Warum ich überhaupt blogge …

… werde ich ab und an gefragt. Manche Leser bedanken sich, weil ich mein Wissen einfach so – ohne dafür eine Gegenleistung zu verlangen – zur Verfügung stelle. Das wäre wohl nicht mehr so selbstverständlich. (Die Erfahrung habe ich auch bereits gemacht.)

Warum ich blogge?

Es bereitet mir Freude.

Das Schreiben an sich bereitet mir Freude. Ich habe früher schon gerne geschrieben, dann aber einfach damit aufgehört. Viele Jahre hatte ich mich zurückgezogen, eingeigelt und meine Gedanken nicht mehr rausgelassen. Jetzt wurde dieses Ventil wieder geöffnet und all die vielen Ideen und Gedanken müssen aufgeschrieben werden. Früher wäre es Papier gewesen, heute ist es ein Blog.

Auch das Helfen bereitet mir sehr viel Freude. Ich kenne Dich nicht, und auch nicht den Leser oder die Leserin neben Dir. Aber ich habe den inneren Wunsch, alle meine Erfahrungen mit Dir zu teilen, Dich daran teilhaben zu lassen, Dir vielleicht ein kleines Stück weiterzuhelfen. Denn auch ich habe das ja nicht alles irgendwo studiert, sondern mit der Hilfe von anderen erfahren und gelernt. So wie die dafür keine Gegenleistung erwartet haben, tue ich das auch nicht.

Es macht mich glücklich.

Es macht mich glücklich zu wissen, wenn ich mit meinen Artikeln auch nur einen Menschen da draußen motivieren kann, einfach nur weil ich hier schreibe und bin wie ich bin. Das ist so unbezahlbar!

Es ist entspannend.

Es gibt so vieles, was ich noch schreiben will. Ich habe so viele Ideen, und doch so wenig Zeit. Mein Job fordert mich, und doch sitze ich abends am Laptop und lasse meinen Gedanken freien Lauf. Für Dich. Für mich. Auch das ist eine Art der Entspannung.

Es ist inzwischen wie ein kleines Ritual geworden, das mir auch beim Abschalten hilft. Abends, nach dem Feierabend sitze ich auf dem Sofa, die Beine hochgelegt, Notebook auf den Beinen … und lasse den Tag Revue passieren. Ich schreibe auf, was mich bewegt, was mir durch den Kopf ging, mache Notizen für mögliche weitere Beiträge. Wenn der Kopf „leer“ ist, kann ich ruhig schlafen. Und am nächsten Tag, wenn meine Kinder dann schon auf dem Weg zur Schule sind, schaue ich nochmal den Beitrag für den heutigen Tag an, korrigiere vielleicht hier und da und freue mich bereits auf einen neuen Tag, neue Ideen, neue Eindrücke und neues Feedback.

Ich lerne, wer ich bin.

Durch diese tägliche Reflektion lerne ich viel über mich selbst. Denn um eigene Erfahrungen weitergeben zu können, muss man erstmal wissen, dass man sie gemacht hat. Ich lebe bewusster. Genieße auch mal Dinge, die nicht so gut liefen. Manches verstehe ich erst genau in dem Moment, in dem ich darüber schreiben will. Wenn man sich bewusst darauf einlässt, ist das eine sehr spannende Sache!

Ich lerne, wer ich nicht bin.

Sicherlich kennst Du nicht nur meinen Blog, sondern mehrere. Das ist auch gut so. Ich lese auch in anderen Blogs, informiere mich und lasse mich inspirieren. Dabei stelle ich mir häufiger die Frage, ob mein Blog vielleicht besser wäre, wenn er mehr wäre wie andere. Aber dann stelle ich ebenso fest: Dann wäre er nicht mehr mein Blog.

Ich bin keine Super-Köchin mit viel Phantasie, so richtig eigene Rezepte zu kreieren fällt mir richtig schwer. Das können andere viel besser. Und das ist gut so. Ich bin auch keine Super-Fotografin mit Blick fürs kleinste Detail, die Gerichte so präsentieren kann, wie andere das können.

Es ist gut so, dass andere etwas können, was ich nicht kann. Aus Eurem Feedback lese ich, dass ich dafür sehr gut motivieren kann. Dinge erklären, die man eigentlich nicht erklären kann. Dingen einen Sinn geben.

Und das ist es, warum ich blogge. Es macht mir Freude, weil es Dir Freude bereitet. Es macht mich glücklich, weil es Dich ein Stück weit glücklicher macht. Es motiviert mich, weil ich Dich motivieren kann.

Es ist nicht so, dass ich nichts zurück bekomme! Es ist nur etwas anderes als Geld. Etwas unbezahlbares. <3

Etwas, das nicht jeder im Internet-Universum zu schätzen weiß. Aus vielen Facebook-Gruppen bin ich bereits kommentarlos rausgeflogen, weil es dort nicht mehr um die Sache an sich ging, sondern ums Geld. Anfangs hat mich das wütend gemacht. Jetzt trauere ich diesen Gruppen nicht mehr nach. Ich passe halt einfach nicht überall hin – und das will ich auch gar nicht! 🙂

Ich bin so unendlich neugierig!

Ich würde so gern mehr über Euch, über Dich erfahren.

Wer bist Du, und was nimmst Du nach einem Besuch auf meiner Seite mit in Dein Leben? Was ist es, das Du in (m)einem Blog suchst? Hast Du Fragen, deren Antworten ich vielleicht einfach nur noch nicht aufgeschrieben habe?

Welche Erfahrungen hast Du gemacht, hast Du vielleicht auch manchmal Lust, diese einfach aufzuschreiben und traust Dich nur nicht? Wenn “#Keto” Dein Leben verändert – wie hat die Ernährung Dein Leben verändert? Mit welchen „Wehwehchen“ hast Du zu kämpfen, und wie unterstützt Dich die ketogene / LCHF Ernährung dabei?

Vielleicht hast Du ja Lust, Dich mit einem Beitrag zu beteiligen? Ich würde mich sehr freuen von Dir zu hören! Gern per Kommentar, oder schreib mir eine Nachricht.

Liebe Grüße, Karen

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Karen W.
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Bloggerin bei Ketogen Leben
Ich schreibe in meinem Blog über ketogene Ernährung und wie diese dabei hilft, trotz Lipödemen und Hashimoto gesund zu leben. Du findest hier interessante Informationen, Tipps, Erfahrungen und leckere Rezepte.
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7 Gedanken zu „Warum ich überhaupt blogge …

  1. Klink ursula sagt:

    Habe deinen blog erstmals gelesen als ich wieder mal den Begriff LIPÖDEM googelte. Es ist ein interessantes thema u. aus meiner Sicht vielschichtig. Jedenfalls bei mir. Ich leide seit 15 J. darunter, an Oberschenkeln, Hüfte u. jetzt zunehmend an Oberarmen ( empfinde ich fast noch schlimmer)
    Muss dazu sagen ich bin 64 J. alt u. ich bin Ärztin im Ruhestand. Bis 2010 als Chirurgin tätig.
    Was du schreibst gefällt mir sehr u. Du hast Kompetenz. LG

    • Karen W. sagt:

      Liebe Ursula,
      dass es ein sehr vielschichtiges Thema ist, auf das es nicht nur DIE eine passende Antwort gibt, habe ich bei der bisherigen Recherche auch feststellen müssen. Aber das macht es für mich persönlich spannend, denn daraus ergeben sich ja auch Möglichkeiten. Einfach wäre es, einem bestimmten Plan zu folgen, den jemand anderes erstellt hat. Viel herausfordernder ist es jedoch, sich intensiv mit sich selbst zu beschäftigen, seinen Frieden mit sich und dem Leben zu finden und dabei zu erfahren, welcher der persönliche richtige Weg ist.
      Ich freue mich über das Lob, von einer Ärztin hört man das ja nicht so oft, und das ist dann für mich ein bißchen Bestätigung, dass die Schlussfolgerungen nicht sooo arg daneben sein können. Vielen Dank!
      Dir wünsche ich alles Gute, und dass die Symptome vielleicht noch weniger werden mögen.
      Liebe Grüße, Karen

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