Ketogenes Knäckebrot

Manchmal ist es ganz besonders beim Frühstück schwer, das passende ketogene Essen für sich zu finden. Denn man kann ja nun nicht immer nur gebratenen Bacon und Eier essen, oder? 

Ich habe bereits Brötchen ausprobiert, das leckere Hüttenbrot, auch Oopsies gab es schon, Schokomüsli und auch Nussmüsli … alles sehr lecker, doch irgend etwas fehlte noch.  Jetzt habe ich eine locker-leichte Frühstückszutat gefunden: Knäckebrot!

Knäckebrot macht durch die verwendeten Zutaten sehr satt, füllt den Magen aber nicht so stark wie z.B. das Hüttenbrot. Man kann es perfekt kombinieren mit Frischkäse, Dips, oder allem, worauf man gerade Lust hat. 

Knäckebrot ist bekannt als ein flaches, meist aus Vollkorngetreide hergestelltes, getrocknetes Brot. Vollkorn und überhaupt Getreide ist nun in der ketogenen Ernährung tabu. Jedoch kann man sich ja ganz einfach behelfen – und Leinsamen verwenden.

Eine immer wieder gestellte Frage habe ich im Blog bereits beantwortet: Gehen Leinsamen beim Backen kaputt?

So wie angegeben ist das Knäckebrot nicht ganz kohlenhydratfrei. Um die Kohlenhydrate zu reduzieren, verringere die Menge an Kürbiskernen etc., und erhöhe die Menge an Leinsamen entsprechend.

Ketogenes Knäckebrot

Die perfekte Alternative zu Knäcke aus Getreide – mit gesunden Kernen und Samen.
Vorbereitungszeit: 5 Minuten
Zubereitungszeit: 1 Stunde
Arbeitszeit: 1 Stunde 5 Minuten
Gericht: Frühstück, Snacks
Keyword: ketogen, lang-de, Rezept
Besonderheit: ohne Milchprodukte
LCHF Level: ketogen, LCHF
Nährwerte pro Portion (bei
20 Portionen
):
Kalorien: 51kcal
Kohlenhydrate :1g
Protein :2g
Fett :4g
Portionen :20 Portionen

Zutaten

Anleitungen

  • Den Backofen auf 150°C Umluft vorheizen.
  • Gib die Zutaten in eine Schüssel, vermische alles gut und lass den Teig für etwa 15 Minuten in Ruhe zu einer geschmeidigen Masse quellen. Wird die Mischung zu fest, gib noch etwas Wasser dazu.
  • Lege ein Backblech mit Backpapier oder einer Backmatte aus, und verteile die Mischung so dünn wie möglich auf dem Blech. Achte bitte darauf, dass keine Löcher entstehen und der Teig nicht zu dick wird.
  • Gib das Backblech für etwa 60 Minuten in den Ofen und backe das Knäckebrot so, dass es leicht gebräunt und knusprig ist.
  • Lasse das Backblech erst abkühlen, bevor Du das Knäckebrot ablöst und in Teile brichst.
  • In einem luftdichten Gefäß kannst Du das Knäckebrot sehr gut eine Weile aufbewahren, sie bleiben dann auch knusprig.
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Mögliche Variationen des Knäckebrotes:

  • Variiere die verwendeten Kerne und Samen, je nach Geschmack und Vorlieben
  • Gib einige Röstzwiebeln mit in den Teig.
  • Gib etwas Parmesan in den Teig für eine italienische Geschmacksnote
  • uvm.

Um das Knäckebrot nach dem Backen besser zerbrechen zu können, kannst Du zum Beispiel den fertig auf dem Backblech verteilten Teig mit einem Pizzaschneider oder einem Teigspatel schon „vorschneiden“.

Ich habe das Knäckebrot zum Frühstück gegessen, mit dick Butter und Frischkäse drauf, oder mit Butter, Schinken und Käse drauf. Es schmeckt auch sehr lecker mit einem würzigen Dip, z.B. diesem Käse-Dip.

Zum Backen verwende ich am liebsten eine Silikonbackmatte, die weicht nicht so auf, und das Knäckebrot lässt sich auch leichter von der Backmatte lösen als von Backpapier. 

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Karen Wiltner

Bloggerin bei Ketogen Leben
Ich schreibe in meinem Blog über ketogene Ernährung und wie diese dabei hilft, trotz Lipödemen und Hashimoto gesund zu leben. Du findest hier interessante Informationen, Tipps, Erfahrungen und leckere Rezepte.
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37 Gedanken zu „Ketogenes Knäckebrot

  1. Astrid sagt:

    Ich liebe das Knäckebrot noch immer, variiere inzwischen häufig, nehme auch mal Fenchel und Kümmel dazu, backe inzwischen auch mehrere Bleche da ja eh bei Umluft gebacken wird und vermisse “normales” Weizen-/Dinkel-/Roggenbrot überhaupt nicht mehr (obwohl ich Brot nur selbst gebacken habe – überaus köstlich). Das Knäcke ist auch so praktisch zum Mitnehmen – eine rundum perfekte Geschichte, danke nochmal Karen, für das Rezept und die Anregungen.

  2. Birgit Stühmer sagt:

    Guten Tag, mein Knäckebrot ist sehr zart und zerbrechlich geworden. Hatte ich zu wenig Flohsamenschalen? Habe zwei gestr. EL genommen… Dankeschön und LG Birgit

  3. Astrid Poensgen-Heinrich sagt:

    Danke, liebe Karen, für Deinen lieben Kommentar trotzdem Du andere (schöne) Dinge im Kopf hast😘 Was ich sagen wollte: mein Knäckebrot hält nicht lange…. Es ist so lecker, daß ich immer einen Grund finde, jetzt gerade mal ein Stückchen davon zuknabbern. Vielleicht nicht“vernünftig“ aber alle male besser als meine früheren Ausrutscher mit diesen bunten Dingern, die Kindern und Erwachsenen gut schmecken…

    • Karen W. sagt:

      Liebe Astrid,
      ich versuche mir auch trotz anderen (schönen) Dingen im Kopf noch genug Zeit für den Blog und die Gruppe und alles zu nehmen. Ist nur gar nicht so einfach.
      Ich knabbere das Knäckebrot gerne mal, am liebsten noch mit dick Butter drauf. Das sind so schön viele Ballaststoffe, das kann nicht schaden. Und auf alle Fälle besser, als Schokolade oder sowas zu naschen.
      Alles Liebe, Karen

  4. Astrid Poensgen-Heinrich sagt:

    Sehr einfach herzustellen, sehr lecker im Geschmack und meine „Retter in der Not“, wenn ich Schicht-Spät-Dienst habe und um 20.30 Uhr nach Hause komme, kann ich nichts mehr kochen. Dann kommt Knäcke zum Einsatz, dick Butter drauf und Käse, soooo lecker. Oder, ein ganzer langer Arbeitstag, Avocado-Eiersalat und Knäcke dazu, weich die Avocado, knusprig das Brot – toll!

    • Karen W. sagt:

      Ja, das geht mir auch oft so, liebe Astrid.
      Außerdem hält sich das Knäckebrot super lange, so kann man gut auf Vorrat backen, zum Beispiel für einen Urlaub.
      Liebe Grüße, Karen

  5. Kirsten sagt:

    Ich habe gerade das Rezept getestet, und war etwas skeptisch, ob das so einfach ist, wie es klingt – ist es! Super lecker, perfekte Konsistenz. Danke schön!

  6. Alanja sagt:

    Hallo, habe das Knäcke ausprobiert. Ganz ganz lecker. Kompliment! Nun zur Berechnung. Wiegt ein Stück dann 10 Gramm?
    Oder habe ich einen Rechenfehler?
    LG

    • Karen W. sagt:

      Hallo Alanja,
      das kann ich Dir so genau gar nicht mehr sagen, da ich das Knäckebrot nicht gewogen habe.
      Ich nehme immer die Nährwerte aller Zutaten und teile sie durch die Portionen, die ich rausbekommen habe.
      Liebe Grüße, Karen

  7. Simone T. sagt:

    Mmmmm… Mein absolutes Lieblings(knäcke)brot. Suuuper lecker!!! Vielen Dank für das Rezept.

    Ich gebe noch ein paar Gewürze und etwas Kräutersalz in den Teig. Rosmarin, Thymian, Oregano.. je nach Geschmack. Der Teig lässt sich perfekt mit einem Tortenheber aufs der Silikonmatte verstreichen. (Mit dem Löffel wollte es nicht sooo gut klappen) Mit dem Tortenheber lassen sich auch die „Sollbruchstellen“ gut markieren. Liebe Grüße und vielen Dank auch für die anderen leckeren Rezeptideen auf deiner Homepage, Simone.

    • Karen W. sagt:

      Hallo Simone,
      ich mache das Knäckebrot auch jedes Mal anders, mit immer anderen Gewürzen oder anderen Samen-/Kernmischungen. So wird es nie langweilig 🙂
      Liebe Grüße, Karen

  8. Sabine Coles sagt:

    Hallo mein Knäckebrot backt 60 min ! Jetzt hat sich die eine Hälfte des knacken am backpapier leider verabschiedet, es hat sich beim abziehen leider geteilt! Was habich falsch gemacht ??????

    • Karen W. sagt:

      Hallo Sabine,
      das ist aus der Ferne leider nur schwer zu sagen. Oftmals liegt es an der Qualität des Backpapiers, wie es gelingt. Ich verwende inzwischen nur noch eine Silikon-Backmatte, seitdem hab ich beim Backen von dem Knäckebrot überhaupt keine Probleme mehr. Das Knäcke muss dann nur so etwa 5-10 Minuten länger drin bleiben.
      Liebe Grüße, Karen

    • Karen W. sagt:

      Liebe Katja,
      das freut mich sehr zu hören! Uns schmeckt es auch sehr lecker, und es füllt vor allem früh gleich ordentlich den Magen. Außerdem ist es mal richtig was zu beißen … 🙂
      Alles Gute und viele Grüße an die ganze Familie! Karen

  9. Sabine sagt:

    Hallo, da steht pro Portion aber wie berechne ich das in Gramm?Schmeckt echt sehr lecker das Knäckebrot!! Danke für die Antwort!!

    • Karen W. sagt:

      Hallo Sabine,
      da es ja sehr unterschiedlich ist, je nachdem, welche Zutaten Du verwendest, würde ich Dir empfehlen, die gesamte Menge Knäckebrot zu wiegen und dann jeweils die Portion, die Du isst. Ich mache das auch jedes Mal neu, wenn ich backe.
      Liebe Grüße, Karen

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