Aktuell scheint es ein regelrechter Hype zu sein, mit der ketogenen Ernährung anzufangen, um schnell viel abzunehmen. Auch ich bin diesem Trend vor einigen Jahren gefolgt. Doch die Ernüchterung kam schnell: So einfach, wie oft behauptet, war es nicht. In diesem Artikel teile ich meine Erfahrungen, erkläre, warum Keto aus meiner Sicht vor allem ein Weg zu mehr Gesundheit ist und warum das Abnehmen nicht immer automatisch funktioniert.
Mein Weg zur ketogenen Ernährung
Als ich vor drei Jahren begann, mich ketogen zu ernähren, war mein Ziel nicht nur, Gewicht zu verlieren. Ich wollte die Kontrolle über meine Gesundheit zurückgewinnen. Ich litt unter Lipödem, hatte Übergewicht und kämpfte mit emotionalem Essen. Die ersten Wochen waren hart, aber ich habe durchgehalten – und mein Leben veränderte sich grundlegend.
Ob du gesund mit Keto abnehmen, dein Lipödem lindern oder einfach nur gesünder leben möchtest – hier erfährst du, wie die ketogene Ernährung wirklich funktioniert und warum sie mehr ist als nur eine Diät.
Lies hier mehr über Deinen Start mit ketogener Ernährung.
Was ist Ketose und wie funktioniert sie?
Die Ketose ist ein Stoffwechselzustand, bei dem dein Körper beginnt, Fett anstelle von Kohlenhydraten als Hauptenergiequelle zu nutzen. Normalerweise gewinnt dein Körper Energie aus Glukose, die aus Kohlenhydraten stammt. Reduzierst du jedoch die Kohlenhydratzufuhr drastisch, beginnt dein Körper, Fettsäuren in der Leber zu Ketonkörpern umzuwandeln, die dann als Brennstoff dienen.
Dieser Prozess bringt zahlreiche Vorteile mit sich: von erhöhter Energie über verbesserte mentale Klarheit bis hin zu einem stabileren Blutzuckerspiegel. Die ketogene Ernährung ist damit weit mehr als nur ein Mittel zum Abnehmen. Sie unterstützt den Körper dabei, Entzündungen zu reduzieren, den Stoffwechsel zu regulieren und insgesamt gesünder zu werden.
Lies hier mehr: Die Wissenschaft hinter der Ketose: Wie unser Körper in den Fettverbrennungsmodus schaltet

Warum ketogene Ernährung nicht nur zum Abnehmen gedacht ist
Viele Menschen starten mit der ketogenen Ernährung in der Hoffnung, schnell abzunehmen. Doch Keto ist kein Wundermittel für den Gewichtsverlust. Vielmehr hilft es deinem Körper, sich von innen heraus zu regenerieren und gesund zu werden. Erst wenn der Körper gesund ist, funktioniert auch das Abnehmen langfristig und nachhaltig.
Die ketogene Ernährung unterstützt den Körper dabei:
- Entzündungen zu reduzieren
- Hormonelle Ungleichgewichte auszugleichen
- Stoffwechselstörungen wie Insulinresistenz zu verbessern
- Den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren
Erst wenn diese Prozesse im Gleichgewicht sind, fällt es dem Körper leichter, Gewicht zu verlieren. Daher sollte Keto in erster Linie als gesundheitsfördernde Ernährungsweise gesehen werden, nicht als kurzfristige Diät.
Lies hier mehr: Warum die ketogene Ernährung der Schlüssel zur nachhaltigen Gesundheit ist
Wie funktioniert Abnehmen mit der ketogenen Ernährung?
Die ketogene Ernährung zielt darauf ab, deinen Körper in die Ketose zu versetzen. In der Ketose produziert dein Körper Ketonkörper, die effizienter Energie liefern und gleichzeitig die Fettverbrennung ankurbeln.
Das bedeutet nicht nur, dass du weniger Kohlenhydrate isst, sondern dass dein Körper lernt, effizienter Fett zu verbrennen. Diese Umstellung kann ein paar Tage bis Wochen dauern, je nach Ausgangssituation und individueller Stoffwechselrate.
Wichtiger Hinweis: Mit Keto Abnehmen bedeutet nicht immer, dass die Zahl auf der Waage sinkt. Viele Menschen, inklusive mir selbst, erleben eine Veränderung der Körperform, ohne dass sich das Gewicht drastisch ändert. Der Körper definiert sich neu, was oft sichtbarer ist als reine Zahlen. Gerade bei Lipödem kann es vorkommen, dass sich das Volumen reduziert, obwohl die Waage keine großen Unterschiede zeigt.

Der Einfluss von Insulin auf die Fettverbrennung
Insulin spielt eine zentrale Rolle bei der Fettverbrennung. Ein hoher Insulinspiegel verhindert, dass Fettzellen Fett freisetzen können. Das bedeutet, dass du trotz kalorienarmer Diät Schwierigkeiten haben wirst, Gewicht zu verlieren, wenn dein Insulinspiegel konstant erhöht ist.
In der Ketose ist der Insulinspiegel jedoch dauerhaft niedrig, wodurch die Fettverbrennung effizient funktioniert. Studien zeigen, dass die ketogene Ernährung die Insulinresistenz um bis zu 75 % reduzieren kann, was sie zu einer effektiven Methode für Menschen mit Stoffwechselstörungen macht.
Ein weiterer Vorteil ist, dass ein niedriger Insulinspiegel nicht nur die Fettverbrennung fördert, sondern auch Entzündungen im Körper reduziert. Das ist besonders wichtig für Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Hashimoto oder Typ-2-Diabetes.
Abnehmen ohne Kaloriendefizit: Mythos oder Wahrheit?
Ein weit verbreiteter Mythos besagt, dass man nur mit einem Kaloriendefizit abnehmen kann. Meine eigenen Erfahrungen widerlegen das: Im ersten Jahr meiner ketogenen Ernährung habe ich zwischen 2.500 und 4.500 kcal pro Tag gegessen – und trotzdem abgenommen.
Hier kannst du deinen Kalorienbedarf berechnen: Dein Keto Kalorienrechner
Die ketogene Ernährung verändert deinen Stoffwechsel. Dein Grundumsatz kann steigen, und dein Körper wird effizienter bei der Energieverwertung. Der Verzicht auf Kohlenhydrate führt dazu, dass weniger Insulin produziert wird, was die Fettverbrennung erleichtert. Zudem sorgt der hohe Fettanteil in der Ernährung für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl, was unbewusst zu einer geringeren Kalorienaufnahme führen kann.
Warum Crash-Diäten nicht funktionieren erklärt ebenfalls, warum es nachhaltige Ansätze braucht und kurzfristige Diäten oft zum Jo-Jo-Effekt führen.

Warum du trotz Keto nicht abnimmst
Es kann frustrierend sein, wenn die Waage trotz strikter ketogener Ernährung stillsteht. Hier sind einige häufige Ursachen, die den Fortschritt behindern können:
- Nahrungsmittelunverträglichkeiten: Vor allem Milchprodukte können Entzündungen fördern und den Stoffwechsel belasten.
- Stress und hoher Cortisolspiegel: Stress erhöht den Cortisolspiegel, was wiederum den Insulinspiegel ansteigen lässt und die Fettverbrennung blockiert.
- Entzündungen im Körper: Krankheiten wie Hashimoto, Leaky Gut oder chronische Entzündungen können den Körper daran hindern, effizient zu arbeiten.
- Zu viel Eiweiß: Eine zu hohe Eiweißzufuhr kann über die Gluconeogenese zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels führen, was die Ketose verhindert.
Ein Tipp aus eigener Erfahrung: Eine 30-Tage-Challenge ohne Milchprodukte kann wahre Wunder wirken. Auch das Reduzieren von Stressfaktoren im Alltag und das bewusste Achten auf Entspannungsphasen kann den Unterschied machen.
Mit Keto gesund zunehmen: Meine Erfahrungen
Die ketogene Ernährung ist nicht nur zum Abnehmen geeignet. Meine Tochter litt unter Untergewicht, und erst mit der ketogenen Ernährung fand ihr Körper zu einem gesunden Wohlgefühlgewicht. Keto hilft dem Körper, sich selbst zu regulieren, sei es nach oben oder unten.
Durch die hohe Nährstoffdichte und die stabile Blutzuckerregulation werden nicht nur Heisshungerattacken vermieden, sondern der Körper kann auch fehlende Reserven auffüllen. Gerade bei Menschen, die Schwierigkeiten haben zuzunehmen, kann eine ketogene Ernährung helfen, den Stoffwechsel zu stabilisieren und dem Körper die nötige Energie zur Verfügung zu stellen.
Keto und Insulinresistenz
Die ketogene Ernährung ist mehr als nur eine Diät. Sie hat nachweislich positive Effekte auf verschiedene Gesundheitsaspekte:
- Insulinresistenz: Studien zeigen, dass Keto die Insulinempfindlichkeit erheblich verbessern kann und die Insulinresistenz um bis zu 75 % reduziert wird
- Neurologische Vorteile: Keto wird auch zur Unterstützung bei Alzheimer und Parkinson eingesetzt, da Ketonkörper neuroprotektive Eigenschaften besitzen
- Epilepsie: Ursprünglich wurde die ketogene Ernährung zur Behandlung von Epilepsie entwickelt und zeigt hier nach wie vor beeindruckende Ergebnisse.
- Herz-Kreislauf-Gesundheit: Eine ketogene Ernährung kann helfen, die Triglyzeridwerte zu senken und das gute HDL-Cholesterin zu erhöhen.
Praktische Tipps für deinen Keto-Erfolg
Checkliste: So startest du mit Keto richtig:
- Reduziere deine Kohlenhydrate auf unter 20g pro Tag.
- Erhöhe deine Fettzufuhr mit gesunden Quellen wie Avocados, Olivenöl, Nüssen und fettem Fisch.
- Achte auf eine moderate Eiweißzufuhr (ca. 1,2-1,5g pro kg Körpergewicht).
- Trinke genug Wasser und achte auf die Zufuhr von Elektrolyten (Natrium, Kalium, Magnesium).
- Plane deine Mahlzeiten im Voraus und vermeide versteckte Kohlenhydrate.
- Verfolge deinen Fortschritt mit einem Keton-Messgerät oder Urinteststreifen.
Häufig gestellte Fragen zur ketogenen Ernährung
Was tun bei Keto-Grippe?
Die Keto-Grippe tritt häufig in den ersten Tagen auf und äußert sich in Form von Kopfschmerzen, Müdigkeit und Reizbarkeit. Was hilft gegen Keto-Grippe? Viel trinken, Elektrolyte auffüllen und Geduld haben – dein Körper passt sich gerade an.
Woran erkenne ich, dass ich in Ketose bin?
Typische Anzeichen für Ketose sind erhöhte Energie, weniger Hunger, ein metallischer Geschmack im Mund und verbesserte Konzentration. Wie messe ich Ketose? Messungen mit einem Blutketonmessgerät geben dir Klarheit.
Kann ich mit ketogener Ernährung Muskeln aufbauen?
Ja, mit der richtigen Kombination aus Krafttraining und einer gezielten Erhöhung der Eiweißzufuhr kannst du auch in der Ketose Muskeln aufbauen.
Wie starte ich erfolgreich mit der ketogenen Ernährung?
Ein erfolgreicher Start beinhaltet die Reduktion von Kohlenhydraten, das Erhöhen gesunder Fette und das Beachten von Elektrolyt-Balance.
Was darf ich bei der ketogenen Ernährung essen?
Erlaubt sind Lebensmittel wie Avocados, fettreicher Fisch, Eier, Nüsse und grünes Gemüse. Vermeide Zucker und stärkehaltige Lebensmittel.
Dein Weg mit Keto: Gesundheit vor Gewichtsverlust
Die ketogene Ernährung ist kein Wundermittel, aber ein kraftvolles Werkzeug, um deinen Körper und Geist ins Gleichgewicht zu bringen. Ob du abnehmen, deine Gesundheit verbessern oder einfach gesünder leben möchtest, Keto kann dich unterstützen – wenn du geduldig bist und deinem Körper Zeit gibst.
Meine Reise mit der ketogenen Ernährung hat mir gezeigt, dass es nicht nur ums Abnehmen geht, sondern um eine nachhaltige Lebensveränderung. Wenn du bereit bist, diesen Weg zu gehen, bist du nicht allein.
Teile gerne deine Erfahrungen in den Kommentaren! Hast du ähnliche Erlebnisse gemacht oder stehst du gerade vor Herausforderungen? Ich freue mich auf den Austausch und bin gespannt auf deine Geschichte.
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Quellen
- https://www.fitnessfirst.de/magazin/ernaehrung/wissen/keto-diaet
- https://www.aok.de/pk/magazin/ernaehrung/ernaehrungsformen/wie-gesund-sind-keto-diaeten/
- https://www.netdoktor.de/abnehmen/diaet/keto-diaet/





Ein trauriges Hallo von der Westküste.
Seit gut 5 Monate ernähre ich mich nach Keto und nehme zu und habe Heute , die 90 kg überschritten .
Ich bin verzweifelt – ich halte mich an meine Kalorienvorgabe , die ich schon mal überschreite aber nicht wesentlich .
Ich nehme einfach nicht ab !
Liebe Rose,
das Einhalten von Kalorienvorgaben usw. ist auch nicht das Einzige, das wir im Leben beachten sollten.
Ich habe schon ganz viel in unterschiedlichen Beiträgen darüber geschrieben. Genug Schlaf, wenig Stress, genug trinken, genug essen und nicht hungern, ausreichend Bewegung … und ganz neu: Sich um die Themen der Seele kümmern: 7 wichtige Dinge, die Dir niemand über das Abnehmen mit Lipödem erzählt.
Hör in Deinen Körper hinein und achte darauf, was er wirklich braucht.
Alles Liebe, Karen
Hallo Rose,
du kennst doch den Begriff „Kummerspeck“? Das ist keine leere Worthülse oder faule Ausrede, wie dir die „Evidenzbasierten“ weismachen wollen, sondern eine Volksweisheit aus jahrhundertelanger Beobachtung und Erfahrung. Und wenn du dir dein Leben von irgendwelchen blöden Zahlen vermiesen lässt, dann erzeugt das nur zusätzlichen Frust und lässt den Kummerspeck weiter wachsen. Wenn du unbedingt die Neun weghaben willst, dann kannst du auch drei Gramm Magnesium nehmen und dir damit so richtig den Darm ausleeren, dann hast du wieder eine Acht vorne. Aber ich halte das für keine gute Lösung. Schmeiß lieber die blöde Waage in die Ecke und den ganzen Frust hinterher und lass es dir mal so richtig gut gehen; du hast es dir verdient, weil du nämlich auch bloß das eine Leben hast. Lass es dir nicht von irgendwelchen Dummschwätzern versauen, die dir vorschreiben wollen, wie eine politisch korrekte Figur auszusehen hat. Wenn die den wertvollen Menschen in dir nicht sehen, sind sie doch selber schuld!
Und wenn du irgendwann dein Seelenleben wieder auf die Reihe gekriegt hast und diesen Schwätzern nicht mehr so viel Macht über dich gibst, dass sie dir mit ihren Parolen den Tag versauen können, dann wirst du sehen, wie die Pfunde ganz von allein purzeln, weil du dann nämlich diesen Schutzpanzer (und nichts anderes ist das, was du mit dir herumträgst) nicht mehr brauchen wirst. Musst du mir nicht glauben, kannst es auch ganz einfach ausprobieren. 🙂
Ein schönes Rest-Pfingsten wünscht dir
der Krümelkekskoch
Hi Karen, sorry für die späte Antwort, hatte eine kleine mathematische Auseinandersetzung mit deinem Captcha. Aber der Kollege hat wohl Nachhilfe bekommen, jetzt stimmt’s wieder.
Freut mich riesig, dass mein „Roman“ so viel Verständnis bei dir gefunden hat. Dass du zu dem Thema etwas bloggen willst, halte ich für eine gute Idee. Vielleicht kannst du mit deiner Reichweite etwas bewirken, was mir bisher nicht gelungen war. Hatte mich mit etlichen Leuten (sogar Ärzten) darüber austauschen wollen, aber die meisten sind schon über die Tatsache gestolpert, dass das Wunder des Lebens auch nur auf ganz profanen physikalischen Gesetzen beruht (interdisziplinäres Denken scheint hierzulande nicht so verbreitet zu sein). Vor allem über den Begriff der Energie gibt es ja die sonderbarsten Ansichten, dabei wird die ganze Stressthematik erst verständlich, wenn man die energetischen Vorgänge im Körper und vor allem im Gehirn durchleuchtet. Achim Peters hat das in seinen drei Büchern https://www.achim-peters.de/b%C3%BCcher/ sehr gut dargelegt, wobei man diese in umgekehrter Reihenfolge lesen sollte, weil sie aufeinander aufbauen. Leider hat er das Thema Fettstoffwechsel nicht auf dem Schirm, wo das doch die ideale Lösung für die von ihm beschriebenen fatalen Probleme ist. Du siehst, auch ein Hirnforscher hat seine Grenzen, aber zum Glück haben wir ja einen eigenen Kopf zum Denken. Ich wünsche dir schon mal jede Menge Aha-Erlebnisse, und wenn du irgendwelche Fragen hast, hast du ja meine E-Mailadresse.
Dass wir uns nicht missverstehen: Stress in der richtigen Dosierung ist eine gute Sache; unser Gehirn muss ab und zu mal mit Cortisol durchgespült werden, um richtig zu funktionieren. Aber auch hier macht die Dosis das Gift, und wenn der Stress kein Ende nimmt, dann wird er irgendwann mal toxisch. Deshalb ist der Wechsel von Anspannung und Entspannung so wichtig, was du ja erfreulicherweise schon verinnerlicht hast. Du hast ja zum Glück den Großen Garten quasi vor der Haustür, wirst du dort auch noch von den Eichhörnchen angebettelt? Die Kerlchen waren zu meiner Zeit mitunter ganz schön frech.
Einen schönen Start in eine stressarme Woche wünscht dir
der Krümelkekskoch
Hallo Krümelkekskoch,
sorry für die späte Rückmeldung.
Ja, ich hab den Großen Garten vor der Haustür, und die Eichhörnchen betteln nur manchmal. Inzwischen werden die glaub ich von so vielen Leuten gefüttert, dass sie kaum noch selbst auf der Suche sind.
Alles Liebe,
Karen
Ein freundliches Hallo von der Westküste.
Ich lebe nun seit gut 8 Wochen nach Keto und habe bis jetzt nicht ein Kilo abgenommen – bin aber von 100 cm Taille auf 96 cm gegeangen.
Ich habe mir diese Ketostix aus der Apotheke geholt – Mittwochs ist mein Mess und Wiegetag – unteranderm setze ich auch dies Ketostix ein – ich lese darauf immer “ O “ ab. Ich habe das große Pech , dass der Beipackzettel auf englisch ist und ich der englischen Sprache nicht mächtig bin .
Kannst Du mich oder Einer der Anderen schlau machen?!
Liebe Rose,
das hatte ich auch ganz oft, dass ich auf der Waage nicht abgenommen habe, sich der Körperumfang aber verändert.
Und das ist auch gut so. Ich hab darüber auch hier schon einmal geschrieben: https://www.living-keto.de/wenn-deine-waage-einfach-nicht-dein-freund-ist/
Die Ketostix sind sehr ungenau für das Messen der Ketose. Aus der Ferne lässt sich da auch nur schwer etwas beurteilen. Ich finde auch, wenn man es nicht zwingend aus medizinischen Gründen braucht, muss man nicht unbedingt die Ketone messen, es geht auch so. Wichtig ist, dass man sich gut fühlt und Power für den Tag hat.
Liebe Grüße, Karen
Nun ja, auch ich bin nach drei Jahren um einige Erfahrungen reicher geworden: Freilich, Ketose ist eine feine Sache, aber leider kein Garant dafür, dass die Pfunde schmelzen. Auch mit ketogener Ernährung kann man sehr wohl zunehmen, es ist tatsächlich eine Frage der Energiebalance. Wäre ansonsten auch rein physikalisch ziemlich hirnrissig, wenn Energie einfach so verschwinden würde, dann müsste man wohl den Energieerhaltungssatz neu formulieren. Aber Kalorienzählen funktioniert trotzdem nicht, weil man zum einen aus einem simplen Verbrennungsvorgang nicht auf unseren komplizierten Stoffwechsel schließen kann und zum anderen der Körper genug Möglichkeiten hat, überschüssige Energie wieder loszuwerden (zum Beispiel als Wärmeabstrahlung, indem man beim Essen schwitzt). Andererseits ist das aber auch nicht nötig, denn kein einziges Tier rennt mit einer Kalorientabelle rum, und trotzdem haben zumindest die meisten von ihnen nicht mehr Fettreserven, als es für ihr Überleben notwendig ist. Nur für uns Menschen scheint es wohl nicht so einfach zu sein.
Aber mittlerweile habe ich etwas entdeckt, was mich zuerst stutzig gemacht hat: Immer wenn es mir seelisch so richtig gut ging, ob ich mit Freunden zelten war, ob ich einen neuen, interessanten Job hatte, ob ich in einer Reha unter Leidensgenossen war und meine Zuckerwerte schmolzen wie Schnee in der Sonne … immer dann sauste mein Gewicht im freien Fall nach unten. Ich hatte erst gedacht, dass das an der Bewegung lag oder daran, dass ich weniger Nahrung zu mir genommen hatte. Dabei lief die Sache genau andersrum: Mein Hormonsystem hatte das Gewicht von selbst runtergeregelt, und dadurch hatte ich weniger Hunger, war eher satt und hatte darüber hinaus noch einen ungestümen Bewegungsdrang. Aber sobald mich die Probleme wieder eingeholt hatten, ging’s mit dem Gewicht gnadenlos wieder nach oben, zuverlässig wie das Amen in der Kirche.
Wie hängt das zusammen? Wieso hat das seelische Gleichgewicht einen Einfluss auf unser Körpergewicht? Nun, das ist eine reine Energiefrage: Unser wichtigstes Körperorgan, nämlich unser Gehirn, ist auch gleichzeitig unser größter Energieverbraucher: 20 Prozent unseres Energiebedarfs gehen allein auf das Konto des Gehirns. Nun hat aber das Gehirn keine separate Nahrungsversorgung, sondern wird über denselben Blutkreislauf ernährt, aus dem auch der Körper seine Nahrung erhält. Dieses System ist über unser Hormonsystem sehr fein aufeinander abgestimmt, sodass alle Organe genau das bekommen, was sie brauchen.
Was aber passiert, wenn unser Gehirn mal richtig arbeiten muss? Wenn wir zum Beispiel ein größeres Problem zu bewältigen haben, eine Menge Informationen beschaffen und miteinander abgleichen müssen, um eine schwierige Entscheidung zu fällen? Dann passiert das, was auch mit unserem Computer geschieht, wenn wir ihn anständig powern lassen: dort springt irgendwann der Lüfter an, weil der Prozessor so viel Energie zieht, dass er heißläuft. Und auch unser Gehirn braucht jetzt viel mehr Nahrung, sein Energiebedarf kann bis auf 50 Prozent steigen. Dann steigt der Blutdruck, das Insulin wird blockiert, das Blut mit Glukose angereichert und ins Gehirn gepumpt: Wir haben Stress!
Leider hängt aber der Körper, wie schon gesagt, am selben Blutkreislauf, und was will der mit den ganzen Nährstoffen, wenn wir zum Beispiel nur im Auto sitzen und der Verkehr uns unsere volle Konzentration abverlangt? Dann müssen wir uns irgendwann mal die Füße vertreten (oder, wenn der Stress größer war, auch mal den Sandsack im Keller besuchen gehen). Aber meistens gehen wir schnurstracks ins Büro, schmeißen den PC an und lassen unser Gehirn weiter ackern. Es gibt ja genug Nervennahrung, die man zwischendurch verputzen kann. Und wenn gar nichts mehr geht, dann hauen wir uns eben eine Ladung Coffein rein, die die Stresshormone sprudeln lässt, und schon läuft die Maschine in unserem Kopf wieder.
Die Folge ist ein enormes energetisches Ungleichgewicht zwischen Gehirn und Körper, das sich immer mehr hochschaukelt: der berüchtigte Dauerstress. Aber da der Körper nicht auf ewig so weitermachen kann, passiert mit der Zeit ein Umbau, auch Allostase genannt: Blutdruck und Blutzucker pendeln sich auf höhere Werte ein, und was das Gehirn dem Körper übrig lässt, geht gnadenlos in die Fettzellen. Das können wir auch nicht mit Nahrungsrestriktion bekämpfen, denn dann holt sich das Gehirn seine Nahrung mithilfe der Stresshormone aus den Körperproteinen, und das hat noch viel schlimmere Folgen (so viel zum Thema Diäten).
Nun könnten wir sagen, wir schaffen einfach den Stress ab, und alles wird gut. Doch leider ist der Dauerstress ein fester Bestandteil unserer Lebensweise geworden: Wir arbeiten nicht mehr körperlich, sondern nur noch am PC, wir haben uns von unserer natürlichen Umgebung entfremdet, unser soziales Netz ist voller Löcher, das Handy unser ständiger Begleiter, und jedesmal ist am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig. Die Gegenwart ist für die meisten von uns ein ständiger Kampf ums tägliche Brot und die Zukunft düster und bedrohlich. Und das Gehirn, das auf Überleben programmiert ist, ist permanent am Rödeln, weil es Lösungen sucht für diese lebensfeindlichen Zustände. Das passiert im Unterbewusstsein, das können wir nicht abstellen, und so rödelt es Tag und Nacht, und wir wundern uns, dass wir ständig Hunger haben und trotzdem immer dicker werden.
Aber was wir zumindest machen können, ist, unser Gehirn auf Ketonkörper zu konditionieren, dass es uns nicht laufend die Blutbahn mit Zucker vollpumpt. Damit hätten wir das gefährlichste Thema, nämlich Insulinresistenz, Diabetes und Fettleber, schon mal vom Tisch. Und dann wird auch das Thema Fasten interessant, denn dann werden nicht mehr Körperproteine zu Glukose, sondern Körperfett zu Ketonkörpern umgebaut. Und wenn es uns gelingt, eine halbwegs vernünftige Balance zwischen geistiger und körperlicher Beanspruchung herzustellen, Probleme nicht auf die lange Bank zu schieben, das Handy öfter beiseite zu legen, ausreichend zu schlafen (im Bett, nicht vor dem Fernseher), uns einen Freundeskreis fernab vom Internet aufzubauen, vielleicht auch einem Verein anzuschließen, ein Hobby zu pflegen, das uns Spaß macht und erfüllt, nicht mehr jedem Konsumreiz nachzujagen, was auch unsere finanzielle Situation etwas entspannen kann, und ohne schlechtes Gewissen auch mal einen halben Tag zu vergammeln, dann ist auch in Bezug auf unser Körpergewicht viel gewonnen. Und wenn wir es dann noch schaffen, unser Selbstwertgefühl von unserem Körpergewicht unabhängig zu machen, zu sagen, das geht die Anderen einen feuchten Kehricht an, wie ich um die Taille aussehe, und wer’s nicht sehen kann, der soll mir bitteschön aus der Sonne gehen, dann haben wir alle Möglichkeiten, auch mit einem nicht normgerechten Körper ein langes, gesundes und erfülltes Leben zu führen. Denn reichliches Hüftgold ist (sofern man eine Hormonstörung ausschließen kann) keine Krankheit, sondern genau wie die anderen Komponenten des „metabolischen Syndroms“ durch Dauerstress verursacht, und wenn es uns gelingt, Blutdruck und Blutzucker in Schach zu halten, dann können wir die Waage aus dem Fenster schmeißen und uns den schönen Dingen des Lebens zuwenden.
Und nein, das habe ich mir nicht aus den Fingern gesogen, das hat ein interdisziplinäres Forschungsteam an der Uni Lübeck unter Prof. Achim Peters in mühsamer Kleinarbeit herausbekommen. Das Projekt nennt sich „Das egoistische Gehirn“, gibt auch drei sehr lesenswerte Bücher drüber.
Einen schönen Sonntag wünscht euch
der Krümelkekskoch
Lieber Krümelkekskoch,
vielen lieben Dank für Deine umfangreichen Informationen!
Das deckt sich tatsächlich auch mit meinen Erfahrungen. Hab ich eine anstrengende Woche (am Schreibtisch, wohlgemerkt), nehme ich zu. Am Wochenende, wenn ich ausschlafen kann und alles entspannt angehe, nehme ich ab.
Inzwischen versuche ich, auch in der Woche täglich mindestens 8h zu schlafen, plane früh morgens Sport ein und nach der Arbeit 1h spazieren oder langsam joggen im Park. Seither sinkt auch der Blutdruck und der Ruhepuls wieder, ich bin ausgeglichener und: ich nehme innerhalb der Woche nicht mehr zu 🙂
Deine Erläuterungen passen da perfekt dazu, und ich denke, da sollte ich mal noch einen separaten Beitrag dazu schreiben – wenn es die Zeit erlaubt und es keinen Stress bereitet.
Alles Liebe für Dich, Karen
Liebe Karen. Mir geht genau so. Ich fühle mich wohl, wann ich esse gute 3000 kcal und über 200 g Fett. Da nehme ich auch ab. Danke für dein Bericht.
Liebe Karen lieber Andreas und Krümelkeckskoch!
Vielen ganz herzlichen Dank für eure ausführlichen Erklärungen. Ich beschäftige mich wie bereits erwähnt schon längere Zeit mit der ketogenen Diät, doch diese Fragen konnte ich bis jetzt mit keiner Fachperson klären. Nun habe ich genügend Informationen, um noch etwas motivierter, da wissender, die Regeln der ketogenen Diät umzusetzen.
Also herzlichsten Dank euch allen und liebe Grüße
L.M.
Mit der ketogenen Diät kann man sehr schnell sehr viel abnehmen, wenn man sich an die Regeln hält. Das Problem ist einfach, dass die Regeln nicht exakt gleich bei jeder Person anwendbar sind. Der Grund dafür ist die unterschiedliche Insulinresistenz der Menschen. Wenn man bereits etwas insulinresistent ist verträgt man weniger Kohlenhydrate, bis man aus der Ketose fliegt und darum halt auch weniger Protein. Es gilt, dies bei sich selber herauszufinden. Eine Kalorieneinschränkung ist bei der ketogenen Diät eben nicht nötig. Das ist ja das schöne daran. Der Appetit verringert sich in Ketose automatisch. Zudem können Fettkalorien nicht mit Kalorien aus Kohlenhydraten verglichen werden. Obwohl man das macht, stimmt das nicht. In Ketose kann man wesentlich mehr Fettkalorien zu sich nehmen (mehr als gemäss Definition erlaubt ist) und man kann trotzdem noch abnehmen.
Liebe Karen
Vielen Dank wieder mal für den guten und ausführlichen Artikel. Was ich nach wie vor nicht verstehe (und das ist wichtig für mich, um dann durchzuhalten) ist einerseits, warum der Körper, wenn er so viel Fett über die Nahrung bekommt auch genügend Körperfett abbaut. Andererseits, wieviel Protein (ungefähr, ich weiss, dass es individuelle Unterschiede gibt) zu viel wäre (Glukoneogenese) und ob die Verteilung Fett:Protein pro Mahlzeit oder Tag eingehalten werden muss. Ich bin schon sehr lange immer ‚mal wieder in der Ketose, bräuchte aber diese Informationen, um weitgehender auf Protein zu verzichten.
Vielen Dank schon im Voraus für deine Antwort und herzlichen Gruss
Hallo L.M.,
das Ziel des Körpers ist es, wieder in Form zu kommen und Prozesse zu optimieren. Auf dem Weg zu diesem Ziel sind doch auch ihm die vielen Fettzellen im Weg, und er will sie weghaben, denn er muss sich ja auch immer um die kümmern. Es ist ja nicht so, dass die Fettzellen einfach nur da und am Stoffwechsel nicht beteiligt sind. Auch die müssen täglich versorgt werden. Und wenn der Körper sich die Arbeit sparen kann, wird er das ganz sicher herzlich gerne tun.
Auch sollte man nicht vergessen, dass auch der Abbau bzw das Leeren von Fettzellen Energie kostet, die man dem Körper erstmal zuführen muss.
Wie viel Kohlenhydrate und Eiweiß im Allgemeinen so empfohlen werden, kannst Du bei mir im Rechner nachschauen: https://www.living-keto.de/ketorechner-kalorien-tagesbedarf/. Und ich empfehle immer, die angegebenen Makros so halbwegs gleichmäßig auf alle Mahlzeiten zu verteilen, da der Körper die Nährstoffe ja auch über den Tag verteilt benötigt.
Liebe Grüße,
Karen
Hallo L.M.,
dass man Fett essen soll, um Fett abzubauen, klingt im ersten Moment schon paradox. Aber es macht tatsächlich Sinn. Der Körper verfügt über zwei Mechanismen, aus Nahrung Energie zu gewinnen: Zum einen kann er Glukose mithilfe von Insulin in die Zellen bugsieren und dort verfeuern und zum anderen kann die Leber aus Fett Keto(n)körper herstellen, die kein Hormon brauchen, um in die Zellen zu kommen, und auch mühelos die Blut-Hirn-Schranke überwinden, um auch noch das Gehirn üppig mit Energie zu versorgen. Die Sache hat allerdings zwei Aber: Im Zuckerstoffwechsel kann ungenutzte Glukose zu Fett umgewandelt werden, aber das ist eine Einbahnstraße – was einmal Fett ist, fällt aus dem Zyklus raus und bleibt in den Zellen. Und: Es geht nur Zucker- oder(!) Fettstoffwechsel, beides zugleich ist nicht möglich. Wenn wir also unseren Energiebedarf mit Fett abdecken, dann geht der Körper automatisch in den Fettstoffwechsel. Und dann ist er auch in der Lage, sein eigenes Fett zu verheizen – jedenfalls solange ihn kein Insulin dabei stört.
Wenn man aber wirklich abnehmen will, dann sollte man schon dafür sorgen, dass der Körper auf seine eigenen Reserven zurückgreifen muss. Denn wenn man seinen gesamten Energiebedarf über die Nahrung abdeckt, ist es für ihn natürlich ökonomisch sinnvoll, die Reserven ruhen zu lassen. Man nimmt im Fettstoffwechsel nicht zu, aber in diesem Falle eben auch nicht ab. Andererseits kommt man, wenn man dem Körper ständig Energie vorenthält, irgendwann demnächst in den Hungermodus, und dann ist mit dem Abnehmen auch Essig. In Millionen Jahren Evolution hat der Körper eben diverse Strategien entwickelt, mit seinen Reserven hauszuhalten, einfach um die besseren Überlebenschancen zu haben. Konnte ja keiner ahnen, dass wir mal dermaßen mit Nahrung zugeschüttet werden und dafür noch nicht mal jagen gehen müssen.
Wie also können wir das Thema in den Griff kriegen? Nun, auch da hilft uns die Evolution auf die Sprünge: Wenn die Männer in der Steinzeit ein Mammut mit nach Hause gebracht hatten, dann gab’s für ein paar Tage Fleisch und Fett für alle, und wenn nicht, dann war halt Schmalhans Küchenmeister, dann wurden die körpereigenen Reserven angezapft. So haben die Menschen über hunderttausende Generationen gelebt, und das funktioniert unter dem trendigen Begriff „Intermittierendes Fasten“ auch heute noch. Man muss dazu nicht tagelang hungern – es reicht schon, mehrmals in der Woche (idealerweise jeden Tag) ein paar Stunden auf nüchternem Magen anständig zu powern, dann schmilzt das Fett wie Schnee in der Sonne (ich weiß, klappt nicht sofort bei Jedem, aber einen Versuch ist’s allemal wert). Und wenn man in der verbleibenden Zeit ganz normal weiter isst, dann kommt das Fett auch nicht wieder drauf.
Ein etwas kniffliger Punkt ist das Eiweiß. Wenn wir dem Körper nämlich davon zu wenig zuführen, dann macht er dasselbe wie mit dem Fett – nur dass er es nicht aus den Fettzellen holen kann, sondern aus der Muskulatur. Da brauchen wir uns dann über mangelnde körperliche Kondition nicht zu wundern. Andererseits ist ein wenig zu viel gar nicht so dramatisch, wie wir uns das vorstellen: https://wuerzedeinleben.com/2018/04/wird-eiweiss-zu-glukose-wenn-man-ueber-60-g-davon-isst/ . Der Knackpunkt ist hierbei die Insulinresistenz, die kann uns das schönste Konzept versauen, und die kann verdammt hartnäckig sein. Aber auch eine ausgeprägte Insulinresistenz kann man abbauen, und zwar – tadaa! – mit intermittierendem Fasten und mit körperlicher Aktivität. Und wenn’s noch ein bisschen schneller gehen soll: https://www.living-keto.de/wenn-deine-waage-einfach-nicht-dein-freund-ist/comment-page-1/#comment-5216
Einen schönen Sonntag wünscht dir
der Krümelkekskoch