2 Jahre Keto (Teil 3) – Sport und Entspannung

Über 2 Jahre lebe ich jetzt ketogen, da wird es Zeit für einen Rückblick. Im ersten Teil dieser kleinen Artikelreihe „Aller Anfang ist schwer“ habe ich darüber berichtet, wie es mir vor Beginn mit der ketogenen Ernährung ging, und wie ich damit angefangen habe. Im zweiten Teil bin ich auf die Höhen und Tiefen eingegangen, die ich während der letzten zwei Jahre mit Keto so erlebt habe – und vielleicht auch manchmal noch erlebe. Ganz so einfach, wie das bei mir immer aussehen mag, war es dann doch nicht … 

Im heutigen Teil soll es um meine Erfahrungen in diesen 2,5 Jahren in Bezug auf Schlaf, Entspannung und Bewegung gehen. Denn auch diese Punkte haben einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Veränderungen in meinem Leben gehabt.

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Fundstücke der Woche #5

Hallo ihr Lieben,

heute gibt es hier wieder eine neue Folge meiner Fundstücke der Woche. Das sind Artikel, die ich im Netz gefunden habe und deren Lektüre ich Euch ans Herz legen möchte. 

Du hast oder kennst auch einen Blog, den ich mir unbedingt mal anschauen und hier vorstellen sollte? Dann schreib mir, hier oder bei Facebook oder per Mail!

Liebe Grüße, Deine Karen Weiterlesen

#SuccessStory: Steinklee im Sommer

Ein Gastbeitrag von Heike B. über ihre Erfahrungen mit Steinklee. Vielen Dank dafür! ❤

Seit vielen Jahren habe ich ein Liplymphödem, mit dem ich schon seit einiger Zeit recht gut eingestellt bin. Meine erste KPE (Komplexe Physikalische Entstauungstherapie) liegt mittlerweile 3 Jahre und 9 Monate zurück. Die erste Kompressionsbestrumpfung folgte direkt danach. Vor 2,5 Jahren folgte dann noch eine KPE in einer anderen Praxis mit anschließender Bestrumpfung in Kompressionsklasse 3, da sich meine Beine anschickten, den Umfang wieder zu vergrößern.

Ich trage meine Bestrumpfung sehr konsequent – soll heißen wirklich jeden Tag. Ich bewege mich darin, mache Pilates, fahre Rad und gehe auch ab und an laufen. Trotzdem hatte ich häufig das Gefühl, dass der Druck gerade an den Schienbeinen nicht ausreicht und meine Beine abends kribbelten, als wenn Ameisen darüber laufen und auch mal so weh taten, dass ich sie ständig hochlegen musste. 

Steinklee – einfach mal ausprobiert

Auf Steinklee bin ich durch eine FB-Gruppe aufmerksam geworden. Nach kurzer Überlegung habe ich beschlossen, das einfach mal auszuprobieren. Anfangs merkte ich an den Beinen eigentlich nichts. Allerdings hatte ich ständig Durst und habe locker 4 Liter Wasser pro Tag getrunken. Eine typische Nebenwirkung der Steinkleekapseln, wie ich später herausfand.

Ca. 4 Wochen habe ich die Kapseln täglich genommen und dann mal einen Tag lang vergessen, ohne es zu merken. Abends meinte ich zu meinem Mann: „Komisch, mir tun heute die Beine weh. Das war schon lange nicht mehr!“ – Worauf er mich fragte, ob ich denn die Steinkleekapseln genommen hätte. Das hatte ich den ganzen Tag nicht getan und prompt wieder Schmerzen. So habe ich dann also doch gemerkt, dass es etwas bringt.

Zusätzliche Ernährungsumstellung

Ich nehme die Kapseln seit nun mehr vier Monaten, also auch den ganzen Sommer über. Selbst die heißen Tage habe ich damit viel besser ertragen und nicht so viel Wasser eingelagert wie sonst. Und ich konnte endlich mal wieder an den Strand gehen, barfuß im Sand laufen, baden gehen, ohne Abends die Quittung mit schmerzenden Beinen zu bekommen. Das wäre vorher undenkbar gewesen.

Außerdem bin ich über die Steinkleekapseln auch auf Karens Blog aufmerksam geworden und habe meine Ernährung mittlerweile auf ketogene Ernährung umgestellt. Es geht mir sehr gut damit und wer weiß, was es alles noch so bewirkt 😉

Ganz liebe Grüße,
Heike

 

Hier könnt ihr die Steinklee-Kapseln von einer Apotheke kaufen:

Sommerurlaub und Lipödeme – das geht auch ohne Quälerei!

Drei Wochen Sommerurlaub. Ein Traum.

Zwei Wochen davon konnte ich an der Mecklenburgischen Seenplatte genießen und mit meiner Tochter zusammen entspannen. Trotz durchwachsenem Wetter haben wir jeden einzelnen Tag genossen. Denn ein Badeurlaub war sowieso nicht geplant.

Meine Jüngste und ich wollten – zum ersten Mal überhaupt – eher einen Aktivurlaub erleben. Aktivurlaub einer übergewichtigen Frau mit Lipödemen. Das passt doch nicht zusammen, oder etwa doch?  Weiterlesen

Lipödeme – und nun?

Ich weiß noch, als ich vor drei Jahren beim Arzt saß und der mir sagte, ich hätte Lipödeme. Geglaubt hab ich das in diesem Moment nicht.

Das kann ja schließlich nicht sein, hatte ich doch erst kurz vorher 45kg abgenommen. Klar, ich hatte sie auch sofort wieder drauf. Aber trotzdem. Die Diagnose hieße ja, ich würde nie wieder abnehmen können! Nee, das geht so gar nicht, das wollte ich nicht hören.

Lymphödem, ja das hätte ich mir ja noch vorstellen können, da kann man was dagegen machen. Aber bitte nicht Lipödem. Weiterlesen

Polar M400 Aktivitätstracker

Vor etwa 2-3 Jahren war ich noch der Meinung, ich wäre trotz Bürojob ziemlich aktiv. Schließlich fahre ich ab und an mal mit dem Rad, gehe die Treppen statt mit dem Fahrstuhl zu fahren und überhaupt laufe ich ja ziemlich viel rum. Für die überall genannten 10.000 Schritte würde das doch bestimmt reichen.

Als ich mir dann das erste Mal eine Schrittzähler-App auf meinem Handy installierte, war ich dann einigermaßen geschockt. An den meisten Tagen kam ich nicht einmal auf 4.000 Schritte!

Wie sehr man sich doch täuschen kann.

Es musste sich also etwas ändern. Zuerst hab ich verschiedenste Apps ausprobiert, um die täglichen Schritte zu zählen. Da hatte ich aber irgendwann das Problem, dass ich mein Smartphone ja nicht immer dabei hatte und dann oftmals wertvolle Aktivitätszeit fehlte. Das war frustrierend.

Als ich mich dann auch noch entschloss, regelmäßig(er) Laufen zu gehen und bei der Nutzung von runtastic mit GPS der Akku des Handys einfach nur zu schnell leer war, musste etwas anderes her. Irgendein Aktivitätstracker, mit dem man auch die Herzfrequenz messen und gelaufene Strecken aufzeichnen kann. Musste kompatibel mit allen gängigen Smartphones sein und durfte nicht zu viel kosten.

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Fehlende Motivation…

Heute habe ich einen langen Schulungstag hinter mir und war erst sehr spät zu Hause. Am liebsten hätte ich einfach nur auf dem Sofa die Füße hochgelegt und alle fünfe gerade sein lassen. Dabei hatte ich mir doch für diese Woche vorgenommen, zumindest 5x kleine Workouts in der Woche zu absolvieren. Denn:

Von nix wird nix!

Und ich habe ja schließlich noch ein paar Kilos zu verlieren. Und meine Polar Uhr M400* meldete für heute auch erst 36% Aktivität. Definitiv zu wenig! Also habe ich mich aufgerafft.

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Irrtümer #2: Ohne Kohlenhydrate kippt man beim Sport um und die Muskeln bauen ab

Oft liest man in Foren oder Facebook-Gruppen, sobald es um Sport und ketogene Ernährung geht:

  • „Da kippe ich im Sport ja um ohne Kohlenhydrate!“
  • „Man verliert doch selbst bei erhöhter Proteinzufuhr zu viele Muskeln, da kann man keinen Sport machen!“
  • „Mit ketogener Ernährung musst Du aber mit massiven Leistungseinbußen rechnen! (da die ATP-Bildung langsamer abläuft)“
  • und vieles mehr.

Aber ist das wirklich so?

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Sport mit Lipödemen

Seit einiger Zeit weiß ich ja oft mit meiner Energie nicht wohin. Ich, die ich mein Leben lang eine Stubenhockerin war. Eine mehr als positive Nebenwirkung der Ketose!

Nun, daher steht für mich jetzt fast täglich entweder ein Workout zu Hause mit anschließendem Laufprogramm oder aber ähnliches im Fitnessstudio an. Und das ist ja mit Lipödemen alles nicht so einfach.

Fahre ich Fahrrad in einem sportlichen Tempo, habe ich das Gefühl, an meinen Beinen hängen extra Wassersäcke, die mitbewegt werden müssen. Eine dicke, unbewegliche und einfach störende Masse. Gehe ich im Park spazieren, ist das zwar entspannend und man kann die frische Luft genießen, aber es powert nicht genug aus. Und ich will ja was erreichen. Nämlich Fett verbrennen! Mache ich aus dem Spaziergang eine Laufeinheit, bin ich so schnell wie wenn andere neben mir spazieren … Dafür aber kurz vorm Herzinfarkt. Und die Beine – siehe Radfahren.

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