Neues Jahr – Neues ICH (Teil 7)

Schön, dass Du dabei bist bei meinem sechsten Teil der kleinen Serie zum Jahreswechsel Neues Jahr – Neues ICH, gefunden im Blog von Lisa Jacobs!

Falls Du heute zum ersten Mal reinschaust, hier findest Du die vorherigen Teile:

So ein richtiger siebenter Teil ist nicht vorgesehen, und doch möchte ich noch etwas hinzufügen … Mein Rückblick auf diese kleine Serie. 

Als wir an Neujahr auf der Rückfahrt von unserem kleinen Kurzurlaub von meiner Familie in Olbernhau waren, habe ich die schönen Bilder bei Instagram von Kara Benz (und in ihrem Blog) zu dieser Serie gesehen und war sofort begeistert. Aber sofort kam wieder das übliche „Das kannst Du niemals!“ … 

Ich hatte mir für dieses Jahr etwas vorgenommen. Jedes Mal, wenn ich genau das denke, werde ich es wenigstens einmal versuchen. Und wenn ich es dann immer noch nicht kann … tja, dann kann ich entscheiden, ob ich noch weiter üben möchte, oder ob es mir vielleicht einfach nicht wichtig genug ist.

Aller Anfang ist schwer

Also fing ich an, mir Gedanken zu den einzelnen Themen zu machen und es erstmal für mich aufzuschreiben. Wie gut, dass ich das auch gleich gemacht habe, sonst hätte mir meine Grippe, mit der ich mich seit ein paar Tagen herumquäle, auch noch einen Strich durch die Rechnung gemacht. 

Ich muss sagen, hätte ich gewusst wie anstrengend das wird, hätte ich ziemlich sicher gar nicht erst angefangen. Ganz ehrlich. Und doch bin ich so froh und stolz auf mich, dass ich diesen Rückblick und Ausblick gemacht habe, aber auch, dass ich mich getraut habe, das in meinem Blog und bei Facebook zu posten. Es ist ja nun nicht gerade das, was man in einem Blog wie diesem hier erwartet hätte, oder? … Und doch ist es ja ein Teil von mir, also schreibe ich darüber (siehe meine persönlichen Ziele: „Vergleiche Dich nicht mit anderen, sondern tu, was für Dich gut ist!“). Vielleicht spornt es ja den einen oder anderen von meinen Lesern an, mal etwas anders an solche Zielsetzungen heranzugehen? Bestimmt!

Visualisierung hilft Gedanken zu ordnen

Auch auf das Ergebnis bin ich sehr stolz. Von wegen ich kann das nicht! Was am Ende an Beiträgen hier herauskommen würde, konnte ich mir zu Beginn nicht vorstellen. (Darüber mache ich mir selten bei einem Artikel schon vorher Gedanken.) Und doch ergab es sich beim Schreiben einfach alles – wie von allein. Durch die Visualisierung auf Papier entstanden so viele neue zusätzliche Ideen, dass ich teilweise selbst sehr erstaunt war, was in meinem Kopf alles so rumgeht. 

Selbst meine Wünsche und Ziele, die ich vorher nur etwas diffus und unklar im Kopf hatte, wurden klarer und sichtbarer. Mir ist sehr viel bewusster geworden, warum ich 2016 so oft unzufrieden mit mir war, und daraus gleich abgeleitet, was sich 2017 ändern muss. Wenn ich – was ich vorhabe 🙂 – meinen Vollzeitjob behalte, muss ich einfach Abstriche an der Zeit machen, die ich für den Blog und andere Themen investieren kann. Oder aber ich muss konsequenter planen und das dann auch so durchziehen, um die Zeit effizient nutzen zu können. Da ist es dann wohl im Beruf wie im Privatleben. So ein Mist aber auch 😉

Aktuell bin ich ja durch meine Grippe etwas gehandicapt, kann also mit meinem Sportplan nicht weiter machen. Das ist aber nicht weiter tragisch. Ich werde einfach alles, was ich zu meinem Rückblick hier im Blog geschrieben habe, noch in meinen Planer übernehmen und mich dabei noch etwas in meinen Sketchnote-Verschönerungskünsten üben. Und ein paar bunte Washi-Tapes finde ich für die Seiten sicher auch noch …
Das macht so viel Spaß, probiere es mal aus!

Man muss dafür ja nicht unbedingt einen Filofax haben, so wie ich. Aber vielleicht schreibst Du Tagebuch, oder hast irgendeinen anderen Planer, wo Du solche Gedanken aufschreiben kannst. 

Irgendwann ist immer das erste Mal

Ich möchte es Dir wirklich empfehlen, es zu versuchen. Probiere mal, die Fragen für Dich zu beantworten, die ich mir in den 6 Teilen dieser kleinen Serie gestellt habe. Es ist anfangs nicht so einfach, wenn man das noch nie so gemacht hat. Denk eine Weile darüber nach, und versuche Dir Dein Leben vorzustellen, wie es mal sein könnte. Mir hat es sehr viel gebracht, ich habe dabei so viel über mich gelernt und plötzlich klar gesehen, warum manche Dinge nicht so funktionieren konnten, wie ich das gerne gehabt hätte. 

Zum Schluss meiner kleinen Serie zum Jahreswechsel möchte ich mich bei Dir bedanken, dass Du hier dabei warst und mich in meinen Gedanken begleitet hast. Ich hoffe, es hat Dir ein klein wenig Spaß gemacht, und vielleicht hat es ja auch Dir etwas gebracht. Du kannst mir gerne in den Kommentaren darüber berichten, was Du darüber denkst. 

Ich freue mich auf das Jahr 2017, gerne mit Dir gemeinsam! Es wird dann viel um Sport, Achtsamkeit, schöne Erinnerungen und Selbstverwirklichung gehen. Dazu wird es natürlich weiterhin Rezepte geben und Tipps zum Abnehmen, doch ohne die anderen Themen geht auch das mit dem Abnehmen nicht … 🙂 

Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute für das neue Jahr!

Alles Liebe, Deine Karen

Bereits 6 Mal geteilt! Teile den Artikel mit Deinen Freunden.

Karen W.
Folge mir:

Karen W.

Bloggerin bei Ketogen Leben
Ich schreibe in meinem Blog über ketogene Ernährung und wie diese dabei hilft, trotz Lipödemen und Hashimoto gesund zu leben. Du findest hier interessante Informationen, Tipps, Erfahrungen und leckere Rezepte.
Karen W.
Folge mir:
Dir hat das gefallen und geholfen? Nimm Dir eine Sekunde Zeit und unterstütze living-keto.de auf Patreon!

2 Gedanken zu „Neues Jahr – Neues ICH (Teil 7)

  1. Helena Predkiewicz sagt:

    Liebe Karen,
    deine Serie zum Jahreswechsel finde ich wirklich sehr interessant, aufbauend und inspirierend. Ich habe mich nie getraut solche Gedanken und Pläne auf Papier zu bringen. Wahrscheinlich aus Fürcht vor dem Versagen, wenn ich danach es doch nicht mehr verfolgen werde.
    Eigentlich stellst Du mir, mit deinen Artikel immer wieder ein Spiegel da. Ich möchte Dir dafür danken und viel Erfolg für Deine Pläne wünschen.
    Mit wirklich große Bewunderung
    Helena

    • Karen W. sagt:

      Liebe Helena,
      vielen lieben Dank! 🙂
      Ich habe mich das früher auch nicht getraut, daher kann ich das sehr gut nachvollziehen. Ich habe mich das nicht mal für mich alleine getraut …
      Schon während des Schreibens der einzelnen Teile hat sich viel verändert. Ziele, die ich am Anfang noch im Kopf hatte, waren beim letzten Teil nicht mehr relevant. Und das fühlt sich nicht als Versagen an, sondern als Ergebnis eines Prozesses. Wenn man ein Ziel nicht weiter verfolgt, hat das nicht den Grund des Versagens, sondern dass das Ziel einfach nicht zu einem selbst gepasst hat. Vielleicht hat man sich ein Ziel setzen wollen, das andere für einen sehen?
      Ich lade Dich ein, dieses Experiment einfach für Dich alleine mal zu versuchen. Nur der Anfang ist schwer. Wenn man dann einmal in den Gedanken mittendrin ist, wird es immer einfacher. Man lernt so viel über sich selbst, und was man eigentlich will!
      Ich freue mich, dass ich das für Dich tun kann, dass ich Dir einen Spiegel vorhalten kann. Denn das ist wichtig, auch wenn es manchmal weh tut. 🙂
      Für mich ist das hier, das Schreiben all dieser Artikel längst nicht so einfach, wie das vielleicht aussieht. Doch es tut gut … und ich habe keine Angst mehr zu versagen. Denn das kann ich ja nicht, wenn ich immer tue, was mir gut tut 🙂
      Die Bewunderung gebe ich gerne zurück, denn Du hattest den Mut, mir hier zu schreiben … diesen hatten nicht viele Menschen von den Tausenden, die meine Artikel gelesen haben! 🙂
      Ich wünsche Dir alles Liebe,
      Karen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.