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#SuccessStory von Cindy: Juhuu, ich habe wieder Knöchel!

Ein Gastbeitrag von Cindy über ihre Erfahrungen mit Steinklee. Vielen Dank dafür! ❤

Ich möchte euch gern meine Erfahrungen der ersten 4 Wochen mit den Steinkleekapseln mitteilen.

Das Leid mit den Kompressionsstrümpfen …

Als ich Karens Bericht über Steinkleekapseln gelesen hab, war ich sehr begeistert. Jedoch genauso skeptisch. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass mir Homöopathie helfen kann, wo doch die Schulmedizin versagt hat. Ihr kennt sicher das Leid mit den Kompressionsstrümpfen. Dank meines Arztes kam ich sogar in den Genuss einer Kompressionsstrumpfhose. Eine Qual, ich sags euch. Ebenso wenig Erfolg zeigte die Lymphdrainage. Um ehrlich zu sein sogar keinen Effekt. Es tat sich einfach nix.

Was hab ich schon zu verlieren?

Und so ging ich mit einer „Was hab ich schon zu verlieren“ – Einstellung zur Apotheke und holte mir die Kapseln. 120 Stück für knapp 27€. Bei 3 Kapseln am Tag reicht so eine Packung über einen Monat. Da kostet mich die Lymphdrainage auch nicht weniger.

Ich muss dazu sagen, dass ich Tabletten nicht schlucken kann. So große Kapseln schon gleich garnicht. Zumindest nicht ohne dabei halb zu ersticken *lach*. Ich mach die Kapseln jetzt auf, schütte mir das Pulver in den Mund und schlucke es mit ganz viel Wasser runter.

Und dann ging alles ganz schnell!

Als ich die erste Kapsel genommen hab, ging es zu meiner Verwunderung sehr sehr schnell. Nach einer halben Stunde bekam ich Schmerzen im Unterleib. Ich hatte das Gefühl ich müsste auf Toilette doch nix kam. Dann wurde mir etwas schlecht, total heiß und dann kam dieses Surren in den Ohren. Nuja mir ist der Kreislauf flöten gegangen. Nach einem Liter Wasser und zwei Stunden Schlaf, war allerdings wieder alles gut. Ich bin anscheinend nach der Einnahme dehydriert.

Seit ich die Kapseln nehme trinke ich viel mehr. Ich habe tatsächlich einfach mehr Durst. Wo ich vorher zwischen 1 Liter und max 2 Litern lag, trinke ich jetzt locker mal bis zu 3-3,5 Liter am Tag.

Leider habe ich zu Beginn nicht gemessen und auch kein Foto gemacht. Ich habe allerdings ein Bild von Mai diesem Jahres (schau mal hier oder hier). Und durch die Wärme im Sommer ist das Wasser garantiert nicht weniger geworden.

Auf jeden Fall bin ich Karen unheimlich dankbar, für ihren Bericht und ihre Hartnäckigkeit, mit der sie sich gegen alle Kritiker und Skeptiker stellt. In all den Jahren, in denen ich nun schon mit meinen Beinen kämpfe, habe ich noch nie so einen Erfolg in so kurzer Zeit gesehen. Ich bin nun offiziell kein Homöopathie Skeptiker mehr 😀

Liebe Grüße, Cindy (Leben 2.0 – Unser Neustart mit LCHF)

 

Hier ein sehr guter Link zu Lipödemen, Erklärung was genau ist es, und mögliche Behandlungsformen: Lipödeme. Und nun?

Die Steinklee-Kapseln könnt ihr hier von einer Apotheke kaufen:

STEINKLEE Kapseln 120 St*
  • STEINKLEE
  • Kapseln
  • m.Griff
  • m.Deckel

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90 Seconds Microwave Crunches

„Ich war früher ein totaler Chipsjunkie, und wenn ich ehrlich bin, mir fehlt manchmal was Krosses zum Knabbern beim Fernsehen. So ein bisschen ist das ja auch gemütliche Gewohnheit. Ich hab daher schon einiges ausprobiert, Gemüsechips, Käsechips im Ofen hergestellt, aber irgendwie war das alles nicht so toll geworden, schnell verbrannt oder schmeckte mir gar nicht.

Jetzt endlich hab ich die perfekten Käsechips hergestellt, die krossen im Mund und schmecken nach meinem Lieblingskäse.“ – Dani D.

Tipp der Woche

Tipp #2: Von Crash-Diät auf Keto umsteigen

Du hast bisher eine Crash-Diät gemacht und entsprechend wenig Energie (in Form von Kalorien) zu Dir genommen, jetzt möchtest Du aber zur ketogenen Ernährung wechseln? Das ist eine super Entscheidung, finde ich toll! Damit bist Du wieder auf dem Weg zurück zu einer gesunden Ernährung.

Allerdings hast Du Deinem Körper in den letzten Tagen und Wochen (und vielleicht auch Jahren?) ein ziemliches Problem zugemutet: Eine Mangelernährung. Vielleicht hast Du gerade eine hcg-Diät gemacht und dabei gerade mal 500kcal zu Dir genommen … Bei einem täglichen Gesamtbedarf von eigentlich 2.000kcal? 

Hier meine Tipps für Dich…

Aufbautage einplanen
Fang mit mindestens 3-4 Aufbautagen an, wie nach dem Fasten, um Verdauung und Stoffwechsel langsam und behutsam wieder anzukurbeln. Die Aufbauzeit sollte mindestens ein Drittel der Länge der Fastenzeit betragen, also der Zeit, in der Du so arg kalorienreduziert gegessen hast.

Die Portionen sollten am Anfang nur sehr klein sein. Iss langsam und genieße das Essen ganz bewusst. Höre auf mit dem Essen, wenn Du satt bist. Verzichte möglichst auf schwer verdauliche Lebensmittel. 

Langsam die Energiemenge erhöhen
Erhöhe die Energiemenge stufenweise. Also z.B. 1. Aufbautag 800 kcal, 2. Aufbautag 1000 kcal, 3. Aufbautag 1200 kcal usw. Wird im Aufbau zu schnell wieder zuviel gegessen, so wird dieses Zuviel in Depotfett umgewandelt. Anschließend kannst Du den Tagesbedarf an Kalorien (hier: 2.000kcal) komplett decken und solltest auch nicht wieder anfangen, weniger zu essen. Damit gibst Du dem Körper das richtige Signal, dass es ab sofort mit einer gesunden Ernährung weitergeht.

Erst LCHF, dann ketogen
Geh auch erstmal in Richtung LCHF mit moderaten 50g KH am Tag und gewöhne Dich und Deinen Körper langsam an die Fettmengen. Verzichte auf Nachbauten und konformen Süßkram. Das Gehirn klammert sich an das „süß “ und alles wird anstrengend lange dauern. 

Wenn Du das geschafft hast, kannst Du die KH auf 20g pro Tag reduzieren und damit die Ketose anstreben. Das würde ich aber erst nach einer Zeitspanne von etwa 4 Wochen empfehlen, da Dein Körper sich ja erstmal von Hungerstoffwechsel auf ordentliche Nahrung umstellen muss.

Ausreichend essen
Es kann dazu kommen, dass Du erst einmal wieder zunimmst. Das ist normal! Denn der Körper denkt sich jetzt „Ahhh, es gibt Essen! Schnell alles bunkern, bevor Mensch sich das wieder anders überlegt!“. Das verschwindet aber auch ganz schnell wieder, wenn Du regelmäßig ausreichend isst.

Viel Erfolg!

Weitere Informationen:

Blogging: Fundstücke der Woche

Fundstücke der Woche #2 – Persönliches

Persönliches

Manchmal ist die Frage die Antwort (Yonni Meyer, watson.ch, FB: Pony M.)
„Ich glaube, der Mensch verbaut sich viel Glück damit, dass er das Gefühl hat, alles müsse beantwortet werden. Alles müsse geklärt sein.“
⇒ Zum Artikel: Manchmal ist die Frage die Antwort

Und ich möchte dich,
so gut ich kann bitten,
Geduld zu haben gegen alles Ungelöste in deinem Herzen,
und zu verstehen.
Die Fragen selbst liebzuhaben.
Rainer Maria Rilke

Der Unterschied zwischen VERSUCHEN und TUN (Tim Schlenzig, mymonk.de)
„Wenn wir sagen, dass wir etwas versuchen, müssen wir nichts tun. Es scheint aber, als würden wir etwas tun. Es beruhigt uns irgendwie. Und es liefert uns schon von vornherein eine Entschuldigung, wenn wir nicht erreichen, was wir (angeblich) schaffen wollten. Hinterher können und werden wir dann etwas sagen wie: „Tja, ich hab ja versucht, gesünder zu leben, aber es hat nicht sollen sein, kamen halt leider Zigaretten, Bier und Eiscreme dazwischen.“
⇒ Zum Artikel: Der Unterschied zwischen VERSUCHEN und TUN

Wissenswertes

Kohlenhydrate sind Zucker (Nadja Polzin, foodlinx.de)
„Kohlenhydrate sind eine der wesentlichen Ursachen, dass Menschen im Alter dicker werden, Diabetes Typ II, metabolisches Syndrom, Bluthochdruck und andere Krankheiten entwickeln, die in unserer westlichen Welt auf dem Vormarsch sind. Diese Krankheiten sind übrigens der Grund, warum man diesen Menschen kein Fett, sondern Kohlenhydrate gibt – weil sie keinen Zucker vertragen. Klingt schizophren. Ist es auch. Aber so funktioniert das mit der Ernährung in unserem Land. Schließlich hat die DGE das so festgelegt und nur was die DGE erlaubt, wird auch von den Sozialkassen bezahlt. Leider.“
⇒ Zum Artikel: Kohlenhydrate sind Zucker

Säure-Basen-Diät: Sinnvoll oder Pseudowissenschaft? (Martin auf primal-state.de)
„In diversen Frauenzeitschriften und immer mehr Büchern aus dem GU-Verlag wird dann wieder Panik über den sogenannten “Säure-Base-Haushalt” verbreitet.
Die naturwissenschaftlichen Grundlagen dahinter werden oft aus dem Kontext gerissen und benutzt, um sich eine neue Nische zu schaffen (Säure-Base-Balance), wo eigentlich keine ist.“
„Kennst Du Leute (oder Du selbst?), die ihre Ernährung nach dem Säure-Base-Quatsch ausrichten, dann kläre Sie bitte auf.“
⇒ Zum Artikel: Säure-Basen-Diät: Sinnvoll oder Pseudowissenschaft?

Superfood Sellerie (Olga Lobkis, sweetandotherspices.com)
„Sellerie liefert so viele B Vitamine und auch Vitamin C. Zudem auch noch jede Menge an Kalzium und Kalium. Und gerade im Sommer wirkt Sellerie auch noch hydrierend.“
⇒ Zum Artikel: Superfood Sellerie

Köstliches

Kokos-Blumenkohl-Suppe mit Kurkuma (Anja Zarro, lowcarb-genussart.de)
Super leckeres Süppchen, ganz schnell gemacht!
⇒ Zum Artikel: Kokos-Blumenkohl-Suppe mit Kurkuma

Avocado-Auberginen-Röllchen (Kerstin Hübner)
„Das Rezept ist  ein herrlich frisches Rezept geworden. Perfekt für den Sommer oder auch als Fingerfood auf der nächsten Feier.“
⇒ Zum Artikel:  Avocado-Auberginen-Röllchen

Avocado-Gurken Gazpacho an Feta Crostini (Alissia, Cooking is Love)
Ein leckeres Gazpacho-Rezept, bei dem lediglich eine ketogene Alternative für das Baguette gefunden werden muss.
⇒ Zum Artikel:  Avocado-Gurken Gazpacho an Feta Crostini

Zitronen-Nusskuchen (Vroni und Nico, salala.de)
Ein sehr saftiger Nusskuchen, der supi zum Kaffee schmeckt und einfach und schnell gemacht ist. Low Carb und glutenfrei versteht sich.
⇒ Zum Artikel: Zitronen-Nusskuchen

 

Du hast oder kennst auch einen Blog, den ich mir unbedingt mal anschauen und hier vorstellen sollte? Dann schreib mir in den Kommentaren!

Liebe Grüße, Deine Karen

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#SuccessStory: Steinklee im Sommer

Ein Gastbeitrag von Heike B. über ihre Erfahrungen mit Steinklee. Vielen Dank dafür! ❤

Seit vielen Jahren habe ich ein Liplymphödem, mit dem ich schon seit einiger Zeit recht gut eingestellt bin. Meine erste KPE (Komplexe Physikalische Entstauungstherapie) liegt mittlerweile 3 Jahre und 9 Monate zurück. Die erste Kompressionsbestrumpfung folgte direkt danach. Vor 2,5 Jahren folgte dann noch eine KPE in einer anderen Praxis mit anschließender Bestrumpfung in Kompressionsklasse 3, da sich meine Beine anschickten, den Umfang wieder zu vergrößern.

Ich trage meine Bestrumpfung sehr konsequent – soll heißen wirklich jeden Tag. Ich bewege mich darin, mache Pilates, fahre Rad und gehe auch ab und an laufen. Trotzdem hatte ich häufig das Gefühl, dass der Druck gerade an den Schienbeinen nicht ausreicht und meine Beine abends kribbelten, als wenn Ameisen darüber laufen und auch mal so weh taten, dass ich sie ständig hochlegen musste. 

Steinklee – einfach mal ausprobiert

Auf Steinklee bin ich durch die FB-Gruppe „Lip- und Lymphödeme naturheilkundlich behandeln“ aufmerksam geworden. Nach kurzer Überlegung habe ich beschlossen, das einfach mal auszuprobieren. Anfangs merkte ich an den Beinen eigentlich nichts. Allerdings hatte ich ständig Durst und habe locker 4 Liter Wasser pro Tag getrunken. Eine typische Nebenwirkung der Steinkleekapseln, wie ich später herausfand.

Ca. 4 Wochen habe ich die Kapseln täglich genommen und dann mal einen Tag lang vergessen, ohne es zu merken. Abends meinte ich zu meinem Mann: „Komisch, mir tun heute die Beine weh. Das war schon lange nicht mehr!“ – Worauf er mich fragte, ob ich denn die Steinkleekapseln genommen hätte. Das hatte ich den ganzen Tag nicht getan und prompt wieder Schmerzen. So habe ich dann also doch gemerkt, dass es etwas bringt.

Zusätzliche Ernährungsumstellung

Ich nehme die Kapseln seit nun mehr vier Monaten, also auch den ganzen Sommer über. Selbst die heißen Tage habe ich damit viel besser ertragen und nicht so viel Wasser eingelagert wie sonst. Und ich konnte endlich mal wieder an den Strand gehen, barfuß im Sand laufen, baden gehen, ohne Abends die Quittung mit schmerzenden Beinen zu bekommen. Das wäre vorher undenkbar gewesen.

Außerdem bin ich über die Steinkleekapseln auch auf Karens Blog aufmerksam geworden und habe meine Ernährung mittlerweile auf ketogene Ernährung umgestellt. Es geht mir sehr gut damit und wer weiß, was es alles noch so bewirkt 😉

Ganz liebe Grüße,
Heike

 

Hier könnt ihr die Steinklee-Kapseln von einer Apotheke kaufen:

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Ich. 2012-2016

44kg weniger – Wie schlank ich mich selbst sehe

Hallo ihr Lieben,

vor drei Wochen hatte ich darüber berichtet, dass ich nun inzwischen sagenhafte 44kg abgenommen habe. Heute kommt keine neue Zahl, denn ich bin heute noch exakt genauso schwer (oder leicht) wie vor drei Wochen. Nein, heute möchte ich Euch darüber berichten, wie es mir damit geht, wie sich das anfühlt, und warum das Gewicht auf der Waage nicht alles ist.

Es ist ja so eine bekannte Phrase, dass Abnehmen im Kopf beginnt. Das stimmt auch. Erst, wenn es „Klick“ macht, hat man nicht mehr das Gefühl, man müsse auf etwas verzichten. Erst dann ist es keine Diät mehr, sondern eine Lebensweise. 

Vor einigen Tagen hat mich eine junge Frau an etwas erinnert. Wir wohnen in der 4. Etage, es gibt hier keinen Fahrstuhl. Diese junge Frau kam zu uns, um etwas abzugeben. Sie wog etwas mehr, vielleicht so wie ich vor einem Jahr. Sie schniefte und war von den vielen Treppen und dem Tragen des Pakets völlig fertig. Ich erinnerte mich dunkel daran, dass es mir mal genauso ging.

Ich hatte das bereits vergessen.

Abends saß ich auf dem Sofa und versuchte mich an weiteres zu erinnern, wie es mir früher ging mit mehr Gewicht, wie ich mich fühlte. Ich weiß, dass ich oft dicke Füße bekam und dass das auch schmerzhaft war. Aber an den Schmerz kann ich mich nicht mehr erinnern. 

Ich habe das bereits vergessen.

Wenn ich täglich auf Arbeit gehe, muss ich an dem einzigen großen Spiegel in meiner Wohnung vorbei. Früher fand ich den Blick in diesen Spiegel schlimm, also so richtig schlimm. Ich hab eigentlich nie rein gesehen. Jetzt dagegen stehe ich jeden Tag davor und prüfe, wie ich in den zuletzt neu gekauften Klamotten aussehe. Und jedes Mal muss ich mich wieder daran erinnern, dass ich nicht mehr fett bin.

Das Fett-Sein hat mein Gehirn noch nicht vergessen.

Mein Gehirn projiziert mir immer noch das Bild von mir mit etwa 15kg mehr auf die Augen. Also das Bild von mir von vor etwa einem Jahr. Warum ist das wohl so? Warum fühlt man sich noch immer übergewichtig, obwohl man doch schon ziemlich schlank ist?

Man kann das im weitesten Sinne vergleichen mit dem Phänomen des Phantomschmerzes: Viele Menschen, die durch einen Unfall oder durch eine Operation einen Arm oder ein Bein verloren haben, nehmen noch Schmerzen im Bereich dieses Körperteils wahr, obwohl es physisch gar nicht mehr vorhanden ist. Das Gehirn sendet noch immer Signale des früheren Körpergefühls.

So in etwa ist das auch mit dem Gefühl des „innerlichen Dickseins“. Das Fett ist schon lange weg, und doch hat man das Gefühl, es wäre noch da.

Stell Dir vor, Du wachst morgen mit Deinem Traumgewicht auf, und alle Deine Wehwehchen sind verschwunden. Wie fühlt sich das an? Was genau wird dann morgen anders sein als heute? Was wirst Du tun, was Du heute noch nicht tun konntest? 
Und wie wirst Du aussehen? Welche Sachen wirst Du tragen?

Wie fühlt sich das an?

Diese Fragen wurden mir vor zwei Jahren gestellt. Ich habe sie ähnlich beantwortet wie Du jetzt vielleicht: „Ich bin dann schlank, ich kann mir schicke Klamotten kaufen und bin glücklich.“ 

Glaube mir, so leicht ist das nicht. Nur weil man plötzlich in Größe S passt, ist nicht automatisch alles toll. Schlank sein muss man erst wieder lernen, man muss eine innere Einstellung dazu entwickeln. Schlank sein muss man in der eigenen Vorstellung von sich selbst üben, so wie man Laufen oder Fahrradfahren lernt.

Ich.Ich habe das damals vor zwei Jahren nicht so ernst genommen mit der Aufgabe, mir dieses „Schlanksein“ ganz genau vorzustellen und das Bild zu verinnerlichen. Das muss ich jetzt nachholen. Und das tue ich, indem ich inzwischen fast täglich Fotos von mir mache, diese mit früher vergleiche, und meinem Gehirn sage: „Siehst Du, Du irrst Dich! Ich bin nicht mehr fett, ich bin jetzt schlank!“

Und indem ich lerne, stolz auf mich zu sein. Mir auch einfach mal zu sagen „Hey, Du siehst heute gut aus!“ – und sich nicht dafür zu schämen, dass man etwas Gutes von sich denkt.

Irgendwann hat mein Gehirn dann vielleicht auch vergessen, wie ich früher einmal aussah. Bei einigen Bildern von vor drei Jahren ist es jetzt schon so, dass ich sage „Das war wirklich ich? Unglaublich!“.

Ich denke, es wird noch einige Zeit benötigen, bis ich mich selbst so sehen kann, wie andere mich sehen. Ich bin auf einem guten Weg, ich kann stolz auf mich sein – und ich sehe mich auch wieder gerne im Spiegel.

Dir möchte ich mitgeben: Sei geduldig mit Dir. Was nützt es Dir, jetzt ganz schnell abzunehmen, wenn Du dann im Kopf hinterher damit noch gar nicht zurecht kommst? Sei stolz auf Dich, weil Du auch mit etwas mehr Gewicht jemand bist. Ein toller Mensch ist man nicht mit einem bestimmten Gewicht. 

Ganz liebe Grüße, Deine Karen

 

PS: Alles ist gut, auch wenn Du jetzt noch nicht weißt, warum.

Glas Wasser

Wasser: 7 Anzeichen für Flüssigkeitsmangel

Der menschliche Körper besteht zu 70% aus Wasser. Damit kann er die wichtigsten Körperfunktionen aufrecht erhalten. Auch Muskeln, Gehirn, Lungen- und Nierengewebe bestehen zu einem großen Teil aus Wasser – selbst im Blut sind etwa 83% Wasser. 

Um Deinen Körper am Leben zu erhalten und nicht zu dehydrieren,  solltest Du täglich 2-3 Liter reines Wasser trinken. Die meisten Menschen kommen allerdings gerade einmal auf 2 Tassen täglich – das ist viel zu wenig! 

7 Warnzeichen für Flüssigkeitsmangel

  1. Durst und trockener Mund
    Verspürt man ein Durstgefühl, ist es meist schon zu spät. Warte nicht erst, bis sich das Durstgefühl einstellt, sondern trink über den Tag verteilt immer wieder etwas. So ist der Körper ausreichend versorgt und bleibt leistungsfähig.
  2. Kopfschmerzen
    Der Körper sagt uns, dass ihm etwas fehlt, indem er uns weh tut. Eine andere Sprache kennt er nicht. Wenn wir zu wenig trinken, verdickt sich das Blut, das dann weniger Sauerstoff ins Gehirn transportieren kann. So entstehen Kopfschmerzen.
  3. Mangelnde Konzentrationsfähigkeit und Müdigkeit
    Rund drei Viertel unseres Gehirns besteht aus Wasser. Da ist es nicht verwunderlich, dass wir uns nicht mehr richtig konzentrieren können, wenn wir zu wenig trinken. Fehlende Flüssigkeit verursacht auch Müdigkeit, weil das Herz den Körper nicht mehr richtig versorgen kann. 
  4. Dunkler Urin
    Ist der Urin nicht hellgelb sondern dunkel gefärbt, nimmst Du vermutlich zu wenig Flüssigkeit auf. Der Harn ist dann nicht verdünnt, sondern stark konzentriert – und das erkennen wir an der dunklen Farbe. Bleibt der Urin trotz ausreichend Flüssigkeit dunkel, solltest Du einen Arzt konsultieren.
  5. Du musst nur selten auf Toilette
    Ein gesunder Mensch mit einem ordentlichen Flüssigkeitshaushalt muss etwa 6-7 Mal am Tag auf die Toilette. Ist das nicht der Fall, versucht die Niere die wenige Flüssigkeit zu speichern, um den Körper am Dehydrieren zu hindern. Das jedoch ist nicht sehr gesund. 
  6. Trockene Lippen, trockene Haut
    Hat unser Körper zu wenig Wasser, bekommen wir trockene Haut. Der Körper versorgt zuerst die Organe, die die Flüssigkeit wesentlich dringender brauchen. Die Haut gehört da nicht dazu.
  7. Verstopfung
    Flüssigkeitsmangel wirkt sich auch negativ auf unsere Verdauung aus. Das Stuhlvolumen nimmt ab und der Stuhl wird hart. 

Wie viel Wasser sollen wir trinken?

Die benötigte Flüssigkeitsmenge ist abhängig vom individuellen Körpergewicht. Als Faustregel gilt:

30 ml pro Kilogramm Körpergewicht

Wenn Du also 60 Kilogramm wiegst, solltest Du wenigstens 1,8 Liter Wasser am Tag trinken, bringst Du 80 Kilogramm auf die Waage, sind es mindestens 2,4 Liter.

 

Quellen