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Ratatouille aus dem Slow Cooker

Ratatouille im Slow Cooker

Vor zwei Tagen wurde mir mein Slowy – auch bekannt als Slow Cooker – geliefert. Nachdem ich ihn inspiziert und die Bedienungsanleitung quasi auswendig gelernt habe, ging ich auf die Suche nach Rezepten… 

Irgendwas mit Fleisch? Oder doch erstmal eine Brühe? Oder mit Gemüse?

Da fiel mir ein Animationsfilm ein, den wir vor kurzem erst wieder gesehen haben. Und im gleichen Moment bemerkte ich eine gewisse Analogie zur Veränderung in meinem Leben. Ich habe nie gerne gekocht, es hat mir früher einfach nie Spaß gemacht. Und jetzt stehe ich quasi jedes Wochenende in der Küche und probiere ganz viel Neues aus. Getreu dem Motto: „Jeder kann kochen!“

Ja, es geht um den Film „Ratatouille“. Das Rezept habe ich auf Pinterest gefunden und für meinen 6,5l Slowy angepasst. (Diesen Slowy: Mein neuer Mitbewohner … Slowy)

Eine Ratatouille ist ein geschmortes Gemüsegericht der provenzalischen Küche Südfrankreichs aus Nizza; es ist dort ein klassisches Gericht wie die Bouillabaisse. Es kann kalt oder warm gegessen werden. (Quelle: Wikipedia)

Ratatouille im Slow Cooker

Ratatouille – ein geschmortes Gemüsegericht. Kann warm und kalt gegessen werden.
4.34 von 3 Bewertungen
Vorbereitung 20 Min.
Zubereitung 3 Stdn.
Gesamtzeit 4 Stdn. 20 Min.
Portionen 8 Portionen
kcal pro Portion 136 kcal

Zutaten
  

  • 2-3 Aubergine etwa 900g
  • 2 Zucchini groß
  • 2 Zwiebel
  • 4 optional: Gemüse wie z.B. Fenchel oder Paprika
  • 2 Dose Pizza-Tomaten
  • 2 TL Tomatenmark
  • 4 Zehe Knoblauch
  • Salz
  • Pfeffer
  • Kräuter nach Belieben
  • 4 EL Olivenöl

Anleitungen
 

Vorbereitung

  • Die Aubergine erst in etwa 1cm dicke Scheiben schneiden und diese dann würfeln.
  • In eine große Schüssel geben, gut salzen und eine Stunde stehen lassen.
  • Nach dieser Stunde die Auberginen abtupfen. Durch diese Prozedur wird den Auberginen das Wasser entzogen und sie werden später weicher. Auberginen enthalten auch Bitterstoffe, die auf diese Weise entzogen werden.
  • In der Zwischenzeit die Zwiebeln ganz fein hacken und in eine weitere große Schüssel geben.
  • Die Paprikaschoten waschen, entkernen und in Streifen schneiden.
  • Die Knoblauchzehen zerdrücken und darauf geben.

Tomatensauce

  • Dann die 2 Dosen Pizza-Tomaten öffnen, in einer dritten Schüssel mit dem Tomatenmark vermischen.
  • Mit Salz und Pfeffer würzen, sowie mit Kräutern nach Gusto – aber besser nicht zu viel. Lieber die Ratatouille zum Schluss nachwürzen.
  • Nochmal alle Zutaten durchzählen, Zucchini und Olivenöl müssten übrig geblieben sein, die kommen später dran.

Im Slow Cooker garen

  • Jetzt wird der Slowy befüllt. Zuerst kommen die abgetupften Auberginen in die Keramikschüssel des Slow Cookers, darauf Zwiebeln, Paprika und Knoblauch.
  • Es folgt die Tomatensauce und es wird alles leicht umgerührt.
  • Alles mit 4 EL Olivenöl beträufeln und den Slow Cooker auf Stufe HIGH für 1,5 bis 2 Stunden vor sich hin arbeiten lassen.
  • Die Zucchini längs halbieren (oder vierteln, wenn Du lieber kleinere Stücke magst) und in Scheiben schneiden. Nach 1,5 Stunden unter das übrige Gemüse rühren.
  • Nun wird alles inkl. Zucchini noch einmal für 1,5 Stunden auf Stufe HIGH gegart.
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Nährwerte pro Portion

kcal: 136kcal | KH: 10g | EW: 4g | Fett: 7g | Skaldeman: 0.5
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Ich hatte mein Gemüse insgesamt 3 Stunden im Slowy und hätte eigentlich erwartet, dass alles „zermatscht“ ist und dementsprechend schmeckt. Aber das ist gar nicht so, die Zucchini und auch die Paprika waren nicht zu weich und schmeckten damit sogar meiner Jüngsten. Die Tomaten sind dafür gut zerkocht und ergaben eine schöne Sauce.

Da wir nicht mehr so riesige Portionen essen, reicht die Menge für 8 Portionen. Allerdings wird das wohl schnell wieder alle sein … befürchte ich.

Man kann die Ratatouille einfach so essen, sowohl warm als auch kalt. Es ist in Frankreich schließlich ein Sommergericht. Auch als Beilage macht sich eine Ratatouille gut zu Fisch oder Fleisch.

Durch die rote und gelbe Paprika hat das Gericht etwas mehr Kohlenhydrate. Wenn Du strikt darauf achtest, nimm am besten nur grüne Paprika. Ich kann zum einen auch wieder etwas mehr Kohlenhydrate essen, zum anderen sollte es für die Familie etwas farbenfroher sein.

Die Pizzatomaten aus der Dose kann man natürlich durch richtige Tomaten ersetzen. Dazu eine entsprechende Menge Tomaten nehmen, die Haut abschälen, in Stücke schneiden und beim Zubereiten der Tomatensauce leicht zerdrücken.


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Karen Wiltner
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