Corona, Sport und der innere Schweinehund

Sport und ich … das ist ein sehr langes und schwieriges Thema. Doch manchmal muss die Welt erst auf den Kopf gestellt werden, damit es plötzlich einfach wird.

Zum Jahreswechsel schrieb ich noch, dass es gleich nach dem Urlaub wieder von mir zu lesen geben würde … und seitdem war es sehr still hier im Blog. So vieles kam dazwischen. Private Themen, ich war viel geschäftlich unterwegs, und dann kam auch noch Corona. Von einem Tag auf den anderen war ich zu Hause, um im Home Office zu arbeiten, noch früher als andere, da ich in der Schweiz unterwegs war.

Das hat meine tägliche Routine, nein eigentlich mein gesamtes Leben von einer Sekunde auf die andere völlig auf den Kopf gestellt. Es war eine Zeit, in der viele Ängste und Sorgen wieder auftauchten, und die bearbeitet werden wollten. Doch Corona hat auch etwas Gutes, finde ich. Indem man sich wieder mehr mit sich selbst beschäftigt, lernt man auch, Prioritäten neu zu setzen, oder eben seinen Tagesablauf völlig neu zu strukturieren.

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Trotz Lipödem 47kg leichter

Trotz Lipödem 47 kg leichter

Vor knapp zwei Jahren stand ich Kerstin Werner für ihren Blog Rede und Antwort für ein Interview. Es war zu diesem Zeitpunkt das erste Interview überhaupt, dass ich jemandem gegeben habe. So vieles hatte sich bis dahin in meinem Leben geändert, und noch vieles mehr hat sich seitdem verändert.

Nun möchte ich dieses Interview auch hier im Blog zum Lesen zur Verfügung stellen. Ich wünsche Dir viel Spaß beim Lesen, und vielleicht ist es ja auch eine kleine Motivation. Entweder, mit der ketogenen Ernährung anzufangen, oder aber nicht aufzugeben, wenn es gerade schwer ist.

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Wenn die Seele ihren Frieden findet

Eines Tages wachst Du auf, und alles ist anders. Dein ganzes Leben ist auf den Kopf gestellt. Eines Tages wachst Du auf, und Du bist genau an diesem Ort. An diesem Ort, wo sich alles richtig und gut anfühlt. Wo Du nichts mehr in Frage stellst und nicht mehr zweifelst.

Dein Herz ist ruhig, deine Seele leuchtet. Deine Gedanken sind positiv, Dein Blick ist klar. Du bist in Deinem inneren Frieden. In Frieden mit allem, wo Du gewesen bist. In Frieden mit allem, was Du durchmachen musstest. In Frieden mit allem, wohin Du gehst. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind eins – Alles ist mit einander verbunden.

Und alles ist gut, so wie es ist. Mit einem Male macht dieses Lebensmotto von mir Sinn. Alles fühlt sich gut und richtig an – egal, was auch immer in meiner Vergangenheit passiert ist.

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2019 – ein Jahr der Liebe und Veränderung

Es ist gerade die erste Februarwoche im Jahr 2019, und ich habe das Gefühl, das Jahr ist schon fast wieder vorbei. Es war doch gerade erst Silvester, und jetzt ist der erste Monat schon wieder rum? Wie schnell doch die Zeit vergeht, noch schneller als im letzten Jahr.

Vielleicht liegt es auch daran, dass ich gerade so viel tue, vieles auch gleichzeitig, dass es kaum Pausen gibt. Ich gehe weiterhin Vollzeit arbeiten, gehe zu meinen Schulungen, beantworte die vielen Mails und Nachrichten rund um den Blog …

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2018 – Das Jahr der Sonne

Dieses Jahr 2018 – es war so schnell vorbei. Das sagte bisher jeder, mit dem ich darüber gesprochen habe. Ein absolutes Turbo-Jahr. [no_toc]

Manchmal bin ich sehr froh darüber, dass ich an einigen Tagen ein kleines Tagebuch geschrieben habe, denn man kann sich nie im Leben an alles erinnern. Jedenfalls nicht, wenn in einem einzigen Jahr soooo viel passiert wie in diesem. Es fiel mir jetzt schon ziemlich schwer, diesen Jahresrückblick zu schreiben. Wo fängt man an, wo hört man auf? Sobald der Artikel dann veröffentlicht ist, fallen mir sicher noch zig superwichtige Momente ein, die ich hier nicht aufgeschrieben habe …

Jedenfalls, ohne mein kleines Tagebuch wäre dieser Artikel hier gar nicht möglich….

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Glaube versetzt Berge

Es ist eine rasante Zeit, die ich mir irgendwie mit ganz vielen Aufgaben und tollen neuen Dingen vollgepackt habe. So komme ich momentan nicht so regelmäßig zum schreiben, wie ich das gerne hätte. Ich bin mir sicher, ihr könnt mir das nachsehen. In der nächsten Zeit habe ich ganz viele neue Informationen für Euch, sobald ich dazu komme, alles geordnet abarbeiten zu können …

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Herbstkoller – und der innere Schweinehund

Nun sitze ich schon einige Tage, nein eigentlich sogar Wochen immer mal wieder hier vor dem Rechner. Der Kopf ist voller Ideen, doch ich kann sie nicht aufschreiben. So vieles erzähle ich in Gedanken, doch wenn ich anfangen will, das alles aufzuschreiben, ist der Kopf wieder leer.

Ich erinnere mich: Das fühlte sich letztes Jahr im Herbst auch schon ähnlich an. Ich habe einen Herbstkoller.

Die Tage werden wieder kälter, und vor allem auch dunkler. Es ist schon erstaunlich, wie sehr wir mit dem Universum verbunden sind, dass wir auf solche Veränderungen derart reagieren. Ich war nie wirklich eine Sonnenanbeterin, und doch fehlt die Sonne mir jetzt. Früher hatte ich wohl so etwas wie eine Winterdepression. Das ist jetzt zum Glück nicht mehr so. Ich werde etwas ruhiger, in mich gekehrter, aber eine Depression ist das nicht.

So wie die Natur sich verändert, die Bäume ihre Blätter abwerfen und die Tiere sich so langsam für den Winterschlaf fertig machen, so verändern auch wir uns mit den Jahreszeiten. Die einen mehr, die anderen weniger, schätze ich.  Weiterlesen

Wenn man keine Lust hat zu kochen

Wenn ich das mal jemandem erzähle, dass ich so überhaupt nicht gerne koche, dann glaubt mir das selten jemand. Denn immerhin bin ich ja so etwas, was man im allgemeinen als „Foodblogger“ nennt. Immerhin habe ich einen Blog, in dem es sich um Rezepte und generell Ernährung dreht.

Doch es ist tatsächlich so: Ich koche nicht gerne. Es gibt Phasen, da habe ich durchaus einige Ideen, meist inspiriert durch andere Rezepte, und es gibt Phasen, da bin ich absolut ideen- und planlos. So eine Zeit ist jetzt gerade mal wieder. 

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Fortschritte … langsam, aber stetig

Lange habe ich überlegt, ob ich denn nicht mal wieder einen Beitrag über die Fortschritte bei mir schreiben sollte. Dann dachte ich so bei mir: Naja, aber da gibt es doch so viel nicht zu berichten, oder?

Manchmal hadere ich ja doch mit mir, dass bei meinem Gewicht und auch sonst allem nicht mehr so wirklich was passiert – seit zwei (!!) Jahren bewege ich mich jetzt in einer Gewichtsspanne zwischen 78kg und 85kg. Immer wieder hoch, immer wieder runter. Das ist schon manchmal ganz schön ernüchternd.

Und doch weiß ich ja, dass Gewicht nicht das einzige ist, das wirklich zählt. Darüber habe ich ja schon in meinem Artikel Wenn Deine Waage nicht mitspielt … geschrieben. Also habe ich an diesem Wochenende mal wieder die Kamera bemüht, und natürlich auch das Maßband, und ich war dann doch sehr erstaunt, wie viel ich doch alleine in den letzten drei Monaten abgenommen habe – nur eben nicht auf der Waage! Und das bestätigt mich darin, dass sich eben auch ganz langsam bei meinem Lipödem noch etwas tut. Ich muss nur weiter dran bleiben.

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Hör auf Deinen Körper! – Aber wie geht das bitte?

Auch ich sage es ziemlich oft … „Hör auf Deinen Körper! Der weiß sehr genau, was für Dich am besten ist!“. Und dann erinnere ich mich an frühere Zeiten, als ich selbst nicht wirklich wusste, wie das eigentlich geht. Was muss man tun, wenn man auf seinen Körper hören soll? Wie geht das? Redet der wirklich mit mir und ich versteh es nur nicht?

Noch bis vor zwei Jahren etwa litt ich an einer Eßstörung. Binge Eating. Ich habe gegessen, bis mir alles weh tat, ich konnte es nicht steuern, es war wie ein Zwang. Ich hatte die Kontrolle darüber verloren. Wie soll man da wissen, wie man auf seinen Körper hört?

Als ich mit der ketogenen Ernährung anfing, hatte ich diese Eßstörung noch immer. Ich habe manchmal regelrecht gefressen, nur war es dann eben ketogen, und für mein Gewicht eher gut als kontraproduktiv. Und doch fühlte es sich nicht wirklich gut an. Ich schämte mich weiter dafür, dass ich das einfach nicht in den Griff bekam. 

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