Trockenfleisch

Ihr Lieben, heute gibt es mal wieder einen Gastbeitrag, worüber ich mich sehr freue.

Marlis habe ich vor einiger Zeit bei einem unserer Community Treffen in Dresden kennengelernt, und wir haben uns gleich ins Herz geschlossen. Auch bei unserem letzten Treffen in Dresden war sie wieder mit dabei, zusammen mit ihrer Tochter – die sich ziemlich gut mit meiner Tochter verstanden hat. 2 Keto-Familien quasi 🙂 

Marlis lebt seit Mitte Dezember 2017 ketogen, und sie möchte von ihrem neuen Dörrgerät berichten, mit dem sie Trockenfleisch hergestellt hat.


Mit einem Dörrgerät hatte ich schon lange geliebäugelt und letzte Woche hat der hier gewonnen: der Aicok Food Dehydrator GGJ- 320A. Er heißt Alastor, denn er war in mehrere Kartons verpackt, so wie der Auror Alastor Moody im Feuerkelch. Der Gute hat 240 Watt und seine Bedienanleitung ist zum Schießen. Beispiel: ‘Wenn die Maschine in Betrieb ist, bitte sie nicht an einem Ort aufstellen, an dem die Kinder herausgreifen können’. Bis jetzt habe ich keine Kinder reingetan…

Alastor hat fünf rechteckige Etagen, die in der Höhe verstellt werden können, indem man sie um 180° dreht. Für’s Fleisch habe ich den kurzen Abstand gewählt. Die Temperatur ist von 35° bis 70° einstellbar. Es gibt keine Zeitvorwahl.

Das zukünftige Trockenfleisch sollte mager sein, denn Fett wird ranzig, leider. Meine Wahl ist auf Minutensteaks vom Rind gefallen.

In schmalste Streifen geschnitten, wurden 650g Fleisch mit drei geriebenen Knoblauchzehen, 20g Selleriesalz, je einer Messerspitze Liebstöckel, Kümmel und Koriander vermengt.

Dann wurden die Fleischstreifen Alistor anvertraut, der sich acht Stunden lang mit 45° darum gekümmert hat.

Das Ergebnis ist unschlagbar, vom Geschmack her unübertroffen, herrlich und kein bisschen zäh im Biss, besser geht ein Trockenfleisch nicht. Es ist ca. ⅓ von der anfänglichen Masse übrig geblieben. Im Vergleich zu den Inhaltsstoffen des Beef Jerkey schneidet es natürlich viel besser ab, denn hier können wir uns den Zucker sparen, von dem wir im gekauften leider um die 10% vorfinden. Ich kann nicht sagen, dass es günstiger ist, doch gleichzeitig weiß ich, was tatsächlich drin und dran ist.

Ich bewahre es in einem Schnappglas auf. Da es so lecker ist, wird es vermutlich nicht lange halten.

 

Fotos: Marlis Tynior

 

 

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Karen Wiltner
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3 Gedanken zu „Trockenfleisch

  1. Petra Penselin sagt:

    Wunderbarer Artikel. ? Wofür braucht man heutzutage trockenfleisch? ? Kenn ich aus dem wilden Westen und dem fast ewigen eisland.. Warum? ? Wie wird das gegessen? Als Mahlzeit? ? ? Neugierig ?

      • Ariane D. sagt:

        Man „braucht“ heutzutage sicherlich kein Dörrfleisch in unserer Kultur, aber es ist eine super Alternative zu Kartoffelchips und Co – richtig gewürzt macht es genauso süchtig, nur ohne schlechtes Gewissen!

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