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Tipp #8: Sinnvoll auffetten

Immer wieder bekomme ich die Frage gestellt, wie man das denn schaffen soll, soooo viel Fett zu essen. Ich kann mich erinnern, dass ich damit anfangs durchaus auch Probleme hatte. Ich kannte es einfach nicht, so viel Fett zu essen, und hatte da auch wirklich nicht sehr viele Ideen. Und doch mussten Lösungen her.

Zunächst einmal solltest Du natürlich die Makroverteilung kennen, die Du täglich erreichen willst. Schau am besten in meinen Kalorienbedarfsrechner, der rechnet Dir alles genau aus. Dann solltest Du Dir täglich aufschreiben, was Du so isst, und dazu die entsprechenden Makros ausrechnen. Nur so kannst Du sehen, bei welchen Mahlzeiten Du Defizite beim Fett hast und überlegen, wie Du das zukünftig ändern kannst.

Es gibt nichts, was man nicht auffetten kann. Ich verwende in meiner Küche fast ausschließlich Olivenöl, Kokosöl, Ghee (Butterschmalz) und Butter. Selten gibt es mal Mandelöl oder Avocadoöl oder so etwas.

Fett ist ein super Geschmacksträger, d.h. Du kannst den Geschmack Deines Essens damit nicht zerstören, meist wird es einfach nur noch leckerer. Probier es mal aus. Und sei nicht so zaghaft, nicht teelöffelweise auffetten, sondern eher esslöffelweise 😉

Bulletproof Coffee / Tee / Kakao

Sämtliche heißen Getränke kann man sehr gut mit einer Mischung aus Kokosöl, MCT Öl und Butter auffetten. 

Bei einem Bulletproof Tee funktioniert das genauso: Den Tee wie üblich kochen, ziehen lassen, die gewünschte Fettmenge dazugeben und mixen. Fertig.

Gemüse und Salate

Du kannst jedes Gemüse auffetten, indem Du beim Braten einfach 1 EL oder mehr Öl dazu gibst, gedünstetes Gemüse noch einmal kurz in Ghee schwenkst, oder das zusätzliche Fett auf das heiße Gemüse direkt auf dem Teller darauf gibst. 

Dem Salat kannst Du eine ordentliche Menge an Öl (Olivenöl zB) zugeben, und zusätzliche 2-3 klein gehackte Nüsse darauf verteilen.

Fleisch

Sicherlich machst Du beim Grillen gerne Kräuterbutter oder ähnliches auf das Grillfleisch, ich liebe das jedenfalls. Das kannst Du natürlich bei jedem Fleisch machen. 

Außerdem bitte das Fett aus der Pfanne vom Braten nicht wegschütten, daraus kann man eine leckere und fetthaltige Sauce zubereiten!

Mayonnaise / Remoulade

Mit selbstgemachter Mayonnaise / Remoulade kannst Du auch jedes Gericht super auffetten. Wichtig ist eben nur: Selbst gemacht.

Avocados

Avocados sind sehr fetthaltig und haben noch dazu viele Vitamine. Sie sind quasi die Vitaminbombe für die Ketarier. Du kannst mit einer Avocado einen Eiersalat machen, sie überbacken, und noch vieles mehr. Sie schmecken auch super zu einem Spiegelei, oder als Kakaocreme. Im Blog findest Du viele Rezepte mit Avocado.

Mascarpone und anderes Süßes

Mascarpone ist an sich schon sehr fetthaltig, aber nicht sehr cremig. Wenn Du das ändern möchtest, gib zu 100g Mascarpone noch einen kleinen Schuss Sahne und 1-2 EL MCT Öl dazu, mixe das gut durch und Du hast ein schönes cremiges fetthaltiges Dessert. 

Rührei

Sehr dankbar zum auffetten ist Rührei. Wenn Du während des Rührens einfach noch weiter Fett dazugibst, verbindet sich das direkt mit dem Rührei und man schmeckt es dann nicht so raus. 

 

Du siehst, es gibt ganz viele Möglichkeiten, wie man seine täglichen Mahlzeiten mit mehr Fett versieht. Am besten schaust Du auf Deine täglichen Mahlzeiten und prüfst, wo es noch mehr sein könnte und probierst dann einfach aus. Ich brate zum Beispiel am liebsten mein Gemüse in 3-4 EL Ghee. Durch das Ghee schmeckt alles herrlich nussig, ich liebe das! 

Vielleicht schaust Du mal in meine Rezepte-Übersicht von A bis Z, dort findest Du alle Rezepte in meinem Blog. Bei den Rezepten steht auch eine Zahl, die Skaldeman Ratio. Je höher die Zahl, desto höher der Fettanteil im Verhältnis zu KH und Eiweiß. Wenn Du also etwas sehr fetthaltiges suchst, suche ein Rezept mit einer hohen Skaldeman Ratio. Und auch diese Rezepte kann man noch weiter auffetten 😉

Hast Du vielleicht noch weitere Ideen, wie man seine Mahlzeiten sinnvoll mit noch mehr Fett versehen kann? Dann lass es mich in den Kommentaren wissen! Ich bin gespannt und lerne auch gerne noch weiter dazu!

 

 

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Karen Wiltner
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