Avocado überbacken

Gestern Abend musste es mal wieder schnell gehen in der Küche. So richtig hatte ich auch keine Lust, groß zu kochen. Das geht mir oft mitten in der Woche so, wenn ich von Arbeit nach Hause komme. Also musste etwas Schnelles und Pragmatisches gezaubert werden, wenn es doch noch etwas Gesundes zum Abendessen geben sollte.

Am liebsten mag ich in solchen Situationen irgendwas Überbackenes, idealerweise mit Avocado. Die hat so herrlich viele gute Inhaltsstoffe und jede Menge Fett. Dazu gibt es das, was der Kühlschrank hergibt … Einfacher geht es kaum 🙂 

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Tipp #2: Von Crash-Diät auf Keto umsteigen

Du hast bisher eine Crash-Diät gemacht und entsprechend wenig Energie (in Form von Kalorien) zu Dir genommen, jetzt möchtest Du aber zur ketogenen Ernährung wechseln? Das ist eine super Entscheidung, finde ich toll! Damit bist Du wieder auf dem Weg zurück zu einer gesunden Ernährung.

Allerdings hast Du Deinem Körper in den letzten Tagen und Wochen (und vielleicht auch Jahren?) ein ziemliches Problem zugemutet: Eine Mangelernährung. Vielleicht hast Du gerade eine hcg-Diät gemacht und dabei gerade mal 500kcal zu Dir genommen … Bei einem täglichen Gesamtbedarf von eigentlich 2.000kcal? 

Hier meine Tipps für Dich…

Aufbautage einplanen
Fang mit mindestens 3-4 Aufbautagen an, wie nach dem Fasten, um Verdauung und Stoffwechsel langsam und behutsam wieder anzukurbeln. Die Aufbauzeit sollte mindestens ein Drittel der Länge der Fastenzeit betragen, also der Zeit, in der Du so arg kalorienreduziert gegessen hast.

Die Portionen sollten am Anfang nur sehr klein sein. Iss langsam und genieße das Essen ganz bewusst. Höre auf mit dem Essen, wenn Du satt bist. Verzichte möglichst auf schwer verdauliche Lebensmittel. 

Langsam die Energiemenge erhöhen
Erhöhe die Energiemenge stufenweise. Also z.B. 1. Aufbautag 800 kcal, 2. Aufbautag 1000 kcal, 3. Aufbautag 1200 kcal usw. Wird im Aufbau zu schnell wieder zuviel gegessen, so wird dieses Zuviel in Depotfett umgewandelt. Anschließend kannst Du den Tagesbedarf an Kalorien (hier: 2.000kcal) komplett decken und solltest auch nicht wieder anfangen, weniger zu essen. Damit gibst Du dem Körper das richtige Signal, dass es ab sofort mit einer gesunden Ernährung weitergeht.

Erst LCHF, dann ketogen
Geh auch erstmal in Richtung LCHF mit moderaten 50g KH am Tag und gewöhne Dich und Deinen Körper langsam an die Fettmengen. Verzichte auf Nachbauten und konformen Süßkram. Das Gehirn klammert sich an das „süß “ und alles wird anstrengend lange dauern. 

Wenn Du das geschafft hast, kannst Du die KH auf 20g pro Tag reduzieren und damit die Ketose anstreben. Das würde ich aber erst nach einer Zeitspanne von etwa 4 Wochen empfehlen, da Dein Körper sich ja erstmal von Hungerstoffwechsel auf ordentliche Nahrung umstellen muss.

Ausreichend essen
Es kann dazu kommen, dass Du erst einmal wieder zunimmst. Das ist normal! Denn der Körper denkt sich jetzt „Ahhh, es gibt Essen! Schnell alles bunkern, bevor Mensch sich das wieder anders überlegt!“. Das verschwindet aber auch ganz schnell wieder, wenn Du regelmäßig ausreichend isst.

Viel Erfolg!

Weitere Informationen:

Tipp #1: Kopfschmerzen und Kreislaufbeschwerden

Zu Beginn einer ketogenen Ernährung kommt es häufig zur sogenannten „Keto-Grippe“. Das bedeutet starke Kopfschmerzen und manchmal auch Schwindelgefühl sowie teils heftige Kreislaufbeschwerden. Das ist natürlich nicht besonders angenehm, besonders dann nicht, wenn man gerade unterwegs ist und sich nicht einfach hinlegen kann.

Besonders schnell kannst Du Dir zum Beispiel mit einem Salzshot (ähnlich wie beim Tequila-Trinken) helfen. Denn die Zufuhr von Elektrolyten ist in der ketogenen Ernährung ganz besonders wichtig und wird häufig sträflich vernachlässigt. Weiterlesen

Mascarpone-Sahne-Dessert mit Erdbeeren

Eines der beliebtesten Rezept in meinem Blog ist die Mascarpone-Erdbeer-Torte. Auch mir schmeckt sie ganz besonders gut, am liebsten würde ich sie ständig zum Naschen im Kühlschrank haben. 

Einige Leser meinten, sie würden den Schokoladenboden nicht so mögen, der wäre so herb … Nun, meine Lieben, ich habe hier eine Alternative in Form eines leckeren Desserts für Euch. Perfekt für warme Tage, an denen man etwas Frisches aus dem Kühlschrank haben möchte. Nicht zu süß, und dennoch süß genug, um als ketogene „Nascherei“ zu gelten. 

Vorsicht, hat Suchtpotential … Weiterlesen