Bist Du auch gerade wieder kurz vorm Aufgeben?

An anderer Stelle habe ich bereits schon einmal darüber geschrieben: Der Umstieg auf die ketogene Ernährung ist nicht ganz so einfach, wie sich viele das vielleicht anfangs denken.

Und nicht nur der Umstieg ist nicht simpel. Viele, die mit dieser Ernährung gern abnehmen möchten, sind nach einigen Wochen plötzlich frustriert und geben auf. Denn gerade das Abnehmen funktioniert dann doch nicht so schnell, wie sie von anderen Mitmenschen gehört haben.

Ernährungsumstellung braucht Zeit

Ernährungsumstellung ist mehr als nur zu sagen „ich esse jetzt ketogen“, mehr als das Essen täglich zu messen und zu wiegen, mehr als Blutketone messen und zu sagen „ich bin in Ketose“.

Es bedeutet auch zu lernen, dem Körper Zeit zu geben, Geduld zu haben. Es bedeutet, zur Ruhe zu kommen und das Leben wieder genießen zu lernen. Eben nicht nur „ketogen essen“, sondern „ketogen leben“.

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Sport mit Lipödemen

Seit einiger Zeit weiß ich ja oft mit meiner Energie nicht wohin. Ich, die ich mein Leben lang eine Stubenhockerin war. Eine mehr als positive Nebenwirkung der Ketose!

Nun, daher steht für mich jetzt fast täglich entweder ein Workout zu Hause mit anschließendem Laufprogramm oder aber ähnliches im Fitnessstudio an. Und das ist ja mit Lipödemen alles nicht so einfach.

Fahre ich Fahrrad in einem sportlichen Tempo, habe ich das Gefühl, an meinen Beinen hängen extra Wassersäcke, die mitbewegt werden müssen. Eine dicke, unbewegliche und einfach störende Masse. Gehe ich im Park spazieren, ist das zwar entspannend und man kann die frische Luft genießen, aber es powert nicht genug aus. Und ich will ja was erreichen. Nämlich Fett verbrennen! Mache ich aus dem Spaziergang eine Laufeinheit, bin ich so schnell wie wenn andere neben mir spazieren … Dafür aber kurz vorm Herzinfarkt. Und die Beine – siehe Radfahren.

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