicht bin ich endlich los. Migräne hatte ich schon seit Wochen nicht mehr. Mein Körper hat sich scheinbar jetzt nach einem halben Jahr vollständig auf die Ketone eingestellt, auf Kohlenhydrate reagiert er sofort mit Magenschmerzen, die will er partout nicht mehr.

Anfangs habe ich noch darauf geachtet genug zu schlafen und möglichst vor 22 Uhr ins Bett zu gehen, wenn 6 Uhr der Wecker klingelt. Jetzt brauche ich viel weniger Schlaf und habe dennoch mehr Energie.

Heißhungerattacken kenne ich nicht mehr und bin froh, keine kcal zählen zu müssen. Nach einem halben Jahr hat man dann den Dreh raus, ab wann es zu viele kH sind oder zu viel Eiweiß. Dennoch messe ich mindestens einmal pro Woche den Ketonwert im Blut, einfach um sicherzugehen. So ein bisschen Kontrollfreak steckt halt auch in mir.

Beim Wochenendgroßeinkauf stelle ich fest, dass ich nie so viel Gemüse gekauft habe wie jetzt. Ich probiere auch mal was Neues und koche sehr viel, auch das habe ich früher nie getan. Bei dem Fett achte ich auf gesunde Produkte: Weidebutter und –sahne, hochwertige native Öle (insbesondere natürlich Kokosöl), und das leckere kaltgepresste Leinöl aus der Dörnthaler Ölmühle – für mich das beste Leinöl überhaupt! Grundsätzlich achte ich beim Einkauf sehr darauf, so wenig wie möglich verarbeitete Lebensmittel zu kaufen. Früher habe ich da nicht einen Gedanken dran verschwendet.

April 2016: 87kg

April 2016: 87kg

Seit Herbst 2015 gehe ich regelmäßig ins Fitnessstudio, bis auf eine Zeit von zwei Monaten etwa, die ich mal „Winterschlaf“ nenne – eine Auswirkung eines massiven Mangels an Vitamin D. Mit dem Auffüllen und anschließender regelmäßiger Einnahme von Vitamin D zusammen mit Vitamin K ging es aber wieder besser. Seitdem mache ich regelmäßig anstrengende Workouts. Und obwohl man mir in der Kindheit immer sagte, ich solle aufgrund meiner vererbten Veranlagung zu Krampfadern besser nie Joggen (bekommen hab ich sie trotzdem), gehe ich 3x pro Woche für inzwischen eine Stunde aufs Laufband. Mein erster Lauf-Versuch war 2014: Nach 8x 1min laufen, 5min gehen war ich da bereits kurz vor einem Herzinfarkt. Aktuell laufe ich 5km in einer Stunde.

Wo Sport früher etwas Schlimmes für mich war, kann ich es jetzt als Entspannung und Herausforderung empfinden, und ich habe das gute Gefühl, meinen Körper bei seiner großen Aufgabe sinnvoll zu unterstützen.

FB_KarenMein Körper und ich, wir sind quasi Partner auf unserem Weg durchs Leben, und ich versuche ihn seit Sommer 2015 mit einer ausgewogenen ketogenen Ernährung bestmöglich dabei zu unterstützen, mich wieder zu „reparieren“ – wenn man das so sagen kann. Für mich bedeutete das nicht nur eine Ernährungsumstellung, sondern vielmehr eine Lebensumstellung.

 

Meine Abnahme von 2013 bis 2016 in Bildern

Sommer 2016

Sommer 2016

Jetzt, im August 2016 wiege ich 84kg und bin stolz auf mich und meine Leistung. Insgesamt 44kg habe ich damit jetzt abgenommen! WAHNSINN!

Weißt Du, wie viel Stück Butter das sind? 176 Stück Butter (à 250g)! Stell Dir mal vor, Du müsstest das alles tragen …

Inzwischen trage ich bei den Oberteilen Größe S (zur Erinnerung: angefangen habe ich bei Größe 52 bei den Oberteilen). Und den Sommerurlaub konnte ich so richtig genießen, trotz Lipödemen – inklusive Klettern im Kletterwald an der Müritz. Dass ich das noch erleben würde, hätte ich in den letzten Jahren nun wirklich nicht gedacht.

Kaum zu glauben – das ist meine größte Jeans, die ich jemals hatte (Gr. 56)

Januar 2017

Mit meinem Gewicht hat sich seit dem Sommer nicht sehr viel getan. Ich vermute, jetzt ist wieder die Zeit für einen längeren Stillstand. Die Zeit, in der ich einfach nur Geduld haben muss, bevor es wieder weitergeht. Ähnlich war es ja vor einem Jahr auch. 6 Monate Stillstand und dann nahm ich noch einmal 12kg ab.

Für dieses Jahr habe ich mir fest vorgenommen, meinen ersten 5km-Lauf bei einer Laufveranstaltung zu absolvieren. Das heißt: das Jahr wird sportlicher als alle Jahre zuvor.

Zum Vergleich: Die mir aktuell passende Jeans im Vergleich zu Größe 56.

Ob es funktionieren wird, und ob ich vielleicht doch noch das eine oder andere Kilo abnehmen, könnt ihr ja hier im Blog oder in meiner Facebook-Gruppe mitverfolgen 🙂 

Liebe Grüße, Eure Karen

 

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63 Gedanken zu „Meine Abnehm-Geschichte

  1. Spa Cko Linchen (via Facebook) sagt:

    Toll geschrieben ☺ ich finde irgendwie keinen richtigen Einstieg in die ketosache …vll fehlt auch noch der KLICK …aber ich verfolge seit einigen Wochen deine posts u freue mich, dass ich über diese posts viel lernen kann. Gestern gabs das gefächerte pestohuhn u die avocadoschokocreme…meine Freundin und ich waren begeistert danke für deine beiträge!

    • Karen Wiltner sagt:

      Danke für das Lob 🙂
      Ich denke, es muss auch nicht jeder so streng ketogen leben wie ich das tue. Mir tut es gut, und ich nehme damit endlich ab.
      Für andere ist es besser, bei LCHF mit etwas mehr KH zu bleiben, sie fühlen sich dann einfach besser.
      Ich finde auch, dass genau das das Wichtigste überhaupt ist: Man sollte essen, damit es einem gut geht.
      Und wenn man das auch hinbekommt, indem man annähernd keto kocht und sich sonst gut fühlt, finde ich das absolut perfekt 🙂

  2. Anja Schiller sagt:

    Ich finde das total super…Endlich sehe ich Licht am Ende des Tunnels…Mir geht es ähnlich…lipödem und starke Adipositas…Ernährung ist seit zwei Wochen umgestellt und die Erkenntnis über die Wirkung von steinklee lässt mich hoffen 🙂 vielen Dank dafür!!!

    • Karen sagt:

      Liebe Anja,
      vielen Dank – ich freue mich über jede Nachricht, die mir das bestätigt. Und noch mehr freue ich mich, dass ich mit meiner Erkenntnis so vielen anderen auch helfen kann!
      Viel Erfolg weiterhin!
      Ganz liebe Grüße, Karen

  3. Silvia Jung (via Facebook) sagt:

    Toll ich bin begeisterthabe auch schon viel ausprobiert.Mit Detlef de Soost auch.Ich brauch nicht viel abnehmen nur 7kg ,aber die wollen einfach nicht runter.Habe angefangen mit Ketogene Ernährung,aber habe in der Woche mit den vielen Fett zugenommen fast 800g.Jetzt weiß ich nicht mehr was ich machen soll.Hilfe

  4. Jürgen Müller sagt:

    Hut ab. Wenn ich es richtig gelesen habe, ohne Verzicht auf ein gutes Leben. Nur anders Leben.
    Mich interessiert zusätzlich, wie es insulinpflichtige, ältere Diabetiker schaffen.
    Entweder bin ich nicht konsequent genug, oder mir macht das gespritzte Insulin schwer. Ich habe mit 69 Jahren vom Jahresbeginn 2016 von knapp 120 kg auf nur 110 kg geschafft. Dafür kann ich aber weniger spritzen. Und ich werde nicht auf die Heilfastenkuren verzichten. Die haben mir besonders geholfen.
    Nochmals, Hut ab.

    • Karen sagt:

      Hallo Jürgen, vielen Dank! 😊
      Ja, ich denke es war und ist für mich auch der ausschlaggebende Punkt, dass ich nicht das Gefühl habe auf etwas verzichten zu müssen. So ist es einfacher durchzuhalten, bis der Punkt kommt an dem alles normal ist.
      Ich habe seit Anfang des Jahres auch „nur“ 10kg etwa abgenommen. Wenn Du jetzt schon weniger spritzen kannst, ist das doch bereits ein toller Erfolg! Ich habe gelernt, dass in der Ketose der Körper zuerst „repariert“, das Abnehmen steht da nicht an erster Stelle. Mit unseren Krankheiten braucht der Körper einfach etwas mehr Zeit.
      Alles Gute für Dich, bleib dran! Ich wünsche Dir von Herzen viel Erfolg 😊
      Liebe Grüße, Karen

  5. Elke Ludwig (via Facebook) sagt:

    Absolut tolles Ergebnis. Diesen Leidensweg kenne ich auch. Bin jetzt beim Einsteigen und Einlesen auf Keto-Ernaehrung. Hauptsächlich um meine Schilddrüsenwerte stabil zu halten und natürlich Gewicht zu verlieren. Dein Erfolg zeigt, dass es mit viel Ausdauer auch zum Erfolg führen kann. Ich wünsche dir noch viel Durchhaltevermögen.

  6. Vanessa sagt:

    Ach, wenn ich das so lese bewundere ich dich einfach! Ich hätte so gerne Lust auf ein paar Stunden quatschen…
    muss immer an früher denken…

    Mach weiter und bleib ein Vorbild!

    • Karen W. sagt:

      Liebe Vanessa,
      ich danke Dir 🙂
      Vielleicht bist Du ja irgendwann mal in Dresden? Dann können wir gerne ganz viel quatschen … Und theoretisch müsste ja nächstes Jahr Klassentreffen sein? Das wird bestimmt aufregend! 🙂
      Ganz liebe Grüße und alles Gute für Dich, Karen

    • Karen Wiltner sagt:

      Hallo Adeline, so ist es ja leider … man sieht eigentlich absolut toll aus, bekommt das auch von vielen Seiten gesagt, und kann es selbst nicht sehen. Wenn wir das schon damals nicht konnten, können wir ja wenigstens jetzt etwas daran ändern, und uns annehmen wie wir sind 🙂
      Ganz liebe Grüße, Karen

  7. silvaggia sagt:

    Liebe Karen, ich möchte mich ganz herzlich für Deinen Blog bedanken – hier habe ich viele Antworten auf meine Fragen gefunden. Seit Ende 12/16 ernähre ich mich ketogen, das kombiniere ich mit Sport (Muskelaufbau & Cardio) den ich seit Jahren sträflich vernachlässigt habe und intermittierendem Fasten – was übrigens meinem natürlichen Essverhalten entspricht. Schon als Kind mochte ich nie frühstücken und bekam selten vor 13 h Hunger. Von 70 kg bei 1,58 cm sind bereits 7 kg weg, meine Haut ist besser geworden und heute habe den ersten Liegestütz meines Lebens geschafft. Ich könnte Bäume ausreissen! Auch wenn die ersten Tage hart waren, ich mir wie auf einem Entzug vorkam – es war sicher die beste Entscheidung, die ich treffen konnte. Wie viele Frauen rund um die Menopause habe ich gemerkt, dass mein Stoffwechsel mittlerweile komplett anders reagiert als noch vor 10 Jahren. Mit Keto habe ich das Gefühl, dass es wieder mehr in diese Richtung geht, dass mein Stoffwechsel mittlerweile wieder auf Power brennt und nicht mehr nur ein wenig vor sich hin glimmt.

    Ich danke Dir nochmals für Deine tollen Beiträge und sende Dir liebe Grüsse nach Dresden!

    silvaggia

    • Karen W. sagt:

      Liebe silvaggia,
      ich danke Dir von Herzen für Dein Lob 🙂
      Genau dafür habe ich diesen Blog hier, um anderen zu helfen, vielleicht auch mal kritische fragen zu stellen, Anregungen zu geben. Ich freue mich, dass es Dir so gut damit geht und wünsche Dir viel Erfolg für die weiteren Kilos 🙂
      Ganz liebe Grüße zurück, Karen

  8. Nicole Ermes sagt:

    Hallo liebe Karen durch deinen Geburtstags Post bin ich bei dir gelandet und Lasagne mit bacon hat mich gefesselt. Deine wer bin ich Geschichte finde ich großartig und beweist deine Willenskraft. Ich habe im Oktober mit LC 30-50 kh mamchmal auch weniger angefangen und abgenommen. Hashimoto hat so viele Gesichter und die Ärzte naja ich nehme das selbst in die Hand. Vitamin D lasse ich beim Frauenarzt testen , er ist der einzige der es super findet und 20000 selber täglich nimmt . Er liest sich in hashimoto und Hormone ein und behandelt mich . Juchuuuuuuuu
    Ich abonniere ab heute deine Seite und bin freue mich dich „getroffen“ zu haben .
    Ganz liebe Grüsse Nicole

    • Karen W. sagt:

      Hallo liebe Nicole,
      wir haben da ja einiges gemeinsam … Das Vitamin-D-Thema habe ich auch selbst in die Hand genommen. Ärzte sind da leider noch immer skeptisch. Ich hoffe, das ändert sich mal.
      Schön, dass Du jetzt hier mitliest, ich hoffe, es ist immer mal wieder etwas spannendes für Dich dabei!
      Ganz liebe Grüße, Karen

  9. Svenja K. sagt:

    Hallo liebe Karen, tolle geschichte. Das macht mir mut, dass ichs schaffen kann. Lebe seit 09/16 striktes lchf, also schon ketogen. Hatte mir aber wie früher bei ww immer einen cheatday „gegönnt „. Und damit alles wieder kaputt gemacht. Mir ging es an dem tag auch nicht gut. Ohne kh bin ich fit wie sonst was. Seit 2 wochen bin ich jetzt ganz konsequent und die pfunde purzeln. Hab übrigens ähnliches ausgangsgewicht wie undund bin 10 jahre älter 🤗 danke für deinen blog and die fb gruppe.

    • Karen W. sagt:

      Liebe Svenja,
      ja, es ist zu schaffen! 🙂
      Klar, wir werden wohl niemals wieder Model-Maße haben, das sollten wir wohl lieber gar nicht erst erwarten … aber doch ein gutes Leben mit viel Lebensqualität. Dabei kann Dir die ketogene Ernährung ja auch jeden Fall helfen.
      Und ich freue mich, wenn ich mit meinem Blog und auch die vielen anderen Menschen in meiner FB-Gruppe dabei unterstützen und motivieren können.
      Viele Erfolg für Dich! 🙂
      Ganz liebe Grüße, Karen

  10. Amelie sagt:

    Hallo Karen, ich bin auf deinen Blog gestoßen, weil bei mir auch gerade Lipödem diagnostiziert wurde. Zusätzlich habe ich seit 2002 Multiple Sklerose. Für beides ist ketogene Ernährung super. Wie fange ich am Besten damit an? Und wie halte ich das durch? Leider bin ich nicht besonders diszipliniert. Wenn nicht ein starker Motivationsgrund vorliegt, befürchte ich, dass das dann wieder einschläft.

    • Karen W. sagt:

      Hallo Amelie,
      zunächst einmal: Schön, dass Du hier bist!
      Mach Dich am besten jetzt nicht verrückt mit der Diagnose, das ist zwar doof, aber kein Weltuntergang. 🙂
      Über den Start mit ketogener Ernährung habe ich einen Artikel geschrieben … sicherlich noch ausbaufähig, aber vielleicht ist es schon ein guter Anfang: https://www.living-keto.de/dein-start-mit-ketogener-ernaehrung/
      Wichtig ist denke ich, zu starten wenn Du Zeit hast. Im Stress sind die besten Vorhaben schnell wieder hinüber.
      Welchen Motivationsgrund brauchst Du denn? Ich hatte bereits nach wenigen Tagen mit der ketogenen Ernährung so viele gesundheitliche Vorteile, dass das allein Motivation genug war. Dass das auch bei Lipödemen helfen könnte, daran hab ich da eigentlich noch gar nicht gedacht.
      Ansonsten habe ich noch eine Facebook-Gruppe zum Austausch … wenn Du dabei sein willst, stell doch eine Anfrage und schreibe mich kurz an, damit ich Dich aufnehmen kann 🙂
      Alles Gute für Dich und liebe Grüße aus Dresden,
      Karen

  11. Eva-Maria sagt:

    Toll geschrieben, das gerade Motivation pur für mich. Ich stehe seit acht Wochen. Habe aber schon 10 Kilo abgenommen. Jetzt brauche ich scheinbar Geduld. Ich motiviere mich immer mit den positiven Effekten, wie besser Schlaf und viel mehr Energie. Es geht bestimmt bald weiter. Danke für deinen tollen Bericht.

    • Karen W. sagt:

      Hallo Eva-Maria,
      vielen Dank! Ja, manchmal braucht es einfach sehr viel Geduld. Mein Gewicht steht jetzt seit einem dreiviertel Jahr, dafür habe ich mehr Energie und gehe Joggen. Irgend etwas tut sich also immer im Körper 🙂
      Liebe Grüße und alles Gute, Karen

    • Karen W. sagt:

      Hallo Christiane,
      Keto ist im Grunde eine strenge Form von LCHF. Bei LCHF kann man mit den KH bis 50g täglich gehen, da kommt es nicht auf die Ketose an.
      Liebe Grüße, Karen

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10. Januar 2017