Keto und Gewichtsverlust: Ein super spannendes, aber für viele auch frustrierendes Thema. Seitdem ich mich ketogen ernähre, habe ich etwas Bemerkenswertes festgestellt: Obwohl mein Gewicht auf der Waage sich kaum verändert hat, konnte ich bereits zweimal meine Jeans eine Kleidergröße kleiner kaufen – von Größe 48 auf 44, und bald darauf passte auch Größe 42. Ohne, dass die Waage weniger anzeigt. Das hat mich anfangs ziemlich frustriert, denn wie viele andere habe auch ich gedacht, dass das Gewicht der beste Indikator für Fortschritt ist.
Doch der Weg der Keto-Diät hat mich gelehrt, dass Abnehmen mit Keto nicht immer auf der Waage sichtbar wird. Tatsächlich zeigt die Waage oft nicht die ganze Wahrheit – und das ist völlig normal!
Du fragst dich jetzt bestimmt: Was passiert da?

Warum zeigt die Waage keinen Gewichtsverlust trotz Keto?
Lange Zeit habe ich es selbst nicht verstanden. Ich dachte, mit der ketogenen Ernährung müsste der Keto und Gewichtsverlust doch Hand in Hand gehen. Schließlich wird ja jede Menge Fett verbrannt.
Doch der Körper hat andere Prioritäten. Er stellt sich erstmal um, regeneriert den Stoffwechsel und bringt wichtige Prozesse ins Gleichgewicht. Das bedeutet: Auch wenn die Waage stillsteht, tut sich im Körper einiges.
Ein weiterer Grund könnte die Ketoadaption sein, der Prozess, bei dem sich dein Körper daran gewöhnt, Fett als Hauptenergiequelle zu nutzen. Zu Beginn dieser Umstellung verliert der Körper durch den Abbau von Glykogen auch Wasser, da Glykogen Wasser im Körper bindet. Dieser Wasserverlust kann anfangs zu einer schnellen Gewichtsabnahme von 2-4 kg in den ersten beiden Wochen führen.
Das ist der Moment, in dem viele Menschen begeistert sind und schnelle Erfolge feiern. Doch genau hier kommt oft die erste Frustration: Nach diesem anfänglichen Wasserverlust stagniert das Gewicht häufig oder der Gewichtsverlust geht nicht mehr so schnell weiter.
Das liegt daran, dass der Körper in der Folgezeit Wasser einlagern kann, um sich an die neuen Stoffwechselprozesse anzupassen. Erst wenn dein Körper komplett auf Ketose eingestellt ist und sich der Wasserhaushalt stabilisiert, wirst du nachhaltigere Veränderungen auf der Waage sehen.
Mehr lesen: Die Wissenschaft hinter der Ketose: Wie unser Körper in den Fettverbrennungsmodus schaltet
Die Wahrheit über Fettabbau und Gewicht bei der Keto-Diät
Hier ein kleiner Fakt, der vieles erklärt: Fett wird nicht einfach „verbrannt“ und verschwindet. Tatsächlich wird der größte Teil des abgebauten Fetts über die Atmung ausgeschieden – als Kohlendioxid. Der Rest verlässt den Körper über Schweiß, Urin und andere Flüssigkeiten.
Das erklärt, warum du trotz der Keto-Diät vielleicht nicht weniger wiegst, aber dennoch Fett verlierst. Die Waage zeigt nur das Gesamtgewicht – aber nicht, wie sich dein Körper zusammensetzt.
Ein weiterer Faktor ist die Zunahme von Muskelmasse. Wenn du neben der Keto-Ernährung auch Sport treibst, baust du Muskelmasse auf, die dichter ist als Fett. Das bedeutet, dass du Fett verlierst und Muskeln aufbaust, ohne dass sich dein Gewicht drastisch ändert. Das erklärt, warum sich deine Kleidergröße ändern kann, auch wenn die Waage stagniert.

Wie du deinen Fortschritt richtig misst – Maßband statt Waage
Wenn du wirklich wissen willst, ob du abnimmst, verlasse dich nicht nur auf die Waage. Hier sind zwei einfache Methoden, die dir zeigen, wie sich dein Körper verändert:
- Maßband: Miss regelmäßig den Umfang von Hals, Unterbrust, Taille, Hüfte, Oberschenkel und Unterschenkel. Such dir einen festen Tag in der Woche, z.B. Samstag, und dokumentiere deine Werte. Diese Methode zeigt dir deutlicher als die Waage, wo du Fett verlierst.
- Körperfettwaage: Auch wenn diese Waagen nicht immer 100% genau sind, geben sie dir eine Tendenz. Miss deinen Körperfettanteil und Wasseranteil. Veränderungen hier zeigen dir, dass sich dein Körper anpasst, auch wenn das Gewicht gleich bleibt.
Mein Beispiel: Als ich mit der ketogenen Diät begann, hatte ich einen Körperfettanteil von 46%. Wenige Monate später lag er bei 42%, und ein Jahr später bei 35% – bei gleichbleibendem Gewicht. Das zeigt deutlich: Der Fettabbau funktioniert, auch wenn die Waage stillsteht.
Zusätzlich kannst du deine Fitnesswerte beobachten, wie etwa mehr Energie im Alltag oder bessere Ausdauer beim Sport. Diese subtilen Veränderungen sind oft die ersten Anzeichen für eine positive Veränderung deines Körpers.
Mehr Infos zu Sport ohne Kohlenhydrate: Energie durch Fett nutzen
Der Einfluss von Wassereinlagerungen bei der Keto-Diät
Ein faszinierendes Thema, das ich selbst erst verstehen musste: Wassereinlagerungen sind nicht immer das, was sie scheinen.
Ich habe Lipödem und dachte lange, ich hätte zu viel Wasser in den Beinen. Doch mein Körperwasseranteil lag bei nur 40% – das heißt, ich war dehydriert. Heute, nach monatelanger Keto-Ernährung, liegt mein Wasseranteil bei 50%, was zeigt, dass mein Körper sich regeneriert.
Das Paradoxe: Ich hatte Angst, zu viel Wasser zu trinken, weil ich dachte, es würde die Einlagerungen verschlimmern. Tatsächlich war es aber das Gegenteil: Wassereinlagerungen entstehen oft durch Dehydrierung. Verrückt, oder?

Tipp: Trinke ausreichend Wasser, um deinen Körper bei der Regeneration zu unterstützen. Ein ausgeglichener Wasserhaushalt ist entscheidend für den Fettabbau und dein allgemeines Wohlbefinden. Besonders bei der Keto-Diät ist es wichtig, genug Elektrolyte wie Natrium, Magnesium und Kalium zu sich zu nehmen, um Keto-Grippe und Dehydrierung zu vermeiden.
Mehr Infos zu Wasser: 7 Anzeichen für Flüssigkeitsmangel
Fettzellen schrumpfen, aber verschwinden nicht
Ein weiterer wichtiger Punkt: Fettzellen werden nicht zerstört, wenn du abnimmst. Sie schrumpfen lediglich. Die Anzahl der Fettzellen bleibt konstant, aber sie werden kleiner, wenn du Fett verlierst.
Es gibt eine Theorie, dass nach dem Fettabbau die Zelle vorübergehend mit Wasser gefüllt wird, um das Volumen auszugleichen. Das ist einer der Gründe, warum die Waage trotz Fettabbau oft keine sofortige Gewichtsveränderung zeigt. Sobald der Körper seinen Wasserhaushalt reguliert hat, schrumpft die Fettzelle weiter, und das kann sich schließlich auch auf der Waage bemerkbar machen. Vielleicht hast du von dem Whoosh-Effekt schon etwas gehört? Ob es wissenschaftlich bewiesen ist? Keine Ahnung, bemerkt habe ich das Phänomen jedenfalls oft.
Erst durch medizinische Eingriffe wie Liposuktion (Fettabsaugung) können Fettzellen dauerhaft entfernt werden. Aber das ist in den meisten Fällen gar nicht notwendig, wenn du mit der Keto-Diät und einem gesunden Lebensstil arbeitest.
Es ist auch wichtig zu verstehen, dass der Körper ein Gedächtnis für Fettzellen hat. Sobald du wieder in alte Essgewohnheiten fällst, können die Fettzellen schnell wieder an Volumen zunehmen – der Jojo-Effekt. Deshalb ist eine langfristige Ernährungsumstellung entscheidend.
Warum Geduld der Schlüssel zum Erfolg ist
Wenn es mal nicht weitergeht, erinnere dich daran, warum du mit der ketogenen Ernährung begonnen hast. Es geht nicht nur ums Abnehmen, sondern darum, deinem Körper die Chance zu geben, gesund zu werden und ins Gleichgewicht zu kommen.
Dein Gewicht ist nicht die oberste Priorität deines Körpers – Gesundheit und Stoffwechselregulation sind es. Das Abnehmen mit Keto folgt, sobald diese Prozesse stabil sind. Vielleicht gefällt dir das nicht, aber gib deinem Körper die Chance, gesund abzunehmen. Er wird dich dafür lieben!
Ich finde es immer super spannend zu lernen, wie mein Körper eigentlich funktioniert, das hilft mir, ihn besser zu verstehen und zu unterstützen.
Setze dir realistische Ziele und feiere auch die kleinen Erfolge. Jeder Zentimeter weniger am Bauch oder jedes Plus an Energie im Alltag ist ein Zeichen, dass du auf dem richtigen Weg bist. Keto und Gewichtsverlust sind ein Marathon, kein Sprint.
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Dein Weg zu nachhaltigem Erfolg mit Keto
Es kann frustrierend sein, wenn die Waage nicht das zeigt, was du erwartest. Aber lass dich davon nicht entmutigen. Dein Körper verändert sich, auch wenn du es nicht sofort siehst.
Maßband, Körperfettanteil und Wasserhaushalt sind viel bessere Indikatoren für deinen Fortschritt bei der Keto-Diät.
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Wie sind deine Erfahrungen? Hast du ähnliche Veränderungen bemerkt, obwohl die Waage stillsteht? Teile deine Gedanken und Erfahrungen in den Kommentaren!

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Keto-Diät und Gewichtsverlust
Warum nehme ich trotz Keto-Diät nicht ab?
Der Körper benötigt Zeit, um sich an die ketogene Ernährung anzupassen. Faktoren wie Wassereinlagerungen, Muskelaufbau und der individuelle Stoffwechsel beeinflussen das Gewicht. Geduld ist hier der Schlüssel. Es kann hilfreich sein, den Fokus von der Waage auf andere Fortschrittsindikatoren wie Körpermaße und Energielevel zu verlagern.
Ist es normal, dass das Gewicht nach anfänglichem Verlust stagniert?
Ja, viele erleben nach den ersten schnellen Erfolgen durch Wasserverlust eine Stagnation. Das ist völlig normal und zeigt, dass der Körper sich auf nachhaltigen Fettabbau vorbereitet. Wichtig ist, diese Phase als Zeichen für langfristige Anpassungen des Körpers zu sehen.
Wie messe ich meinen Fortschritt bei der Keto-Diät am besten?
Verlasse dich nicht nur auf die Waage. Nutze ein Maßband, um Körperumfänge zu messen, oder eine Körperfettwaage zur Kontrolle des Fettanteils. Auch Energielevel und Fitness sind wichtige Indikatoren. Zusätzlich können Fotos und das Beobachten von Kleidergrößen hilfreich sein.
Kann ich mit der Keto-Diät Muskelmasse aufbauen?
Ja, durch eine ausreichende Proteinzufuhr und gezieltes Training kannst du trotz ketogener Ernährung Muskeln aufbauen, was sich ebenfalls auf das Gewicht auswirken kann. Krafttraining kombiniert mit der richtigen Nährstoffaufnahme unterstützt diesen Prozess.
Warum fühle ich mich anfangs schlapp oder müde bei Keto?
Das kann an der sogenannten Keto-Grippe liegen, die durch Elektrolytmangel entsteht. Achte auf eine ausreichende Zufuhr von Natrium, Magnesium und Kalium, um Symptome zu lindern. Genügend Flüssigkeitszufuhr ist ebenfalls entscheidend, um den Körper zu unterstützen.
Wie lange dauert es, bis die Ketose einsetzt?
Das ist individuell verschieden, in der Regel zwischen 2-7 Tagen. Faktoren wie Kohlenhydratzufuhr, Aktivitätsniveau und Stoffwechsel spielen dabei eine Rolle. Durch Intervallfasten oder erhöhte physische Aktivität kann der Prozess beschleunigt werden.
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Quellen und weitere Informationen
- https://www.geo.de/wissen/gesundheit/was-passiert-mit-fett–das-wir–verbrennen—30173188.html
- https://www.netdoktor.de/abnehmen/fettverbrennung/
- https://bodyrecomposition.com/fat-loss/of-whooshes-and-squishy-fat
- https://de.wikipedia.org/wiki/Fettgewebe
- https://www.netdoktor.de/news/jo-jo-effekt-das-fatale-gedaechtnis-der-fettzellen/
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Ich habe Blogs immer ziemlich gemieden, da die wenigen, die ich bislang überflogen habe, für mich sehr langweilig waren. Und dann fange ich an, über Keto zu recherchieren, lese einen super recherchierten und fundierten Text dazu und merke auf einmal, dass ich mitten in einem Blog bin. Seitdem lese ich das erste Mal in meinem Leben kontinuierlich und interessiert einen Blog, kaum zu fassen.
Vor vielen Jahren habe ich 65 kg abgenommen mit einer ganz anderen Methode. Diese kam von Susan Powter aus den USA und hieß „Ohne Fett geht´s auch“. Es gab eine Formel, mit der man die Fettkalorien aus den Lebensmitteln berechnen prozentual berechnen konnte. Ich habe damit sehr gut und sehr schnell abgenommen, indem ich die für mich zulässige Prozentzahl immer weiter nach unten geschraubt habe. Die Folgen waren gewichtsmäßig super, aber körperlich fatal: absolute Elektrolytentgleisung mit Herzrhythmusstörungen (musste medikamentös behandelt werden), ständige Interkostalneuralgien, weil es sich die Organe nicht mehr so schön in Fett eingebettet an Ort und Stelle gemütlich machen konnten, sondern sich alles irgendwie „verschob“, und – worunter ich noch heute zu leiden habe – Gallensteine mit Entfernung der Gallenblase in einer Not-OP (ich konnte zum Schluss nur noch Babygläschen, Magermilchyoghurt und Reis essen). Zum Glück hat es sich danach wieder halbwegs normalisiert. Vor kurzem habe ich ein Projekt machen wollen: 100 Tage keine Süßigkeiten, Kuchen, Eis etc. Abgenommen: ja, Galleinsteinverstopfung und Krankenhaus: ja. Das kann also nicht weiter der Weg sein für mich. Mein Leben lang habe ich Fett vermieden und nun Keto? Das ist ein großer Schritt und auch ein bisschen mit Angst behaftet, weil ich ja selber erfahren habe, was radikale Ernährungsumstellungen bewirken können. Aber ich habe Vertrauen in Deine und eure Erfahrungen und Recherche gewonnen und für mich einen langsamen Einstieg über 4-6 Wochen geplant.
Vielen Dank für Deinen super Blog – er wird mich auf dem Weg begleiten, das ist mal klar 🙂
Und danke auch für´s Lesen – ich schreibe normalerweise keine Texte im Netz (noch nicht mal bei FB oder Insta…).
Liebe Angel,
sorry für die späte Rückmeldung zu Deinem Kommentar, ich war sehr beschäftigt und hatte mich etwas vom Blog und den sozialen Medien zurückgezogen.
Vielen Dank für Dein Lob für den Blog, ich freue mich sehr zu lesen, dass er Dir hilft!
Und ich kenne das, ich habe auch nie wirklich gerne Blogs gelesen, vielleicht ist deswegen hier alles etwas anders, wer weiß 🙂
Ich hoffe, Dir geht es gut und wünsche Dir ganz wunderbare Erfolge mit der ketogenen Ernährung.
Alles Liebe für Dich,
Karen
Hi Karen,
merkst was? Mich lässt das Thema nicht mehr los. Da wäre nämlich noch eine ziemlich hinterhältige Sache, an die kaum einer denkt, die einem aber das Körpergewicht über Jahre festnageln kann: Es gibt da so eine Faustformel, dass der Mensch ca. 25 kcal pro Kilo Körpergewicht am Tag braucht. Hochgerechnet auf 100 kg wären das 2500 kcal, auf 80 kg wären es 2000 kcal (ich weiß, mit diesen groben Zahlen kann man keinen Ernährungsplan erstellen, aber es geht mir nur ums Prinzip). Wenn also unser 100-Kilo-Mensch statt 2500 kcal nur noch 2000 kcal konsumiert, dann wird er unweigerlich abnehmen, und zwar genau so viel, bis er 80 kg wiegt, denn dann ist seine Energiebilanz wieder ausgeglichen. Will er weiter abnehmen, muss er seine Nahrungsmenge wiederum verringern. Hinzu kommt noch, dass Fett gut die doppelte Energiemenge hat wie Zucker oder Stärke, die Portionen also bei gleicher Energiemenge viel kleiner sind – und mit sinkendem Körpergewicht immer kleiner werden müssen, weil ja immer weniger Körper zu ernähren ist.
Freilich ist unser Körper so „intelligent“, dass er weiß, wie viel Nahrung er braucht – vorausgesetzt, wir essen das Richtige und unser Hormonsystem ist optimal ausbalanciert (und bei Letzterem hapert’s schon bei den meisten Abnehmwilligen). Leider gibt es aber zwei Organe, die das absolut nicht interessiert, nämlich unsere Augen und unseren Magen. Und die können einem das ganze Konzept sabotieren, wenn die Portionen nicht mehr die gewohnte Größe haben. Wie ernst das Problem ist, sieht man an den vielen Low-Carbern aller Couleur, die erst rasend abnehmen und dann plötzlich in einem hartnäckigen Plateau feststecken, obwohl – nein, weil! – sie sich genau so weiter ernähren.
Aber zum Glück gibt es einige Möglichkeiten, die beiden Saboteure auszutricksen: Wenn du dir irgendwo einen Salatteller bestellst, dann hast du fast immer reichlich Blattsalat oben drauf. Das ist nicht nur dekorativ, sondern sieht auch nach mehr aus, als es ist. Für den Gastronomen eine rein wirtschaftliche Überlegung, für uns aber eine gute Möglichkeit, dem Auge die Fülle vorzugaukeln, die es gewöhnt ist. Was auch wunderbar funktioniert, ist das Aufschäumen. Wer Espumas kennt (https://de.wikipedia.org/wiki/Espuma), weiß, wie intensiv die schmecken und wie satt die machen, obwohl – nein, weil! – sie zu über 90 Prozent aus Luft bestehen. Es gibt fast keine Flüssigkeit, die man nicht mit etwas Gelatine oder Agar in eine wunderbare Espuma verwandeln kann. Und wenn der Magen dann immer noch rummault, hilft der gute alte Hausfrauentrick: ein halber Liter Wasser vor dem Essen, dann ist er schneller voll. Dem Magen ist das piepegal, was da reinkommt, der will bloß beschäftigt werden. Und für die ganz harten Fälle gibt’s noch Konjakmehl – 70 Gramm Reis oder Nudeln (Geheimtipp: nach „roooaaar“ googeln), und du denkst, du hast einen Ziegelstein verschluckt. Und dann steht einer fruchtbaren Kommunikation mit dem Rest des Körpers nichts mehr im Wege.
Sonnige Grüße aus dem sonnigen Süden
der Krümelkekskoch
Hallo Krümelkekskoch,
ja ich merk schon … ich soll zwingend darüber nachdenken, entweder nicht mehr so oft (IF) und/oder nicht so viel zu essen, damit hier bei mir wieder was passiert 😉
Ich werde es mir durch den Kopf gehen lassen 😀
Ganz liebe Grüße
Karen
Hmmm … das „zwingend“ würde ich mir nochmal überlegen 😉 Aber wenn du von diesem hartnäckigen Plateau runter willst, wäre es schon einen Versuch wert, die Nahrungsmenge dem reduzierten Körpergewicht anzupassen (oder noch besser dem Zielgewicht). Es ist diese verfl*** Dynamik, mit der man uns schon im Chemieunterricht gequält hatte („Gleichgewichtsreaktionen“) und die uns auch im realen Leben immer wieder zu Veränderungen und Anpassungen zwingt. Aber mal ehrlich, ohne wär’s doch langweilig, oder nicht?
Einen schönen letzten Sommerabend wünscht dir
der Krümelkekskoch
Das Ding ist: Wenn ich denn mal aufschreibe, was ich so esse, dann ist das schon einiges weniger als das, was ich essen sollte.
Liebe Grüße, Karen
Ja, das kenne ich. Den gängigen Kalorientabellen nach könnte ich bei meinem Lebensstil pro Tag ca. 3000 kcal verputzen. Funktioniert aber nicht. Auch 2500 haben nichts gebracht. Bei 2000 kcal, auf drei Mahlzeiten verteilt, schiebe ich den ganzen Tag Kohldampf. Das einzige, was bei mir läuft, sind zwei Mahlzeiten innerhalb von acht Stunden – da komme ich auf 1600 bis 1800 kcal, kann mich ordentlich satt essen, und den Rest der Zeit bedient sich der Körper aus seinen Reserven. Hab ich auch ’ne ganze Weile rumexperimentiert, bis ich das raus hatte, und mein Körper fand das am Anfang gar nicht so prickelnd. Aber wenn man sich seinen Stoffwechsel mit gefühlten drei Millionen Diäten versaut hat, braucht man sich nicht zu wundern, wenn sich der Körper an die Miniportionen angepasst hat.
Vielleicht sollte ich auch mal ein Krafttraining ins Auge fassen; das Radfahren allein scheint wohl nicht auszureichen, um den müden Stoffwechsel wieder auf Touren zu bringen. Dreimal die Woche HIIT und zur Unterstützung Leucin (https://www.strunz.com/de/news/wunderwaffe-leucin.html) – wenn das nichts bringt, dann weiß ich auch nicht.
Sonnige Grüße
Krümelkekskoch
Ich stelle für mich fest: Alles, was ich bisher mit Ernährung abnehmen konnte, hab ich abgenommen. Bei mir ist es tatsächlich egal, ob ich viel oder wenig esse, ich nehme davon weder weiter ab, noch wieder zu. Wenn ich anfange, so um die 1500-1700kcal zu essen, streikt eher mein Kreislauf. Meine neue Waage meint, ich hätte schon alleine einen Grundumsatz von ca. 1630kcal. Wenn das stimmt, wundert mich das auch nicht.
Wenn es also mit dem Essen nicht funktioniert, hilft dann nur noch Sport. Und wie ich ja meinem aktuellen Artikel (https://www.living-keto.de/fortschritte-langsam-aber-stetig) schreibe, nehme ich zwar auf der Waage nicht ab, aber dennoch weiterhin an Umfang. Trotz viel essen, dafür aber auch mehr Sport. 🙂
Liebe Grüße aus dem verregneten Dresden, Karen
Hi Karen, habe letztens einen interessanten Artikel über Alpha-Liponsäure gelesen (https://www.vitalstoffmedizin.com/vitaminoide/alpha-liponsaeure.html) und mir gedacht, probierst du gleich mal aus (https://www.amazon.de/dp/B009PY1P06). Kann ja nicht ganz falsch sein, wenn’s der Körper sogar selber produziert. Und was soll ich sagen: mein Plateau ist zusammengekracht wie ein Kartenhaus. Vier Kilo in drei Wochen, das hätte ich nicht mehr für möglich gehalten. Mal sehen, wie’s weitergeht. Ich nehme täglich eine Kapsel nach dem „Frühstück“ und kann die vereinzelten Rezensionen über diverse Unverträglichkeiten überhaupt nicht nachvollziehen. Auch von Unterzucker habe ich trotz No-Carb noch nichts gemerkt. Mir scheint eher, dass das Zeug auch noch ein hervorragender Appetitzügler ist, dessen Wirkung mindestens bis in die späten Abendstunden anhält. Meine Waage ist jedenfalls erst mal rehabilitiert. Und sollte sich irgendwann ein erneutes Plateau einstellen, haben wir ja noch ein bisschen Luft nach oben.
Ein schönes Rest-Wochenende wünscht dir
der Krümelkekskoch
Lieber Krümelkekskoch,
ja, die Alpha-Liponsäure habe ich auch in meinem Repertoire an NEMs, die ich regelmäßig nehme, an meinem Plateau ändert es aber bisher nichts. Ich finde es zusammen mit B12 wichtig, um den ganzen Müll abzutransportieren der frei wird, wenn die Fettzellen geleert werden. Naja, nur geht das bei mir halt eben wegen dem Lipödem nicht so schnell, da muss man etwas mehr Geduld aufbringen.
Aber ja, genau solche Dinge sind manchmal der Schlüssel 🙂
Liebe Grüße, auch an die Krümelkeksköchin
Karen
Hallo zusammen. …durch Zufall bin ich im Netz auf diesen Blog gestoßen und finde mich da sowas von wieder in allem, was da so berichtet wird….in den letzten 30 Jahren habe ich schleichend jedes Jahr immer mal so 1,5 kg zugenommen. ..das hat sich mächtig was angesammelt. …dann die Diagnose Lipödem Stufe 3…ziemlich spät, es hieß immer, essen sie doch endlich weniger und machen Sie Sport….gemacht und nix tat sich….seeeehr frustrierend…..in den letzten Jahren viel Stress, Wechseljahre. . Ich weiß gar nicht mehr, welche Beschwerden ich nicht habe. Habe testweise mit Keto angefangen und muss sagen, das es wirklich klasse idt und funktioniert. ..in 5 Wochen 6 kg verloren. ..in Urlaub gewesen, raus aus der Ketose und im Moment geht’s echt schlecht. …Das Lipödem schmerzt wieder sehr.. Bauch und Rücken auch, das hatte ich in den 5 Wochen gar nicht. Ich hab noch 2 Wochen Urlaub und fange jetzt wieder an. Das einzige was ich schwer finde ist die richtige Kombi aus Fett und Eiweiß zu finden. …aber das finde ich hoffentlich auch noch raus im Laufe der Zeit ….allen die auch noch auf dem Weg sind, ihre Linie zu finden, wünsche ich viel Erfolg. …LG
Liebe Martina,
wie viel Du insgesamt so essen solltest, kannst Du ja hier im Rechner nachsehen: https://www.living-keto.de/ketorechner-kalorien-tagesbedarf/
Da steht dann auch die Verteilung der einzelnen Makros. Und dann am besten einfach die Gesamt-Makros so halbwegs gleichmäßig auf die täglichen Mahlzeiten verteilen.
Viel Erfolg wünsche ich Dir!
Liebe Grüße, Karen
Eure Kommentare sind sehr Hilfreich.
Bin jetzt seit 5 Wochen Kette und habe 3 KG abgenommen.
Davon steht das Gewicht seit 2 Wochen.
Trotzdem habe ich an Brust ,Taille und Hüfte 2cm weniger.
Das beste aber ich merke das mein Körper sich „sortiert“
Aufgrund von OPs und Krankheitsbedingt war so einiges durcheinander geraten, gerade bei Verdauung und Stuhlgang.
Ich muß kaum mehr Pfurzen und kann endlich mal wieder normal auf Klo ohne mich quälen zu müssen.
Das sind Dinge die mich motivieren bei der Sache zu bleiben 🙂
Liebe Tanja,
das Gewicht auf der Waage ist auch tatsächlich nicht alles … das Wohlbefinden ist um so vieles wichtiger 🙂
Dir noch alles Gute!
Liebe Grüße, Karen
Ja, das würde ich blind unterschreiben. Mein Plateau scheint ja nach mittlerweile acht Monaten schon rekordverdächtig zu sein^^. Allerdings habe ich in der Zwischenzeit Blutdrucksenker, Cholesterinsenker und Diuretikum abgesetzt und bin jetzt fast clean. Da scheint sich wohl mein bedenklich niedriger Wassergehalt im Körper wieder normalisiert zu haben (hab’s mal nachgerechnet: fünf bis sechs Kilo). Ich merk’s vor allem an der Fitness, was sicherlich auch daher kommt, dass ich an fünf Tagen in der Woche 16/8-Fasten mit drei- bis vierstündigem straffen Radfahren vor dem „Frühstück“ kombiniere (ja, solche Jobs gibt’s noch, wo man sein Hobby bezahlt kriegt). Mit Körperfett als Treibstoff geht das ab wie eine Rakete. Auch als ich mal acht Stunden durchgefahren bin, war ich zwar in der Birne nicht mehr so ganz frisch, aber die Wade zeigte noch keinerlei Erschöpfung. Wenn man sowas erlebt (und ich bin nun wirklich kein Sportfreak), dann wird die Waage aber sowas von unwichtig.
Ein schönes Rest-Pfingsten wünscht euch der Krümelkekskoch.
Das toppe ich, mit dem Plateau: Aktuell mehr als 1 Jahr. Bzw. ich nehme sogar gerade wieder zu. Ohne dass ich dabei großartig dicker werde. Muskeln vielleicht? Ich weiß es nicht, werd ich sehen und beobachten.
Aber mir gehts ähnlich. Betablocker abgesetzt, auch alle möglichen anderen Medikamente, Nahrungsergänzung kann ich reduzieren, Darm funktioniert wieder … es ist so viel passiert und besser geworden, was interessiert da das Gewicht? Das ist sooooo nebensächlich.
Und ich fahre inzwischen auch wieder mit dem Rad zur Arbeit, auch Berge hoch – das wäre letztes Jahr noch undenkbar gewesen.
Ganz liebe Grüße, Karen
PS: Hatte ich schon einmal erwähnt, dass ich eine neue Lieblingskuscheldecke habe? Danke nochmal dafür!
Hi Karen, erst mal ein dickes Dankeschön für deinen hochinteressanten Blog. Mit deiner ehrlichen und unverkrampften Art zu schreiben und ohne den üblichen Kommerz macht das Lesen immer wieder Spaß. Wenn man sieht, da ist jemand, der erlebt die gleichen Höhen und Tiefen wie du, ist das eine tolle Motivation, den nicht immer ebenen Weg in das neue Leben nicht nur weiterzugehen, sondern auch in vollen Zügen zu genießen. Hoffen wir, dass uns diese kleine Perle des Internet noch lange erhalten bleibt. Okay, gehört nicht ganz hierher, musste ich aber einfach mal loswerden.
Dass sich gerade in den letzten Monaten des Jahres viele Abnehmwillige mit Plateaus rumplagen (ich gehöre auch dazu), hat eine ganz einfache Ursache. Darauf gebracht hat mich mein Kater, der sich in schöner Regelmäßigkeit jeden Herbst eine Wampe anfrisst, die im nächsten Frühjahr wieder weg ist. Wenn wir nämlich mal die Geschichte der Menschheit (von mir aus auch inklusive ihrer Vorfahren) als Ganzes betrachten, so hat diese doch in nahezu ihrer gesamten Evolution (bis auf die letzten fünf Minuten) ohne Supermarkt und Zentralheizung gelebt. Unter diesen Bedingungen hatte derjenige, der im Winter über ein dickes Unterhautfettgewebe verfügte, jede Menge Brennstoff und Isolationsmaterial, ergo die besseren Überlebenschancen und damit auch die besseren Möglichkeiten, diesen Vorteil an seine Nachkommen zu vererben. Und da wir heute kaum noch einem Selektionsdruck ausgesetzt sind (bis auf die diversen Zivilisationskrankheiten), wird sich das auch in absehbarer Zeit nicht ändern.
Das wiederum bedeutet, wenn wir im Herbst und Winter nicht ab-, aber auch nicht zunehmen, dass der Körper sein Fett von dort, wo es nicht hingehört, einsammelt und in die Unterhaut einlagert. Und im Frühjahr kann er es von dort auf kürzestem Wege in die Muskeln schicken und verbrennen. Das ist das Geheimnis der zwei Konfektionsgrößen – man glaubt eben nur, dass es nicht vorwärts geht, weil sich das Fett unter der riesigen Hautoberfläche viel besser verteilen kann als in der Bauchhöhle. Lassen wir also einfach die Natur machen; was sich in Jahrmillionen bewährt hat, kann so falsch nicht sein.
Hallo Krümelkekskoch,
toller Name :), vielen Dank für das Lob. Ich gebe mir große Mühe authentisch zu bleiben, was ja durchaus manchmal gar nicht so einfach ist.
Ich sehe es auch so, dass es im Winter aus den genannten Gründen schwerer ist abzunehmen. Auch wenn viele Profis gerne mal behaupten, es wäre andersherum, da der Körper ja viel mehr Energie aufwenden muss, um den Körper warm zu halten.
Vertrauen haben in den eigenen Körper, und damit in das wundervolle Werk von Mutter Natur, das ist auch meine Devise. Darauf achten, dass es einem selbst immer gut geht, und irgendwann kommt das Abnehmen ganz von allein.
Danke für Deine Worte und liebe Grüße,
Karen
Erstmal ein riesen Kompliment an dein Fachwissen und deine unfassbar schöne Art zu schreiben! 🙂
Deine Artikel sind wirklich alle sehr lesenswert und eine absolute Bereicherung für mich!
Vor 6 Jahren ernährte ich mich das erste Mal LCHF um abzunehmen. Nach einer Operation, habe ich nicht mehr in die Ketose gefunden, da sich meine Lebensumstände änderten. Vor einem Monat hatte ich eine wichtige Prüfung und wollte unbedingt wieder in Ketose kommen, um einen besseren Fokus zu erlangen. Das hat alles gut geklappt. Allerdings ging diesmal das Gewicht nicht so runter wie sonst. 5 kg und jetzt Stillstand. Ich fühle mich prächtig und meine Klamotten fangen an zu schlabbern, meine Haut ist pickelfrei und ich habe keinen Blähbauch mehr. 🙂 Ich werde ab heute das Maßband zücken und die Wage nur bedingt ernst nehmen. Danke!
Das mit dem Wasser macht wirklich Sinn. Ich habe mit Ödemen zu kämpfen, früher war das nicht so.
Danke! 🙂
Liebe Franziska,
vielen Dank für das Lob! Ich gebe mir immer Mühe so zu schreiben, dass ich es auch selbst lesen würde. Da es nicht jedem gefällt, sind meine LeserInnen dann aber sehr oft ganz genau auf meiner Wellenlänge, und das ist gut so! 🙂
Herzlich Willkommen also hier 🙂
Der Plan, die Waage zu ignorieren, ist sehr gut. Man muss einfach wieder lernen, sich auf das eigene Wohlbefinden zu konzentrieren, anstatt auf diese nervige Zahl auf der Waage. Denn was sagt die schon aus? Nichts 🙂
Zusammen mit dem Trinken ist bei Ödemen Bewegung sehr wichtig, damit die Durchblutung angekurbelt wird. Dabei muss man keinen Marathon laufen, ein Spaziergang, Radfahren oder irgendwas anderes reicht da auch schon aus.
Alles Gute für Dich und liebe Grüße von Karen
Ich habe 10 Kilo abgenommen in 3 Monaten, momentan Stillstand, was absolut ok ist. Die Ernährung macht Spaß, schmeckt und ist gut – man macht sich viel mehr Gedanken das richtige zu Essen! Ich mache es nicht mehr nur um abzunehmen, selbst wenn ich erreicht habe was ich mir vorgenommen habe, werde ich mich weiter so ernähren
Ich stocke auch im Moment und jaaaa, der Gedanke an’s Süße, kommt immer mal wieder durch. Aber….ich weiß warum ich das tue und bastle mir meist dann halt was Keto-Süßes. Ich finde es für mich viel stressfreier, einfach Keto zu bleiben. Es muss ja nicht immer der Dauerturbo im Körper sein. Ich habe also quasi meinen Dauerzustand in der Ernährung, den ich dann und wann auf Turbo stelle. Sonst nehme ich aber nicht zu und der Körper verändert sich in seine eigene natürliche Form. Ist mein Eindruck. Ketogen lebt man einfach…. Und das Ziel ist meine Gesundheit , nicht das Gewicht. Das ist so meine Art
Kann ich unterschreiben.
Das Problem habe ich gerade. Seit 8 Wochen geht nix mehr. 11 Kilo sind weg, dass ist auch top. Und die Lust auf Süßes steigt damit. Daran bleiben und zum Glück hat sich viel Positiv verändert. Das lässt mich dran bleiben und auch mein Freund unterstützt mich wunderbar. Jetzt noch etwas mehr Sport und dann geht es auch bestimmt mit Abnahme weiter.
Ist bei mir genau der Fall…. Seit 2 Monaten dabei , 4 Kg abgenommen und seit 4 Wochen Stilstand, ABER 1 Kleidergröße weniger 🙂
Ich gebe zu das es wirklich furchtbar schwer ist das zu verstehen.
Bin froh das ich begonnen habe zu messen.
Ich finde es zudem oft komisch wenn mich Leute ansprechen ob ich abgenommen habe- ich sag dann immer “ ja an Umfang “ anfangs tat ich mich damit echt schwer, habe das abnehmen nur am Gewicht festgemacht.
Trotz dem ganzen wissen ist es manchmal sehr frustrierend wenn die Waage kein minus zeigt Bzw auch noch ein Plus obwohl kein Ausrutscher dabei war.
Aber ich lerne und solche Artikel wie dieser hier helfen mir sehr dabei mich selbst zu beruhigen
Ich habe es anfangs auch nicht verstanden. Jetzt stelle ich mir einfach vor, dass der Körper eine lange ToDo Liste hat, von der immer nur ein Punkt abgearbeitet werden kann. Und da steht Gewicht verlieren eben irgendwo weit hinten. Vorher kommt sowas wie Wasserhaushalt regenerieren, Organe wieder auf Vordermann bringen, Fett dahin verteilen, wo es hingehört, Muskeln aufbauen…
Ja gutes Bild- das behalte ich mal im Kopf
Ich freue mich schon auch, wenn es im Winter Stillstand und nicht Zunahme ist. Besonders nach Weihnachten und Silvester…. Ich bin mir sicher, dass es später weiter geht. Und wenn auch nicht, dann bin ich mit dem Stillstand zufrieden. Vielleicht ist das gerade so in Ordnung?
Ich bin mir sehr sicher, dass es genau so in Ordnung ist. 🙂
Wenn man nicht hungert, sich immer schön satt ist, sich gut fühlt und sich der Körper gut anfühlt … dann hat der Körper, was er braucht. Was er dann damit macht, wer weiß … manchmal nimmt er ab, manchmal „baut“ er um, verändert Wasser- und Fettanteil, strafft die Haut … oder „repariert“ sich. Alles zusammen ist Schwerstarbeit, deswegen macht er das eben lieber schön geordnet und ohne Stress nacheinander. 🙂
Ich sag mir dann immer: „Vertraue darauf, dass der Körper schon weiß, was er mit dem guten Essen anfangen soll.“
Ganz genau! ?
Wenn man mich kennt, erkennt mich gerade nicht wieder. Ich habe Sport GEHASST. Zahle brav Fitness Studio Beiträge und ging nie hin. Und plötzlich.. PLÖTZLICH… nach 4 Monaten Low-Carb (mal keto) hatte ich Lust auf Kraft Übungen. Letzte Woche wollte ich ( nach einer Stunde Sport auf dem Balkon) joggen gehen. Gestern hatte ich endlich meine neue Gewichtsstange testen können. Und ich bin happy. Und Gewicht? Ist mir egal. Ehrlich….
Wer mich kennt, weiß dass ich kein Sportfreak bin … und diese Woche bin ich mal eben jeden Tag mindestens 25km mit dem Rad gefahren. Einfach so. 😀
Ich habe solche Phasen immer wieder. Das Gewicht geht rauf, wieder runter, wieder rauf. Und dabei wird der Gürtel aber dennoch immer wieder ein Loch enger geschnallt.
Oder aber ich habe plötzlich genug Energie für den Kletterpark. Oder eine 35km-Radtour macht mir plötzlich so gar nichts mehr aus.
DAS sind die Ergebnisse, die wirklich zählen. Das Gewicht ist dabei nur Nebensache 🙂
Absolut
klasse!
Danke, dass brauchte ich grade mal wieder
Ich wiege mich auch nicht mehr