Meine Abnehm-Geschichte

Hallo, ich bin Karen!

Mit 17 Jahren war ich noch schlank und fand mich dick …

Geboren bin ich im Jahre 1975 im Sternzeichen des Widders. Aufgewachsen und zur Schule gegangen bin ich in Dresden. Nach einem kurzen Ausflug ins Erzgebirge wohne ich nun auch schon seit 10 Jahren wieder in der wunderschönen Landeshauptstadt, gemeinsam mit meinen Kindern.

Dick war ich nicht immer. Aus jetziger Sicht war ich sogar mal richtig schlank, nur habe ich das selbst nie so gesehen. Ich habe – wie wahrscheinlich jede Frau – bereits etliche Diäten ausprobiert und hatte natürlich hinterher immer wieder mehr Kilos auf den Rippen als vorher. 

2009

2009 - 70kg

2009: 70kg

Während ich als Teenie mit 75kg bei einer Größe von 1,73m zwar nie dünn, aber doch noch schlank war, brachte  ich Anfang des Jahres 2009 stolze 115kg auf die Waage. Ich war unglücklich und wollte die am liebsten von jetzt auf gleich wieder loswerden.

In verschiedenen Internetforen habe ich von Almased gelesen, dass man das in der Turbovariante über viele Wochen machen kann und dadurch schnell viel abnimmt. Turbovariante bedeutet: Nichts essen, nur diese Shakes trinken und abnehmen.

Das hab ich mir also gekauft und viele, viele Wochen durchgezogen: 3 dieser Shakes am Tag, viel trinken und sonst nichts anderes. Und ich hatte Erfolg: ich habe 45kg abgenommen und wog 70kg.

Ich hatte es geschafft! Oberteile Größe 38, Hosen Größe 40 – ein Traum!

Im Anschluss begann ich wieder normal zu essen, ohne irgendeine Umgewöhnungsphase oder so. Ich war der Meinung, das Gewicht wird schon so bleiben, ne? Und ich habe aufgehört zu rauchen.

2010

2011: etwa 120kg

2011: etwa 120kg

2010, ein halbes Jahr später, wog ich bereits wieder 115kg.

Jetzt so im nachhinein kann ich nur sagen: UNGLAUBLICH! Was war ich doch doof! Warum habe ich all das, was ich jetzt wusste, nicht schon damals gewusst?

Bis 2012 versuchte ich es wieder mit Almased, doch es funktionierte einfach nicht mehr, ich konnte machen was ich wollte. Am Durchhaltevermögen lag es nicht, es gab keine Ausrutscher und nichts. Ich nahm einfach nicht mehr ab, aber ich wurde müde ohne Ende.

Zu diesem Zeitpunkt wurde bei mir Hashimoto mit Unterfunktion diagnostiziert. Damit war für mich an diesem Punkt klar, woran es liegt: mit einer Schilddrüsenunterfunktion kann man schließlich nicht abnehmen. Sagt man.

2012

2012: 127,5kg

2012: 127,5kg

Ende 2012 wog ich dann bereits 127,5kg, mein bisheriges Höchstgewicht. Ich brauchte Essen nur ansehen, schon wurde ich immer dicker. Zusätzlich zu den schon vorhandenen Krampfadern stellte mein Arzt Lipödeme fest.

Damit hatte ich dann also Adipositas, Hashimoto Thyreoditis, Schilddrüsenunterfunktion, Lipödeme, Krampfadern, Migräne, schlechte Haut, unruhigen Schlaf, wenig Energie und ich wurde immer müder.

Doch Aufgeben war für mich keine Option.

2013

2014: 108kg

2014: 108kg

Im Sommer 2013 hörte ich von 10wbc (10 Weeks BodyChange von Detlef D. Soost). Dort gibt es Coaching-Videos und Anleitungen fürs Essen und Sport von D.

Erst zögerte ich – warum Geld für etwas ausgeben, was ja dann doch nicht funktioniert? Denn das hat es ja noch nie … Irgendwann dachte ich dann doch „Ach komm, das probierste jetzt auch noch, was solls! Schlimmer kann es ja eh nicht mehr werden!“

Ich hab mich also angemeldet und mitgemacht – und in den 10 Wochen tatsächlich 12kg abgenommen, danach folgten noch 6 weitere Kilos.

Was war anders, warum ging es plötzlich wieder vorwärts? Bei 10wbc werden auch die Kohlenhydrate reduziert, bzw. es wird darauf geachtet, genügend Eiweiß, viel Gemüse und nur „gute“ Kohlenhydrate zu essen, insbesondere Erbsen gab es da bei mir sehr oft.

Als gute Kohlenhydrate galten die, die vom Körper nur langsam verstoffwechselt werden und den Insulinspiegel nicht so schnell in die Höhe treiben. Überall kam auch immer viel Öl oder Butter dran.

Okay, wenig Kohlenhydrate ist also der Schlüssel zum Abnehmen für mich. Macht Sinn, bei Almased gabs ja nun auch nicht massig kH. Insulin brachte ich bisher nur mit Diabetes in Verbindung, aber das hatte ich ja eigentlich nicht. Aber wird schon gut sein.

Nach diesen 18kg, die ich dank 10wbc verloren habe, ging es aber auch da nicht mehr weiter. Warum – ich weiß es nicht. Vielleicht habe ich es schleifen lassen, aber nicht mitbekommen? Zu wenig Sport? Oder der Körper hat sich schon dran gewöhnt und den Kalorienbedarf angepasst?

In die alte Ernährung mit viel Kohlenhydraten bin ich aber schon nicht mehr zurückgefallen. Ich hatte mich bereits daran gewöhnt, nicht mehr so viel davon zu essen, von Low Carb war das aber schon noch weit entfernt. Den Sport habe ich aber wieder weggelassen, das „ich habe keine Zeit“ wurde zu meinem Standard-Satz.

2014

2015: 104kg

2015: 104kg

2014 fiel mir auf, dass meine „Rückfälle“ oder Zeiten, wo etwas nicht funktioniert und ich aufgebe, immer mit meiner Kindheit zu tun hatten. Immer, wenn ich etwas Neues probieren wollte, hörte ich innerlich „Das schaffst Du doch eh nicht!“ – und schon hab ich es auch wieder gelassen. Das war irgendwie wie antrainiert.

In einem Internetforum habe ich einen Personal Coach mit Fokus auf Gesundes Abnehmen getroffen, der genau diesen wunden Punkt erkannte und mich offen darauf ansprach. Bei dem Berliner Coach Robert Möckel (http://www.personal-coach.berlin) habe ich nach einiger Überlegung einige Coachingstunden gebucht, und wir haben gemeinsam per Telefon viel an meinen Themen gearbeitet. Wie ich mich sehe, was meine persönlichen Werte sind, was ich erreichen möchte und was mich daran hindert.

Das war durchaus anstrengend, sich so intensiv mit sich selbst beschäftigen zu müssen, aber doch sehr aufschlussreich! Es war schon eigenartig: Da ging es doch vordergründig ums Abnehmen, aber wir haben nie über Essen geredet. Nur über mich, Gedanken, Gefühle, Ängste, Blockaden, Träume oder Erinnerungen. Und plötzlich erkennt man, dass da ein Unterbewusstsein ist, das seine Ruhe haben wollte, das eine Mauer um sich herum gebaut hat und der Körper diese Mauer als Fettpolster „nachgebaut“ hat. Ich hatte mich abgeschottet.

Mit Robert habe ich viel über mich gelernt und einfaches Handwerkszeug an die Hand bekommen, wie ich verschiedenste Situationen zukünftig „bearbeite“ und nicht im wahrsten Sinne des Wortes in mich hineinfresse.

Seitdem erlebe ich viel bewusster, warum ich etwas tue oder nicht tue und kann daran arbeiten. Ich habe aufgehört, perfekt sein zu wollen. Naja, wenigstens etwas 😉

2015

Feb. 2016: 93kg

Feb. 2016: 93kg

Zunächst startete ich im Frühjahr 2015 noch einen Versuch mit 10wbc bzw. mit Low Carb, doch damit kam ich irgendwie nicht klar. Ich begann vieles in Frage zu stellen, und konnte keine wirklichen Antworten finden, warum diese Ernährung gut für meinen Körper sein sollte.

Bis ich im Sommer 2015 das erste Mal etwas von der ketogenen Ernährung gelesen habe.

Fett essen um Fett zu verbrennen.

Das klang mal nach einer Herausforderung – und ich liebe ja Herausforderungen 🙂
Ich fand den Gedanken, sich satt zu essen und dabei trotzdem abzunehmen, sehr verlockend. Und auch schlüssig. Wenn der Körper keine Kohlenhydrate mehr bekommt, wird kein Insulin ausgeschüttet, das dann wiederum die Fettverbrennung nicht blockieren kann. Klingt logisch, oder? Aber dennoch hatte ich das übliche im Kopf: „Fett macht fett.“ Da ich aber nie einfach etwas glaube, was andere sagen, sondern das erst selbst ausprobieren musste, ging es los.

Wie ich so bin, kaufte ich viele Bücher, durchforstete tagelang das Internet nach Informationen und tätigte meine erste große Amazon-Bestellung mit ketogenen Lebensmitteln. Leider kann man ja nicht alles einfach im Supermarkt kaufen.

Und dann startete ich mit 30g kH, 80g EW und 150g Fett pro Tag – so hatte ich es gelesen.

Die ersten Tage waren schrecklich, ich hatte Kopfschmerzen und bin dauernd aufs Klo gerannt. Aber nach 3 Tagen wurde es besser. Ich habe anfangs viele Brote gebacken oder viele Süßspeisen gemacht, weil ich dachte ich kann da auf keinen Fall drauf nicht verzichten. Der Mensch ist halt ein Gewohnheitstier.

In vielen Facebook-Gruppen habe ich bisher jede Frage beantwortet bekommen und wurde auf ganz viele Fehler hingewiesen, die ich noch machte. Das unterstützte mich sehr dabei, meinen Weg mit der ketogenen Ernährung zu gehen und noch mehr zu verstehen, was da im Körper überhaupt passiert. Und da dort Ausnahmen und Cheat-Tage nicht erlaubt sind, kam ich auch gar nicht erst in Versuchung.

Links: 2009 und 70kg, Rechts: 2016 und 93kg.

Links: 2009 und 70kg, Rechts: 2016 und 93kg.

2016

Nach nun 7 Monaten mit ketogener Ernährung kann ich sagen: das ist jetzt für mich eine normale, ausgewogene Ernährung. Ich vermisse nichts, bin nie hungrig, fühle mich so fit wie nie in meinem Leben und bin immer gut gelaunt.

Ich habe inzwischen insgesamt 34kg abgenommen und 6 Kleidergrößen weniger. Auch die lästigen Pickel im Gesicht bin ich endlich los. Migräne hatte ich schon seit Wochen nicht mehr. Mein Körper hat sich scheinbar jetzt nach einem halben Jahr vollständig auf die Ketone eingestellt, auf Kohlenhydrate reagiert er sofort mit Magenschmerzen, die will er partout nicht mehr.

Anfangs habe ich noch darauf geachtet genug zu schlafen und möglichst vor 22 Uhr ins Bett zu gehen, wenn 6 Uhr der Wecker klingelt. Jetzt brauche ich viel weniger Schlaf und habe dennoch mehr Energie.

Heißhungerattacken kenne ich nicht mehr und bin froh, keine kcal zählen zu müssen. Nach einem halben Jahr hat man dann den Dreh raus, ab wann es zu viele kH sind oder zu viel Eiweiß. Dennoch messe ich mindestens einmal pro Woche den Ketonwert im Blut, einfach um sicherzugehen. So ein bisschen Kontrollfreak steckt halt auch in mir.

Beim Wochenendgroßeinkauf stelle ich fest, dass ich nie so viel Gemüse gekauft habe wie jetzt. Ich probiere auch mal was Neues und koche sehr viel, auch das habe ich früher nie getan. Bei dem Fett achte ich auf gesunde Produkte: Weidebutter und –sahne, hochwertige native Öle (insbesondere natürlich Kokosöl), und das leckere kaltgepresste Leinöl aus der Dörnthaler Ölmühle – für mich das beste Leinöl überhaupt! Grundsätzlich achte ich beim Einkauf sehr darauf, so wenig wie möglich verarbeitete Lebensmittel zu kaufen. Früher habe ich da nicht einen Gedanken dran verschwendet.

April 2016: 87kg

April 2016: 87kg

Seit Herbst 2015 gehe ich regelmäßig ins Fitnessstudio, bis auf eine Zeit von zwei Monaten etwa, die ich mal „Winterschlaf“ nenne – eine Auswirkung eines massiven Mangels an Vitamin D. Mit dem Auffüllen und anschließender regelmäßiger Einnahme von Vitamin D zusammen mit Vitamin K ging es aber wieder besser. Seitdem mache ich regelmäßig anstrengende Workouts. Und obwohl man mir in der Kindheit immer sagte, ich solle aufgrund meiner vererbten Veranlagung zu Krampfadern besser nie Joggen (bekommen hab ich sie trotzdem), gehe ich 3x pro Woche für inzwischen eine Stunde aufs Laufband. Mein erster Lauf-Versuch war 2014: Nach 8x 1min laufen, 5min gehen war ich da bereits kurz vor einem Herzinfarkt. Aktuell laufe ich 5km in einer Stunde.

Wo Sport früher etwas Schlimmes für mich war, kann ich es jetzt als Entspannung und Herausforderung empfinden, und ich habe das gute Gefühl, meinen Körper bei seiner großen Aufgabe sinnvoll zu unterstützen.

FB_KarenMein Körper und ich, wir sind quasi Partner auf unserem Weg durchs Leben, und ich versuche ihn seit Sommer 2015 mit einer ausgewogenen ketogenen Ernährung bestmöglich dabei zu unterstützen, mich wieder zu „reparieren“ – wenn man das so sagen kann. Für mich bedeutete das nicht nur eine Ernährungsumstellung, sondern vielmehr eine Lebensumstellung.

 

Meine Abnahme von 2013 bis 2016 in Bildern

Sommer 2016

Sommer 2016

Jetzt, im August 2016 wiege ich 84kg und bin stolz auf mich und meine Leistung. Insgesamt 44kg habe ich damit jetzt abgenommen! WAHNSINN!

Weißt Du, wie viel Stück Butter das sind? 176 Stück Butter (à 250g)! Stell Dir mal vor, Du müsstest das alles tragen …

Inzwischen trage ich bei den Oberteilen Größe S (zur Erinnerung: angefangen habe ich bei Größe 52 bei den Oberteilen). Und den Sommerurlaub konnte ich so richtig genießen, trotz Lipödemen – inklusive Klettern im Kletterwald an der Müritz. Dass ich das noch erleben würde, hätte ich in den letzten Jahren nun wirklich nicht gedacht.

Kaum zu glauben – das ist meine größte Jeans, die ich jemals hatte (Gr. 56)

Januar 2017

Mit meinem Gewicht hat sich seit dem Sommer nicht sehr viel getan. Ich vermute, jetzt ist wieder die Zeit für einen längeren Stillstand. Die Zeit, in der ich einfach nur Geduld haben muss, bevor es wieder weitergeht. Ähnlich war es ja vor einem Jahr auch. 6 Monate Stillstand und dann nahm ich noch einmal 12kg ab.

Für dieses Jahr habe ich mir fest vorgenommen, meinen ersten 5km-Lauf bei einer Laufveranstaltung zu absolvieren. Das heißt: das Jahr wird sportlicher als alle Jahre zuvor.

Zum Vergleich: Die mir aktuell passende Jeans im Vergleich zu Größe 56.

September 2017 – ich bin U80!

Ja, tatsächlich, ich bin U80 – ich wiege aktuell 79,9kg!

Hier mal ein Vergleich mit Bildern aus dem Jahre 2011:

In der Zwischenzeit hat sich allerdings noch sehr viel mehr getan. Die Knoten in meiner Hashimoto-Schilddrüse sind weg, einfach verschwunden. Meine Betablocker brauche ich nicht mehr. Das L-Thyroxin kann ich sicher auch bald reduzieren.

Und wie weiter?

Für mich ist sicher: ich werde bei der ketogenen Ernährung bleiben. Vielleicht gibt es immer mal ein paar Abwandlungen, meinen Weg habe ich hier jedoch gefunden. So fühle ich mich wohl, so ist es gut.

Ob es funktionieren wird, dass ich vielleicht doch noch das eine oder andere Kilo abnehmen, könnt ihr ja hier im Blog oder in meiner Facebook-Gruppe mitverfolgen 🙂 

Liebe Grüße, Eure Karen

 

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92 Gedanken zu „Meine Abnehm-Geschichte

  1. Katja sagt:

    Hallo liebe Karen,
    Wenn ich so gut schreiben könnte wie Du, dann wären das auch meine Worte gewesen.🖒
    Etliche Diätversuche, super abnahme mit Almased (85 auf 62). Dann Diagnose Hashimoto und eineinhalb Jahre später bin ich bei 90 kg angekommen. Auch ich habe einen Boost your Brain-Plan von Foodpunk mitgemacht, 6kg weniger hatte ich. Aber irgendwie komm ich z.Z. nicht an die Rezepte dran, vielleicht zu oft das gleiche gemacht? Ich liebe Käse und Joghurt, doch durch die Challange mit dem Milchverzicht, ging es mir wirklich besser. Ja, mal eben eine Scheibe Käse naschen, kenn ich auch😁 Ich freu mich riesig, das ich Deinen Blog gefunden habe. Meinen Weg habe ich noch nicht 100% gefunden, aber ich bin schon mal unterwegs. Ich freu mich mit Dir den Weg zu teilen.
    Herzliche Grüßle Katja

    • Karen W. sagt:

      Liebe Katja,
      herzlich willkommen hier im Blog, schön dass wir ein Stück des Weges zusammen gehen!
      Ich wünsche Dir ganz viel Erfolg 🙂
      Liebe Grüße, Karen

  2. Tanja Mölck sagt:

    Hallo Karen,
    meine Geschichte spiegelt sich in deiner wieder. Aktuell bin ich bei 89 kg, Höchstgewicht war irgendwann mal 140kg. Das niedrigste 73kg.
    Auf und ab mit diversen Diätversuchen.
    Jetzt nach einigen OPs, die den Sport einschränkten fühle ich mich einfach nur unwohl.
    Mein RLS, Depressionen und Polyneuropathie sind schlimmer denn je.
    Ich lebe jetzt seit 5 Tagen Keto und fühle mich gut.
    Allerdings habe ich gleich zum Anfang die nicht Konformen Lebensmittel aussortiert .
    Das machte es mit dem Start leichter 🙂

  3. Trudy dawkins sagt:

    Hallo ihr Lieben, habe mich heute mal hingesetzt und die Kommentare in aller Ruhe durchgelesen und finde mich da genau wieder. Diäten, abnehmen – mehr zunehmen etc. Mit inzwischen 79 Jahren höre ich von den Ärzten nur, daß meine Beschwerden „altersbedingt“ sind und man damit leben muß. Damit finde ich mich nicht ab! Seit September 2017 habe ich diese Form der Ernährung für mich „entdeckt“. Seitdem sind meine Gelenkschmerzen, die mich täglich begleitet haben, ohne Tabletten soviel besser geworden. Meine Ärzte besuche ich weniger denn je, Asthma ist w e g! Ich liebe meinen morgendlichen BPC Kaffee und freue mich ab mittags auf die vielseitige leckere keto Ernährung und esse mich mit Lust satt. Meine Umwelt versuche ich garnicht erst „missioniere“, denn ich bin die doofen Kommentare leid. Mein hauptanliegen ist in meinem Alter fit zu bleiben, vor allem auch im Kopf. Ich könnte mich hier noch weiter auslassen, Mache hier aber erstmal einen Punkt. Karen, dir ein dickes DANKE for sharing und alle guten Wünsche für dich und dein Leben.

    • Karen W. sagt:

      Liebe Trudy,
      vielen Dank für Deine Zeilen und Hut ab, dass Du das so durchziehst!
      Ich finde es auch jetzt noch, nach so langer Zeit mit Keto, immer wieder erstaunlich, was der Körper mit dieser Ernährung zu leisten imstande ist.
      Konnte ich vor drei Jahren kaum mal 1 Minute am Stück rennen, ohne ein Sauerstoffzelt zu brauchen, laufe ich jetzt 60 Minuten am Stück – und könnte sicher noch länger laufen, wenn es nicht irgendwann langweilig werden würde. Zwar immer noch langsam, aber das Herz spielt nicht mehr verrückt und die Lunge auch nicht. Was will man mehr?
      So kann man älter werden und dabei gesund bleiben bzw. werden. 🙂
      Alles Liebe für Dich, Karen

    • Tanja Mölck sagt:

      Hallo Trudy,
      du bist einfach ein tolles Beispiel dafür das es nie zu spät ist etwas an sich zu ändern.
      Vielen Dank dafür

  4. Alexa sagt:

    Liebe Karen,
    RESPEKT für Deine Leistung!!!

    Ich habe in den letzten Monaten ganz viele Bücher gelesen…unter anderem auch das Buch von Dr. Joseph Mercola „Gesunde Fette“.
    Zur Zeit bin ich an einem Punkt angelangt, wo ich keine Lust mehr habe versch. Ärzte aufzusuchen, die mir doch nicht helfen können. Es werden ja durch Medikamente nur die Symptome unterdrückt aber nie die Ursache behandelt.
    Mit Asthma Bronchiale, Rheumatoide Arthritis, Lebensmittelallergien, Hashimoto Thyreoiditis und starkes Übergewicht (Adipös), habe ich den Entschluss gefasst mich ketogen zu ernähren. Seit dem 10.02.2018 mache ich das Wasserfasten (Tee, Wasser, Kaffee 2 Tassen) damit ich einen leichteren Einstieg habe und schneller in die Ketose komme. Wenn ich mir Deinen Bericht so ansehe, erkenne ich mich in einigen Dingen wieder :-). Dein Bericht als auch Deine Seite spornen mich sehr an weiter zu machen und auch den Übergang in die Ketose-Ernährung bis zur Gewöhnung hin zu durchlaufen.
    Seit ich mich mit dem Thema beschäftige und mir trotz des Fastens ganz viele geeignete Rezepte ansehe, merke ich erst das es ganz vielen Menschen so geht wie mir. Es ist gut das es Menschen wie Dich gibt, die auch Ihr Wissen gerne mit anderen teilen. Vielen Dank dafür.

    • Karen W. sagt:

      Liebe Alexa,
      vielen lieben Dank für Deinen Rückmeldung!
      Ich habe (bis auf das Wasserfasten) ähnlich angefangen wie Du, habe mich durchprobiert, neues ausprobiert, und dabei Stück für Stück herausgefunden, was mir gut tut. Und daraus dann meinen eigenen Weg entwickelt. Dazu kann ich auch nur jeden ermuntern.
      Ja, es gibt viele Menschen, denen es so geht wie uns, aber nicht jeder packt es dann auch wirklich an, mit dem Willen etwas verbessern zu wollen. Dieser Wille ist es, den Du brauchen wirst 🙂
      Ich wünsche Dir ganz viel Erfolg auf Deinem Weg und freue mich, wenn ich Dich ein kleines Stück dabei begleiten darf 🙂
      Ganz liebe Grüße, Karen

  5. Lisa sagt:

    Hallo Karen,

    wow – du hast ja echt einiges erlebt und dein Körper musste viel mitmachen!
    Es geht mir genau so wie dir – wenn ich vor ein paar Jahren schon dieses Wissen gehabt hätte, wäre es nie so weit gekommen. ABER man muss auch aus seinen Fehlern lernen und darum ist es schon gut so wie es ist.
    Ich selbst musste auch viel ausprobieren um herauszufinden, was mir wirklich gut tut. Inzwischen schreibe ich auch einen eigenen Blog auf dem ich über meine Erfahrungen berichte. Du darfst gerne mal vorbei schauen. 🙂

    Ich wünsche dir alles gute für die Zukunft und bin immer noch baff von deinem Ergebnis!

    Beste Grüße aus dem Schwabenland,
    Lisa

    • Karen W. sagt:

      Hallo Lisa,
      so rückblickend muss ich das leider bestätigen, dass sowohl mein Körper als auch meine Seele so einiges zu überstehen hatten. Leicht geht anders.
      Und doch ist es nun mal so, dass wir ja nur durch diese Erfahrungen zu dem werden, was wir heute sind. Denke ich zumindest.
      Ich wünsche Dir ebenso alles Gute und weiterhin gute Erfolge!
      Alles Liebe, Karen

  6. Klaus Beckmann sagt:

    Liebe Karen,
    ich bin derzeit in Florida, weil ich im Winter auf meinem Segelboot lebe. Hier in der Werft bin ich mit zwei Leuten ins Gespräch gekommen, die sich auch ketogen ernähren. Naja, zuerst hörte sich das alles sehr, sehr schräg an und ich dachte, ok mal wieder ein neuer Hype aus Amerika.
    Dann fing ich an zu googeln, zu lesen und viele YouTube Videos zu sehen. Da gibt es einen Dr. Ken Berry, der Vieles gut verständlich erklärt.
    Und so bin ich auch gerade dabei, mich auf den Weg zu machen. Ich wiege derzeit 94 kg bei einer Körpergröße von 178 kg. 15 kg hätte ich gerne runter. Wenn mal nach einer halben Ewigkeit wieder eine „7“ als erste Zahl auf der Waage steht, dann wäre ich echt happy.
    Vielen Dank für Deine schöne Webseite, die guten Erklärungen und die inspirierenden Rezepte.
    Liebe Grüsse
    Klaus

    • Karen W. sagt:

      Hallo Klaus,
      vielen Dank, ich freue mich, wenn ich mit meinen Informationen hier und da ein klein wenig unterstützen kann 🙂
      Ich wünsche Dir eine schöne Zeit in Florida!
      Liebe Grüße, Karen

  7. Gesa sagt:

    Liebe Karen,

    ich freue mich gerade riesig, Deine Seite gefunden zu haben. Soeben habe ich Dir eine Beitrittsanfrage bei FB geschickt. Ja, auch ich kenne dieses Ab- und Zugenehme. FURCHTBAR – und es gibt so gut wie nichts, was ich noch nicht ausprobiert habe.
    Nachdem ich mich jetzt knapp einen Monat zuckerfrei ernähre, mir das nach anfänglichen Schwierigkeiten in Form von wohl typischen Entzugserscheinungen, erstaunlicherweise leicht fällt, auch jetzt zur Weihnachtszeit, möchte ich jetzt gern mit der ketogenen Ernährung starten. Was Du geschafft hast, ist natürlich enorm und Du bist jetzt ein wahres Vorbild für mich – Respekt. Ich werde jetzt mit großem Interesse deinen Blog durchforsten, um mir möglichst viel von Dir anschauen zu können.

    Hab Dank für Deinen Blog!

    Liebe Grüße,

    Gesa

    • Karen W. sagt:

      Liebe Gesa,
      sehr gerne, ich freue mich immer wieder, wenn ich andere mit meinen Erfahrungen motivieren oder hier und da ein bißchen weiterhelfen kann. Dazu hat man so einen Blog ja schließlich 🙂
      Liebe Grüße und alles Gute für 2018,
      Karen

  8. Vera sagt:

    Hallo Karen,
    dein Beitrag gibt mir etwas Hoffnung.
    Ich habe auch Lip-Lymphödem ,SD Unterfunktion und schlimme Rizarthrose im rechten Daumensattelgelenk.
    Mit LowCarb komme ich nicht richtig weiter und deshalb möchte ich jetzt die ketogene Ernährung beginnen.Vielleicht bringt mir das Besserung und eventuell noch einige Kilos weniger auf die Waage.
    Werde mich jetzt noch intensiv hier einlesen und dann starten.
    liebe Grüße Vera

  9. Sabine Peters sagt:

    Hallo Karen
    Vor ca. 2 Monaten bekam ich die Diagnose Lipödem. Ich habe vorher noch nie davon gehört . Aber endlich wurde mir klar, warum ich trotz gesunden Essen und Sport nicht abnehme. Mein Sohn hat darauf gleich in seiner Keto-Gruppe nachgefragt und du hast darauf geantwortet. Vielen Dank dafür. Dadurch bin ich jetzt auf deinen tollen Blog gekommen. Eigentlich habe ich mich mit meinem Gewicht abgefunden und wollte keine Ernährungsversuche mehr machen. Aber du machst mir wieder Mut. Mache seit ca. 1 1/2 Monaten Keto. Gewichtsmäßig hat sich noch nichts getan. Aber ich fühle mich gut. Nun habe ich Urlaub und ich kann mich endlich mehr in deinen Blog einlesen. Hochachtung, wirklich super. Ich sehe schon, ich werde 3 Wochen nur deinen Blog lesen ????

    • Karen W. sagt:

      Hallo Sabine,
      ich hoffe, Du findest hier alle Informationen, die Du brauchst. Und wenn nicht, einfach auf Facebook in unserer Gruppe fragen 🙂
      Wenn Du Dich gut fühlst mit Keto, ist das ein super Zeichen, dass es der richtige Weg ist. Es wird alles lange dauern, aber es wird!
      Bleib dran 🙂
      Liebe Grüße, Karen

  10. Carina sagt:

    Ich glaube schon, dass ich genug esse, meist 3 Mahlzeiten am Tag… Vielen Dank für deine aufmunternden Worte, ich werde also durchhalten 🙂
    LG Carina

  11. Carina sagt:

    Hallo Karen,
    Ich habe ebenfalls Lipödem und Hashimoto und esse nun seit mehr als drei Monaten konsequent ketogen. Dazu bewege ich mich viel, jeden Tag mindestens eine Stunde Radfahren oder gehen. Ich habe aber nur ein Kilo abgenommen. Hast Du einen Tipp?
    Viele Grüße, Carina

    • Karen W. sagt:

      Liebe Carina,
      wenn man mit der ketogenen Ernährung anfängt ist das leider sehr oft so, dass man auf der Waage erstmal nichts abnimmt. Das hat ganz unterschiedliche Ursachen.
      Ißt Du denn ausreichend viel? Das sehe ich nämlich als ganz besonders wichtig an, vor allem bei Lipödem sollte man nicht hungern.
      In den ersten 6 Monaten mit Keto habe ich auch nichts abgenommen, jedenfalls nicht auf der Waage. Aber an Umfang hab ich zwei Kleidergrößen verloren. (Schau mal hier https://www.living-keto.de/wenn-deine-waage-einfach-nicht-dein-freund-ist/)
      Hab Geduld, das wird schon 🙂 Keto ist keine Wunderwaffe, mit der man von jetzt auch gleich viel Gewicht verliert. Das dauert, und man braucht viel Geduld. 🙂
      Ganz liebe Grüße und viel Erfolg wünscht Dir Karen

    • Karen W. sagt:

      Hallo Christiane,
      Keto ist im Grunde eine strenge Form von LCHF. Bei LCHF kann man mit den KH bis 50g täglich gehen, da kommt es nicht auf die Ketose an.
      Liebe Grüße, Karen

  12. Sabrina Henze (via Facebook) sagt:

    Das ist wirklich Mega beeindrückend was Du geschafft hast und immer noch Schaffst! Für mich persönlich füllst Du die Lücke, die eigentlich vllt. Ärzte abdecken sollten um Menschen zu unterstützen und zu helfen gesund zu werden. Oder einen neuen gesunden Weg zu beschreiten! Vielen Dank dafür!

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16. Januar 2018