Kokosjoghurt

Dieses Rezept hat mir Diana in meiner Facebook-Community zur Verfügung gestellt. Sie ist von Laktoseintoleranz betroffen und suchte daher ein passendes Joghurtrezept.

Fündig wurde sie in dem sehr informativen Blog paleo360.de, dort gibt es ein sehr leckeres Rezept für Kokosjoghurt. Um die von ihr gewünschte Konsistenz erreichen, hat sie selbst intensiv recherchiert und sehr viel experimentiert. Das Ergebnis ist nun ein herrlich cremiger Kokosjoghurt, absolut laktosefrei, frei von Gluten und anderen Inhaltsstoffen, die wir nicht haben wollen. 

Du brauchst für diese Zubereitung kein extra Küchengerät, keinen Joghurtbereiter. das funktioniert auch alles ohne viel Technik. Was Du aber brauchst ist Sorgfalt, Ruhe und Geduld.

Kokosjoghurt
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Mit lebenden Bakterien und etwas Agar Agar angesetzt entsteht ein herrlich cremiger Joghurt.
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Mit lebenden Bakterien und etwas Agar Agar angesetzt entsteht ein herrlich cremiger Joghurt.
Portionen Vorbereitung Kochzeit Wartezeit Chefkoch
4Portionen 5Minuten 5Minuten 12-24Stunden Diana
Portionen Vorbereitung
4Portionen 5Minuten
Kochzeit Wartezeit
5Minuten 12-24Stunden
Nährwerte pro Portion
kcal: 477kcal
Fett: 48g
Eiweiß: 3g
KH: 6g
Skaldeman: 5,3
Portionen: Portionen
Zutaten
Portionen: Portionen
Zutaten
Und so wird's gemacht:
  1. 100 ml Kokosmilch mit den Milchsäurebakterien verrühren.
  2. 100 ml Kokosmilch mit dem Agar Agar verrühren und mindestens 2 Minuten kochen.
  3. Zur Kokos-Agar-Agar-Mischung den Rest Kokosmilch (800 ml) gießen und gründlich verrühren.
  4. Zum Schluss die mit Milchsäurebakterien vermischte Kokosmilch dazu geben und alles zusammen gut verrühren.
  5. Die gesamte Kokosmilch in ein passendes Gefäß geben, gut verschließen und 12-24 Stunden bei Zimmertemperatur fermentieren lassen.
  6. Danach in den Kühlschrank stellen.

Je länger man den Joghurt fermentieren lässt, desto intensiver schmeckt er. Der Joghurt hält sich so etwa 4-5 Tage im Kühlschrank.

Servieren kannst Du den fertigen Kokosjoghurt dann zum Beispiel mit Nussmüsli oder Schoko-Knuspermüsli im Slow Cooker. Für die Naschkatzen bietet sich auch Erdbeer-Chialade an. 

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Du hast Gefallen gefunden an der Fermentierung? Dann interessieren Dich vermutlich auch die gesunden Eigenschaft des Kefir – dem Getränk der 120-Jährigen.

 

Für alle Laktoseintoleranz-Geplagten unter uns wurde in unserer Facebook-Community vor einiger Zeit ein guter Tipp vorgeschlagen, wie man die Laktoseintoleranz bessern und ggf. auch heilen kann. Denn wie alle anderen Intoleranzen hat auch diese ihren Ursprung im Darm. 

Für eine schnelle Sanierung des Darm bei gleichzeitiger Besserung der Beschwerden bei Laktoseintoleranz empfehle ich für mindestens zwei Wochen die Einnahme von einem Glas Wasser 1-2x täglich, in dem 1 EL Flohsamenschalen aufgelöst wurden. Das sieht nicht besonders lecker aus, ist es auch nicht. Dennoch ist das sehr gesund, denn dieser Flohsamenschalentrunk bildet einen feinen Schleim im Darm. Flohsamenschalen verfügen über die Fähigkeit, den Darm sanft und nachhaltig zu sanieren.

 

Fotos (c) Diana Schulz

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24 Gedanken zu „Kokosjoghurt

  1. Senta sagt:

    Hallo.. oben steht Gefäß gut verschließen.. ich habe schon viel Joghurt Alternativen angerührt dich bei allen anderen muss Luft hinkommen zwecks der Fermentierung.. somit wahrscheinlich mit einem Geschirrtuch bedecken oder einem Netz, oder?

  2. Anja Kitta sagt:

    Hallo muss mann bei jedem neuen joghurt ein neues päckchen prebiotische Kulturen nehmen oder ist das nur für den ansatz gedacht denn ich finde es sehr teuer denn es sind ja nur 6 pächen in dem angebot enthalten ???
    viele liebe grüße Anja

  3. Michelle sagt:

    Liebe Karen
    Ich habe soeben dein Joghurt gemacht und bin frohen Mutes dass es klappt. 🙂 Hat 1/4 der Menge (250ml Kokosmilch) wirklich nur 57 kcal? 1 Liter Kokosmilch hat ja 1810 kcal und 19.5g Kohlenhydrate… Wie kommt es, dass alle Nährstoffe so zusammenschmelzen? Durch das fermentieren?
    Liebe Grüsse Michelle

    • Karen W. sagt:

      Liebe Michelle,
      Du hast natürlich Recht – hier ist mir doch glatt ein Zahlenfehler unterlaufen 🙁
      Ich hab es korrigiert … Sorry! Danke, dass Du mich darauf aufmerksam gemacht hast!
      Ganz liebe Grüße, Karen

  4. Rebecca DeWinter (via Facebook) sagt:

    Danke für den Ideen-Kick Karen! Ich habe mal gelernt: Joghurt hält den Darm sauber und versorgt ihn mit „Futter“. Kefir sorgt für das Wachstum einer gesunden Bakterien- und Hefe-Flora, eliminiert dabei den Candida-Pilz und hat weniger KH. Hast du vielleicht auch für Kokoskefir (mit Kokosmilch, nicht Kokoswasser) ein Rezept?

    • Karen W. sagt:

      Hallo Petra,
      ja, man kann natürlich auch ganz normalen Joghurt nehmen. Für alle, die mit einer Laktoseintoleranz zu kämpfen haben oder einfach so auf Milchprodukte verzichten möchten, ist der Kokosjoghurt allerdings eine gute Alternative – falls man an der Gewohnheit „Joghurt essen“ festhalten möchte 🙂
      Liebe Grüße, Karen

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