Von 0 auf 6,8km in 3 Jahren

Am 10.05.2014 war es, dass ich gemeinsam mit meiner großen Tochter das erste Mal „Joggen“ ging – oder was für mich damals eben Joggen war: 1min schnell gehen, 5min langsam gehen, das ganze 8x wiederholen und danach reif sein fürs Sauerstoffzelt.

Zu dieser Zeit wog ich 107kg, hatte also bereits 20kg abgenommen und ein ganz aktuelles Ziel: Ich hatte für den Sommer 2014 mit meinen Kindern einen Urlaub in Gran Canaria gebucht und wollte mir unbedingt die Blamage ersparen, nicht in den Sitz im Flugzeug zu passen. Außerdem wollte ich gern etwas fitter sein im Urlaub, damit ich auch mal ein paar Ausflüge mit den Kindern unternehmen konnte, ohne immer gleich wegen einem Kreislaufkollaps oder dicken Beinen aufgeben zu müssen. Weiterlesen

Neues Jahr – Neues ICH (Teil 7)

Schön, dass Du dabei bist bei meinem sechsten Teil der kleinen Serie zum Jahreswechsel Neues Jahr – Neues ICH, gefunden im Blog von Lisa Jacobs!

Falls Du heute zum ersten Mal reinschaust, hier findest Du die vorherigen Teile:

So ein richtiger siebenter Teil ist nicht vorgesehen, und doch möchte ich noch etwas hinzufügen … Mein Rückblick auf diese kleine Serie.  Weiterlesen

Neues Jahr – Neues ICH (Teil 6)

Schön, dass Du dabei bist bei meinem sechsten Teil der kleinen Serie zum Jahreswechsel Neues Jahr – Neues ICH, gefunden im Blog von Lisa Jacobs!

Falls Du heute zum ersten Mal reinschaust, hier findest Du die vorherigen Teile:

Der sechste Teil hat es – für mich – durchaus in sich. Heute muss ich mal so richtig konkret werden, heute werden aus guten Vorsätzen fürs neue Jahr klare Ziele. Das bedeutet: Für alles, was ich in Teil 3 aufgeschrieben habe, gilt es einen konkreten Plan erstellen. Schließlich will ich meine Ziele ja auch erreichen, oder? Also heißt es Klarheit schaffen: Was will ich? Bis wann will ich das? Wie komme ich dahin?  Weiterlesen

Neues Jahr – Neues ICH (Teil 5)

Schön, dass Du dabei bist bei meinem fünften Teil der kleinen Serie zum Jahreswechsel Neues Jahr – Neues ICH, gefunden im Blog von Lisa Jacobs!

Falls Du heute zum ersten Mal reinschaust, hier findest Du die vorherigen Teile:

Im heutigen fünften Teil geht es dann darum herauszufinden, wie ich aktuell so meinen Tag verbringe und wie das für mich funktioniert (oder eben nicht). Ziel ist es herauszufinden, ob und wie ich meine Familie, meinen Job, Sport, Ernährung, die FB-Community und meine vielen Ziele und Wünsche noch besser unter einen Hut bekommen kann.  Weiterlesen

Neues Jahr – Neues ICH (Teil 4)

In meinem gestrigen Post meiner kleinen Serie zum Jahreswechsel „Neues Jahr – Neues ICH“ ging es um meine Absichten für das Jahr 2017 in Bezug auf die 5 Säulen des Lebens, die eine Voraussetzung sind, um ein erfolgreiches, glückliches und erfülltes Leben zu führen. 

Zu Beginn in Teil 1 schrieb ich über die Dinge, die mir im Jahr 2016 richtig gut gelungen sind, und danach in Teil 2  darüber, was 2016 nicht so zu meinen Glanzleistungen zählte.

Heute im 4. Teil möchte ich anhand verschiedener Fragen klären, welche konkreten Ziele ich habe und wie ich die erreichen möchte. Und – wie ich meine Komfortzone etwas erweitern kann. Als ob die nicht schon groß genug wäre … 😀 

Inspiriert wurde ich dabei von Lisa Jacobs mit ihrer Reihe „New Year for a New You“. Thanks, Lisa!

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Neues Jahr – Neues ICH (Teil 3)

In meiner kleinen Serie zum Jahreswechsel „Neues Jahr – Neues ICH“ ging es im Teil 1 um die Dinge, die mir im Jahr 2016 richtig gut gelungen sind. Dabei ist die Aufzählung da natürlich nicht vollständig, mir fallen während des Schreibens der weiteren Teile so viele Dinge ein, die ebenfalls erfolgreich waren … Ich hätte mir im letzten Jahr einfach mehr aufschreiben sollen zu den Dingen, die toll waren. 

Der zweite Teil war dann schon etwas schwerer, und ich schrieb darüber, was jetzt nicht so zu meinen Glanzleistungen zählte … oder einfach ausgedrückt: Was ich einfach nicht hinbekommen hab.

Im heutigen Post geht es nun um meine Absichten für das Jahr 2017 … in Bezug auf die 5 Säulen des Lebens, die eine Voraussetzung sind, um ein erfolgreiches, glückliches und erfülltes Leben zu führen.  Weiterlesen

Neues Jahr – Neues ICH (Teil 2)

So ein Rückblick zum Jahreswechsel kann ganz schön anstrengend sein. Vor allem, wenn man sich ehrlich eingestehen muss, die vielen guten Vorsätze – sofern man überhaupt welche hatte – nicht in die Tat umgesetzt zu haben…

Gestern ging es im ersten Teil meiner kleinen Serie „Neues Jahr – Neues ICH“, inspiriert von Lisa Jacobs, um die Dinge, die im Jahr 2016 so richtig gut gelaufen sind, Fortschritte, Erfolge und besondere Erinnerungen. Im zweiten Teil heute wird es nicht ganz so einfach, denn es geht um die nicht so schönen Seiten des vergangenen Jahres.  Weiterlesen

Neues Jahr – Neues ICH (Teil 1)

Die gesamte Weihnachtszeit und auch die Tage bis Neujahr war für meine kleine Familie und mich sehr angenehm ruhig. Keine Weihnachtsbesuche, kein Streit, nur gute Laune 🙂 

Und als ganz besonderen Abschluss des Jahres habe ich mit meiner kleinen Tochter – so wie jedes Jahr – einen Kurzurlaub im Erzgebirge gemacht. Genauer gesagt bei meiner Tante, da wo die kleinen Engel wohnen … 

Ist es schon zu spät für einen Jahresrückblick? Ich finde nicht … Vor einigen Tagen fand ich auf Instagram eine tolle Artikelserie von Lisa Jacobs, die mich inspirierte, doch noch einen Jahresrückblick 2016 zu schreiben und zu veröffentlichen.  Weiterlesen

44kg weniger – Wie schlank ich mich selbst sehe

Hallo ihr Lieben,

vor drei Wochen hatte ich darüber berichtet, dass ich nun inzwischen sagenhafte 44kg abgenommen habe. Heute kommt keine neue Zahl, denn ich bin heute noch exakt genauso schwer (oder leicht) wie vor drei Wochen. Nein, heute möchte ich Euch darüber berichten, wie es mir damit geht, wie sich das anfühlt, und warum das Gewicht auf der Waage nicht alles ist.

Es ist ja so eine bekannte Phrase, dass Abnehmen im Kopf beginnt. Das stimmt auch. Erst, wenn es „Klick“ macht, hat man nicht mehr das Gefühl, man müsse auf etwas verzichten. Erst dann ist es keine Diät mehr, sondern eine Lebensweise. 

Vor einigen Tagen hat mich eine junge Frau an etwas erinnert. Wir wohnen in der 4. Etage, es gibt hier keinen Fahrstuhl. Diese junge Frau kam zu uns, um etwas abzugeben. Sie wog etwas mehr, vielleicht so wie ich vor einem Jahr. Sie schniefte und war von den vielen Treppen und dem Tragen des Pakets völlig fertig. Ich erinnerte mich dunkel daran, dass es mir mal genauso ging.

Ich hatte das bereits vergessen.

Abends saß ich auf dem Sofa und versuchte mich an weiteres zu erinnern, wie es mir früher ging mit mehr Gewicht, wie ich mich fühlte. Ich weiß, dass ich oft dicke Füße bekam und dass das auch schmerzhaft war. Aber an den Schmerz kann ich mich nicht mehr erinnern. 

Ich habe das bereits vergessen.

Wenn ich täglich auf Arbeit gehe, muss ich an dem einzigen großen Spiegel in meiner Wohnung vorbei. Früher fand ich den Blick in diesen Spiegel schlimm, also so richtig schlimm. Ich hab eigentlich nie rein gesehen. Jetzt dagegen stehe ich jeden Tag davor und prüfe, wie ich in den zuletzt neu gekauften Klamotten aussehe. Und jedes Mal muss ich mich wieder daran erinnern, dass ich nicht mehr fett bin.

Das Fett-Sein hat mein Gehirn noch nicht vergessen.

Mein Gehirn projiziert mir immer noch das Bild von mir mit etwa 15kg mehr auf die Augen. Also das Bild von mir von vor etwa einem Jahr. Warum ist das wohl so? Warum fühlt man sich noch immer übergewichtig, obwohl man doch schon ziemlich schlank ist?

Man kann das im weitesten Sinne vergleichen mit dem Phänomen des Phantomschmerzes: Viele Menschen, die durch einen Unfall oder durch eine Operation einen Arm oder ein Bein verloren haben, nehmen noch Schmerzen im Bereich dieses Körperteils wahr, obwohl es physisch gar nicht mehr vorhanden ist. Das Gehirn sendet noch immer Signale des früheren Körpergefühls.

So in etwa ist das auch mit dem Gefühl des „innerlichen Dickseins“. Das Fett ist schon lange weg, und doch hat man das Gefühl, es wäre noch da.

Stell Dir vor, Du wachst morgen mit Deinem Traumgewicht auf, und alle Deine Wehwehchen sind verschwunden. Wie fühlt sich das an? Was genau wird dann morgen anders sein als heute? Was wirst Du tun, was Du heute noch nicht tun konntest? 
Und wie wirst Du aussehen? Welche Sachen wirst Du tragen?

Wie fühlt sich das an?

Diese Fragen wurden mir vor zwei Jahren gestellt. Ich habe sie ähnlich beantwortet wie Du jetzt vielleicht: „Ich bin dann schlank, ich kann mir schicke Klamotten kaufen und bin glücklich.“ 

Glaube mir, so leicht ist das nicht. Nur weil man plötzlich in Größe S passt, ist nicht automatisch alles toll. Schlank sein muss man erst wieder lernen, man muss eine innere Einstellung dazu entwickeln. Schlank sein muss man in der eigenen Vorstellung von sich selbst üben, so wie man Laufen oder Fahrradfahren lernt.

Ich.Ich habe das damals vor zwei Jahren nicht so ernst genommen mit der Aufgabe, mir dieses „Schlanksein“ ganz genau vorzustellen und das Bild zu verinnerlichen. Das muss ich jetzt nachholen. Und das tue ich, indem ich inzwischen fast täglich Fotos von mir mache, diese mit früher vergleiche, und meinem Gehirn sage: „Siehst Du, Du irrst Dich! Ich bin nicht mehr fett, ich bin jetzt schlank!“

Und indem ich lerne, stolz auf mich zu sein. Mir auch einfach mal zu sagen „Hey, Du siehst heute gut aus!“ – und sich nicht dafür zu schämen, dass man etwas Gutes von sich denkt.

Irgendwann hat mein Gehirn dann vielleicht auch vergessen, wie ich früher einmal aussah. Bei einigen Bildern von vor drei Jahren ist es jetzt schon so, dass ich sage „Das war wirklich ich? Unglaublich!“.

Ich denke, es wird noch einige Zeit benötigen, bis ich mich selbst so sehen kann, wie andere mich sehen. Ich bin auf einem guten Weg, ich kann stolz auf mich sein – und ich sehe mich auch wieder gerne im Spiegel.

Dir möchte ich mitgeben: Sei geduldig mit Dir. Was nützt es Dir, jetzt ganz schnell abzunehmen, wenn Du dann im Kopf hinterher damit noch gar nicht zurecht kommst? Sei stolz auf Dich, weil Du auch mit etwas mehr Gewicht jemand bist. Ein toller Mensch ist man nicht mit einem bestimmten Gewicht. 

Ganz liebe Grüße, Deine Karen

 

PS: Alles ist gut, auch wenn Du jetzt noch nicht weißt, warum.