Morbus Addison – Chronisch krank heißt nicht gleich lebenslänglich

Wie ich mit ketogener Ernährung meine Lebensqualität erhöhte

Ein Gastartikel von Mar Ei Opp

Seit dem 01.08.2018 arbeite ich als Praktikantin, oder wie ich es lieber ausdrücke, als Auszubildende KV im dritten Lehrjahr, bei einer Spitex in der Schweiz. Ich bin 38 Jahre alt und befinde mich in einer Umschulung. Meine Erstausbildung absolvierte ich in Deutschland zur Kinderkrankenschwester. Als Pflegefachfrau HF sowie Berufsbildnerin mit SVEB 1 arbeitete ich seit 2002 in der Schweiz.

Im Sommer 2010 wurde bei mir als Zufallsbefund Morbus Addison diagnostiziert. Eine potentiell lebensbedrohliche Erkrankung, die eine dauerhafte Medikation mit Cortison voraussetzt. Auch mit dieser Therapie hat man eine sehr starke Beeinträchtigung der Lebensqualität. Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Konzentrationsstörungen, aber auch depressive Phasen gehören zum Alltag.

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Psoriasis – Wie ketogene Ernährung dabei hilft

Psoriasis – eine immer weiter verbreitete Krankheit, die als unheilbar gilt. Es handelt sich dabei um eine Schuppenflechte, mit den unterschiedlichsten Auslösern.

In diesem Gastbeitrag möchten wir allen Betroffenen Mut machen, nach der Diagnose nicht aufzugeben, sondern das Schicksal und das eigene Leben selbst in die Hand zu nehmen. Wie auch beim Lipödem: Nichts ist unmöglich.

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Die vermaledeite Selbstwahrnehmung [Gastbeitrag]

Ein Gastbeitrag von Cindy Dürrschmidt

Liebe Cindy, ich danke Dir von Herzen für diesen wundervollen Artikel, und dass Du uns einen Einblick in Deine Gedanken gewährst. Sicherlich geht es ganz vielen Frauen da draußen so, auch mir. Ich habe ja selbst schon in meinem Artikel 44kg weniger – Wie schlank ich mich selbst sehe darüber geschrieben, dass man sich selbst nie so sieht, wie man eigentlich ist. Sondern viel kritischer. 


Ich & Ich, eine niemals endende, zum Mäuse melkende Hass-Liebe.

Mein Resümee zur vermaledeiten Selbstwahrnehmung.

Schon oft hatte ich Situationen, in denen ich andere Menschen sehr ratlos anblickte. Alle vier Wochen zum Beispiel, wenn meine beste Freundin mich besucht und mich fragt ob ich abgenommen hätte. Meine Standardantwort darauf ist eigentlich immer „Nö, ich glaub ich hab eher zugenommen“.

Meine Waage ist da eher parteilos, mal gibt sie meiner besten Freundin Recht, mal mir. Aber nun mal ehrlich. Warum sehen andere Menschen in mir oder an mir Dinge, die für mich schlichtweg nicht da sind? Ehrlich, ich hab nachgeschaut. Ich find sie nicht.

Grundsätzlich finde ich es extrem schwierig. Manchmal hab ich das Gefühl, mein Kopf und meine Psyche haben meinen Abnehmprozess verschlafen.

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1 Woche Keto bei Krebs – Eine zaghafte Zwischenbilanz [Gastbeitrag]

Ein Gastbeitrag von Jennifer Schlüter

Liebe Jennifer, vielen Dank für Deinen Mut, Deine Geschichte hier zu veröffentlichen! Mich beeindruckt Dein Kampf gegen den Krebs und ich bin mir sicher, dass Du es schaffen kannst. Ich drücke Dir die Daumen und freue mich, noch mehr von Dir zu lesen!   


Warum habe ich überhaupt damit begonnen? Eigentlich nicht wirklich aus freien Stücken.

Ich habe ein Buch gelesen, ein Buch über Krebs. In diesem Buch stand sehr genau geschrieben, wie er entsteht, wie er gedeiht, wie er in meinem Körper lebt; dass sich Krebszellen fast ausschließlich von Glukose ernähren. Bei einer Ernährungsumstellung auf Keto allerdings, schaffen nur die gesunden Zellen die Umstellung und die Krebszellen hungern aus. Außerdem habe ich gelesen, dass die Nebenwirkung der Chemo durch diese Ernährungsweise  geringer ausfallen. 

Ich bin auf all das gelesene gespannt.

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Wie Keto mir das Leben rettete [Gastbeitrag]

Colitis Ulcerosa – eine Krankheit, bei der viele noch nicht einmal wissen werden, dass es sie gibt, wenn man denn nicht selbst davon betroffen ist. Mir ging es ebenso.

Colitis ulcerosa ist eine chronische, meist in Schüben verlaufende Entzündung der Darmschleimhaut im Dickdarm. Durch die Entzündung nimmt die obere Schicht der Darmwand Schaden. Es entstehen geschwürartige Veränderungen, die Ulzerationen. Typische Symptome sind blutiger, schleimiger Durchfall und krampfartige Bauchschmerzen. (Quelle: onmeda.de)

Eine Krankheit, die von vielen nur belächelt wird. Betroffene erfahren in der Anonymität des Internets auf der Suche nach Unterstützung häufig Ablehnung, böse Worte und werden nicht selten auch Opfer von Cybermobbing. 

Nach meinem Blog-Artikel, in dem ich anbot, auch Eure Geschichten hier im Blog zu veröffentlichen, meldete sich auch eine junge Frau sehr vorsichtig bei mir. Sie hatte bereits viele schlechte Erfahrungen in anderen Foren gemacht, und konnte sich kaum vorstellen, dass ich ihre Geschichte wirklich in meinem Blog veröffentlichen könnte.

Natürlich tue ich das, es ist mir eine Ehre! Jede Geschichte ist es wert, erzählt zu werden.  Um anderen Mut zu machen, die vielleicht in ähnlicher Situation stecken, um zu zeigen, was möglich ist. Um zu sensibilisieren. 

Vielen Dank für Deinen Mut und Deine Offenheit! 

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