Joggen mit Lipödemen

Im Alter von 12 Jahren stellte man bei mir Krampfadern fest und sagte mir: Bitte niemals im Leben Joggen, das ist sehr schlecht für die Krampfadern und macht es nur noch schlimmer!

Leider habe ich darauf gehört und habe nicht sehr viel Sport getrieben. War es mit 6 Jahren noch Leistungsschwimmen, ging es über auf Akrobatik und später Handball. Auch Karate habe ich mal trainiert. Es wurde im Laufe der Zeit aber immer weniger, und spätestens seit dem Ende der Schulzeit war es das bei mir mit Sport. 

Wie komme ich ausgerechnet jetzt und noch dazu mit Lipödemen auf die Idee zu joggen?

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Von 0 auf 6,8km in 3 Jahren

Am 10.05.2014 war es, dass ich gemeinsam mit meiner großen Tochter das erste Mal „Joggen“ ging – oder was für mich damals eben Joggen war: 1min schnell gehen, 5min langsam gehen, das ganze 8x wiederholen und danach reif sein fürs Sauerstoffzelt.

Zu dieser Zeit wog ich 107kg, hatte also bereits 20kg abgenommen und ein ganz aktuelles Ziel: Ich hatte für den Sommer 2014 mit meinen Kindern einen Urlaub in Gran Canaria gebucht und wollte mir unbedingt die Blamage ersparen, nicht in den Sitz im Flugzeug zu passen. Außerdem wollte ich gern etwas fitter sein im Urlaub, damit ich auch mal ein paar Ausflüge mit den Kindern unternehmen konnte, ohne immer gleich wegen einem Kreislaufkollaps oder dicken Beinen aufgeben zu müssen. Weiterlesen

Polar M400 Aktivitätstracker

Vor etwa 2-3 Jahren war ich noch der Meinung, ich wäre trotz Bürojob ziemlich aktiv. Schließlich fahre ich ab und an mal mit dem Rad, gehe die Treppen statt mit dem Fahrstuhl zu fahren und überhaupt laufe ich ja ziemlich viel rum. Für die überall genannten 10.000 Schritte würde das doch bestimmt reichen.

Als ich mir dann das erste Mal eine Schrittzähler-App auf meinem Handy installierte, war ich dann einigermaßen geschockt. An den meisten Tagen kam ich nicht einmal auf 4.000 Schritte!

Wie sehr man sich doch täuschen kann.

Es musste sich also etwas ändern. Zuerst hab ich verschiedenste Apps ausprobiert, um die täglichen Schritte zu zählen. Da hatte ich aber irgendwann das Problem, dass ich mein Smartphone ja nicht immer dabei hatte und dann oftmals wertvolle Aktivitätszeit fehlte. Das war frustrierend.

Als ich mich dann auch noch entschloss, regelmäßig(er) Laufen zu gehen und bei der Nutzung von runtastic mit GPS der Akku des Handys einfach nur zu schnell leer war, musste etwas anderes her. Irgendein Aktivitätstracker, mit dem man auch die Herzfrequenz messen und gelaufene Strecken aufzeichnen kann. Musste kompatibel mit allen gängigen Smartphones sein und durfte nicht zu viel kosten.

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