Meine Abnehmgeschichte – Eine emotionale Reise mit Keto, Abnehmen, Rückschlägen und Selbstliebe.

Es gibt Geschichten, die man gerne erzählt, weil sie inspirieren und motivieren. Und dann gibt es Geschichten, die man lange mit sich herumträgt, weil sie mit Scham, Schuld und Selbstzweifeln verbunden sind. Meine Abnehmgeschichte gehört zu beiden Kategorien.

Wenn ich heute auf meine Reise zurückblicke, sehe ich nicht nur die Kilos, die ich verloren und wieder zugenommen habe. Ich sehe eine Frau, die gekämpft, gelernt, geliebt, geweint und sich immer wieder neu erfunden hat.

Meine Abnehmgeschichte – Eine Reise zu mir selbst

Ich habe in meinem Leben unglaubliche 50 kg abgenommen – und dann wieder einen Teil davon zugenommen. Ich habe mich auf einem Hochgefühl der Selbstdisziplin getragen gefühlt – und später geglaubt, versagt zu haben. Doch heute weiß ich: Es ist kein Versagen. Es ist eine Reise.

Eine Reise, die mich nicht nur körperlich verändert hat, sondern mich auch dazu gezwungen hat, mich mit meinem tiefsten Inneren auseinanderzusetzen. Und genau diese Geschichte möchte ich heute mit dir teilen.

Karen - 1992 in Portugal
Mit 17 Jahren war ich noch schlank und fand mich dick …

Von 128 kg zum Wunschgewicht – und zurück

Ich war nicht immer übergewichtig. Als Jugendliche wog ich bei 1,73 m etwa 75 kg – nicht superschlank, aber völlig normal. Doch wie so viele Frauen hatte ich schon früh das Gefühl, „zu dick“ zu sein.

Schon als Teenager fing ich mit Diäten an. Low Fat, Kalorienzählen, Almased – ich habe alles ausprobiert. Und jedes Mal war das Ergebnis dasselbe: Erst nahm ich ab, dann kam der Jojo-Effekt, und ich wog mehr als vorher.

Bis 2012 hatte ich mich auf 127,5 kg hochgeschaukelt.

2011: etwa 120kg
2011: etwa 120kg

Der Tiefpunkt: Adipositas, Hashimoto und Lipödem

Ich hatte das Gefühl, als würde mein Körper mich sabotieren. Ich aß nicht mehr als andere, aber ich nahm trotzdem zu. Ich war ständig müde, meine Beine schmerzten, meine Haut war fahl, mein Körper fühlte sich an wie ein Käfig, aus dem ich nicht ausbrechen konnte.

Dann kamen die Diagnosen:

  • Hashimoto-Thyreoiditis – eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse, die meinen Stoffwechsel lahmlegte.
  • Lipödem – eine Fettverteilungsstörung, die meine Beine unförmig machte und schmerzhafte Wassereinlagerungen verursachte.
  • Leaky Gut, Reizdarm und chronische Entzündungen – mein ganzer Körper war in einer Art Dauerstressmodus.

Und als Krönung hörte ich von Ärzten immer wieder: „Nehmen Sie doch einfach ab, dann geht es Ihnen besser.

Ja, danke. Hatte ich versucht. Funktionierte nicht.

2013: Mein erster Versuch mit Low Carb

Ich stolperte über Low Carb – eine Ernährungsweise, die Kohlenhydrate drastisch reduziert und stattdessen auf Eiweiß und gesunde Fette setzt.

Mit einer Mischung aus Hoffnung und Skepsis begann ich mein Experiment. Ich meldete mich bei 10 Weeks BodyChange an, einem Programm von Detlef D! Soost. Ich war misstrauisch – schließlich hatte ich schon so viele Dinge ausprobiert, die nicht funktionierten.

Aber diesmal war etwas anders.

Innerhalb von zehn Wochen verlor ich 12 kg. Dann noch einmal 6 kg.

Ich spürte, wie mein Körper sich veränderte. Ich hatte mehr Energie, meine Verdauung wurde besser, meine Haut klarer. Zum ersten Mal seit Jahren hatte ich das Gefühl, die Kontrolle zurückzugewinnen.

Doch irgendwann blieb die Waage stehen. Es tat sich nichts mehr. Egal, was ich machte.

Und dann stolperte ich über die ketogene Ernährung.

2014: 108kg
2014: 108kg

2015: Mein Einstieg in die ketogene Ernährung

Die Idee war faszinierend: Fett essen, um Fett zu verbrennen.

Bis dahin hatte ich gelernt, dass Fett der Feind war. Doch plötzlich las ich Studien, in denen genau das Gegenteil behauptet wurde.

Ich verschlang Bücher, Blogs, Erfahrungsberichte. Dann traf ich die Entscheidung: Ich probiere es aus.

Und es funktionierte.

2015: 104kg
2015: 104kg

Innerhalb weniger Monate purzelten die Kilos weiter. Ich fühlte mich satt, hatte keine Heißhungerattacken mehr und konnte mich endlich wieder bewegen, ohne sofort außer Atem zu sein.

Bis 2017 hatte ich insgesamt 50 kg abgenommen. Ich wog 78 kg – und war glücklicher als je zuvor.

Ich war überzeugt: Ich hatte das Geheimnis gefunden. Ich würde nie wieder dick werden.

Hose Groesse 56
Kaum zu glauben – das ist meine größte Jeans, die ich jemals hatte (Gr. 56)

2018: Die ersten Herausforderungen – Wenn Erfolg plötzlich stillsteht

Nach drei Jahren mit der ketogenen Ernährung hatte ich es geschafft: Mein Gewicht pendelte sich zwischen 75 und 85 kg ein. Ich fühlte mich energiegeladen, leistungsfähig und hatte das Gefühl, endlich die Kontrolle über meinen Körper gewonnen zu haben. Doch dann kam etwas, womit ich nicht gerechnet hatte: Stillstand.

Bis dahin hatte ich mich an das konstante Abnehmen gewöhnt. Selbst wenn es mal langsamer ging, war die Richtung klar: Nach unten. Doch plötzlich blieb die Zahl auf der Waage stehen – egal, was ich tat.

Ich begann mich zu fragen:

  • Mache ich etwas falsch?
  • Esse ich zu viel? Zu wenig?
  • Bin ich nicht diszipliniert genug?

Diese Gedanken wurden immer lauter. Früher hätte ich in solchen Momenten zur nächsten Diät gegriffen, doch ich wusste: Das war nicht die Lösung.

2011 2017

Also machte ich das, was mir logisch erschien: Ich reduzierte weiter meine Kalorien, aß noch weniger Kohlenhydrate, noch mehr Fett – doch mein Körper reagierte nicht so, wie ich es erwartete. Statt weiter abzunehmen, fühlte ich mich müde, ausgelaugt und fror ständig.

Ich verstand nicht, was los war. Warum funktionierte das nicht mehr?

Erst später erkannte ich: Mein Körper war in einem dauerhaften Stressmodus.

Jahrelanges Kaloriendefizit, Druck, die Angst vor dem Zunehmen – all das hatte sich auf mein Hormonsystem ausgewirkt. Mein Körper hielt fest an jedem Gramm Fett, weil er dachte, er müsse sich schützen.

Und dann kam 2020.

2020: Die Pandemie – Ein unsichtbarer Gegner, der alles veränderte

Bis dahin hatte ich mich an einen bestimmten Lebensstil gewöhnt. Ich war viel unterwegs, fuhr täglich mit dem Rad zur Arbeit, reiste regelmäßig, traf Freunde. Bewegung war kein bewusstes „Muss“, sondern Teil meines Alltags.

Dann kam der Lockdown – und plötzlich änderte sich alles:

  • Ich saß nur noch zu Hause. Keine Radfahrten, keine Reisen, kein Büroalltag mehr.
  • Mein Bewegungsradius schrumpfte. Mein Wohnzimmer, meine Küche, mein Schlafzimmer – das war es.
  • Ich konnte meine Routinen nicht mehr einhalten. Keine festen Mahlzeiten durch den Büroalltag, keine strukturierte Bewegung.
  • Die Unsicherheit wuchs. Die Welt stand still, und ich fühlte mich machtlos.

Ich dachte lange Zeit, dass ich das gut im Griff hätte. Schließlich kannte ich die ketogene Ernährung, wusste, was ich tun musste, um mein Gewicht zu halten. Ich vergrub mich in der Arbeit, gaukelte mir vor, dass alles gut so ist wie es ist. Doch Emotionales Essen schlich sich zurück – leise, fast unbemerkt. Ich war auf dem Weg in einen Burnout.

Binge Eating – Der Schatten, der mich einholte

Ich dachte, ich hätte mein emotionales Essverhalten überwunden. Doch mit dem Lockdown kam die Stille – und in dieser Stille tauchten alte Muster wieder auf.

Essen war plötzlich nicht mehr nur Nahrungsaufnahme.

Ich stand vor dem Kühlschrank, die Tür halb geöffnet, meine Finger um ein Glas Nutella gelegt. Ich wusste, ich war nicht hungrig. Aber die Stille um mich herum war ohrenbetäubend. Und ich tat, was ich so lange nicht mehr getan hatte: Ich aß, um etwas zu fühlen.

Es wurde Trost.
Es wurde Ablenkung.
Es wurde ein kurzer Moment der Kontrolle in einer Welt, die unkontrollierbar geworden war.

Ich wusste genau, was ich tat. Ich wusste, dass ich nicht hungrig war. Ich wusste, dass ich mir damit schadete – und doch konnte ich es nicht stoppen.

Am Anfang waren es kleine Dinge: Ein paar Nüsse zu viel, ein paar Bissen Käse, dann ein paar Löffel Nutella. Und irgendwann waren es ganze Abende, an denen ich mich durch meine Küche aß.

Ich stand morgens auf und versprach mir: Heute wird es anders. Heute halte ich mich an meine Pläne.

Doch spätestens abends, wenn die Einsamkeit und der Stress überhandnahmen, war alles vergessen.

Und dann kam der Moment, in dem ich auf die Waage stieg.

93 kg.

Ich wusste, dass ich wieder zugenommen hatte. Ich spürte es an meinen Klamotten, an meinem Körpergefühl. Aber diese Zahl auf der Waage zu sehen – es war wie ein Schlag ins Gesicht.

Ich hatte versagt.

Das war mein erster Gedanke.

Ich hatte so hart gearbeitet, so viel über Ernährung gelernt, so viele Menschen inspiriert – und jetzt stand ich hier und war wieder übergewichtig.

Karen 2022

2023: War ich wieder am Anfang?

Mit 93 kg war ich zwar noch weit entfernt von meinen ursprünglichen 128 kg – aber ich fühlte mich genauso.

Der innere Kritiker war gnadenlos:

  • „Warum hast du es nicht geschafft, dein Gewicht zu halten?“
  • „Wie konntest du nur so unachtsam sein?“
  • „War alles umsonst?“
  • „Schäm dich!“

Doch dann kam eine andere Stimme in mir hoch. Eine Stimme, die lange geschwiegen hatte.

Die Stimme der Selbstliebe.

Sie fragte mich:

  • „Ist dein Wert wirklich an eine Zahl auf der Waage geknüpft?“
  • „Hast du nicht viel mehr über dich gelernt als nur das?“
  • „Bist du wirklich gescheitert – oder hast du einfach eine neue Lektion gelernt?“

Und plötzlich sah ich alles klarer.

Ich hatte nicht versagt. Ich hatte mich selbst vernachlässigt.

Nicht in der Art, wie ich gegessen hatte – sondern in der Art, wie ich mit mir selbst umgegangen war.

Ich hatte mir zu wenig Raum gegeben.
Ich hatte meine Gefühle weggeschoben.
Ich hatte wieder gelernt, hart zu mir zu sein – statt liebevoll.

Mein größtes Learning: Es geht nicht nur um Ernährung. Es geht um Balance.

Ich saß auf dem Boden, mein altes Tagebuch aufgeschlagen. Seite um Seite las ich, wie sehr ich mich jahrelang für mein Gewicht verurteilt hatte. Und plötzlich traf es mich: Nicht die Kilos hatten mich klein gemacht – sondern meine eigenen Gedanken über mich selbst.

Karen Wiltner 17

Heute weiß ich:

  • Ich hatte zu wenig gegessen. Mein Körper bunkerte, weil er in einem permanenten Mangelzustand war.
  • Ich hatte zu wenig Fett gegessen. Keto bedeutet nicht „möglichst wenig essen“, sondern den Körper optimal versorgen.
  • Ich hatte zu wenig Wasser getrunken. Ich vergaß, meinen Körper richtig zu hydratisieren, was zu Wassereinlagerungen führte.
  • Ich hatte zu viel Stress. Mein Cortisolspiegel war dauerhaft erhöht – das beeinflusste mein Gewicht mehr als jede Kalorie.
  • Ich hatte mich zu wenig bewegt. Mein Körper sehnte sich nach Aktivität, doch ich blieb in meiner eigenen Lethargie gefangen.
  • Ich habe zu wenig geschlafen. Mein Körper konnte sich nicht richtig regenerieren, und Schlafmangel beeinflusst direkt Hormone, Hunger und Stoffwechsel.

Es geht nicht darum, was auf dem Teller liegt. Es geht darum, wie du mit dir selbst umgehst.

2025: Mein Gewicht ist nicht meine Identität – sondern mein Spiegel

Karen vor dem Spiegel

Heute wiege ich 105 kg.

Und weißt du was?

Ich bin mental glücklicher und stabiler als jemals zuvor.

Denn jetzt verstehe ich:

  • Ich bin nicht meine Zahl auf der Waage.
  • Mein Wert hängt nicht davon ab, wie viel ich wiege.
  • Ich bin weiter auf meiner Reise – und ich bestimme den Weg.

Langsam beginne ich wieder, all meine Tipps aus dem Blog für mich selbst zu integrieren:

✔ Mehr essen – aber bewusst.
✔ Mehr trinken – weil mein Körper es verdient.
✔ Mehr bewegen – weil es mir guttut.
✔ Mehr schlafen – weil mein Körper Erholung braucht.
✔ Mehr Me-Time – weil ich es wert bin.
✔ Mehr Fokus auf mich selbst – weil ich mich nicht länger hinten anstellen werde.
✔ Mehr Freude an den Dingen, die ich liebe – weil das Leben dazu da ist, genossen zu werden.

Und genau deshalb schreibe ich wieder hier im Blog.

Lange habe ich mir nicht erlaubt, mich zu zeigen, meine Stimme zu nutzen, meine Worte in die Welt zu tragen.

Doch das ist vorbei.


Ich habe nicht versagt. Ich habe mich selbst wiedergefunden.


Ich bin zurück. Und ich bin mehr ich selbst als je zuvor.

Transformation statt Perfektion – Der wahre Erfolg liegt in der Selbstakzeptanz

Karen in Leipzig

Früher dachte ich, dass mein Erfolg davon abhängt, wie viel ich wiege.

Heute weiß ich, dass mein Erfolg daran gemessen wird, wie sehr ich mich selbst annehme – mit allen Höhen und Tiefen.

Ja, ich habe wieder zugenommen.
Ja, ich habe Momente, in denen ich mich unwohl fühle.

Aber weißt du was?

Ich habe mich nicht aufgegeben.
Ich bin immer noch hier.
Ich höre nicht auf, mich weiterzuentwickeln.
Ich bin immer noch auf meiner Reise – und genau das zählt.

Mit 17 Jahren passte ich problemlos in Kleidergröße 38 – und fühlte mich zu dick. Mit knapp 50 Jahren und 105 kg heute sehe ich mich im Spiegel an und erkenne endlich eine Frau, die nicht mehr nur ihre Zahl auf der Waage sieht, sondern ihre eigene Stärke.

Du hast nicht versagt. Du bist auf deiner Reise.

Vielleicht kämpfst du gerade mit denselben Gedanken. Vielleicht fühlst du dich frustriert, weil du glaubst, dass du gescheitert bist.

Dann lass mich dir eines sagen:

💜 Du bist nicht gescheitert.
💜 Du bist nicht weniger wert.
💜 Du bist nicht allein.

Karen Wiltner 20

Jeder Rückschritt ist nur ein Umweg. Jeder Umweg bringt dich zu einer neuen Erkenntnis.

Ich bin nicht mehr dieselbe Frau, die ich vor 10 Jahren war. Und du musst auch nicht die gleiche bleiben. Wir dürfen uns verändern. Wir dürfen loslassen.

Wir dürfen neu beginnen – immer wieder.

Danke für Dein Sein!

Alles Liebe, Karen

PS: Heute arbeite ich als Coach, um andere Frauen auf genau diesem Weg zu unterstützen. Schau doch gern mal in meine Coaching-Angebote. Ich bin gern für dich da.

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Dieser Beitrag hat 104 Kommentare

  1. Birgit

    Tolle Rezepte! Das ist großartig u. immer faszinierend, was eine Umstellung der Ernährung alles bewirken kann. Ich wünsche weiterhin viel Erfolg.

  2. Birdy

    Ein interessanter Blog.
    Ich vermisse Angaben zur Kcal Aufnahme. Das ist beim Abnehmen am Ende das entscheidende. Trotz Keto.
    VG

    1. Karen Wiltner

      Hallo Birdy,
      Ich habe in den Zeiten, in denen ich am meisten abgenommen habe, zwischen 2.500 und 4.500kcal täglich gegessen. Inzwischen sind es 2.000 bis 2.500kcal täglich.
      Die Kalorienaufnahme ist also dahingehend entscheidend, dass man nicht hungert, sondern immer genug isst.
      Viele Grüße, Karen

  3. Irina Grab

    Hallo Karen,ich habe eine Frage seit Januar ernähre ich mich ketogen wiege 64kg.bin160cm groß ,bin 43 jahre.Esse 20g. Kohlehydrate ,60g Eiweis und 135 Fett.,möchte aber abnehmen bis 55kg.Habe bis jetzt nichts abgenommen in den 2 Monaten,mache ich was falsch,biete dich um ein Rat Mit freundlichen Grüsse Irena

    1. Sarah

      Hallo Irina,
      viele Menschen sind insulinresistent, ohne es zu wissen oder habe andere körperlichen Probleme und haben sogar Diabetes Typ 2 oder ähnliches. Es hat oft mehrere Jahre gebraucht, um diesen kranken Zustand zu erreichen. Entsprechend braucht der Körper viel Zeit, um wieder gesund zu werden. Nur weil sich auf der Waage eine Weile nichts tut, heißt es nicht, dass du etwas falsch machst. Heilung des Körpers ist nicht immer Verbunden mit Gewichtsverlust bei Übergewicht. So wie Karen selbst ja auch schreibt, hatte sie Zeiten, in denen sich gewichtsmäßig nicht viel tat. Keine Panik. Mache weiter wie bisher. Halte durch, auch wenn sich auf der Waage wenig bis nichts tut. Gib deinem Körper Zeit. Viele Grüße Sarah

    2. Sarah

      Liebe Irina,
      noch etwas fällt mir ein: ich merke auf meiner Waage selbst wenig, aber meine Kleidung sitzt deutlich lockerer. Es lohnt sich, Erfolge statt mit der Waage mit dem Messband zu messen. Messbänder gibt’s im 1-Euro-Shop ganz billig, meist beim Näh- und Strickbereich.
      lg
      Sarah

  4. Sylvia

    Vielen Dank für deinen Blog. Ich bin gestern zufällig darauf gestoßen auf der Suche nach einer Inspiration für den Einstieg in die ketogene Ernährung.

    1. Karen W.

      Liebe Sylvia,
      ich wünsche Dir ganz viel Erfolg und Durchhaltevermögen!
      Liebe Grüße, Karen

  5. Katja

    Hallo liebe Karen,
    Wenn ich so gut schreiben könnte wie Du, dann wären das auch meine Worte gewesen.?
    Etliche Diätversuche, super abnahme mit Almased (85 auf 62). Dann Diagnose Hashimoto und eineinhalb Jahre später bin ich bei 90 kg angekommen. Auch ich habe einen Boost your Brain-Plan von Foodpunk mitgemacht, 6kg weniger hatte ich. Aber irgendwie komm ich z.Z. nicht an die Rezepte dran, vielleicht zu oft das gleiche gemacht? Ich liebe Käse und Joghurt, doch durch die Challange mit dem Milchverzicht, ging es mir wirklich besser. Ja, mal eben eine Scheibe Käse naschen, kenn ich auch? Ich freu mich riesig, das ich Deinen Blog gefunden habe. Meinen Weg habe ich noch nicht 100% gefunden, aber ich bin schon mal unterwegs. Ich freu mich mit Dir den Weg zu teilen.
    Herzliche Grüßle Katja

    1. Karen W.

      Liebe Katja,
      herzlich willkommen hier im Blog, schön dass wir ein Stück des Weges zusammen gehen!
      Ich wünsche Dir ganz viel Erfolg 🙂
      Liebe Grüße, Karen

    2. Maik

      Unglaublich, extremem Respekt für deine Leistung!
      Zusätzlich dann aber auch noch anderen Menschen dabei zu helfen sich in Ihrem Körpern besser zu fühlen zeigt was für ein Mensch du bist, Tolle Frau, ich ziehe meinen Hut.

      1. Karen W.

        Vielen Dank für das Kompliment, Maik!
        Liebe Grüße, Karen

      2. Viola

        Ja , genauso sehe ich das auch. Heute erst entdeckt und schon völlig begeistert. An drei weitere Menschen schon weitergeleitet.
        Mega Leistung von dir. Du bist der letzte Tropfen der mir gefehlt hat um selbst endlich anzufangen.
        Deine Rezepte klingen so unglaublich lecker.
        Danke, danke

  6. Tanja Mölck

    Hallo Karen,
    meine Geschichte spiegelt sich in deiner wieder. Aktuell bin ich bei 89 kg, Höchstgewicht war irgendwann mal 140kg. Das niedrigste 73kg.
    Auf und ab mit diversen Diätversuchen.
    Jetzt nach einigen OPs, die den Sport einschränkten fühle ich mich einfach nur unwohl.
    Mein RLS, Depressionen und Polyneuropathie sind schlimmer denn je.
    Ich lebe jetzt seit 5 Tagen Keto und fühle mich gut.
    Allerdings habe ich gleich zum Anfang die nicht Konformen Lebensmittel aussortiert .
    Das machte es mit dem Start leichter 🙂

    1. Karen W.

      Hallo Tanja,
      das klingt super für den Anfang! Ich wünsche Dir ganz viel Erfolg und ein leichtes Leben mit Keto 🙂
      Liebe Grüße, Karen

  7. Trudy dawkins

    Hallo ihr Lieben, habe mich heute mal hingesetzt und die Kommentare in aller Ruhe durchgelesen und finde mich da genau wieder. Diäten, abnehmen – mehr zunehmen etc. Mit inzwischen 79 Jahren höre ich von den Ärzten nur, daß meine Beschwerden „altersbedingt“ sind und man damit leben muß. Damit finde ich mich nicht ab! Seit September 2017 habe ich diese Form der Ernährung für mich „entdeckt“. Seitdem sind meine Gelenkschmerzen, die mich täglich begleitet haben, ohne Tabletten soviel besser geworden. Meine Ärzte besuche ich weniger denn je, Asthma ist w e g! Ich liebe meinen morgendlichen BPC Kaffee und freue mich ab mittags auf die vielseitige leckere keto Ernährung und esse mich mit Lust satt. Meine Umwelt versuche ich garnicht erst „missioniere“, denn ich bin die doofen Kommentare leid. Mein hauptanliegen ist in meinem Alter fit zu bleiben, vor allem auch im Kopf. Ich könnte mich hier noch weiter auslassen, Mache hier aber erstmal einen Punkt. Karen, dir ein dickes DANKE for sharing und alle guten Wünsche für dich und dein Leben.

    1. Karen W.

      Liebe Trudy,
      vielen Dank für Deine Zeilen und Hut ab, dass Du das so durchziehst!
      Ich finde es auch jetzt noch, nach so langer Zeit mit Keto, immer wieder erstaunlich, was der Körper mit dieser Ernährung zu leisten imstande ist.
      Konnte ich vor drei Jahren kaum mal 1 Minute am Stück rennen, ohne ein Sauerstoffzelt zu brauchen, laufe ich jetzt 60 Minuten am Stück – und könnte sicher noch länger laufen, wenn es nicht irgendwann langweilig werden würde. Zwar immer noch langsam, aber das Herz spielt nicht mehr verrückt und die Lunge auch nicht. Was will man mehr?
      So kann man älter werden und dabei gesund bleiben bzw. werden. 🙂
      Alles Liebe für Dich, Karen

    2. Tanja Mölck

      Hallo Trudy,
      du bist einfach ein tolles Beispiel dafür das es nie zu spät ist etwas an sich zu ändern.
      Vielen Dank dafür

  8. Alexa

    Liebe Karen,
    RESPEKT für Deine Leistung!!!

    Ich habe in den letzten Monaten ganz viele Bücher gelesen…unter anderem auch das Buch von Dr. Joseph Mercola „Gesunde Fette“.
    Zur Zeit bin ich an einem Punkt angelangt, wo ich keine Lust mehr habe versch. Ärzte aufzusuchen, die mir doch nicht helfen können. Es werden ja durch Medikamente nur die Symptome unterdrückt aber nie die Ursache behandelt.
    Mit Asthma Bronchiale, Rheumatoide Arthritis, Lebensmittelallergien, Hashimoto Thyreoiditis und starkes Übergewicht (Adipös), habe ich den Entschluss gefasst mich ketogen zu ernähren. Seit dem 10.02.2018 mache ich das Wasserfasten (Tee, Wasser, Kaffee 2 Tassen) damit ich einen leichteren Einstieg habe und schneller in die Ketose komme. Wenn ich mir Deinen Bericht so ansehe, erkenne ich mich in einigen Dingen wieder :-). Dein Bericht als auch Deine Seite spornen mich sehr an weiter zu machen und auch den Übergang in die Ketose-Ernährung bis zur Gewöhnung hin zu durchlaufen.
    Seit ich mich mit dem Thema beschäftige und mir trotz des Fastens ganz viele geeignete Rezepte ansehe, merke ich erst das es ganz vielen Menschen so geht wie mir. Es ist gut das es Menschen wie Dich gibt, die auch Ihr Wissen gerne mit anderen teilen. Vielen Dank dafür.

    1. Karen W.

      Liebe Alexa,
      vielen lieben Dank für Deinen Rückmeldung!
      Ich habe (bis auf das Wasserfasten) ähnlich angefangen wie Du, habe mich durchprobiert, neues ausprobiert, und dabei Stück für Stück herausgefunden, was mir gut tut. Und daraus dann meinen eigenen Weg entwickelt. Dazu kann ich auch nur jeden ermuntern.
      Ja, es gibt viele Menschen, denen es so geht wie uns, aber nicht jeder packt es dann auch wirklich an, mit dem Willen etwas verbessern zu wollen. Dieser Wille ist es, den Du brauchen wirst 🙂
      Ich wünsche Dir ganz viel Erfolg auf Deinem Weg und freue mich, wenn ich Dich ein kleines Stück dabei begleiten darf 🙂
      Ganz liebe Grüße, Karen

  9. Lisa

    Hallo Karen,

    wow – du hast ja echt einiges erlebt und dein Körper musste viel mitmachen!
    Es geht mir genau so wie dir – wenn ich vor ein paar Jahren schon dieses Wissen gehabt hätte, wäre es nie so weit gekommen. ABER man muss auch aus seinen Fehlern lernen und darum ist es schon gut so wie es ist.
    Ich selbst musste auch viel ausprobieren um herauszufinden, was mir wirklich gut tut. Inzwischen schreibe ich auch einen eigenen Blog auf dem ich über meine Erfahrungen berichte. Du darfst gerne mal vorbei schauen. 🙂

    Ich wünsche dir alles gute für die Zukunft und bin immer noch baff von deinem Ergebnis!

    Beste Grüße aus dem Schwabenland,
    Lisa

    1. Karen W.

      Hallo Lisa,
      so rückblickend muss ich das leider bestätigen, dass sowohl mein Körper als auch meine Seele so einiges zu überstehen hatten. Leicht geht anders.
      Und doch ist es nun mal so, dass wir ja nur durch diese Erfahrungen zu dem werden, was wir heute sind. Denke ich zumindest.
      Ich wünsche Dir ebenso alles Gute und weiterhin gute Erfolge!
      Alles Liebe, Karen

  10. Klaus Beckmann

    Liebe Karen,
    ich bin derzeit in Florida, weil ich im Winter auf meinem Segelboot lebe. Hier in der Werft bin ich mit zwei Leuten ins Gespräch gekommen, die sich auch ketogen ernähren. Naja, zuerst hörte sich das alles sehr, sehr schräg an und ich dachte, ok mal wieder ein neuer Hype aus Amerika.
    Dann fing ich an zu googeln, zu lesen und viele YouTube Videos zu sehen. Da gibt es einen Dr. Ken Berry, der Vieles gut verständlich erklärt.
    Und so bin ich auch gerade dabei, mich auf den Weg zu machen. Ich wiege derzeit 94 kg bei einer Körpergröße von 178 kg. 15 kg hätte ich gerne runter. Wenn mal nach einer halben Ewigkeit wieder eine „7“ als erste Zahl auf der Waage steht, dann wäre ich echt happy.
    Vielen Dank für Deine schöne Webseite, die guten Erklärungen und die inspirierenden Rezepte.
    Liebe Grüsse
    Klaus

    1. Karen W.

      Hallo Klaus,
      vielen Dank, ich freue mich, wenn ich mit meinen Informationen hier und da ein klein wenig unterstützen kann 🙂
      Ich wünsche Dir eine schöne Zeit in Florida!
      Liebe Grüße, Karen

  11. Gesa

    Liebe Karen,

    ich freue mich gerade riesig, Deine Seite gefunden zu haben. Soeben habe ich Dir eine Beitrittsanfrage bei FB geschickt. Ja, auch ich kenne dieses Ab- und Zugenehme. FURCHTBAR – und es gibt so gut wie nichts, was ich noch nicht ausprobiert habe.
    Nachdem ich mich jetzt knapp einen Monat zuckerfrei ernähre, mir das nach anfänglichen Schwierigkeiten in Form von wohl typischen Entzugserscheinungen, erstaunlicherweise leicht fällt, auch jetzt zur Weihnachtszeit, möchte ich jetzt gern mit der ketogenen Ernährung starten. Was Du geschafft hast, ist natürlich enorm und Du bist jetzt ein wahres Vorbild für mich – Respekt. Ich werde jetzt mit großem Interesse deinen Blog durchforsten, um mir möglichst viel von Dir anschauen zu können.

    Hab Dank für Deinen Blog!

    Liebe Grüße,

    Gesa

    1. Karen W.

      Liebe Gesa,
      sehr gerne, ich freue mich immer wieder, wenn ich andere mit meinen Erfahrungen motivieren oder hier und da ein bißchen weiterhelfen kann. Dazu hat man so einen Blog ja schließlich 🙂
      Liebe Grüße und alles Gute für 2018,
      Karen

  12. Vera

    Hallo Karen,
    dein Beitrag gibt mir etwas Hoffnung.
    Ich habe auch Lip-Lymphödem ,SD Unterfunktion und schlimme Rizarthrose im rechten Daumensattelgelenk.
    Mit LowCarb komme ich nicht richtig weiter und deshalb möchte ich jetzt die ketogene Ernährung beginnen.Vielleicht bringt mir das Besserung und eventuell noch einige Kilos weniger auf die Waage.
    Werde mich jetzt noch intensiv hier einlesen und dann starten.
    liebe Grüße Vera

    1. Karen W.

      Hallo Vera,
      ich freue mich, dass Du es mit der ketogenen Ernährung probieren möchtest und wünsche Dir schon jetzt ganz viel Erfolg! Dass man damit viel bewirken kann, sieht man ja an mir 🙂
      Meine Tipps findest Du ja zum Beispiel in diesem Artikel: https://www.living-keto.de/44kg-weniger-endlich-macht-shoppen-wieder-spass
      Wenn Du Fragen hast, ich habe auf Facebook auch eine Gruppe, wo Du Dich mit anderen austauschen kannst, wenn Du magst: https://www.facebook.com/groups/ketogen.leben.community/
      Liebe Grüße, Karen

  13. Sabine Peters

    Hallo Karen
    Vor ca. 2 Monaten bekam ich die Diagnose Lipödem. Ich habe vorher noch nie davon gehört . Aber endlich wurde mir klar, warum ich trotz gesunden Essen und Sport nicht abnehme. Mein Sohn hat darauf gleich in seiner Keto-Gruppe nachgefragt und du hast darauf geantwortet. Vielen Dank dafür. Dadurch bin ich jetzt auf deinen tollen Blog gekommen. Eigentlich habe ich mich mit meinem Gewicht abgefunden und wollte keine Ernährungsversuche mehr machen. Aber du machst mir wieder Mut. Mache seit ca. 1 1/2 Monaten Keto. Gewichtsmäßig hat sich noch nichts getan. Aber ich fühle mich gut. Nun habe ich Urlaub und ich kann mich endlich mehr in deinen Blog einlesen. Hochachtung, wirklich super. Ich sehe schon, ich werde 3 Wochen nur deinen Blog lesen ????

    1. Karen W.

      Hallo Sabine,
      ich hoffe, Du findest hier alle Informationen, die Du brauchst. Und wenn nicht, einfach auf Facebook in unserer Gruppe fragen 🙂
      Wenn Du Dich gut fühlst mit Keto, ist das ein super Zeichen, dass es der richtige Weg ist. Es wird alles lange dauern, aber es wird!
      Bleib dran 🙂
      Liebe Grüße, Karen

  14. Carina

    Ich glaube schon, dass ich genug esse, meist 3 Mahlzeiten am Tag… Vielen Dank für deine aufmunternden Worte, ich werde also durchhalten 🙂
    LG Carina

  15. Carina

    Hallo Karen,
    Ich habe ebenfalls Lipödem und Hashimoto und esse nun seit mehr als drei Monaten konsequent ketogen. Dazu bewege ich mich viel, jeden Tag mindestens eine Stunde Radfahren oder gehen. Ich habe aber nur ein Kilo abgenommen. Hast Du einen Tipp?
    Viele Grüße, Carina

    1. Karen W.

      Liebe Carina,
      wenn man mit der ketogenen Ernährung anfängt ist das leider sehr oft so, dass man auf der Waage erstmal nichts abnimmt. Das hat ganz unterschiedliche Ursachen.
      Ißt Du denn ausreichend viel? Das sehe ich nämlich als ganz besonders wichtig an, vor allem bei Lipödem sollte man nicht hungern.
      In den ersten 6 Monaten mit Keto habe ich auch nichts abgenommen, jedenfalls nicht auf der Waage. Aber an Umfang hab ich zwei Kleidergrößen verloren. (Schau mal hier https://www.living-keto.de/wenn-deine-waage-einfach-nicht-dein-freund-ist/)
      Hab Geduld, das wird schon 🙂 Keto ist keine Wunderwaffe, mit der man von jetzt auch gleich viel Gewicht verliert. Das dauert, und man braucht viel Geduld. 🙂
      Ganz liebe Grüße und viel Erfolg wünscht Dir Karen

  16. claudia

    Lieben Dank fuer Deinen ausfuehrlichen Bericht und Gratulation , ein toller Erfolg!

  17. Christiane

    Hallo Karen,

    was ist eigentlich der Unterschied zwischen LCHF und ketogener Ernährung?

    Danke

    Christiane

    1. Karen W.

      Hallo Christiane,
      Keto ist im Grunde eine strenge Form von LCHF. Bei LCHF kann man mit den KH bis 50g täglich gehen, da kommt es nicht auf die Ketose an.
      Liebe Grüße, Karen

  18. Das ist wirklich Mega beeindrückend was Du geschafft hast und immer noch Schaffst! Für mich persönlich füllst Du die Lücke, die eigentlich vllt. Ärzte abdecken sollten um Menschen zu unterstützen und zu helfen gesund zu werden. Oder einen neuen gesunden Weg zu beschreiten! Vielen Dank dafür!

  19. Eva-Maria

    Toll geschrieben, das gerade Motivation pur für mich. Ich stehe seit acht Wochen. Habe aber schon 10 Kilo abgenommen. Jetzt brauche ich scheinbar Geduld. Ich motiviere mich immer mit den positiven Effekten, wie besser Schlaf und viel mehr Energie. Es geht bestimmt bald weiter. Danke für deinen tollen Bericht.

    1. Karen W.

      Hallo Eva-Maria,
      vielen Dank! Ja, manchmal braucht es einfach sehr viel Geduld. Mein Gewicht steht jetzt seit einem dreiviertel Jahr, dafür habe ich mehr Energie und gehe Joggen. Irgend etwas tut sich also immer im Körper 🙂
      Liebe Grüße und alles Gute, Karen

  20. Amelie

    Hallo Karen, ich bin auf deinen Blog gestoßen, weil bei mir auch gerade Lipödem diagnostiziert wurde. Zusätzlich habe ich seit 2002 Multiple Sklerose. Für beides ist ketogene Ernährung super. Wie fange ich am Besten damit an? Und wie halte ich das durch? Leider bin ich nicht besonders diszipliniert. Wenn nicht ein starker Motivationsgrund vorliegt, befürchte ich, dass das dann wieder einschläft.

    1. Karen W.

      Hallo Amelie,
      zunächst einmal: Schön, dass Du hier bist!
      Mach Dich am besten jetzt nicht verrückt mit der Diagnose, das ist zwar doof, aber kein Weltuntergang. 🙂
      Über den Start mit ketogener Ernährung habe ich einen Artikel geschrieben … sicherlich noch ausbaufähig, aber vielleicht ist es schon ein guter Anfang: https://www.living-keto.de/dein-start-mit-ketogener-ernaehrung/
      Wichtig ist denke ich, zu starten wenn Du Zeit hast. Im Stress sind die besten Vorhaben schnell wieder hinüber.
      Welchen Motivationsgrund brauchst Du denn? Ich hatte bereits nach wenigen Tagen mit der ketogenen Ernährung so viele gesundheitliche Vorteile, dass das allein Motivation genug war. Dass das auch bei Lipödemen helfen könnte, daran hab ich da eigentlich noch gar nicht gedacht.
      Ansonsten habe ich noch eine Facebook-Gruppe zum Austausch … wenn Du dabei sein willst, stell doch eine Anfrage und schreibe mich kurz an, damit ich Dich aufnehmen kann 🙂
      Alles Gute für Dich und liebe Grüße aus Dresden,
      Karen

  21. Svenja K.

    Hallo liebe Karen, tolle geschichte. Das macht mir mut, dass ichs schaffen kann. Lebe seit 09/16 striktes lchf, also schon ketogen. Hatte mir aber wie früher bei ww immer einen cheatday „gegönnt „. Und damit alles wieder kaputt gemacht. Mir ging es an dem tag auch nicht gut. Ohne kh bin ich fit wie sonst was. Seit 2 wochen bin ich jetzt ganz konsequent und die pfunde purzeln. Hab übrigens ähnliches ausgangsgewicht wie undund bin 10 jahre älter ? danke für deinen blog and die fb gruppe.

    1. Karen W.

      Liebe Svenja,
      ja, es ist zu schaffen! 🙂
      Klar, wir werden wohl niemals wieder Model-Maße haben, das sollten wir wohl lieber gar nicht erst erwarten … aber doch ein gutes Leben mit viel Lebensqualität. Dabei kann Dir die ketogene Ernährung ja auch jeden Fall helfen.
      Und ich freue mich, wenn ich mit meinem Blog und auch die vielen anderen Menschen in meiner FB-Gruppe dabei unterstützen und motivieren können.
      Viele Erfolg für Dich! 🙂
      Ganz liebe Grüße, Karen

  22. Nicole Ermes

    Hallo liebe Karen durch deinen Geburtstags Post bin ich bei dir gelandet und Lasagne mit bacon hat mich gefesselt. Deine wer bin ich Geschichte finde ich großartig und beweist deine Willenskraft. Ich habe im Oktober mit LC 30-50 kh mamchmal auch weniger angefangen und abgenommen. Hashimoto hat so viele Gesichter und die Ärzte naja ich nehme das selbst in die Hand. Vitamin D lasse ich beim Frauenarzt testen , er ist der einzige der es super findet und 20000 selber täglich nimmt . Er liest sich in hashimoto und Hormone ein und behandelt mich . Juchuuuuuuuu
    Ich abonniere ab heute deine Seite und bin freue mich dich „getroffen“ zu haben .
    Ganz liebe Grüsse Nicole

    1. Karen W.

      Hallo liebe Nicole,
      wir haben da ja einiges gemeinsam … Das Vitamin-D-Thema habe ich auch selbst in die Hand genommen. Ärzte sind da leider noch immer skeptisch. Ich hoffe, das ändert sich mal.
      Schön, dass Du jetzt hier mitliest, ich hoffe, es ist immer mal wieder etwas spannendes für Dich dabei!
      Ganz liebe Grüße, Karen

  23. silvaggia

    Liebe Karen, ich möchte mich ganz herzlich für Deinen Blog bedanken – hier habe ich viele Antworten auf meine Fragen gefunden. Seit Ende 12/16 ernähre ich mich ketogen, das kombiniere ich mit Sport (Muskelaufbau & Cardio) den ich seit Jahren sträflich vernachlässigt habe und intermittierendem Fasten – was übrigens meinem natürlichen Essverhalten entspricht. Schon als Kind mochte ich nie frühstücken und bekam selten vor 13 h Hunger. Von 70 kg bei 1,58 cm sind bereits 7 kg weg, meine Haut ist besser geworden und heute habe den ersten Liegestütz meines Lebens geschafft. Ich könnte Bäume ausreissen! Auch wenn die ersten Tage hart waren, ich mir wie auf einem Entzug vorkam – es war sicher die beste Entscheidung, die ich treffen konnte. Wie viele Frauen rund um die Menopause habe ich gemerkt, dass mein Stoffwechsel mittlerweile komplett anders reagiert als noch vor 10 Jahren. Mit Keto habe ich das Gefühl, dass es wieder mehr in diese Richtung geht, dass mein Stoffwechsel mittlerweile wieder auf Power brennt und nicht mehr nur ein wenig vor sich hin glimmt.

    Ich danke Dir nochmals für Deine tollen Beiträge und sende Dir liebe Grüsse nach Dresden!

    silvaggia

    1. Karen W.

      Liebe silvaggia,
      ich danke Dir von Herzen für Dein Lob 🙂
      Genau dafür habe ich diesen Blog hier, um anderen zu helfen, vielleicht auch mal kritische fragen zu stellen, Anregungen zu geben. Ich freue mich, dass es Dir so gut damit geht und wünsche Dir viel Erfolg für die weiteren Kilos 🙂
      Ganz liebe Grüße zurück, Karen

  24. Du hast es so schön beschrieben. Man war eigentl nicht dick, machte aber Diät und kam dann in den Strudel des immer weiter Zunehmens rein….

    1. Karen Wiltner

      Hallo Adeline, so ist es ja leider … man sieht eigentlich absolut toll aus, bekommt das auch von vielen Seiten gesagt, und kann es selbst nicht sehen. Wenn wir das schon damals nicht konnten, können wir ja wenigstens jetzt etwas daran ändern, und uns annehmen wie wir sind 🙂
      Ganz liebe Grüße, Karen

  25. Vanessa

    Ach, wenn ich das so lese bewundere ich dich einfach! Ich hätte so gerne Lust auf ein paar Stunden quatschen…
    muss immer an früher denken…

    Mach weiter und bleib ein Vorbild!

    1. Karen W.

      Liebe Vanessa,
      ich danke Dir 🙂
      Vielleicht bist Du ja irgendwann mal in Dresden? Dann können wir gerne ganz viel quatschen … Und theoretisch müsste ja nächstes Jahr Klassentreffen sein? Das wird bestimmt aufregend! 🙂
      Ganz liebe Grüße und alles Gute für Dich, Karen

    1. Karen Wiltner

      Steht im Ziel ne Herz-Lungen-Maschine? 😀
      Jetzt erstmal gesund werden, damit das Herz wieder trainiert werden kann, sonst brauch ich die wirklich 😀

  26. Absolut tolles Ergebnis. Diesen Leidensweg kenne ich auch. Bin jetzt beim Einsteigen und Einlesen auf Keto-Ernaehrung. Hauptsächlich um meine Schilddrüsenwerte stabil zu halten und natürlich Gewicht zu verlieren. Dein Erfolg zeigt, dass es mit viel Ausdauer auch zum Erfolg führen kann. Ich wünsche dir noch viel Durchhaltevermögen.

    1. Karen Wiltner

      Danke! Und wenn ich faule Socke das kann, dann schafft das jede(r) 🙂

  27. Jürgen Müller

    Hut ab. Wenn ich es richtig gelesen habe, ohne Verzicht auf ein gutes Leben. Nur anders Leben.
    Mich interessiert zusätzlich, wie es insulinpflichtige, ältere Diabetiker schaffen.
    Entweder bin ich nicht konsequent genug, oder mir macht das gespritzte Insulin schwer. Ich habe mit 69 Jahren vom Jahresbeginn 2016 von knapp 120 kg auf nur 110 kg geschafft. Dafür kann ich aber weniger spritzen. Und ich werde nicht auf die Heilfastenkuren verzichten. Die haben mir besonders geholfen.
    Nochmals, Hut ab.

    1. Karen

      Hallo Jürgen, vielen Dank! ?
      Ja, ich denke es war und ist für mich auch der ausschlaggebende Punkt, dass ich nicht das Gefühl habe auf etwas verzichten zu müssen. So ist es einfacher durchzuhalten, bis der Punkt kommt an dem alles normal ist.
      Ich habe seit Anfang des Jahres auch „nur“ 10kg etwa abgenommen. Wenn Du jetzt schon weniger spritzen kannst, ist das doch bereits ein toller Erfolg! Ich habe gelernt, dass in der Ketose der Körper zuerst „repariert“, das Abnehmen steht da nicht an erster Stelle. Mit unseren Krankheiten braucht der Körper einfach etwas mehr Zeit.
      Alles Gute für Dich, bleib dran! Ich wünsche Dir von Herzen viel Erfolg ?
      Liebe Grüße, Karen

    1. Karen Wiltner

      Nein, das hab ich nicht vor 🙂
      Alles, was nicht so weggeht, das bleibt halt so wie es ist.
      Und bisher bin ich ganz zufrieden 🙂

    2. Ketogen leben Das macht Mut.Im Buch “ Leben ohne Brot“ hat W.Lutz geschrieben,dass Ernährung ohne kh sich günstig aufs Bindegewebe auswirkt.Besser als jede straffende Gesichtscreme.Er sah ja selbst viel jünger aus für sein Alter.

    3. Karen Wiltner

      Das kann ich bestätigen, denke ich. Zusätzlich unterstützt für uns Lipödem-Patientinnen wohl auch der Steinklee dabei, indem er das Lymphsystem „im Fluss“ hält.
      Alles in allem: Klar, ich werd keine 18 mehr, aber eine Hautstraffung sehe ich nicht als notwendig an. 🙂

    4. Karen Wiltner

      Also wenn es nach mir gegangen wäre, dann wäre das alles schneller gegangen 😀
      Aber mein Körper wollte da nicht so wie ich 😉
      Aber Du hast schon recht, man muss es wirklich langsam angehen. Der Körper hat sein eigenes Tempo und weiß schon, warum.

  28. Toll ich bin begeisterthabe auch schon viel ausprobiert.Mit Detlef de Soost auch.Ich brauch nicht viel abnehmen nur 7kg ,aber die wollen einfach nicht runter.Habe angefangen mit Ketogene Ernährung,aber habe in der Woche mit den vielen Fett zugenommen fast 800g.Jetzt weiß ich nicht mehr was ich machen soll.Hilfe

    1. Karen Wiltner

      Viele nehmen mit der ketogenen Ernährung erstmal zu, das ist ja auch keine Diät im eigentlichen Sinne, sondern eine Ernährungsumstellung. Langfristig.
      Man muss auch auf Eiweiß achten, dass es nicht zu viel wird, und eben KH niedrig halten und viel Fett. Und ansonsten braucht man auch etwas Geduld 🙂
      Mit Keto geht nichts von heute auf morgen, das braucht seine Zeit 🙂

    2. ich benutze die Lifesumapp und liege im Bereich damit.Und da steht wieviel Fett und Eiweiß ich zu mir nehmen muss.Danke na ich mache erstmal weiter?

    3. Karen Wiltner

      Wieviel Fett und Eiweiß ist das denn? Vor allem: Wie viele Kalorien? Nicht dass Du zu wenig isst 🙂

    4. Karen Wiltner

      Das sieht nicht schlecht aus, wirst Du denn auch satt? Das ist das Wichtigste. Ansonsten einfach noch etwas mehr essen 🙂

  29. Anja Schiller

    Ich finde das total super…Endlich sehe ich Licht am Ende des Tunnels…Mir geht es ähnlich…lipödem und starke Adipositas…Ernährung ist seit zwei Wochen umgestellt und die Erkenntnis über die Wirkung von steinklee lässt mich hoffen 🙂 vielen Dank dafür!!!

    1. Karen

      Liebe Anja,
      vielen Dank – ich freue mich über jede Nachricht, die mir das bestätigt. Und noch mehr freue ich mich, dass ich mit meiner Erkenntnis so vielen anderen auch helfen kann!
      Viel Erfolg weiterhin!
      Ganz liebe Grüße, Karen

    1. Karen Wiltner

      Definitiv!
      Die gesunden Zellen stärken, die Lipödemzellen quasi „aushungern“ – denn die brauchen Zucker. Ich bin gespannt, ob es klappt. Ich bin zuversichtlich 🙂

    1. Hans Ludwig Mauerer

      Von Hans Ludwig

      Als ich merkte, daß von Leuten mit gleichen Fähigkeiten die einen sehr arm ,die
      anderen aber sehr reich sind, wunerte ich mich ,und es schien mir eine Untersuchung wert, wie das kommt. Da stellte sich nun heraus daß das
      gans natürlich zuging .Wer nämlich ohne Plan handelte ,an dem rächte es sich,
      wer sich aber mit angespannten Verstand bemühte, der arbeitete schneller
      leichter und gewinnbriingender……..

  30. Toll geschrieben ☺ ich finde irgendwie keinen richtigen Einstieg in die ketosache …vll fehlt auch noch der KLICK …aber ich verfolge seit einigen Wochen deine posts u freue mich, dass ich über diese posts viel lernen kann. Gestern gabs das gefächerte pestohuhn u die avocadoschokocreme…meine Freundin und ich waren begeistert danke für deine beiträge!

    1. Karen Wiltner

      Danke für das Lob 🙂
      Ich denke, es muss auch nicht jeder so streng ketogen leben wie ich das tue. Mir tut es gut, und ich nehme damit endlich ab.
      Für andere ist es besser, bei LCHF mit etwas mehr KH zu bleiben, sie fühlen sich dann einfach besser.
      Ich finde auch, dass genau das das Wichtigste überhaupt ist: Man sollte essen, damit es einem gut geht.
      Und wenn man das auch hinbekommt, indem man annähernd keto kocht und sich sonst gut fühlt, finde ich das absolut perfekt 🙂