EMS Training mit Lipödem – was bringt es?

EMS Training mit Lipödem – ja, ich probiere immer wieder etwas Neues. Mit der ketogenen Ernährung habe ich ernährungstechnisch meinen Weg gefunden, und ich glaube, hier gibt es nicht mehr viel zu optimieren. Ich habe knapp 50kg abgenommen und so gut wie kein Wasser in den Beinen. Jetzt suche ich nach Möglichkeiten, die Haut noch weiter zu straffen und vielleicht sogar Muskeln aufzubauen, ohne das Lipödem wieder zu ärgern, und evtl. noch weiter das Lipödem-Fett abzunehmen. Klingt utopisch, aber das dachte ich über das Abnehmen bei Lipödem ja auch mal.

Sportlich gesehen habe ich schon viel versucht, ich hatte mit Laufen angefangen, dann doch relativ schnell festgestellt, dass das (noch) nicht meine Sportart ist. Jeder Arzt und Heilpraktiker meint, Laufen wäre das Beste für mich, ich allerdings komme da einfach (noch) nicht ran. Vor allem, weil es irgendwie so zeitaufwendig ist. Doch was kommt sonst noch so in Frage?

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Liposuktion – ein Allheilmittel bei Lipödem?

Sicherlich hast Du auch schon einmal von diesen gesunden und kranken Fettzellen gelesen, die man bei Lipödem hat. Und dass man lediglich gesunde Fettzellen abnehmen kann, kranke Fettzellen würde man aber nur mit einer superteuren Liposuktion wegbekommen. Keinesfalls durch Sport, Ernährung oder was auch immer.

Ich jedenfalls lese das auf diversen Internetseiten, in Foren und Facebook-Gruppen zum Thema Lipödem immer wieder. Und jedes Mal regt es mich wieder auf, so dass ich heute einfach mal was dazu schreiben will. Denn für mich klingen diese Diskussionen um diese „kranken Fettzellen“ immer so, dass diese tot sind, oder wenigstens leblos, und es absolut Null Möglichkeiten gibt, an deren Zustand irgendwas zu ändern.

Ich persönlich denke nämlich, dass man am Gesundheitszustand dieser kranken Fettzellen, die im Rahmen einer Fettverteilungsstörung zum Lipödem führen, durchaus etwas ändern kann. Es ist nicht einfach, aber es geht. 

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CBD-Öl – Hilft es auch bei Lipödem?!

Es ist schon wieder eine Weile her, dass ich über den aktuellen Zustand meiner Beine mit Lipödem geschrieben habe, stelle ich fest. Zuletzt hatte ich kurz im Dezember im Artikel 2 Jahre Keto (Teil 5) – Veränderungen berichtet.

Ich wiege aktuell noch immer ca. 80kg, mal mehr, mal weniger. Und doch verändert der Körper sich immer weiter. Die Haut an den Beinen wird glatter, die Fettzellen werden immer weniger. Doch es gibt eine Stelle, da sind die kranken Fettzellen sehr hartnäckig: direkt über dem Knie.

Ihr wisst ja, dass ich immer viel rumprobiere, um zu schauen, mit welchen Mitteln man noch etwas am Lipödem ändern könnte. So bin ich vor zwei Jahren auf Steinklee gestoßen und habe damit wahnsinnig gute Erfolge gehabt.

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Trotz Lipödem 47 kg leichter | Gefühle zeigen erlaubt

Ihr Lieben,

in den letzten Wochen ist dieses Interview zusammen mit Kerstin Werner entstanden, das ich Euch nicht vorenthalten möchte.

Vielen Dank Kerstin, dass ich Deine Fragen beantworten durfte! Ich hoffe, wir beide können auf diesem Wege vielen Frauen Mut machen, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und sich diesem nicht einfach zu ergeben. Denn es gibt so vieles, was man tun kann. Und selbst wenn man das Lipödem nicht vollständig heilen kann, so kann man doch eine neue Lebensqualität erreichen – wenn man dafür etwas tut.

Trotz Lipödem 47 kg leichter

Liebe Karen, wir sind uns letztes Jahr im Netz begegnet, seitdem beobachte ich dich. Ich sehe in dir eine Person, die sich verwandelt hat und damit meine ich nicht nur körperlich. Zuerst möchte ich dich gerne bitten, mir zu sagen, wie deine Ausgangssituation war. Wie war dein Leben noch vor drei Jahren?
Liebe Kerstin, das erscheint mir wie eine halbe Ewigkeit, so viel ist passiert. Nach einem ziemlich chaotischen und turbulenten Leben hatte ich damals gerade mal seit zwei Jahren mein Diplom in der Tasche. Ich lebte zu diesem Zeitpunkt seit sieben Jahren mit meinen beiden Töchtern allein in Dresden und hatte mir im Laufe der Zeit sprichwörtlich eine Mauer angefressen. Ich wog knapp 128 kg. Ich hatte nun endlich einen Vollzeit-Job in der IT und leitete ein anspruchsvolles Projekt. Doch stolz war ich nie auf das, was ich geschafft hatte, auch wenn ich das immer gerne erzählte, wenn mich jemand nach meinem Job fragte. So sah ich mich und mein Leben vor drei Jahren: dick, schwerfällig, krank und damit für diese Gesellschaft nicht zu gebrauchen. Ich war unglücklich, und niemand in meinem Umfeld konnte verstehen warum.

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