Trotz Lipödem 47kg leichter

Trotz Lipödem 47 kg leichter

Vor knapp zwei Jahren stand ich Kerstin Werner für ihren Blog Rede und Antwort für ein Interview. Es war zu diesem Zeitpunkt das erste Interview überhaupt, dass ich jemandem gegeben habe. So vieles hatte sich bis dahin in meinem Leben geändert, und noch vieles mehr hat sich seitdem verändert.

Nun möchte ich dieses Interview auch hier im Blog zum Lesen zur Verfügung stellen. Ich wünsche Dir viel Spaß beim Lesen, und vielleicht ist es ja auch eine kleine Motivation. Entweder, mit der ketogenen Ernährung anzufangen, oder aber nicht aufzugeben, wenn es gerade schwer ist.

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EMS Training mit Lipödem – was bringt es?

EMS Training mit Lipödem – ja, ich probiere immer wieder etwas Neues. Mit der ketogenen Ernährung habe ich ernährungstechnisch meinen Weg gefunden, und ich glaube, hier gibt es nicht mehr viel zu optimieren. Ich habe knapp 50kg abgenommen und so gut wie kein Wasser in den Beinen. Jetzt suche ich nach Möglichkeiten, die Haut noch weiter zu straffen und vielleicht sogar Muskeln aufzubauen, ohne das Lipödem wieder zu ärgern, und evtl. noch weiter das Lipödem-Fett abzunehmen. Klingt utopisch, aber das dachte ich über das Abnehmen bei Lipödem ja auch mal.

Sportlich gesehen habe ich schon viel versucht, ich hatte mit Laufen angefangen, dann doch relativ schnell festgestellt, dass das (noch) nicht meine Sportart ist. Jeder Arzt und Heilpraktiker meint, Laufen wäre das Beste für mich, ich allerdings komme da einfach (noch) nicht ran. Vor allem, weil es irgendwie so zeitaufwendig ist. Doch was kommt sonst noch so in Frage?

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Liposuktion – ein Allheilmittel bei Lipödem?

Sicherlich hast Du auch schon einmal von diesen gesunden und kranken Fettzellen gelesen, die man bei Lipödem hat. Und dass man lediglich gesunde Fettzellen abnehmen kann, kranke Fettzellen würde man aber nur mit einer superteuren Liposuktion wegbekommen. Keinesfalls durch Sport, Ernährung oder was auch immer.

Ich jedenfalls lese das auf diversen Internetseiten, in Foren und Facebook-Gruppen zum Thema Lipödem immer wieder. Und jedes Mal regt es mich wieder auf, so dass ich heute einfach mal was dazu schreiben will. Denn für mich klingen diese Diskussionen um diese „kranken Fettzellen“ immer so, dass diese tot sind, oder wenigstens leblos, und es absolut Null Möglichkeiten gibt, an deren Zustand irgendwas zu ändern.

Ich persönlich denke nämlich, dass man am Gesundheitszustand dieser kranken Fettzellen, die im Rahmen einer Fettverteilungsstörung zum Lipödem führen, durchaus etwas ändern kann. Es ist nicht einfach, aber es geht. 

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3 Jahre ketogene Ernährung bei Lipödem – war es das jetzt?

Seit drei Jahren ernähre ich mich nun schon streng ketogen, mit nur ganz wenigen Ausnahmen. Die Zeit vergeht, das ist echt verrückt. Geht Dir das auch so? Die Zeit rennt und rennt …

Ich möchte diesmal keine lange Artikelserie schreiben, so wie ich das vor einem halben Jahr getan habe (schau hier: 2 Jahre Keto (Teil 1) – Aller Anfang ist schwer und folgende Artikel). Nein, heute möchte ich mal einen etwas kritischen Blick auf alles werfen, insbesondere die letzte Zeit und die letzten Monate.  

Geht es wirklich so gut nach 3 Jahren fast ununterbrochener ketogener Ernährung? Fühlt sich das noch gut an? Oder ist es Zeit, etwas zu ändern? Wenn ja, in welche Richtung?

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Trotz Lipödem 47 kg leichter | Gefühle zeigen erlaubt

Ihr Lieben,

in den letzten Wochen ist dieses Interview zusammen mit Kerstin Werner entstanden, das ich Euch nicht vorenthalten möchte.

Vielen Dank Kerstin, dass ich Deine Fragen beantworten durfte! Ich hoffe, wir beide können auf diesem Wege vielen Frauen Mut machen, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und sich diesem nicht einfach zu ergeben. Denn es gibt so vieles, was man tun kann. Und selbst wenn man das Lipödem nicht vollständig heilen kann, so kann man doch eine neue Lebensqualität erreichen – wenn man dafür etwas tut.

Trotz Lipödem 47 kg leichter

Liebe Karen, wir sind uns letztes Jahr im Netz begegnet, seitdem beobachte ich dich. Ich sehe in dir eine Person, die sich verwandelt hat und damit meine ich nicht nur körperlich. Zuerst möchte ich dich gerne bitten, mir zu sagen, wie deine Ausgangssituation war. Wie war dein Leben noch vor drei Jahren?
Liebe Kerstin, das erscheint mir wie eine halbe Ewigkeit, so viel ist passiert. Nach einem ziemlich chaotischen und turbulenten Leben hatte ich damals gerade mal seit zwei Jahren mein Diplom in der Tasche. Ich lebte zu diesem Zeitpunkt seit sieben Jahren mit meinen beiden Töchtern allein in Dresden und hatte mir im Laufe der Zeit sprichwörtlich eine Mauer angefressen. Ich wog knapp 128 kg. Ich hatte nun endlich einen Vollzeit-Job in der IT und leitete ein anspruchsvolles Projekt. Doch stolz war ich nie auf das, was ich geschafft hatte, auch wenn ich das immer gerne erzählte, wenn mich jemand nach meinem Job fragte. So sah ich mich und mein Leben vor drei Jahren: dick, schwerfällig, krank und damit für diese Gesellschaft nicht zu gebrauchen. Ich war unglücklich, und niemand in meinem Umfeld konnte verstehen warum.

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