Glaube versetzt Berge

Es ist eine rasante Zeit, die ich mir irgendwie mit ganz vielen Aufgaben und tollen neuen Dingen vollgepackt habe. So komme ich momentan nicht so regelmäßig zum schreiben, wie ich das gerne hätte. Ich bin mir sicher, ihr könnt mir das nachsehen. In der nächsten Zeit habe ich ganz viele neue Informationen für Euch, sobald ich dazu komme, alles geordnet abarbeiten zu können …

Dieses Wochenende habe ich wieder bei meiner NLP-Master-Ausbildung verbracht. Themen waren Glaubenssätze und Metaprogramme. Glaubenssätze kennt jeder, denke ich. Da gibt es behindernde und auch beflügelnde Glaubenssätze. 

Glaubenssätze kann man im Laufe des Lebens für sich neu entwickeln, man kann sie aber auch von jemandem geschenkt bekommen. Ein solcher Satz ist für mich … „Alles ist gut, auch wenn Du jetzt noch nicht weißt warum.“ … Das steht für mich für ein Urvertrauen, das ich früher nie hatte. Egal was ist, egal was sein wird, es ist gut so. Manchmal versteht man erst sehr viel später, warum etwas passierte, warum manche Menschen in mein Leben kamen, oder es auch wieder verließen. Dieser eine Satz hat mich in den letzten Jahren getragen und beflügelt. Er ist wie ein Mantra geworden, das ich immer wieder abspule, wenn ich ins Zweifeln komme.

Ja, Glaube versetzt Berge.

Wenn man viele Kilos abgenommen hat, wird man ja oft gefragt, wie man das geschafft hat, oder welches Geheimrezept man empfehlen kann.  Ich habe keines, also jedenfalls ist es kein Geheimrezept. Nur gesunder Menschenverstand.

Nachdem ich einmal verstanden hatte, was die ketogene Ernährung in meinem Körper bewirkt, war ich felsenfest davon überzeugt, das richtige zu tun. Ich wusste nicht, ob ich damit gesund werden würde, doch ich wusste, ich tue das richtige. Und ich habe das auch nicht wieder in Frage gestellt, wenn ich mal über viele Monate (inzwischen Jahre) nicht abgenommen habe. Manchmal muss ein neuer Weg gefunden werden, doch die grundsätzliche Richtung stand für mich seit Sommer 2015 fest. 

Auch jetzt glaube ich noch immer fest daran, dass mein Körper in der Lage ist, sich selbst zu regenerieren, wenn ich ihn mit der richtigen Ernährung dabei unterstütze. Er gibt mir Recht. Ich höre auf ihn, gebe ihm die ketogene Ernährung, die er gut findet, und er sorgt dafür, dass die Knoten an der Schilddrüse weiterhin verschwunden bleiben und auch keine neuen dazu kommen. Ich sorge für mich, und er sorgt dafür, dass auch ohne Anpassung der Dosierung von L-Thyroxin die Schilddrüsenwerte immer besser und besser werden. Darüber schreibe ich aber noch einmal separat in einem späteren Beitrag.

Mein Körper und ich. Wir sind ein Team, keine Feinde. Das ist noch nicht lange so.

Ich habe die Verantwortung für mein Leben übernommen, und überlasse die nicht mehr Ärzten, Krankenkassen, oder wem auch immer. Ich bin für mich und mein Leben selbst verantwortlich.

Früher war ich ein Mensch, der sich zuerst um andere und erst ganz viel später um sich selbst gekümmert hat, wenn überhaupt. Das war für die anderen sicher positiv, doch für mich einfach nur ungesund und endete in einem Burnout. Es ist nicht egoistisch, sich selbst wichtig zu nehmen, sich für sich selbst einzusetzen und für sich gut zu sorgen. Es ist die wichtigste Aufgabe in unserem Leben. Denn wenn es uns nicht gut geht, können wir auch nichts gutes für andere tun. Der menschliche Körper ist ein kleines Wunderwerk mit der Möglichkeit, sich in einem sehr hohen Maße selbst zu heilen. Wunder passieren, wenn man an sie glaubt.

Ein Satz, den ich mir von meinem Trainer habe schenken lassen:

Heute beginnt der Rest meines Lebens.

Auf geht’s!

 

 

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Karen W.
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Bloggerin bei Ketogen Leben
Ich schreibe in meinem Blog über ketogene Ernährung und wie diese dabei hilft, trotz Lipödemen und Hashimoto gesund zu leben. Du findest hier interessante Informationen, Tipps, Erfahrungen und leckere Rezepte.
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