Tiramisu

Das Tiramisu ist ein Dessert aus Venetien, das eigentlich mit Löffelbiskuits hergestellt wird und bei dem vermutlich erstmal jeder an eine üppige Kohlenhydratbombe denkt. Diese sind nun tatsächlich weder Low Carb, und schon gar nicht ketogen. Das wäre ja auch irgendwie zu einfach … Oder? 🙂

Um in der ketogenen Küche nicht auf ein leckeres Tiramisu verzichten zu müssen, finden sich im Internet viele verschiedene Nachbau-Rezepte. Eines hat uns Bea B. in unserer Facebook-Gruppe zur Verfügung gestellt, und ich freue mich sehr, dass ich das hier im Blog posten darf. Dankeschön, Bea! ❤️

Und mit solchen Rezepten soll dann noch einmal jemand behaupten, bei der ketogenen Ernährung müsse man dauernd auf leckere süße Dinge verzichten … Wenn die alle wüssten 😉 

Die Menge der Zutaten für den Boden ist für zwei Böden gedacht. Du benötigst also für jeden Boden jeweils die Hälfte. Die Mengen stehen aber in der Anleitung noch einmal da, Du solltest es eben nur beachten und nicht so machen wie ich … ich lese manche Rezepte erst zum Schluss und wundere mich dann, warum dieses und jenes nicht funktioniert …

Am besten verwendest Du gleich zwei 22cm Kuchen-Springformen, so kannst Du beide Kuchenböden gleichzeitig backen.

Tiramisu

Tiramisu - das geht auch ketogen. Cremig lecker!
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Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Zubereitungszeit: 20 Minuten
Arbeitszeit: 3 Stunden 35 Minuten
Gericht: Dessert
Keyword: ketogen, lang-de, Rezept
LCHF Level: ketogen, LCHF
Nährwerte pro Portion (bei
12 Portionen
):
Kalorien: 368kcal
Kohlenhydrate :2g
Protein :10g
Fett :34g
Portionen :12 Portionen

Zutaten

Für 2 Böden

  • 8 Eiweiß
  • 60 g Puderxucker
  • 200 g Mandeln (gemahlen)
  • 60 g (Weide-) Butter (geschmolzen)
  • 1 kl. Tasse Espresso zum Tränken der Böden
  • schwach entöltes Kakaopulver zum Bestäuben

Für die Mascarponecreme

  • 5 Eigelb
  • 70 g Puderxucker
  • 1 Fl. Bittermandelaroma
  • 450 g Mascarpone
  • 200 ml Bio-Schlagsahne mind. 30% Fett

Anleitungen

Der erste Boden

  • 30 g Butter schmelzen lassen und mit 30g Puderxucker vermischen.
  • 4 Eiweiß steif schlagen und das Butter-Puderxucker-Gemisch vorsichtig unterrühren.
  • 100 g gemahlene Mandeln untermischen.
  • Eine 22cm Tortenform mit Backpapier auslegen und die Masse einfüllen.
  • Bei 160°C Umluft ca. 20 min backen. Zahnstocherprobe machen!
  • Boden vom Rand lösen, herausnehmen, auskühlen lassen.

Der zweite Boden

  • Einen zweiten Boden ebenso zubereiten und backen. Wenn Du zwei identische Kuchenformen hast, kannst Du beide gleichzeitig backen.

Die Mascarponecreme

  • Für die Creme 5 Eigelb mit Puderxucker in einer Schüssel über dem Wasserbad cremig rühren, das Mandelaroma dazugeben.
  • Wenn die Eigelb-Creme dickschaumig ist, Schüssel vom Wasserbad nehmen und die Mascarpone unterrühren.
  • Die Sahne steif schlagen und unter die Creme heben.

Alles zusammensetzen

  • Den ersten Tortenboden auf einen Tortenteller legen und mit Espresso einpinseln.
  • Die Hälfte der Creme darauf streichen.
  • Den zweiten Boden auflegen, mit Espresso einpinseln und die restliche Creme darauf streichen.
  • Die Torte für mindestens 3 Stunden (am besten für eine Nacht) kühl stellen.
  • Vor dem Servieren dick mit Kakaopulver bestäuben.
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Probiere es einfach mal aus, es liest sich erstmal komplizierter, als es eigentlich ist. Und vor allem ist dieses Tiramisu super lecker und noch nicht einmal eine Kalorienbombe (zumindest nicht, wenn man es bei einem Stück belässt 😉 )!

Und wenn Du Dich jetzt fragst, was Du mit den 3 Eigelb machen sollst, die hier übrig bleiben … da habe ich auch ein paar Ideen für die Eigelbverwertung 🙂 

 

Fotos: (c) Bea Blechschmidt

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6 Gedanken zu „Tiramisu

  1. Petra Penselin sagt:

    Hat schon jemand probiert aus der Masse 1 Boden zu backen und dann durch zuschneiden ?, VB oder lässt die Konsistenz das nicht zu?

      • petra penselin sagt:

        Ja, hab ich gestern probiert. Ergebnis im fb gepostet (unter Deinem Wintertiramisu. Entweder ich war zu schnell oder Du zu langsam 😉 ). Es funktioniert. 1 Boden backen, mit Bindfaden halbieren. Zum Start mit Messer eine kleine Kerbe der Teilungsstelle dem Boden verpassen. (Was für ein Satz)

        Allerdings: dann war er fertig und wir haben uns drauf gefreut… angeschnitten und es floss ziemlich auseinander 🙁 .. nun hab ich im tk nächtigen lassen. so.

        JEDOCH: oberlecker war er allemal und mein Mann war begeistert von dem „Bisquit“

        • Karen W. sagt:

          Hallo Petra,
          danke für die Info, schön dass es auch mit dem Teilen des Bodens funktioniert 🙂
          Wenn er auseinander geflossen ist, war vielleicht das Eiweiß nicht fest genug geschlagen, oder die Butter zu warm, als sie untergerührt wurde? Das wäre das, was mir dazu einfällt.
          Aber geschmeckt hat es ja, das ist die Hauptsache 🙂
          Liebe Grüße, Karen

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