Joggen mit Lipödemen

Im Alter von 12 Jahren stellte man bei mir Krampfadern fest und sagte mir: Bitte niemals im Leben Joggen, das ist sehr schlecht für die Krampfadern und macht es nur noch schlimmer!

Leider habe ich darauf gehört und habe nicht sehr viel Sport getrieben. War es mit 6 Jahren noch Leistungsschwimmen, ging es über auf Akrobatik und später Handball. Auch Karate habe ich mal trainiert. Es wurde im Laufe der Zeit aber immer weniger, und spätestens seit dem Ende der Schulzeit war es das bei mir mit Sport. 

Wie komme ich ausgerechnet jetzt und noch dazu mit Lipödemen auf die Idee zu joggen?

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Kefir – Das Getränk der 120-Jährigen

Im letzten Jahr war ich zu Besuch bei Diana, einer lieben Freundin, die ich in unserer Facebook-Community kennengelernt habe. Sie pflegt eine außerordentliche Leidenschaft für alles, was irgendwie fermentiert ist. Und so machte sie mich mit etwas bekannt, das man „Milchkefir“ nennt.

Viele, mit denen ich darüber inzwischen gesprochen habe, meinten sie kennen diese kleinen Kefirknöllchen aus ihrer Kindheit. Ihre Omas hätten damit früher immer selbst Kefir hergestellt. Ich kann mich da aus meiner Kindheit nicht an ähnliches erinnern, also hörte ich von Milchkefir zu diesem Zeitpunkt das allererste Mal – und habe mich Hals über Kopf in diese kleinen Knöllchen verliebt!  Weiterlesen

Tipp #6: Wie Du Keto-Mundgeruch schnell wegbekommst

Zu Beginn der Umstellung auf ketogene Ernährung kommt es häufig dazu, dass sich die lieben Mitmenschen über sonderbaren Körpergeruch, aber vor allem auch fiesen Mundgeruch beschweren. 

Dieser Mundgeruch entsteht durch die Ketonkörper-Produktion und ist ein erstes Zeichen dafür, dass Du in Ketose bist oder auf dem Weg dahin. Das hört nach einer kurzen Phase von selbst wieder auf und tritt erst dann wieder auf, wenn Du z.B. nach einem Ausrutscher mal aus der Ketose gerutscht bist. In jedem Fall ist Mundgeruch während der ketogenen Ernährung ein Zeichen dafür, dass Dein Körper noch nicht richtig angepasst (keto-adaptiert) ist.

Kaugummis, Zähneputzen usw. helfen meist nicht bei Mundgeruch durch Ketose oder auch durch Probleme im Mundraum. Auch den komischen, metallischen Geschmack im Mund bekommt man damit leider nicht weg.

Aber vielleicht helfen Dir diese Tipps:

  • Ölziehen (jeden Morgen auf nüchternen Magen 1 EL Öl (Olivenöl, Kokosöl) für ca. 15-20 Minuten im Mund hin und her bewegen, auf keinen Fall schlucken, sondern ausspucken!)
  • Spülen mit Xylit bzw Birkenzucker
  • viel Wasser trinken
  • viel Petersilie und grünes Blattgemüse essen (z.B. Salat mit 1 Salatherz, 1 Bund Petersilie, 1 Bund Minze, 1 Bund Koriander, ein paar frische Salbeiblätter, Zitronensaft)
  • Minze oder Petersilie kauen
  • Zitronenstückchen lutschen

Die größten Erfolge erzielt man meines Erachtens damit, viel Wasser zu trinken und auf chlorophyll- und Vitamin-C-reiche Lebensmittel zu achten. Diese neutralisieren den Geruch.

Auf jeden Fall hilft es, einfach mit Keto weiter zu machen, denn dieser fiese Mundgeruch hält tatsächlich nicht sehr lange an. Und es wäre doch schade, nur deswegen alle Bemühungen wieder aufzugeben, oder?

Konzentriere Dich auf Dein Ziel, und entspanne Dich 🙂 

Viel Erfolg!

 

Tipp #5: Aus der Ketose geflogen? So kommst Du schnell wieder rein

Ich habe es jetzt doch nach langer Zeit mal wieder geschafft – ich bin aus der Ketose geflogen. Die Geschehnisse der letzten Woche sorgten für jede Menge Stress und damit auch viel zu wenig Schlaf. Außerdem habe ich die Süßspeisen, die ich eigentlich für die ganze Familie und die ganze Woche vorbereitet hatte, fast auf einmal und vor allem ganz alleine gegessen … 

Wie man sieht, passiert sowas auch nach einem Jahr noch, trotz Routine und eigentlich bereits geänderter Gewohnheiten. Allerdings ist es jetzt tatsächlich sehr viel leichter, den Weg wieder zurück zu finden. 

wie kommt man nun schnell wieder zurück in den Zustand der Ketose?

Am besten und vor allem am schnellsten hilft eine Zeit des Fastens plus geeignete niedrig-intensive Bewegung.
Fahrrad fahren, Schwimmen, Yoga, Tanzen … jegliche Bewegung, die man über mehrere Stunden ausführen könnte und bei der man sich im aeroben Trainingsbereich befindet. Im aeroben Trainingsbereich werden mehr Fettsäuren gebraucht, und da er durch das Fasten keine Energie zugeführt bekommt, muss er dringend selbst welche herstellen. Und dafür produziert er Ketonkörper.

Außerdem kann man früh, mittags und abends eine Dosis MCT Öl nehmen, das hilft auch (bitte in einer Dosis, die Du auch verträgst …). Aus MCT Öl kann der Körper nicht viel anderes machen als Ketonkörper.

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  • EXTRAKT AUS DER KOKOSNUSS: Das PRIMAL MCT Öl enthält die beiden kurzkettigen Fettsäuren C-8 (Caprylsäure) und C-10 (Caprinsäure) aus der Kokosnuss.

Tipp #4: Keto-konform unterwegs

In den letzten Tagen war ich mit meiner Tochter im Urlaub unterwegs. Dabei sind wir jeweils über 7 Stunden mit dem Bus gefahren – ganz schön lange! 

Hier findet ihr eine Übersicht von Lebensmitteln, die man gut auf Reisen mitnehmen und unterwegs essen kann. Vielleicht hast Du ja sogar noch mehr Ideen? Dann poste sie hier auf der Seite 🙂 

Fertiges aus dem Supermarkt:

  • Salamisticks
  • Schinken
  • Käse
  • gekochte Eier
  • Avocado
  • Nüsse (Pekan- oder Paranüsse, Macadmianüsse) 
  • Tomaten, Gurke, Paprika, Kohlrabi

Gekocht oder gebacken:

 

Tipp #3: Schnelles Frühstück – ketokonform

Das Frühstück ketokonform zu gestalten ist für viele eine echte Herausforderung. Man steht unter Stress, die Familie will nicht ketogen essen, schließlich hat man zu wenig Zeit für die eigene Mahlzeit. Dann bringt man flink die Kinder zur Schule und hetzt schnell auf Arbeit zum ersten Termin. Währenddessen trinkt man nur schnell einen Bulletproof Coffee (BPC). Gesund ist das nicht …

Es braucht nicht viele Zutaten, um ein schnelles ketogenes Frühstück hinzubekommen. Hier findest Du ein paar Ideen.

Bulletproof:

Was der Kühlschrank hergibt (gibt es bei mir oft):

  • eine Paprika
  • Kohlrabi-Burger: Kohlrabi in Scheiben schneiden, auf eine Scheibe Butter drauf, Käse, Schinken, und noch eine Scheibe Kohlrabi. Fertig ist der Burger.
  • Gurken, Tomaten
  • 1-2 Scheiben Käse
  • Wenn Du gebacken hast: eine Scheibe Brot dazu (Hüttenbrot oder Brot mit Sesam und Kürbiskernen)

Eierspeisen:

  • Einen Eiersalat kannst du bereits abends vorbereiten. Gekochte Eier klein schneiden, Mayo und Gemüse dazu, fertig.
  • Rührei, zum Beispiel mit Tomate und Speck oder Schinken. Etwas Sahne dazu, in viel Fett oder Butter gebraten …
  • Gekochte Eier, die lassen sich auch gut unterwegs essen wenn sie hart gekocht sind.
  • Omelette in allen möglichen Variationen, ebenfalls wieder mit ordentlich Butter dran.
  • Spiegelei

Was schnell Überbackenes / Gebratenes:

  • Knacker im Bacon-Schlafrock
  • eine Scheibe Schinken zusammenrollen, eine Scheibe Tomate drauf, Käse drauf, überbacken
  • Bacon
  • Überbackenes Brot: 1 Scheibe Brot, Butter, Scheibe Tomate / Gurke, Schinken oder Salami, Käse. Überbacken und fertig.

Was schnell Zusammengerührtes:

Du siehst, da gibt es ganz viel, was man in ganz kurzer Zeit schnell zubereiten kann. „Keine Zeit“ zählt als Ausrede da nicht mehr 🙂 

Tipp #2: Von Crash-Diät auf Keto umsteigen

Du hast bisher eine Crash-Diät gemacht und entsprechend wenig Energie (in Form von Kalorien) zu Dir genommen, jetzt möchtest Du aber zur ketogenen Ernährung wechseln? Das ist eine super Entscheidung, finde ich toll! Damit bist Du wieder auf dem Weg zurück zu einer gesunden Ernährung.

Allerdings hast Du Deinem Körper in den letzten Tagen und Wochen (und vielleicht auch Jahren?) ein ziemliches Problem zugemutet: Eine Mangelernährung. Vielleicht hast Du gerade eine hcg-Diät gemacht und dabei gerade mal 500kcal zu Dir genommen … Bei einem täglichen Gesamtbedarf von eigentlich 2.000kcal? 

Hier meine Tipps für Dich…

Aufbautage einplanen
Fang mit mindestens 3-4 Aufbautagen an, wie nach dem Fasten, um Verdauung und Stoffwechsel langsam und behutsam wieder anzukurbeln. Die Aufbauzeit sollte mindestens ein Drittel der Länge der Fastenzeit betragen, also der Zeit, in der Du so arg kalorienreduziert gegessen hast.

Die Portionen sollten am Anfang nur sehr klein sein. Iss langsam und genieße das Essen ganz bewusst. Höre auf mit dem Essen, wenn Du satt bist. Verzichte möglichst auf schwer verdauliche Lebensmittel. 

Langsam die Energiemenge erhöhen
Erhöhe die Energiemenge stufenweise. Also z.B. 1. Aufbautag 800 kcal, 2. Aufbautag 1000 kcal, 3. Aufbautag 1200 kcal usw. Wird im Aufbau zu schnell wieder zuviel gegessen, so wird dieses Zuviel in Depotfett umgewandelt. Anschließend kannst Du den Tagesbedarf an Kalorien (hier: 2.000kcal) komplett decken und solltest auch nicht wieder anfangen, weniger zu essen. Damit gibst Du dem Körper das richtige Signal, dass es ab sofort mit einer gesunden Ernährung weitergeht.

Erst LCHF, dann ketogen
Geh auch erstmal in Richtung LCHF mit moderaten 50g KH am Tag und gewöhne Dich und Deinen Körper langsam an die Fettmengen. Verzichte auf Nachbauten und konformen Süßkram. Das Gehirn klammert sich an das „süß “ und alles wird anstrengend lange dauern. 

Wenn Du das geschafft hast, kannst Du die KH auf 20g pro Tag reduzieren und damit die Ketose anstreben. Das würde ich aber erst nach einer Zeitspanne von etwa 4 Wochen empfehlen, da Dein Körper sich ja erstmal von Hungerstoffwechsel auf ordentliche Nahrung umstellen muss.

Ausreichend essen
Es kann dazu kommen, dass Du erst einmal wieder zunimmst. Das ist normal! Denn der Körper denkt sich jetzt „Ahhh, es gibt Essen! Schnell alles bunkern, bevor Mensch sich das wieder anders überlegt!“. Das verschwindet aber auch ganz schnell wieder, wenn Du regelmäßig ausreichend isst.

Viel Erfolg!

Weitere Informationen:

Wasser: 7 Anzeichen für Flüssigkeitsmangel

Der menschliche Körper besteht zu 70% aus Wasser. Damit kann er die wichtigsten Körperfunktionen aufrecht erhalten. Auch Muskeln, Gehirn, Lungen- und Nierengewebe bestehen zu einem großen Teil aus Wasser – selbst im Blut sind etwa 83% Wasser. 

Um Deinen Körper am Leben zu erhalten und nicht zu dehydrieren,  solltest Du täglich 2-3 Liter reines Wasser trinken. Die meisten Menschen kommen allerdings gerade einmal auf 2 Tassen täglich – das ist viel zu wenig! 

7 Warnzeichen für Flüssigkeitsmangel

  1. Durst und trockener Mund
    Verspürt man ein Durstgefühl, ist es meist schon zu spät. Warte nicht erst, bis sich das Durstgefühl einstellt, sondern trink über den Tag verteilt immer wieder etwas. So ist der Körper ausreichend versorgt und bleibt leistungsfähig.
  2. Kopfschmerzen
    Der Körper sagt uns, dass ihm etwas fehlt, indem er uns weh tut. Eine andere Sprache kennt er nicht. Wenn wir zu wenig trinken, verdickt sich das Blut, das dann weniger Sauerstoff ins Gehirn transportieren kann. So entstehen Kopfschmerzen.
  3. Mangelnde Konzentrationsfähigkeit und Müdigkeit
    Rund drei Viertel unseres Gehirns besteht aus Wasser. Da ist es nicht verwunderlich, dass wir uns nicht mehr richtig konzentrieren können, wenn wir zu wenig trinken. Fehlende Flüssigkeit verursacht auch Müdigkeit, weil das Herz den Körper nicht mehr richtig versorgen kann. 
  4. Dunkler Urin
    Ist der Urin nicht hellgelb sondern dunkel gefärbt, nimmst Du vermutlich zu wenig Flüssigkeit auf. Der Harn ist dann nicht verdünnt, sondern stark konzentriert – und das erkennen wir an der dunklen Farbe. Bleibt der Urin trotz ausreichend Flüssigkeit dunkel, solltest Du einen Arzt konsultieren.
  5. Du musst nur selten auf Toilette
    Ein gesunder Mensch mit einem ordentlichen Flüssigkeitshaushalt muss etwa 6-7 Mal am Tag auf die Toilette. Ist das nicht der Fall, versucht die Niere die wenige Flüssigkeit zu speichern, um den Körper am Dehydrieren zu hindern. Das jedoch ist nicht sehr gesund. 
  6. Trockene Lippen, trockene Haut
    Hat unser Körper zu wenig Wasser, bekommen wir trockene Haut. Der Körper versorgt zuerst die Organe, die die Flüssigkeit wesentlich dringender brauchen. Die Haut gehört da nicht dazu.
  7. Verstopfung
    Flüssigkeitsmangel wirkt sich auch negativ auf unsere Verdauung aus. Das Stuhlvolumen nimmt ab und der Stuhl wird hart. 

Wie viel Wasser sollen wir trinken?

Die benötigte Flüssigkeitsmenge ist abhängig vom individuellen Körpergewicht. Als Faustregel gilt:

30 ml pro Kilogramm Körpergewicht

Wenn Du also 60 Kilogramm wiegst, solltest Du wenigstens 1,8 Liter Wasser am Tag trinken, bringst Du 80 Kilogramm auf die Waage, sind es mindestens 2,4 Liter.

 

Quellen

Tipp #1: Hilfe bei Kopfschmerzen

Zu Beginn einer ketogenen Ernährung kommt es häufig zur sogenannten „Keto-Grippe“. Das bedeutet starke Kopfschmerzen und manchmal auch Schwindelgefühl. Das ist natürlich nicht besonders angenehm.

Besonders schnell kannst Du Dir zum Beispiel mit einem Salzshot (ähnlich wie beim Tequila-Trinken) helfen. Denn die Zufuhr von Elektrolyten ist in der ketogenen Ernährung ganz besonders wichtig und wird häufig sträflich vernachlässigt.

So funktioniert der Salzshot:

  • gib eine Prise Salz in Deine Handfläche
  • lecke das Salz ab
  • trinke sofort ein Glas Wasser hinterher

Du kannst natürlich auch 1-2 Prisen Salz in einem Wasserglas auflösen. Gib zusätzlich zum Verstärken des Effekts etwas frische Zitrone hinzu. Nun trinke das Glas Salzwasser aus. 

Deine Kopfschmerzen sollten nun in wenigen Minuten besser werden. Ist das nicht der Fall? Dann empfehle ich Dir, doch vorsichtshalber einen Arzt zu konsultieren.

Weitere Informationen

Sommerurlaub und Lipödeme – das geht auch ohne Quälerei!

Drei Wochen Sommerurlaub. Ein Traum.

Zwei Wochen davon konnte ich an der Mecklenburgischen Seenplatte genießen und mit meiner Tochter zusammen entspannen. Trotz durchwachsenem Wetter haben wir jeden einzelnen Tag genossen. Denn ein Badeurlaub war sowieso nicht geplant.

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