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Geröstetes Kokosmus

Normales Kokosmus ist ja schon eine köstliche Geschichte. Und gekauft leider nichts für den kleinen Geldbeutel. Wie gut, dass man Kokosmus so einfach selbst machen kann – im Internet gibt’s dazu ja bereits ne Menge Anleitungen. Ich mach meins schon länger selbst und habe beschlossen, es noch ein kleines bisschen zu pimpen.

Wie? Ganz einfach: Geröstete Kokosraspeln! Das Kokosmus bekommt dadurch nochmal eine ganz besondere Note. Und warum auch nicht? Haselnüsse werden auch oft geröstet, bevor sie zu Mus verarbeitet werden. Warum also nicht auch Kokosraspeln? Geröstetes Kokosmus hab ich übrigens noch nirgendwo fertig kaufen können. Schon gar nicht ungesüßt. Dabei ist es sooo lecker!

Ein Hinweis zum Mixer: Du brauchst keinen fancy Hochleistungsmixer, aber er sollte schnell sein. Ein Food Processor (aka Küchenmaschine) tut’s leider nicht, da bleiben die Raspeln genau das: Raspeln.

Ich hab so eine Art Smoothiemaker mit Mixerbehälter, der geht ganz gut. Auch der extra Aufsatz für meine Küchenmaschine ist perfekt dafür:

Ich mag das Kokosmus pur, auf Eis, im Eis, in Fatbombs und am liebsten im meinen Mandel-Kokosmus-Keksen.

Ein Gastrezept von Carmen R.

Geröstetes Kokosmus

Geröstete Kokosraspeln – aufwendig zu Mus verarbeitet. Lecker!
5 von 3 Bewertungen
Vorbereitung 5 Min.
Zubereitung 20 Min.
Gesamtzeit 25 Min.
Mahlzeit Dessert
Portionen 1 Glas
kcal pro Portion 1220 kcal

Zutaten
  

Anleitungen
 

  • Gib zunächst die Kokosraspeln in eine große beschichtete Pfanne ohne Öl. Hier würde ich maximal 200g reingeben, damit sie möglichst gleichmäßig geröstet werden können. Geht möglicherweise auch auf einem Backblech im Herd, hab ich aber nicht probiert. Ich hab das Ganze gern im Auge, da die Raspeln schnell anbrennen können.
  • Dann schaltest du die Herdplatte auf eine niedrige Stufe. Ich bin ungeduldig, daher schalte ich sie kurz auf die heißeste Stufe und nach etwa 2 Minuten, bevor sie ganz heiß ist, sehr weit runter. Damit möglichst viele Raspeln geröstet werden und keine anbrennen, rühre ich sie dann immer wieder um.
  • Am Ende lasse ich sie kurz abkühlen und gebe das Ganze in den Mixer.
    Jetzt kommt die wirkliche Geduldsprobe: Lass den Mixer laufen (mit geschlossenem Deckel, versteht sich), bis du am Geräusch hörst, dass die unteren Raspeln zusammenklumpen (das Messer läuft irgendwann ins Leere).
  • Jetzt schiebst du die Raspeln von den Rändern nach unten und lässt ab sofort den Mixer immer nur kurz laufen, bis das Messer ins Leere läuft.
    Dabei entsteht Hitze – die ist einerseits hilfreich, damit das Öl austritt, aber zu viel davon macht dir das Kokosmus kaputt – es trennt sich und wächst nicht mehr zusammen. Also immer brav pausieren.
  • Irgendwann wird’s ne klumpige Masse, in etwa so:
    Immer brav weiter mixen und schieben und du hast nach etwa 10 Minuten ein Glas mit leckerem geröstetem Kokosmus.
  • Anfangs ist es durch die Hitze vom Mixen recht flüssig, wird aber bei Raumtemperatur irgendwann fest und es setzt sich etwas Kokosöl oben ab. Das ist gut, es macht das Mus haltbar.
  • Theoretisch sollte es so mehrere Wochen bis Monate haltbar bleiben, aber so lange hat es bei mir nie überlebt.
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Nährwerte pro Portion

kcal: 1220kcal | KH: 12g | EW: 12g | Fett: 126g | Skaldeman: 5.3
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Fotos: Carmen Ryll

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